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	<title>Dolní Kralovice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:13:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doln%C3%AD_Kralovice&amp;diff=920137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 9. Oktober 2023 um 22:59 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-09T22:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                       = &lt;br /&gt;
| Wappen                    = [[Datei:Dolní Kralovice znak.png|111px|Wappen von Dolní Kralovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj                      = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link                 = &lt;br /&gt;
| Okres                     = Benešov&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 1720,77&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 350&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer            = 529648&lt;br /&gt;
| Postleitzahl              = 257 68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen           = &lt;br /&gt;
| Straßen                   = [[Dálnice 1|D 1]] [[Prag]]–[[Humpolec]];&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Abfahrten: [[Hořice u Humpolce|Hořice]] bzw. [[Loket u Dolních Kralovic|Loket]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schienen                  = &lt;br /&gt;
| Flughafen                 = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt               = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile                 = 5&lt;br /&gt;
| Bürgermeister             = Petr Košťál&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum        = 2023&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße           = Náměstí Ludvíka Svobody 6&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt              = 257 68 Dolní Kralovice&lt;br /&gt;
| Website            = https://www.dolni-kralovice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 49.64405&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 15.17926&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolní Kralovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Unterkralowitz}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Unter Kralowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie befindet sich 16 Kilometer nordwestlich von [[Humpolec]] und gehört zum [[Okres Benešov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Dolní Kralovice ein Städtchen im Tal der [[Želivka]]. Der Ort wurde durch den 1963 beschlossenen Bau der [[Talsperre Švihov]] aufgegeben und südöstlich an anderer Stelle neu angelegt. Das alte Dolní Kralovice, das nahe der heutigen Brücke der Staatsstraße 150 lag, wurde 1974 abgerissen und versank 1975 im Stausee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Unterkralowitzer Becken am Nordwesthang der [[Böhmisch-Mährische Höhe|Böhmisch-Mährischen Höhe]] im Quellgebiet des Zahrádčický potok. Im Norden erstreckt sich das [[Želivka]]tal mit der Trinkwassertalsperre Švihov. Vier Kilometer westlich führt die Trasse der Autobahn [[Dálnice 1|D 1]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Zahrádčice im Nordosten, Martinice u Dolních Kralovic und [[Šetějovice]] im Osten, [[Snět]] und [[Blažejovice]] im Südosten, Vraždovy Lhotice und Vítonice im Süden, [[Tomice u Dolních Kralovic|Tomice]] im Westen, Brzotice und Střítež im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kralowicz&amp;#039;&amp;#039; bildete nach alten Überlieferungen seit dem Jahre 1088 das Zentrum des Sprengels der Königin [[Swatawa von Polen|Swatawa]], der sich zwischen den Flüssen [[Želivka]] und Goldbach (Martinický potok) erstreckte. Das Gebiet floss in das von ihr errichtete Kapitel auf dem [[Vyšehrad]] ein. Erstmals urkundlich wurde &amp;#039;&amp;#039;Kralonicz&amp;#039;&amp;#039; 1352 in der Besitzbestätigung durch [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort bestand seit dem 15. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, die in dieser Zeit einen Friedhof und hundert Jahre später die Synagoge errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1436 überließ Kaiser [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] den Ort an den Ritter Oldřich Močihub. Nächster Besitzer wurde Nikolaus [[Trčka von Lípa]], dessen Nachkommen Dolní Kralovice bis 1547 besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss und Staedtchen Unter-Kralowitz, Czaslauer Kreises, aufgenommen und gemahlt von Joann Venuto 1813.jpg|mini|Unter-Kralowitz 1813]]&lt;br /&gt;
Weitere Besitzer waren die [[Woracziczky von Pabienitz|Voračický z Paběnic]] und seit dem Ende des 17. Jahrhunderts die Grafen [[Trautson]] zu Falkenstein.&lt;br /&gt;
1766 erwarb Karl Josef [[Palm (Adelsgeschlecht)|von Palm-Gundelfingen]] die Herrschaft. 1844 kaufte Wilhelm Vincenz Fürst von [[Auersperg]] Unterkralowitz. Nach dem Aussterben der Linie im männlichen Glied erbten die Grafen [[Trauttmansdorff]] 1942 das Schloss, welches sie bis 1945 besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] wurde Unterkralowitz 1850 Sitz eines Gerichtsbezirkes im politischen Bezirk [[Ledetsch an der Sasau]]. Der Flecken war Mittelpunkt eines ländlich geprägten Raumes mit kleinen Bauerndörfern. 1902 wurde die [[Lokalbahn Beneschau–Wlaschim–Unter Kralowitz|Lokalbahn von Beneschau nach Wlaschim]] bis Unterkralowitz verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge wurde von 1951 bis 1969 von der Hussitischen Kirche als Tempel genutzt. 1960 erfolgte die Eingemeindung des Nachbarortes Horní Kralovice. Gravierende Folgen für den Ort hatte der 1963 beschlossene Bau einer Talsperre an der [[Želivka]] für die [[Trinkwasser]]versorgung der Hauptstadt [[Prag]]. Zum Ende der 1960er Jahre begann der Bau einer neuen Siedlung Dolní Kralovice am nördlichen Ortsrand von Vraždovy Lhotice. Im August 1974 erfolgte die Einstellung des Eisenbahn-Personenverkehrs zwischen [[Trhový Štěpánov]] und Dolní Kralovice. Zwischen 1974 und 1975 wurde das alte Dolní Kralovice zusammen mit Horní Kralovice, Příseka, Libčice sowie [[Zahrádka]] dem Erdboden gleichgemacht und danach durch den Stausee Švihov überflutet.&lt;br /&gt;
[[Datei:File-Spezialkarte 4154 Ledeč und Wlaschim 300 dpi frb klein.jpg|mini|Unter Kralowitz im Tal der Želivka (Mitte rechts) und Umgebung ca. 1890 (Spezialkarte 1:75.000 der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|3. Landesaufnahme]]) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Vor der Überflutung wurden die wertvollsten jüdischen Grabstelen nach [[Trhový Štěpánov]] verbracht. Die Statue der Jungfrau Maria wurde im neuen Ort aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stausee versunken sind:&lt;br /&gt;
* Kirche Johannes des Täufers&lt;br /&gt;
* Schloss Dolní Kralovice&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Dolní Kralovice)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dolní Kralovice besteht aus den Ortsteilen Dolní Kralovice (&amp;#039;&amp;#039;Unterkralowitz&amp;#039;&amp;#039;), Martinice u Dolních Kralovic (&amp;#039;&amp;#039;Neu Martinitz&amp;#039;&amp;#039;), Střítež (&amp;#039;&amp;#039;Stritesch&amp;#039;&amp;#039;), Vraždovy Lhotice (&amp;#039;&amp;#039;Lhotitz&amp;#039;&amp;#039;) und Zahrádčice (&amp;#039;&amp;#039;Sachratschitz&amp;#039;&amp;#039;). Zur Gemeinde gehören auch die Fluren des im Stausee untergegangenen Dorfes Libčice (&amp;#039;&amp;#039;Lipschitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Kysela]] (1833–1904), Tenor und Theaterregisseur&lt;br /&gt;
* [[Jaroslav Hlava]] (1853–1924), Pathologe und Buchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Der Österreichische Schriftsteller [[Manfred Chobot]] veröffentlichte 2009 seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Unterkralowitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Benešov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dolni Kralovice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolní Kralovice| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1352]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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