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	<title>Dom zu Pisa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:46:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dom_zu_Pisa&amp;diff=447572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Wort fehlte.</title>
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		<updated>2026-04-25T16:17:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wort fehlte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pisa - Cattedrale da Battistero 02.jpg|mini|hochkant=1.3|Dom zu Pisa, Westfassade]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dom zu Pisa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Duomo di Pisa}}, offiziell &amp;#039;&amp;#039;Cattedrale di Santa Maria Assunta&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kirchengebäude|Kirche]] in [[Pisa]], zu der der weltweit berühmte [[Schiefer Turm von Pisa|Schiefe Turm von Pisa]] gehört. Sie ist die [[Kathedrale]] des [[Erzbistum Pisa|Erzbistums Pisa]]. Der [[Kathedrale|Dom]] steht auf dem weitläufigen Rasenplatz der &amp;#039;&amp;#039;Piazza del Duomo&amp;#039;&amp;#039;, auf dem sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke [[Baptisterium (Pisa)|Baptisterium]], [[Camposanto (Pisa)|Camposanto Monumentale]] und der &amp;#039;&amp;#039;Campanile&amp;#039;&amp;#039; („Der Schiefe Turm von Pisa“) befinden. Dieser Platz wurde vom Dichter [[Gabriele d’Annunzio]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Piazza dei Miracoli]]&amp;#039;&amp;#039; (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Trotz einer Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff [[Carrara-Marmor]] und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Florenz]] und [[Siena]] und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Papst]] [[Gelasius II.]] [[Kirchweihe|weihte]] 1118 den damals noch unvollendeten Dom. Er trägt das [[Patrozinium]] der [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Himmelfahrt Mariens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Buscheto|Buscheto di Giovanni Giudice]] begann mit dem Bau des Doms im Jahre 1063 auf dem [[Schwemmboden]] vor der alten [[Stadtmauer]]. Finanziert wurde das Bauwerk mit den im gleichen Jahr von den [[Sarazenen]] vor [[Palermo]] eroberten Schätzen. Mit dem Dom begründete Buscheto die so in Europa einmalige Abwandlung der [[Romanik]], die sogenannte [[Pisanische Romanik]], nach deren Vorbild unter anderem die Kirchen [[San Paolo a Ripa d’Arno]], [[San Frediano (Pisa)|San Frediano]] und [[Santo Sepolcro (Pisa)|Santo Sepolcro]], sowie später, nach Entwürfen von [[Diotisalvi]], das dem Dom angrenzende Baptisterium, in Pisa entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marco Collareta |Titel=Art in Pisa in the Middle Ages |Sammelwerk=A Companion to Medieval Pisa |Verlag=BRILL |Datum=2022-04-15 |ISBN=978-90-04-51271-9 |Seiten=435–455 |DOI=10.1163/9789004512719_020 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur wenige Jahre nach dem Baubeginn des Domes begann Buscheto mit dem Bau des Campanile, dem heutigen Schiefen Turm, der sich stilistisch an den Dom anpasst. Durch den weichen Untergrund sank, genau wie der Campanile, auch der Dom im Osten leicht ein. Die kreuzförmige Grundfläche des Doms war zu diesem Zeitpunkt in Italien neu. Zu dieser Zeit wurden vor allem [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] ohne Querschiff, wie die [[Kathedrale von Pistoia]], gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cristina Acidini Luchinat, Aurelio Amendola, Francesca Amendola |Titel=La Cattedrale di San Zeno a Pistoia |Ort=Milano |Datum=2004 |ISBN=978-8882156749}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese hatten zwar, ebenso wie der Dom zu Pisa, [[Obergaden]], waren jedoch häufig nur dreischiffig. Der Bau eines derart großen Domes war vor allem mit dem wirtschaftlichen Aufschwung, den Pisa seit der Gründung der [[Republik Pisa]] im 11. Jahrhundert erlebte, zu erklären.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gino Benvenuti |Titel=Le repubbliche marinare. Amalfi, Pisa, Genova e Venezia |Verlag=Newton Compton Editori |Datum=2007 |ISBN=9788882895297}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über der [[Vierung]] der fünfschiffigen [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit dem dreischiffigen Querhaus erhebt sich eine elliptische [[Kuppel]] mit einem oktogonalen Ansatz. Sie wurde erst 1380 durch Lupo di Gante und Puccio di Gadduccio im [[Gotik|gotischen]] Stil nachträglich hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fassade]] wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Rainaldo geschaffen und wurde in der gesamten [[Toskana]] zum Vorbild, auch wenn Buscheto die Grundlagen dafür bereits