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	<title>Dombai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:48:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dombai&amp;diff=2187552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfrejg: BKL Unternehmen Edelweiß ersetzt</title>
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		<updated>2022-06-01T22:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Unternehmen Edelweiß ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Dombai&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Домбай&lt;br /&gt;
|Wappen =&lt;br /&gt;
|Flagge =&lt;br /&gt;
|lat_deg = 43 |lat_min= 17 |lat_sec= 24&lt;br /&gt;
|lon_deg = 41 |lon_min= 37 |lon_sec= 26&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Stadt&lt;br /&gt;
|Gebiet = Karatschajewsk&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle =&lt;br /&gt;
|innere Gliederung =&lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts =&lt;br /&gt;
|Oberhaupt =&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr = 1921&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung =&lt;br /&gt;
|frühere Namen =&lt;br /&gt;
|Status = Siedlung städtischen Typs&lt;br /&gt;
|Status seit = 1965&lt;br /&gt;
|Fläche =&lt;br /&gt;
|Art der Höhe =&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums = 1650&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache =&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref =&lt;br /&gt;
|Ballungsraum =&lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl = (+7)87822&lt;br /&gt;
|Postleitzahl = 369241&lt;br /&gt;
|OKATO = 91405553&lt;br /&gt;
|Webseite = [http://www.dombayinfo.ru/dombai dombayinfo.ru/dombai]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domb&amp;lt;u&amp;gt;a&amp;lt;/u&amp;gt;i&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Домбай}}) ist ein {{EWZ|RU|91405553}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|91405553}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt; zählender Wintersportort im [[Russland|russischen]] [[Kaukasus|Nordkaukasus]] in der Teilrepublik [[Karatschai-Tscherkessien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Dombai ist eine [[Siedlung städtischen Typs]], die zusammen mit der 20 Kilometer nördlicher gelegenen Kleinstadt [[Teberda]] sowie zwei weiteren benachbarten Ortschaften administrativ der Stadt [[Karatschajewsk]] im Zentrum der Republik unterstellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der am südlichsten gelegenen Orte Karatschai-Tscherkessiens befindet sich Dombai nur wenige Luftlinienkilometer entfernt von der Grenze Russlands zu [[Georgien]]. Diese folgt der vergletscherten [[Hauptwasserscheide]] des [[Großer Kaukasus|Großen Kaukasus]], die in der Umgebung des Ortes etwa zwischen 3000 und 4000 Meter hoch aufragt. Hausberg von Dombai ist der wegen seiner Gestalt als „Matterhorn des Kaukasus“ bekannte [[Belalakaja]] (3861 Meter). Auch die Berge in anderen Himmelsrichtungen rund um den Ort sind über 3000 Meter hoch. Sie werden zur &amp;#039;&amp;#039;[[Kluchorpass|Kluchor]]-[[Maruch-Pass|Maruch]]-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/ssg/content/pageview/535137 Kaukasus. Die Kluchor-Maruch-Gruppe] von: Moriz von Déchy. Berlin: Reimer, 1905–1907, siehe Seiten 212 bis 228 der Datei &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte Dombaiwiese, auf der die Siedlung aufgebaut wurde, ist ein in rund 1650 Metern über Normalnull gelegener [[Talkessel]], wo die beiden Ströme Alibek und Dombai-Ulgen von Westen und Osten in den von Süden aus dem [[Amanaus]]gletscher kommenden gleichnamigen Fluss, einen Quellfluss der [[Teberda (Fluss)|Teberda]], münden. Der Fluss Dombai-Ulgen, dessen Name aus dem [[Karatschaische Sprache|Karatschaischen]] stammt und dort so viel wie „erlegter [[Wisent]]“ bedeutet, ist namensgebend für das Tal, den über dem Talschluss aufragenden [[Viertausender]] [[Dombai-Ulgen]] und für die Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dombai wurde Anfang der 1920er-Jahre mit der Gründung einer der ersten [[Herberge]]n in der Hochgebirgsregion des russischen Nordkaukasus angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von [[Unternehmen Edelweiß (Kaukasus)|Unternehmen Edelweiß]] stieß das [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|Gebirgsjägerregiment 99]] der deutschen Wehrmacht unter Oberst [[Karl von Le Suire]] Mitte August 1942 durch das [[Teberda (Fluss)|Teberdatal]] bis Dombai vor und sicherte von hier aus in mehr als 3000 Meter Höhe die [[Steig]]e über den vergletscherten Kaukasus nach Georgien. Am 4. Januar 1943 erreichte [[Ernst Jünger]] im Rahmen seines Erkundungsauftrags Dombai, ohne den Ort beim Namen zu nennen und berichtete über seine Eindrücke und