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	<title>Dolní Beřkovice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:11:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doln%C3%AD_Be%C5%99kovice&amp;diff=1311397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-30T08:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Dolní Beřkovice CoA.jpg|111px|Wappen von Dolní Beřkovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Mělník&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1252&lt;br /&gt;
| Höhe               = 158&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 534765&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 277 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Cítov]] – [[Horní Počaply]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Praha–Děčín|Děčín–Prag]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 3&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Miroslav Hrdý&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2015&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Klášterní 110&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 277 01 Dolní Beřkovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.dolniberkovice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/23/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/26/43/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolní Beřkovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Unter Berschkowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt vier Kilometer nordwestlich von [[Mělník]] und gehört zum [[Okres Mělník]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dolní Beřkovice befindet sich am linken Ufer der [[Elbe]]. Nördlich erhebt sich am anderen Flussufer der Libocher Berg (234&amp;amp;nbsp;m). Westlich des Dorfes verläuft die [[Bahnstrecke Praha–Děčín]]. Im Nordwesten liegen die Anlagen des [[Kraftwerk Mělník|Kraftwerks Mělník]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Křivenice, [[Liběchov]] und Malý Liběchov im Norden, Velký Koráb, Vehlovice und Malý Koráb im Osten, Mlazice und [[Mělník]] im Südosten, Vliněves im Süden, [[Cítov]] im Südwesten sowie Podvlčí im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Gemeinde war bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Insbesondere die Sandgruben von Vliněves gelten als reichhaltige archäologische Fundstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Byerzkowicz&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1318 als Besitz des Jarosius de Byerzkowicz. Später gehörte das Dorf Vychna von Velenec und danach den [[Kaplirz de Sulewicz]]. 1452 erwarben die [[Vladiken]] von Šebířov die Feste. Das Geschlecht nannte sich fortan [[Beřkovský ze Šebířova|Beřkovský von Šebířov]]. Nikolaus Beřkovský verkaufte 1597 die elf Dörfer umfassende Herrschaft Beřkovice an den meißnischen Adligen Sigmund Wilhelm [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Bellwitz und Nostitz]]. Dieser ließ 1606 die Wasserfeste zu einem Renaissanceschloss umgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Dolní Beřkovice - pohled na ves a zámek z pravého břehu Labe (pod Velkým Korábem) (2).jpg|mini|Schloss Dolní Beřkovice]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] wurde der Besitz der Herren von Bellwitz und Nostitz 1622 konfisziert und als Dank für treue Dienste und insbesondere die Gewährung von Unterstützung und Unterschlupf für die defenestrierten kaiserlichen Statthalter [[Jaroslav Borsita von Martinic]] und [[Wilhelm Slavata]] 1627 an [[Polyxena von Lobkowicz]] veräußert. Die Herrschaft gehörte fortan der [[Roudnice nad Labem|Raudnitzer]] Linie der Fürsten von [[Lobkowitz (Adelsgeschlecht)|Lobkowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1785 wurde zur Unterscheidung vom naheliegenden [[Horní Beřkovice|gleichnamigen Ort]] die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dolní Beřkovice&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begründete Josef von Lobkowitz die Unter Berschkowitzer Linie des Geschlechtes, deren Sitz das Schloss Dolní Beřkovice wurde. Josef von Lobkowitz veranlasste 1853 einen Umbau des Schlosses im neogotischen Stil durch die Wiener Architekten [[Heinrich von Ferstel]] und Stoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Dolní Beřkovice ab 1848 eine Gemeinde im Bezirk [[Mělník]]. 1858 gründete [[Franz Horsky]] die &amp;#039;&amp;#039;Fürstl. Josef v. Lobkowitz’sche Zuckerfabrik zu Unterbeřkowitz, Franz Horský&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Prager Morgenpost Nr. 141 v. 22. Mai 1858 S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1890 hatte die Zuckerfabrik eine tägliche Kapazität von 7.000 Doppelzentnern Rüben und war damit eine der größten in Böhmen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gründete die Familie Lobkowicz eine Mälzerei und Brauerei. Zwischen 1903 und 1907 entstanden bei Dolní Beřkovice zwei Wehranlagen in der Elbe. 1910 kam zur Gemeinde der Ortsteil Podvlčí, der bis dahin zu Křivenice gehört hatte, hinzu. Von 1938 bis 1960 war im Schloss eine Bürgerschule, später eine Grundschule untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1948 wurde die Familie Lobkowicz enteignet. 1961 erfolgte die Eingemeindung von Vliněves. Nach der Samtenen Revolution ging das Schloss in den 1990er Jahren an Marie Julie Prinzessin von [[Thurn und Taxis]]-Lobkowitz zurück. Durch das [[Elbhochwasser 2002|Elbhochwasser im August 2002]] wurde das Schloss stark beschädigt. Seither laufen Rekonstruktionsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dolní Beřkovice besteht aus den Ortsteilen Dolní Beřkovice &amp;#039;&amp;#039;(Unter Berschkowitz)&amp;#039;&amp;#039;, Podvlčí &amp;#039;&amp;#039;(Podwiltschi)&amp;#039;&amp;#039; und Vliněves &amp;#039;&amp;#039;(Weißkirchen)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Schloss Dolní Beřkovice mit englischen Park, erbaut 1606 für Sigmund Wilhelm [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Bellwitz und Nostitz]]. Derzeitige Besitzerin des Schlosses ist Marie Julie Prinzessin von Thurn und Taxis.&lt;br /&gt;
* Kapelle in Dolní Beřkovice&lt;br /&gt;
* Kirche Johannes des Täufers in Vliněves, erbaut von [[Josef Zítek]] anstelle eines 1866 abgetragenen romanischen und dem [[Mausoleum der Galla Placidia]] nachgestalteten Vorgängerbaus&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle St. Josef in Vliněves, 1858 errichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Georg August von Lobkowicz]] (1850–1926), böhmischer Politiker und letzter Marschall des Königreiches Böhmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Mělník}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dolni Berkovice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1318]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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