im 11. Jahrhundert schuf. Bei der westlichen Fassade erheben sich über den sieben [[Blendarkade]]nbögen im Erdgeschoss mit seinen drei Portalen vier [[Galerie (Architektur)|Galerien]] mit insgesamt 52 [[Säule]]n. Auf dem Giebel der 35,5&amp;amp;nbsp;m breiten und 34,2&amp;amp;nbsp;m hohen Fassade steht eine Madonna mit Kind von [[Andrea Pisano (Bildhauer)|Andrea Pisano]]. An ihrer Seite stehen [[Engel]], die zusammen mit den beiden [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] auf der ersten Galerie durch Schüler von [[Giovanni Pisano (Bildhauer)|Giovanni Pisano]] entstanden. Das mittlere Portal ist dem Leben Marias gewidmet. Im linken Bogen der Fassade ist das Grab des ersten Dombaumeisters Buscheto mit einer antiken [[Sarkophag]][[spolie]] und einer langen Huldigung in die Wand eingefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine Abbildung und den lateinischen Text siehe [[:it: Buscheto]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Bronzetore aus dem 17. Jahrhundert ersetzen die von [[Bonanno Pisano]] geschaffenen Tore von 1180, die bei einem schweren Feuer 1595 zerstört wurden. Die neuen Türen mit umfangreichen Reliefszenen wurden bis 1602 durch Schüler [[Giambologna]]s, Francavilla, [[Mocchi]] und [[Tacca]], in loser Anlehnung an das alte Vorbild gegossen. Die Porta di [[Rainer von Pisa|San Ranieri]] am südlichen Seitenschiff ist dem Campanile zugewandt. Hier ist das restaurierte Original des Meisters Bonanno Pisano von 1186 noch erhalten. Es ist nach dem Schutzpatron Pisas benannt und stellt u.&amp;amp;nbsp;a. Szenen aus dem Leben Christi dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gesamten Gebäude findet man vielfach zusammenhanglose Zeichen auf den Außenwänden. Der Grund dafür liegt darin, dass man [[Spolie|antike Baumaterialien]] wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa Duomo.jpg|mini|Dom und [[Schiefer Turm von Pisa]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Cathedral - panoramio - Keith Ruffles.jpg|mini|Dom von Nordwest]]&lt;br /&gt;
=== Datierungsprobleme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Piazza dei Miracoli (5987227880).jpg|mini|Dom von Osten mit Blick auf die Apsis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa cathedral, door of St Ranier.jpg|mini|links|Das Portal des Hl. Rainer]]&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Datierung des Baus und die historische Herleitung ihrer einzelnen Bauformen gibt es in der Forschung seit langem unterschiedliche Ansichten. Eine verbreitete Theorie nennt konkrete Zahlen und die Namen verschiedener Baumeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. [[Hermann Fillitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (= &amp;#039;&amp;#039;Propyläen Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 5). 1990, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Kunsthistoriker halten diese Geschichten für bereits im Mittelalter erfundene Legenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. [[Marcel Durliat]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 576.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Theorie war der Seesieg bei Palermo über die damals im Mittelmeer herrschenden [[Sarazenen]] im Jahr 1063 Anlass zum Bau der Gesamtanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Castelli, Ranieri: &amp;#039;&amp;#039;Pisa und seine Künstler.&amp;#039;&amp;#039; 1977, S. 9; Tschechne: &amp;#039;&amp;#039;Pisas Stolz ist nicht nur schief.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ART.&amp;#039;&amp;#039; 4/90, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Venedig spielten diese sarazenischen Seeräuber ebenfalls eine Rolle. Auch dort war die Abwendung dieser Gefahr Anlass gewesen, den [[Markusdom]] neu zu bauen, und zwar im selben Jahr 1063, in dem die Anlage in Pisa möglicherweise begonnen wurde. Auch die Pisaner hatten durch diesen Seesieg reiche Beute gemacht und den Ertrag zur Glorifizierung ihrer Stadt genutzt; Pisa war im 11. Jahrhundert die mächtigste Stadt der [[Toskana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Ansicht ist lediglich erwiesen, dass im Jahr 1118 die Kathedrale im Bau befindlich war. Das sei das einzige zuverlässige Datum. Man habe damals die eher zufällige Anwesenheit des Papstes [[Gelasius II.]] genutzt, um eine angemessene Weihe zu vollziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durliat 1983&amp;quot;&amp;gt;Durliat: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 577.