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	<title>Dom zu Ribe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dom_zu_Ribe&amp;diff=882452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-27T17:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ribe Domkirke (Esbjerg Kommune).ajb.jpg|mini|Südwestansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dom zu Ribe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Dom zu Ripen&amp;#039;&amp;#039;), [[Dänische Sprache|dänisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ribe Domkirke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor Frue Kirke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt. Frauenkirche/Marienkirche) genannt, ist eine evangelisch-lutherische Bischofskirche in [[Dänemark]]. Sie ist der einzige fünfschiffige Kirchenbau sowie die älteste Domkirche des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Grymer: [http://www.kristendom.dk/troens-steder/danmarks-ældste-domkirke &amp;#039;&amp;#039;Danmarks ældste domkirke&amp;#039;&amp;#039;] kristendom.dk, 25. Juli 2007, abgerufen am 10. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ribe]] ist gleichzeitig die älteste Stadt Dänemarks.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe Domkirke NE 3.jpg|mini|Nordostansicht]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der ersten Kirche von [[Haithabu]] ([[Herzogtum Schleswig]]) gilt [[Ribe]] als ältester Kirchenort in Nordeuropa. Um 860 gründete der Apostel [[Ansgar von Bremen|Ansgar]] hier die erste Kirche. Das [[Bistum Ribe]] wurde 948 gegründet. Zwischen 1110 und 1134 ließ Bischof Thure „die Ripemsische Kirche als erster aus behauenem Stein zusammenfügen“. Um 1175 war wohl begonnen worden, an Bischof Thures Kirche die heutige Vierung mit Chor und Querhaus anzubauen, als 1176 ein Brand diese alte Kirche und Kloster und Stadt zerstörte. Der nächste Stadtbrand von 1258 beschädigte die Kirche nicht, aber am Weihnachtsmorgen 1283 stürzte der zu der Zeit mittige Westturm ein, während eine große Menschenmenge in der Kirche zur Messe versammelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter König [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian III.]] wurde 1536/37 die [[Reformation]] eingeführt. Das Bistum umfasste weiterhin den gesamten Westen von [[Jütland]] und den nordwestlichen Zipfel des Herzogtums Schleswig bis [[Tønder|Tondern]]. Die bischöflichen Besitzungen wurden säkularisiert. Als [[Nordschleswig]] 1920 wieder dänisch wurde, wurde das Bistum Ribe zu Gunsten des neu geschaffenen [[Bistum Hadersleben|Bistums Hadersleben]] verkleinert, dessen Hauptteil bis dahin zum [[Bistum Schleswig]] gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe Domkirke western aspect.jpg|mini|links|hochkant|Westgiebel des Mittelschiffs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe domkirke indre nordøst.jpg|mini|Langhaus zum Chor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giebelrelief.jpg|mini|Sandsteinrelief über der &amp;#039;&amp;#039;Katzenkopftür&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Ansgars ursprüngliche Kirche war ein Holzbau und hatte vermutlich noch mehrere Nachfolgebauten in Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Steinbau entstand in der inzwischen reichen und wohlhabenden Stadt nach dem Brand der Holzkirche 1176, den die &amp;#039;&amp;#039;[[Cronica ecclesiae Ripensis]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, bis 1250 als [[Romanik#Spätromanik|spätromanische]], dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit [[Querhaus]] und Westtürmen nach rheinischen Vorbildern; er ist 63 Meter lang und 36 Meter breit. Als Baumaterial wurde vor allem [[Tuffstein]] verwendet, der per Schiff von den Steinbrüchen bei [[Köln]] und der [[Eifel]] herbeigeholt wurde und der sich auch bei vielen Landkirchen im Bistum findet. Nur für Sockel, feine Architekturteile und Skulpturen nahm man einheimischen [[Granit]] oder feinkörnigen [[Weser]][[sandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beste Steinmetzarbeit und schönster Außenbestandteil des Doms ist das Südportal des Querhauses, die sog. &amp;#039;&amp;#039;Katzenkopftür,&amp;#039;&amp;#039; mit dem Granitrelief der [[Kreuzabnahme]] (ca. 1150–1175) und säulentragenden Löwen. Der Dreiecksgiebel darüber (1. Hälfte des 13. Jahrhunderts) zeigt ein Sandsteinrelief des Himmlischen Jerusalem und die königlichen Stifter des Domes. Die Bronzetür schmückt ein Türzieher in Form eines Löwenkopfes (um 1225).