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	<title>Dolní Dvůr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:09:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doln%C3%AD_Dv%C5%AFr&amp;diff=479322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holger leipzig: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-30T22:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Dolní Dvůr CoA CZ.svg|111px|Wappen von Dolní Dvůr]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Trutnov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1531&lt;br /&gt;
| Höhe               = 641&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 579149&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 543 42&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = David Neumann&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2010&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Dolní Dvůr 78&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 543 42 Dolní Dvůr&lt;br /&gt;
| Website            = www.dolnidvur.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/40/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/40/07/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolní Dvůr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Niederhof&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde mit 244 Einwohnern &amp;lt;small&amp;gt; (1. Januar 2008)&amp;lt;/small&amp;gt; in [[Tschechien]]. Der früher bedeutsame Bergbauort liegt 4 km nordöstlich von [[Vrchlabí]] an der Einmündung des &amp;#039;&amp;#039;Kotelský potok&amp;#039;&amp;#039; (Kesselbach) in den &amp;#039;&amp;#039;Klinový potok&amp;#039;&amp;#039; (Keilbach), der hier die [[Malé Labe|Kleine Elbe]] bildet, direkt am Fuße des [[Riesengebirge]]s.&lt;br /&gt;
Der {{Höhe|641|CZ|link=true}} hoch gelegene Ort befindet sich am Rande des [[Naturpark]]s Krkonoše und gehört dem [[Okres Trutnov]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolní Dvůr, bouda Morava, od východu.jpg|mini|links|Dolní Dvůr]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet südlich des Riesengebirges wurde im [[13. Jahrhundert]] unter [[Přemysl Ottokar II.]] durch deutsche Siedler besiedelt. 1530 kaufte der böhmische Berghauptmann [[Christoph von Gendorf]] die Dörfer [[Lánov|Langenau]], [[Vrchlabí|Hohenelbe]] und Neudorf (Nová Ves) und begründete die Herrschaft [[Hohenelbe]]. Nach und nach erwarb Gendorf weitere Fluren aus königlichem Besitz, darunter 1547 den [[Langenauer Hammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit 1539 nachweisliche Niedere Hof wurde zum Zentrum des Eisen- und Silberbergbaugebietes von Hohenelbe. Seit 1601 war Niederhof, das zuvor zu Langenau gehört hatte, ein selbständiger und bedeutender Bergort mit Hütten und Hämmern. Im gleichen Jahr wurde ein eigenes [[Bergbuch]] angelegt. Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurde der Besitz Wilhelms von Stropschitz, darunter Niederhof, konfisziert; neuer Besitzer wurde 1624 [[Wallenstein|Albrecht von Waldstein]], der am 19. Juli 1625 seine Bergordnung für Hohenelbe erließ. Nach dessen Ermordung wurde Rudolf Freiherr von Morzin neuer Besitzer von Niederhof; er setzte die Rekatholisierung der Bewohner durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Morzin ging Niederhof 1881 an die Grafen [[Černín z Chudenic]] über, die die Herrschaft 1919 an die Erste Republik verkauften. Zum Ortsgebiet von Niederhof gehörten mehrere [[Bergbaude|Riesengebirgsbauden]] und -gehöfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner von Niederhof waren fast ausschließlich Deutsche. 1798 lebten hier 896 Menschen, 1828 waren es 1.355. Seine größte Blüte erlebte das Dorf, das Pfarrort war, in der Mitte des 19. Jahrhunderts; 1850 betrug die Einwohnerzahl sogar 2.734, die sich jedoch bis 1901 wieder auf 1.301 halbierte. Bis 1918 gehörte die Gemeinde zum [[Bezirk Hohenelbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]] sank diese nochmals deutlich. 1947 lebten in Dolní Dvůr, wie der Ort nun in seiner wörtlichen Übersetzung ins Tschechische hieß, 328 Menschen. 1961 waren es 347.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort am Westhang des 1.024 m hohen [[Jelení vrch (Riesengebirge)|Jelení vrch]] &amp;#039;&amp;#039;(Bönischberg)&amp;#039;&amp;#039; und des benachbarten Tetřeví vrch (&amp;#039;&amp;#039;Pommersberg&amp;#039;&amp;#039;, 964 m) lebt heute vor allem vom Tourismus und ist ein Wintersportort mit zwei Skiliften. Im Ortszentrum befindet sich die 1802 erbaute Josefikirche, deren Orgel im Jahre 2001 mit Mitteln des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds anlässlich des 400. Ortsjubiläums saniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Gemeindefluren liegen die [[Bergbaude|Bauden]] Tetřeví (&amp;#039;&amp;#039;Auerwiesbauden&amp;#039;&amp;#039;), Hanapetrova paseka (&amp;#039;&amp;#039;Hanapetershau&amp;#039;&amp;#039;), Vápenice (&amp;#039;&amp;#039;Kalkkoppe&amp;#039;&amp;#039;), Kotelní boudy (&amp;#039;&amp;#039;Kesselbauden&amp;#039;&amp;#039;), Godrovy domky (&amp;#039;&amp;#039;Goderhäuser&amp;#039;&amp;#039;), Zvonička (&amp;#039;&amp;#039;Am Plan&amp;#039;&amp;#039;), Zlaté návrší (&amp;#039;&amp;#039;Goldhöhe&amp;#039;&amp;#039;) sowie die einzelnen Häuser in den Täler Rudolfov (&amp;#039;&amp;#039;Rudolfstal&amp;#039;&amp;#039;) und Luisino Údolí (&amp;#039;&amp;#039;Louisenthal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dolnidvur.cz/ Offizielle Website (tschechisch)]&lt;br /&gt;
* http://www.ergis.cz/krkonose/index.php?lang=de&amp;amp;detail=6&amp;amp;path=towns&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ahzimmermann.gmxhome.de/bohohel.htm | wayback=20060620092937 | text=Bergordnung Albrecht von Waldsteins für Hohenelbe}}&lt;br /&gt;
* Franz Proschwitzer: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-169636 &amp;#039;&amp;#039;Chronik von Niederhof, Gedenkblätter zur Feier des hundertjährigen Bestandes der Kirchgemeinde Niederhof&amp;#039;&amp;#039;], Selbstverlag 1906, Nachdruck 2014 (Open Access)&lt;br /&gt;
* Maria Striegnitz: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-170318 &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Niederhof im Riesengebirge anläßlich des 400jährigen Bestehens der Gemeinde Niederhof 1601 - 2001&amp;#039;&amp;#039;], unveränderter Nachdruck 2014 der Ausgabe 2002 (Open Access)&lt;br /&gt;
* Richard Glaser: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-170286 &amp;#039;&amp;#039;Niederhof-Gedenkbuch II 1914–18&amp;#039;&amp;#039;], Bearbeitete Ausgabe 2004 (Open Access)&lt;br /&gt;
* Wenzel Renner: [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-170260 &amp;#039;&amp;#039;Beiträge und Urkundenabschriften zur Entstehung des Dorfes Niederhof und des anschließenden Gebirges im Bezirke Hohenelbe&amp;#039;&amp;#039;], 1937, Nachdruck 2014 (Open Access)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Trutnov}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4781653-3}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holger leipzig</name></author>
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