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau musste in diesem Fall schon weit genug fortgeschritten gewesen sein, so dass sich die angesetzten Entstehungszeiten der beiden Theorien nicht wesentlich unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kathedrale gehört zusammen mit dem Markusdom in Venedig zu den ersten Monumentalbauten des mittelalterlichen Italiens. Daher stellt sich die Frage, auf wen die entscheidenden Bauideen zurückgehen. Die Stadt Pisa popularisierte schon sehr früh eine eigene lokalpatriotische Version, die dem Baumeister die gesamte Anlage als geniale, völlig eigenständige Idee zuschrieb, ohne dass fremde Einflüsse eine Rolle spielten. Demzufolge soll der erste Baumeister der Kathedrale Buscheto gewesen sein, über den nur sehr wenig bekannt ist. [[Giorgio Vasari|Vasari]] berichtet in seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori|Vite]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Busketos&amp;quot; sei griechischer Herkunft gewesen – also kein geborener Pisaner.&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wird mancherorts bestritten und vor allem lokal dadurch unterstrichen, dass man ihn „Buscheto Pisano“ nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;Castelli, Ranieri: &amp;#039;&amp;#039;Pisa und seine Künstler.&amp;#039;&amp;#039; 1977, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Belegt ist seine Eigenschaft als Prokurator der Pfarre und als Mitglied der Dombauhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Einigkeit besteht in der Forschung, wer die Idee zu der Kathedrale hatte und was seine stilistischen Vorbilder waren. Pisa hatte – wie Venedig – als Seemacht intensive Handelsbeziehungen im östlichen Mittelmeer. Deshalb liegt es nahe, dass die östliche Baukunst hier Einfluss ausüben konnte. Auf jeden Fall war der Baumeister mit dem [[Byzantinische Kunst|byzantinischen]] Kulturraum vertraut. Seine Baukunst nimmt Anleihen auf bei [[Persische Architektur|persischen]] [[Moschee]]n und bei frühchristlichen Kirchen in [[Armenische Kunst#Architektur|Armenien]] und [[Georgien#Antike, Mittelalter|Georgien]]. Zudem vereint sie Elemente der italienischen Romanik mit Motiven aus der Stadtmauer von [[Kairouan]]. Inschriften im Dom belegen die Mitarbeit von Fremden: Türken, Afrikanern, Persern und Chaldäern.&amp;lt;ref&amp;gt;Tschechne: &amp;#039;&amp;#039;Pisas Stolz ist nicht nur schief.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ART.&amp;#039;&amp;#039; 4/90, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sich die Bauzeit des Pisaner Doms lange hinzog, ist der Gesamteindruck einheitlich. Der ersten Theorie zufolge verlief die weitere Entwicklung folgendermaßen: Vor Fertigstellung des Doms habe der neue Baumeister Rainaldus um 1100 den ursprünglichen Grundriss geändert. Er ließ das Langhaus verlängern, den [[Obergaden]] erhöhen – die ursprüngliche Höhe ist noch am Querhaus erkennbar – und das untere Geschoss der Fassade errichten. Vollendet worden soll der Bau bis 1160 durch den Innsbrucker Meister Wilhelm gen. Guglielmus (&amp;#039;&amp;#039;auch&amp;#039;&amp;#039; Guilielmus),&amp;lt;ref&amp;gt;Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; der um diese Zeit auch die erste Kanzel für den Dom schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Poeschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Skulptur des Mittelalters in Italien, I: Romanik&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts über dem mittleren Portal der Westfassade sind zwei Inschriften in die Wand eingelassen, deren erste Rainaldo als Bauherrn rühmen. Als demütige Replik folgt ein Bibelzitat aus der [[Vulgata]] (Psalm 21, Vers 22):&lt;br /&gt;
[[Datei:Cattedrale Santa Maria Assunta, Pisa, detail.jpg|mini|hochkant|Die Inschrift auf der Westfassade über dem Hauptportal]]&lt;br /&gt;
: Hoc opus eximium tam mirum tam pretiosum&lt;br /&gt;
: Rainaldus prudens operator et ipse magister&lt;br /&gt;
: constituit mire sollerter et ingeniose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: De ore leonis libera me domine et&lt;br /&gt;
: a cornibus unicornium humilitatem meam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Dieses hervorragende Werk, ebenso wunderbar wie kostspielig,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;errichtete Rainald, der kluge Erbauer und selbst [Bau]meister,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;in wundervoller, kunstvoller und erfinderischer Weise.