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bau wurden zunächst nur die [[Seitenschiff]]e gewölbt und die [[Vierung]], über der das kühnste Bauteil entstand: eine mächtige Tuffsteinkuppel. [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] und Querhaus waren flachgedeckt, bis man Anfang des 13. Jahrhunderts unter dem Eindruck der neuen gotischen Architekturformen den Bauplan änderte. Zwischen 1225 und 1250 wurden auch diese Bauteile gewölbt, mit Rippengewölben über figürlichen [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]]. Das Mittelschiff erhielt große dreieckige [[Obergaden]]fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1283 stürzte der nördliche Turm ein. An seiner Stelle entstand ein weit höherer Backsteinturm, der 52 Meter hohe sog. &amp;#039;&amp;#039;Bürgerturm&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Borgertårnet),&amp;#039;&amp;#039; das Wahrzeichen der Stadt. Wie schon der Name sagt, ist es kein Kirch-, sondern ein Stadtturm, wie sie etwa aus [[Gent]] und [[Brügge]] und anderen mittelalterlichen Städten der Niederlande bekannt sind. Der Turm wurde gegen 1333 fertiggestellt und die Bürgerschaft ließ dort die große Sturmglocke aufhängen, die bei Sturmflut, Feuers- und Kriegsgefahr geläutet wurde. Seit dem Einsturz der Spitze 1534 ist der Turm flach gedeckt und hat heute eine Aussichtsplattform. In den Abmessungen bescheidener, aber architektonisch reicher ausgeführt ist der romanische vierseitig gedeckte südliche &amp;#039;&amp;#039;Marienturm&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Mariatårnet)&amp;#039;&amp;#039;. Die dritte Turmspitze ist der Dachreiter über dem Ostchor. Trotz der relativ geringen Turmhöhen prägt der Kirchenbau in der flachen Landschaft und umgeben von der vollständig erhaltenen Altstadt das Stadtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapellenanbauten, die im 14. und 15. Jahrhundert an den Seitenschiffen entstanden, konnten am Ende des Mittelalters zu zwei äußeren Seitenschiffen zusammengebaut werden. Damit erhielt der Dom seine heutige fünfschiffige Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung der [[Reformation]] im Jahr 1536 wurde der Dom eine Bürgerkirche. Neue Ausstattung und prächtige Grabdenkmäler kamen in der [[Renaissance]]- und [[Barock]]zeit hinzu, während der Bau langsam verfiel. Der Verfall beschleunigte sich nach den Schwedenkriegen Mitte des 17. Jahrhunderts, nach denen Stadt und Umland sehr verarmten. Bei notdürftigen Reparaturen von 1738 bis 1740, von 1791 bis 1792 und von 1840 bis 1845 gewann man Baumaterial durch Abriss „überflüssiger“ Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Restaurierung 1882–1904 unter dem Architekten H. C. Amberg rettete den verfallenden Bau. Die Tuffsteinfassade wurde wieder in ihre ursprüngliche Form gebracht und der 1791 abgebrochene südliche Marienturm wurde nach rheinischen Vorbildern rekonstruiert. Im Innern ließ Amberg einen [[Ziborium (Altaraufbau)|Ciborienaltar]] aus Stein errichten, der von 1982 bis 1987 einer neuen monumentalen Chorausgestaltung mit Mosaiken, Wand- und Glasmalerei des Malers [[Carl-Henning Pedersen]] weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe domkirke døbefont.jpg|mini|hochkant|Taufbecken aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jh. mit süddeutscher Schale.]]&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche erscheint trotz der erhaltenen älteren Bausubstanz eher modern und kühl. Das Inventar beinhaltet jedoch viele alte, kostbare Stücke, darunter die Kanzel von 1597, den barocken [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] und das [[Taufbecken|Bronzetaufbecken]] von 1375 (u.