über den plötzlichen Befehl zum Rückzug aus dem Hochkaukasus in seinen [[Strahlungen (Ernst Jünger)#Ostfront|Kaukasischen Aufzeichnungen]]. Folgendes sei daraus zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Weiter hinauf in das Teberdatal, bis zum Gefechtsstand des Hauptmanns Schmidt, der oben mit Hochgebirgsjägern zwei Pässe sperrt. Dazu bediente ich mich des [[Kettenkraftrad]]es, eines Fahrzeugs für unwegsame Anstiege. … Hoch oben, im [[Amanaus]]kessel, stehen die hölzernen Gebäude einer Heilstätte. Hier empfing mich der Hauptmann Schmidt auf seinem Gefechtsstand, über dem sich die Eisriesen aufrecken, links das Massiv des [[Dombai-Ulgen]], dann spitz die Karadschajanadel, die östliche und die westliche [[Belalakaja|Belaja Kaja]] und zwischen ihnen das sonderbare Ssofrudschuhorn. Im gewaltigen Amanausgletscher mit seinen Flächen von grünem [[Blankeis]], mit seinen tiefen Spalten und funkelnden Abrissen liegen die Posten, die die Pässe sichern; sie steigen noch sieben Stunden zu ihren Eis- und Schneehütten. … russische [[Spähtrupp]]s hatten sich oben in Schneelöchern eingegraben; ein Feuergefecht war im Gang. Diese Schneelöcher werden mit einer Zeitung tapeziert und mit einer Kerze geheizt; das ist der ganze Komfort. Hier oben gedachte ich solange wie möglich zu bleiben und hin und wieder aufzusteigen in die Gletscherwelt. Doch … kam aus Teberda der Funkspruch, dass unverzüglich der Rückzug notwendig geworden sei. Das heißt wohl, dass die [[Schlacht von Stalingrad|Lage bei Stalingrad]] sich noch verschlechtert hat. So musste ich den ersten Punkt, an dem ich mich wirklich wohl fühlte, verlassen, kaum dass ich ihn erblickt hatte. Auch wurde das Wetter, das hier seit Wochen heiter gewesen war, plötzlich drohend.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dombai entwickelte sich zur [[Sowjetunion|Sowjetzeit]] zu einem landesweit beliebten Erholungsort, der 1965 den Status einer Siedlung städtischen Typs erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 847&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1730&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 657&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 643&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dombai 3760 Gornolyzhnie Trassy.jpg|mini|links|Skipisten in Dombai]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dombay.jpg|mini|links|Sesselbahn in Dombai]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dombay1.jpg|mini|hochkant|Hotel „Fliegende Untertasse“]]&lt;br /&gt;
Bis heute ist Dombai vornehmlich als [[Wintersport]]-Resort in weiten Teilen Russlands und der ehemaligen Sowjetunion bekannt. Der Fremdenverkehr stellt die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der wenigen Einwohner Dombais dar. Der Ort verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur für Ski- und Snowboardfahrer, bestehend aus mehreren [[Seilbahn]]anlagen und [[Sessellift]]en sowie zahlreichen Hotels, Herbergen und Gastronomiebetrieben. Die neueste Seilbahnstrecke, eine gut 1600 Meter lange [[Gondelbahn]], wurde Ende 2007 in Betrieb genommen und hat ihre höchste Bergstation in 3200 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
Auch im Sommer ist Dombai und die umliegende Gebirgsregion eine Touristenattraktion, vor allem aufgrund der reizvollen Gebirgslandschaft mit Gletschern, Bächen, Wasserfällen, Bergseen und Wäldern. Die Landschaft in und um Dombai einschließlich des Berges [[Dombai-Ulgen]] bildet das 1935 gegründete Teberda-Naturreservat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hochgebirgsort ist Dombai nur über die hier endende Straße [[A155 (Russland)|A155]] erreichbar, die den Ort via [[Teberda]] und Karatschajewsk mit der Republikshauptstadt [[Tscherkessk]] verbindet. Die nächste Eisenbahnanbindung besteht in der Stadt [[Ust-Dscheguta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dombayinfo.ru/dombai Offizielle Ortswebsite] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://terrus.ru/cgi-bin/allrussia/v3_index.pl?act=reg&amp;amp;id=9 Auszug aus der TERRUS-Datenbank] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://tgpbz.ru/ Website des Teberda-Naturreservats] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://russland-heute.de/reisen/2014/01/25/guenstiges_skivergnuegen_mit_kaukasischem_flair_27779.html Dombaj: Günstiges Skivergnügen mit kaukasischem Flair] bei Russland HEUTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Republik Karatschai-Tscherkessien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Karatschai-Tscherkessien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Russland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfrejg</name></author>
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