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Rachen des Löwen befreie mich, o Herr,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;und von den Hörnern der Einhörner meine Niedrigkeit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung der Fassade für die Datierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa, cattedrale di Santa Maria Assunta (02).jpg|mini|Detailansicht Westfassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa - Cathedral - Facade 1052.jpg|mini|Detailansicht der [[Loggia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westfassade des Doms stellt für die abendländische Architekturgeschichte eine entscheidende Neuerung dar, den Übergang von der glatten Wand zur plastisch gestalteten Schaufläche. Daher ist auch die Frage ihrer genauen Datierung wichtig, denn ähnlich gestaltete Fassaden wurden auch andernorts gebaut, etwa in [[Lucca]] an der [[Kathedrale San Martino]], deren Baumeister Guidetto da Como, der auch in Pisa tätig war, auf der Fassade mit dem Datum 1204 verewigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kritischere zweite Theorie akzeptiert lediglich, dass in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Westen des Hauptschiffes drei [[Joch (Architektur)|Joche]] angefügt und die heutige Fassade begonnen wurden. Namen werden in dieser Theorie nicht genannt. Demnach könnte die gesamte Fassade auch erst um 1200 fertig und möglicherweise von Anfang an in ihrer heutigen Form geplant gewesen sein&amp;lt;ref name=&amp;quot;Durliat 1983&amp;quot;/&amp;gt;. Andere Schätzungen nehmen sogar erst die Mitte des 13. Jahrhunderts an&amp;lt;ref&amp;gt;Durliat: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 577 – Christine Smith.&amp;lt;/ref&amp;gt; – also hundert Jahre nach dem Datierungszeitraum der ersten Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem spricht viel dafür, dass man zwei verschiedene Phasen in der Entwicklung des Dekorationssystems unterscheiden kann. Die ursprüngliche Konzeption hätte demnach vorgesehen, die Außenmauern im Erdgeschoss durch folgende Elemente zu gliedern: erstens durch [[Blendbogen|Blendbögen]], sodann durch waagerechte Streifen aus farbigem Marmor – nach dem Vorbild des [[Baptisterium San Giovanni|Baptisteriums in Florenz]] – und durch eingelegte [[Ornament]]e und [[Medaillon (Ornament)|Medaillons]]. Dieses Schema gilt für das ganze Kathedraläußere, an den Seitenwänden auch für die oberen Geschosse. Doch in den über dem Erdgeschoß liegenden Etagen der Westfassade übertraf man diesen Formenreichtum noch um ein Vielfaches. Statt flächiger Aufblendung ließ man in vier [[Galerie (Architektur)|Galerien]] übereinander eine plastische Dekorationsschicht aus Säulen und verzierten Bögen vor der eigentlichen Kirchenmauer deutlich hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Detailansicht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 PortaIMG 3287.JPG|Bronze-Tor des Hauptportals&lt;br /&gt;
 Tympanum - Facade - Duomo - Pisa 2014.jpg|Mosaik über dem Hauptportal&lt;br /&gt;
 Duomo di Pisa, detail 1.JPG|Außenwand Detail&lt;br /&gt;
 Chimera. Pisa, Tuscany, Central Italy.jpg|Wasserspeier in Form einer Chimära&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Weitere Ansichten des Doms&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pisa (8189981894).jpg|Blick auf den Dom&lt;br /&gt;
 Citta di Pisa - panoramio (8).jpg|Der Dom vom Baptisterium aus gesehen&lt;br /&gt;
 Pisa Cathedral Dome UP.jpg|Blick zur Kuppel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nave (towards the altar) - Duomo - Pisa 2014.jpg|mini|Mittelschiff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa, cattedrale di Santa Maria Assunta (39).jpg|mini|hochkant|Kassettendecke des Mittelschiffs]]&lt;br /&gt;
Beim großen Brand 1595 wurde im Innenraum des Doms vieles zerstört. Es folgte eine aufwendige [[Restaurierung]]. Die vergoldete [[Kassettendecke]] stammt aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominant ist die Doppelsäulenreihe in der Mitte des Gebäudes, die aus massiven [[Granit]]säulen besteht, mit [[Kapitell]]abschlüssen. Darüber befinden sich abwechselnd schwarz-weiße byzantinische [[Arkade]]n, die stark an eine Moschee erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] ist ein Werk von [[Giovanni Pisano (Bildhauer)|Giovanni Pisano]], entstanden in der Zeit von 1302 bis 1311. Die Kanzel ist sechseckig und ruht auf 11 Stützen. Auf der Basis der Mittelstützen befinden sich Allegorien der sieben [[Artes liberales]] und die drei [[Christliche Tugend|christlichen Tugenden]]. Zwei der Außenstützen sind auf Löwen ruhende Säulen, zwei weitere Stützen sind viereckig, eine trägt den [[Erzengel Michael]], die andere den antiken Helden [[Herakles|Hercules]]. Die übrigen tragen Allegorien der [[Ecclesia und Synagoge|Ecclesia]], die vier [[Kardinaltugenden]] und die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]]. Die neun bilderreichen Reliefplatten werden jeweils durch Propheten- und Heiligenfiguren untergliedert und von einem reich verzierten Gesims zusammengefasst. Dem Gesims liegt ein Lesepult in Gestalt eines Adlers mit ausgebreiteten Flügeln auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik in der Apsiskalotte wurde von [[Francesco di Simone]] begonnen und 1302 von [[Cimabue]] vollendet. Dargestellt ist der Thronende Christus in Gesellschaft von Maria und Johannes. Die Apsis ist vollständig mit Fresken von [[Beccafumi]], Sogliano und [[Sodoma]] ausgemalt. Über dem Hochaltar hängt ein Bronzekruzifix von [[Giambologna]], dekoriert ist er mit sechs Engeln, die Kandelaber tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Altarbildern der Seitenaltäre sind eine „Madonna mit Kind“ von [[Antonia Sogliani]] (1492–1544) und &amp;#039;&amp;#039;Sant&amp;#039; Agnes&amp;#039;&amp;#039; von [[Andrea del Sarto]].&lt;br /&gt;
