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	<title>Dolní Rychnov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:06:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doln%C3%AD_Rychnov&amp;diff=1346284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 30. Oktober 2021 um 21:43 Uhr</title>
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		<updated>2021-10-30T21:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Dolní Rychnov&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Dolní Rychnov znak.jpg|111px|Wappen von Dolní Rychnov]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan= Dolni Rychnov SO CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=  &lt;br /&gt;
| Okres              = Sokolov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 509,0988&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/538591/Dolni-Rychnov&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 425&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 538591&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 356 04&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = K&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Sokolov]] – [[Březová u Sokolova|Březová]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen Karlsbad]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Anna Klímová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Revoluční 303&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 356 04 Dolní Rychnov&lt;br /&gt;
| Website            = www.dolnirychnov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/09/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 12/38/50/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolní Rychnov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Unter Reichenau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt am südlichen Stadtrand von [[Sokolov]] und gehört zum [[Okres Sokolov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Dolní Rychnov befindet sich am Fuße des [[Slavkovský les|Kaiserwald]]es im [[Falkenauer Becken]]. Nordwestlich erhebt sich die ehemalige Halde Antonín. Im Osten liegt das Gelände des Golfplatzes Dolní Rychnov. Südlich erstreckt sich ein Halden- und Tagebaugebiet. Im Südwesten befindet sich das Kraftwerk Tisová.&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Dolní Rychnov sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Sokolov]] im Norden, Ovčárna und [[Těšovice]] im Nordosten, Vítkov im Osten, Novina im Südosten, [[Březová u Sokolova|Březová]] im Süden, Rudolec und Tisová im Südwesten sowie [[Citice]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die umliegenden Orte [[Lísková (Svatava)|Lísková]] (&amp;#039;&amp;#039;Haselbach&amp;#039;&amp;#039;) und Horní Rychnov (&amp;#039;&amp;#039;Ober Reichenau&amp;#039;&amp;#039;) fielen dem Braunkohlenbergbau zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Rychnov erfolgte im Jahre 1309 im Zuge einer Entschädigungsforderung des [[Stift Tepl|Stiftes Tepl]] an Albert von [[Notthafft (Adelsgeschlecht)|Notthafft]] wegen der Besetzung des Dorfes. Im 15. Jahrhundert gehörte Reichenau zur Herrschaft [[Burg Loket|Elbogen]]. Die Ansiedlung entlang des Reichenauer Baches (&amp;#039;&amp;#039;Rychnovský potok&amp;#039;&amp;#039;) bestand aus zwei Dörfern, Unter Reichenau und Ober Reichenau. Als Wolf von [[Schlik|Schlick]] 1533 den Ort erworben hatte, schloss er ihn an seine Herrschaft [[Sokolov|Falkenau]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Umgebung des Dorfes Braunkohlenlagerstätten aufgefunden wurden, wandelte sich Unter Reichenau zum Bergbauort. 1834 wurde in Unter Reichenau eine der ersten dampfbetriebenen [[Wasserkunst|Wasserkünste]] in Böhmen aufgestellt. Der Montanunternehmer [[Johann David Starck]] ließ in Unter Reichenau eine Fabrik für Ruß, Farben und Naphthalin errichten. Sein Sohn [[Johann Anton von Starck]] ließ zur weiteren Erschließung der Kohlenlagerstätten den &amp;#039;&amp;#039;[[Erbstollen]] des Hl. Antonius&amp;#039;&amp;#039; vortreiben. Der mit drei Kilometern längste Erbstollen des Falkenauer Kohlenreviers entwässerte die Gruben von [[Těšovice]] in die [[Eger (Elbe)|Eger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Unter Reichenau mit dem Ortsteil Ober Reichenau ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk [[Sokolov|Falkenau]]. Im 19. Jahrhundert eröffnete in Unter Reichenau eine Glashütte, für die die einheimische Kohle den Brennstoff bildete und die 170 Menschen beschäftigte. 1866 wurde die erste Dampffördermaschine aufgestellt. Später erhielten die Gruben einen Eisenbahnanschluss. Nachdem 1883 Johann Anton Starck verstorben war, erfolgte 1885 die Vereinigung sämtlicher Starckschen Unternehmen zur &amp;#039;&amp;#039;Montan- und Industrialwerke A.G., vorm. J.D. Starck&amp;#039;&amp;#039;, deren Sitz Unter Reichenau wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Unternehmen von den [[Petschek (Familie)|Prager Petscheks]] aufgekauft. In Unter Reichenau errichteten die Petscheks ihre Generaldirektion der Falkenauer Werke. In dieser Zeit erfolgte der Aufschluss der Grube Antonín, wenig später folgte die Nová Anežka. 1902 entstand ein großes Wärmekraftwerk. Auf der Grube Nová Anežka wurde 1922 eine hölzerne Brikettfabrik errichtet, 1930 erfolgte der Neubau einer moderneren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 hatte die Gemeinde 3800 Einwohner, 1939 waren es 3719. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde die Gemeinde Unter Reichenau ins Deutsche Reich eingegliedert und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Falkenau an der Eger]]. 1938 begann die Aussiedlung der Tschechen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Ort zur Tschechoslowakei zurück; es begann die Vertreibung der Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 erfolgte die Stilllegung der Grube Antonín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde Dolní Rychnov nach [[Sokolov]] eingemeindet. Seit dem 1. Jänner 1991 besteht die Gemeinde wieder. Zwischen 2002 und 2005 wurde im Zuge der Rekultivierung einer Bergbauhalde das Projekt eines großen Golfplatzes realisiert. Er wurde in etwa dort angelegt, wo vor Beginn des Bergbaus das Dorf Horní Rychnov gestanden hatte.&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Mühlig]] (1874–1954), Glasindustrieller&lt;br /&gt;
* [[Anton Mühlig]] (1876–1951), Glasindustrieller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Sokolov}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4062004-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1309]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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