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	<title>Dolpo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:57:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolpo&amp;diff=1356245&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2026-04-02T22:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolpo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sehr abgeschiedene und hoch gelegene Region im Nordwesten [[Nepal]]s, die an [[Tibet]] grenzt und in der es nahezu keine Straßen gibt. Die Region bildet den nördlichen Teil des [[Verwaltungsgliederung Nepals|Distriktes]] [[Dolpa]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama phoksumdo lake from camp.jpg|mini|hochkant=2.2|[[Phoksundo-See]] in Dolpo]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt im [[Himalaya]], die Siedlungen befinden sich in einer Höhe von 2.300 bis über 4.300 Metern und zählen zu den höchstgelegenen, permanent bewohnten der Welt. Begrenzt wird Dolpo in allen vier Himmelsrichtungen von über 6.000 Meter hohen Bergketten. Im Süden stößt es an die [[Dhaulagiri Himal|Dhaulagiri-Kette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Höhenlage lässt sich die Region in das &amp;#039;&amp;#039;Untere Dolpo&amp;#039;&amp;#039; im Süden und das nur über Pässe erreichbare &amp;#039;&amp;#039;Obere Dolpo&amp;#039;&amp;#039; im Norden unterteilen. Das Untere Dolpo besitzt mit Juphal einen Landeplatz für kleine Propellermaschinen und mit [[Dunai (Dolpa)|Dunai]] den Verwaltungssitz. Hier gibt es kleinere Geschäfte, Strom, Mobilfunknetze, Fernsehgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yak caravan leaving saldang.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Yak]]-[[Karawane]] bei Saldang im Oberen Dolpo]]&lt;br /&gt;
Im abgeschiedenen, jenseits der Himalaya-Hauptkette liegenden &amp;#039;&amp;#039;Oberen Dolpo&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Inneres Dolpo&amp;#039;&amp;#039; genannt) verteilen sich die rein tibetischen Bewohner, die &amp;#039;&amp;#039;Dolpo-Pa&amp;#039;&amp;#039;, auf nur wenige Siedlungsgebiete. Ihre Zahl wird mit 7000 angegeben. Von Dunai ist das Obere Dolpo nur zu Fuß in vier bis fünf Tagesmärschen über 5.000 Meter hohe Pässe zu erreichen. Dieses Gebiet gehört größtenteils zum [[Shey-Phoksundo-Nationalpark]], der seinen Namen von dem durch einen Erdrutsch aufgestauten See [[Phoksundo-See|Phoksundo]] hat, der mindestens 145 Meter tief ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Phoksundo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.phalano.com/?p=573/|autor=Vgl. Devendra Bhattarai|titel=Phoksundo trail (Fotos, Bericht, Blog)|datum=2006-12-06|zugriff=2010-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolpo ist ein sehr [[Arides Klima|arides]] Gebiet, das vom Sommer[[monsun]] kaum berührt wird. Deswegen gibt es eine lange Trockenperiode von September bis Mai. Die [[Vegetation]] reicht von lichten Wäldern über alpine Matten bis zu wüstenhaften Steppen in den hochgelegenen Gebieten. Die Siedlungen liegen häufig an Flüssen, die zur Bewässerung der terrassierten Felder dienen. Angebaut wird meist [[Gerste]] sowie etwas Buchweizen und Gemüse. Allerdings ernten nur knapp 10 % der Einwohner im Oberen Dolpo ausreichend, um ein ganzes Jahr davon leben zu können. Viehzucht (Yaks, Schafe, Ziege, Pferde), Tauschhandel und die Yartsa Gunbu-Ernte ([[Chinesischer Raupenpilz|Ophiocordyceps sinensis]]) spielen eine große Rolle als zusätzliche Einnahmequelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockemühl&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Jochen Bockemühl (siehe Weblinks)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dolpo gehörte entsprechend seiner geographischen Lage bis in das 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu westtibetischen Königs- und Fürstenhäusern. Deswegen ist das Gebiet stark tibetisch und vom [[Buddhismus]] und der [[Bon-Religion|Bönreligion]] geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bockemühl&amp;quot; /&amp;gt; Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Dolpo eine Provinz des Königreichs Lo (heute unter dem Namen [[Mustang (Distrikt)|Mustang]] bekannt) und verblieb dort, bis es 1769 durch Annexion der [[Gurkha]]-Könige zu Nepal kam. Bis 1993 war das Innere Dolpo Sperrgebiet und kann erst seitdem von Ausländern besucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen im Film ==&lt;br /&gt;
* Das Leben der Dolpo-Pa beschreibt [[Éric Valli]]s 1999 veröffentlichter Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Himalaya – Die Kindheit eines Karawanenführers]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der 2010 gezeigte [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Dolpo Tulku&amp;#039;&amp;#039; schildert die Geschichte von Sherap Sangpo, der als Zehnjähriger – nach einer Begegnung mit dem [[Dalai Lama]] – beschloss Mönch zu werden. Sherap Sangpo wurde als [[Reinkarnation]] eines hochstehenden [[Vajrayana#Lama|Lamas]], des Dolpo [[Tulku]], erkannt und für 16 Jahre zur Ausbildung in das Kloster [[Namdröling]] in [[Bylakuppe]] (Südindien) geschickt. Der Dokumentarfilm begleitete ihn bei seiner Rückkehr nach Dolpo.&amp;lt;ref&amp;gt;Webseite zum Film: [http://www.dolpotulku.de/ dolpotulku.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die höchsten Pässe der Welt. Mit einer Yak-Karawane durchs Dolpo.&amp;#039;&amp;#039; (Alternativtitel: &amp;#039;&amp;#039;In den Bergen des Himalaya - Yak!&amp;#039;&amp;#039;) Dokumentarfilm, Deutschland, 2009, 44:10 Min., Buch und Regie: Jan Kerckhoff, Produktion: [[Bayerischer Rundfunk]], Erstsendung: 4. Februar 2009 beim [[Bayerischer Rundfunk|BR]], [http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1047426,day=1,week=52,year=2009.html Inhaltsangabe] von [[arte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kenneth M. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;High Frontiers. Himalayan Pastoralists in a Changing World&amp;#039;&amp;#039;. New York: Columbia University Press, 2003; ISBN 0-231-12390-6 / ISBN 0-231-12391-4.&lt;br /&gt;
* Gerda Pauler: &amp;#039;&amp;#039;Dolpo - People and Landscape&amp;#039;&amp;#039;. Vertebrate Publishing UK, ISBN 978-1-898573-96-8&lt;br /&gt;
* Peter Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Dolpo - Juwel im Himalaya&amp;#039;&amp;#039;. Gnas / Austria: Weishaupt Verlag, 2022; ISBN 978-3-7059-0547-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Jochen Bockemühl: [http://www.tibet.de/tib/tibu/1996/tibu38/38dolpo.html &amp;#039;&amp;#039;Dolpo in Nepal – ein letztes Stück traditionelles Tibet&amp;#039;&amp;#039;.] Tibetisches Zentrum Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Karnali)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Ḍolpā]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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