Das Grabmal Kaiser [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrichs VII.]] ist ein Werk [[Tino di Camaino]]s aus dem Jahr 1315.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Central Fresco Duomo di Pisa.jpg|Kuppelfresko &amp;#039;&amp;#039;Maria in der Glorie&amp;#039;&amp;#039; von Girolamo Riminaldi&lt;br /&gt;
 Pisa Cathedral Pantokrator UP.jpg|Mosaik des [[Christus Pantokrator]] in der Apsis&lt;br /&gt;
 GPisano-PulpitoPisa.jpg|Kanzel&lt;br /&gt;
 Domenico Beccafumi - Moses and the Golden Calf - WGA01550.jpg|Beccafumi: Moses und das Goldene Kalb&lt;br /&gt;
 Pisa, cattedrale di Santa Maria Assunta (70).jpg|Vierung&lt;br /&gt;
 Catedral de Pisa. Nave central. 04.JPG|Marmorsäulen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]]n im Dom von Pisa wurden 1980 von der Orgelbaufirma [[Mascioni Orgelbau|Mascioni]] ([[Azzio]]) erbaut. Die Hauptorgel hat insgesamt 74&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] und zwei [[Register (Orgel)#Neben- und Effektregister|Glockenspiele]], verteilt auf vier [[Manual (Musik)|Manualwerke]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Das Pedal ist auf zwei verschiedene Pedalwerke verteilt: Das Positivpedal und das Hauptpedal, welches etliche [[Register (Orgel)#Transmission|Transmissionen]], [[Register (Orgel)#Extension|Extensionen]] und extendierte Transmissionen enthält. Die [[Traktur]]en sind elektrisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zu den {{Webarchiv |url=http://www.mascioni-organs.com/databnuovi/1039.pdf |text=Orgeln |wayback=20071108103808}} (PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;16&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Organo Positivo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Flauto a camino || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Ottava || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Flauto conico || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Quintadecima || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Decimanona || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Vigesimaseconda || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Ripieno IV || {{Bruch|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Tromba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10a.|| Cromorno || 8′&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedale O. Positivo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Subbasso || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Bordone || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flauto || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Grande Organo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Principale || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Principale I || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Principale II || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Flauto || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Ottava || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Flauto in VIII || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Duodecima || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Quintadecima || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Decimanona || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Ripieno IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Ripieno V || {{Bruch|1|4}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Cornetto III || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Trombone || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Tromba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Voce Umana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Tromba piccola || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || &amp;#039;&amp;#039;Campane&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Recitativo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Bordone || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Bordone || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Flauto a camino || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Viola da Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Voce celeste II || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Ottava || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37. || Terza || {{Bruch|3|1|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38. || Flauto in XII || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39. || Quintadecima || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40. || Ripieno V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41. || Flauto in XV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42. || Piccolo || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43. || Controfagotto || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44. || Tromba armonica || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45. || Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46. || Fagottino || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || &amp;#039;&amp;#039;[[Tremulant|Tremolo]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV Organo Solo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47. || Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48. || Flauto da concerto || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 49. || Voci corali || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50. || Coro Viole III || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 51. || Ottava || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 52. || Ripieno V || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 53. || Cornetto IV || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 54. || Tuba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 55. || Tuba mirabilis || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 56. || Tuba mirabilis || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 57. || Contrabbasso || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 58. || Principale || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 59. || Subbasso || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;60.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Quinta (aus Nr. 59)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;{{Bruch|10|2|3}}′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 61. || Ottava || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 62. || Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 63. || Bordone || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;64.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Quintadecima (aus Nr. 61)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;65.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Vigesimaseconda (aus Nr. 61)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;2′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 66. || Ripieno VI || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 67. || Bombarda || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;68.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Controfagotto (Nr. 43)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;16′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;69.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Trombone (aus Nr. 67)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;8′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;70.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Fagotto (aus Nr. 43)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;8′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;71.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Tuba mirabilis (Nr. 55)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;8′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;72.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Tuba mirabilis (Nr. 56)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;73.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Clarone (aus Nr. 67)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;74.&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;Chiarina (aus Nr. 43)&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;4′&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Campane&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Normalkoppeln:&amp;#039;&amp;#039; I/II, III/II, IV/II, III/I, IV/I, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Suboktavkoppeln:&amp;#039;&amp;#039; I/I, III/I, III/II, III/III, IV/I, IV/II, IV/III, IV/IV&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Superoktavkoppeln:&amp;#039;&amp;#039; I/I, I/II, II/II, III/I, III/II, III/III, IV/III, IV/IV, I/P, III/P, IV/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es im Dom eine kleine mechanische Chororgel, die ebenfalls von Mascioni erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;16&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Organo Corale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principale || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flauto || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ottava || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flauto in VIII || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintadecima || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nazardo || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Decimanona || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vigesimasesta e nona || {{Bruch|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tromba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &amp;#039;&amp;#039;Tremolo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedale Organo Cor.