&amp;amp;nbsp;a. mit Reliefs der [[Dreifaltigkeit]], der [[Krönung Mariens]] und Stifterwappen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtenswert ist auch der (leere) Sandsteinsarkophag [[Christoph I. (Dänemark)|König Christoffers I.]] (1259, rheinischer Import) sowie die zugehörige Grabplatte, die älteste Königsgrabplatte Nordeuropas. Sie besteht aus [[Belgisch Granit]], einem schwarzen Kalkstein, und hatte ursprünglich Messingverkleidung und Einlagen aus Alabaster. Bis 1987 befand sie sich über dem Grab (Sarkophag) des Königs vor dem Hochaltar. Die Grabplatte des letzten katholischen Bischofs von Ribe [[Iver Munk]] wird dem [[Odense]]aner Bildhauer [[Claus Berg]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ribe domkirke apsis.jpg|Apsis mit Fresken, Glasfenstern und Mosaiken von [[Carl-Henning Pedersen]].&lt;br /&gt;
Ribe Domkirke pulpit.jpg|Kanzel von 1597 (Jens Asmussen, Odense).&lt;br /&gt;
Ribe domkirke kalkmaleri.jpg|Spätgotische Wandmalerei [[Gottesgebärerin|Maria mit dem Kinde]] auf einem Pfeiler im Hauptschiff.&lt;br /&gt;
Ribe domkirke kathoveddoeren.jpg|Katzenkopftür&lt;br /&gt;
Katzenkopftür.jpg|Der namensgebende Katzenkopf&lt;br /&gt;
RibeDom-StGeorg.jpg|St. Jürgen mit dem Drachen (um 1475)&lt;br /&gt;
Ribe Domkirke baptismal font S.jpg|Taufbecken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ribe domkirke orgel.jpg|mini|[[Orgelprospekt]] mit [[Rückpositiv]] von 1634/1635, Pedaltürme ragen über die Brüstung]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1973 von den Orgelbauern [[Frobenius Orgelbyggeri|Th. Frobenius &amp;amp; Sønner]] erbaut, in einem vorhandenen Orgelgehäuse aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Das [[Schleiflade]]n-Instrument hat 50 [[Register (Orgel)|Register]] auf vier Manualwerken und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und [[Registertraktur]]en sind mechanisch&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur {{Webarchiv |url=http://ribe-domkirke.dk/page/57/ribe-domkirkes-orgel |wayback=20170529180208 |text=Orgel}} (dänisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;14&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Mixtur IV&lt;br /&gt;
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* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, IV/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elna Møller und Mogens Bencard: &amp;#039;&amp;#039;Der Dom zu Ribe.&amp;#039;&amp;#039; Ribe o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* Rudolf Zeitler: &amp;#039;&amp;#039;Dänemark. Kunstdenkmäler und Museen&amp;#039;&amp;#039; ([[Reclams Kunstführer]]). Stuttgart 1978, Seite 306–311&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Listen von Domen und Kathedralen]]&lt;br /&gt;
* [[Rued Langgaard]] (Domorganist 1940–1952)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ribe Domkirke}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ribe-domkirke.dk/ Ribe Domkirke] Offizielle Website der Domkirchengemeinde (dän.)&lt;br /&gt;
* [http://danmarkskirker.natmus.dk/ribe/ribe-domkirke/ &amp;#039;&amp;#039;Ribe Domkirke&amp;#039;&amp;#039;] Onlineportal &amp;#039;&amp;#039;Danmarks Kirker&amp;#039;&amp;#039;, Nationalmuseet (dän.)&lt;br /&gt;
* [http://kunstonline.dk/profil/carl_pedersen_portraet.php4 Carl-Henning Pedersen] Künstlerporträt auf KunstOnline.dk (dän.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=55.328076 |EW=8.761058 |type=landmark |region=DK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4477661-5|VIAF=235660673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ribe Dom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kathedrale in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Bistums Ribe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Nordschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Esbjerg Kommune|Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Tuffstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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