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbasso || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basso || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; Manual/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pisa cathedral - Galileo lamp.jpg|mini|hochkant|Bronzeleuchter [[Vincenzo Possenti]]s von 1587]]&lt;br /&gt;
Im Hauptschiff hängt ein bronzener Leuchter von [[Vincenzo Possenti]] aus dem Jahre 1587&amp;lt;!--andere Quellen sprechen davon, dass er 1588 aufgehängt wurde (1587 ev. Fertigstellung?), mit der Bemerkung das Galileis Pendelgesetz 4 Jahre früher veröffentlicht wurde--&amp;gt;, der Entwurf stammt aber von [[Giovanni Battista Lorenzi (Bildhauer)|Giovanni Battista Lorenzi]]. Es gibt die Geschichte, dass an dem Leuchter [[Galileo Galilei]] die Gesetze der Pendelschwingung gefunden haben soll. Sollte es ein Leuchter in dieser Kirche gewesen sein, der ihn auf das Gesetz brachte, kann es allerdings nicht dieser Leuchter gewesen sein, da Galileo Galilei das Gesetz um 1584 veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem nördlichen Seitenschiff und der westlichen Fassade findet man an der Außenwand des Doms an einem Pfeiler einen Stein mit vielen schwarzen Punkten. Von diesem Stein erzählt man sich, dass er vom [[Teufel]] sei. Zählt man zweimal hintereinander die Punkte nach, so kommt man jeweils auf ein anderes Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Gotik? Eine Analyse der gotischen Kirchen in Frankreich, England und Deutschland 1140–1350.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-14076-1.&lt;br /&gt;
* Urano Castelli, Gagetti Ranieri: &amp;#039;&amp;#039;Pisa und seine Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Becocci Editore, Florenz 1977.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Durliat]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Kunst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Ars Antiqua – Große Epochen der Weltkunst|Ars antiqua]].&amp;#039;&amp;#039; Serie 3, 2). Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1983, ISBN 3-451-19402-3.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fillitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Propyläen Kunstgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Propyläen-Verlag, Berlin 1990, {{Falsche ISBN|3-549-5105-0}}.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Legler]]: &amp;#039;&amp;#039;Apulien. 7000 Jahre Geschichte und Kunst im Land der Kathedralen, Kastelle und Trulli.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1987, ISBN 3-7701-1986-X.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Poeschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Skulptur des Mittelalters in Italien, I: Romanik.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 1998, ISBN 3-7774-7940-3.&lt;br /&gt;
* [[Martin Tschechne]]: &amp;quot;Pisas Stolz ist nicht nur schief.&amp;quot; In: &amp;#039;&amp;#039;ART.&amp;#039;&amp;#039; 4/1990.&lt;br /&gt;
* Klaus Zimmermanns: &amp;#039;&amp;#039;Toscana. Das Hügelland und die historischen Stadtzentren.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1980, ISBN 3-7701-1050-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cathedral (Pisa)|Dom zu Pisa}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=395}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|uQ93G9JrAm6yCIgBoaBm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Domplatz von Pisa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/43/23.78/N |EW=10/23/44.23/E |type=landmark |region=IT-PI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4206436-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kathedrale in Italien|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Toskana|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Erzbistum Pisa|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Pisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piazza dei Miracoli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaldenkmal (Italien)|Pisa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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