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	<title>Dolní Žleb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:42:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doln%C3%AD_%C5%BDleb&amp;diff=730369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ am 24. Dezember 2025 um 02:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-24T02:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ortsteil der Stadt Děčín. Zur Ortslage siehe [[Šternberk]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort =Dolní Žleb&lt;br /&gt;
| Wappen = kein&lt;br /&gt;
| Kraj = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link =&lt;br /&gt;
| Okres = Děčín&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Děčín&lt;br /&gt;
| Fläche = 1090,7037&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/630471/Dolni-Zleb |titel=Katastrální území Dolní Žleb: podrobné informace |werk=Územně identifikační registr ČR |sprache=cs |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe = 130&lt;br /&gt;
| Einwohner = 151&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum = 1. März 2001&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 405 02&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = U&lt;br /&gt;
| Straßen = [[Děčín]] – Dolní Žleb&lt;br /&gt;
| Schienen = [[Bahnstrecke Dresden–Děčín|Dresden–Děčín]]&lt;br /&gt;
| Flughafen =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt =&lt;br /&gt;
| Ortsteile =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt =&lt;br /&gt;
| Website =&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/50/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/12/58/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolní Žleb - cz.jpg|mini|hochkant=1.3|Dolní Žleb an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolní Žleb (Niedergrund).JPG|mini|hochkant=1.3|Blick auf Dolní Žleb von der Aussichtsplattform [[Belvedér]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolní Žleb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1949 &amp;#039;&amp;#039;Dolní Grunt nad Labem&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Niedergrund an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sbírka zákonu republiky Československé&amp;#039;&amp;#039; (dt. Gesetzessammlung der Tschechoslowakischen Republik), 27. Januar 1950&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsches Ortsnamenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; Verlagshaus Sudetenland, München, 2. Auflage, 1987, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf am linken Ufer der Labe ([[Elbe]]) in der [[Böhmische Schweiz|Böhmischen Schweiz]]. Es gehört als Ortsteil zur Stadt [[Děčín]] (Děčín XIV – Dolní Žleb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Das Dorf besitzt einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Dresden–Děčín]] und ist durch eine Fähre mit dem anderen Elbufer verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromaufwärts schließt sich die Ortslage Spáleniště der Gemeinde Dolní Žleb an. Stromabwärts zog sich die Siedlung einst bis an die deutsch-tschechische Grenze an der Gelobtbachmühle hin. Heute sind zahlreiche Häuser nicht mehr vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://deutsch.radio.cz/verschwundene-orte-tschechien-8608304 |titel=Verschwundene Orte in Tschechien |autor=Andreas Wiedemann |hrsg=[[Radio Praha International|Radio Prague International]] |datum=2007-05-05 |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ort befindet sich eine Kirche. Der Ort wird von dem aus westlicher Richtung herabfließenden und in die Elbe einmündenden Wasserlauf &amp;#039;&amp;#039;Dolnožlebský potok (Lehmischbach)&amp;#039;&amp;#039;, im Unterlauf &amp;#039;&amp;#039;Kamenka&amp;#039;&amp;#039;, durchschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolní Žleb, kostel - cz.jpg|mini|hochkant|Kirche der Allerheiligen Dreifaltigkeit (klassizistisch)]]&lt;br /&gt;
Seit 1850 bildete Niedergrund/Dolní Grunt eine Gemeinde im Bezirk Tetschen. 1948 erhielt die Gemeinde den Namen Dolní Žleb. Seit 1980 ist das Dorf ein Ortsteil von Děčín.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in jüngerer Zeit besaß der Ort keine direkte Straßenanbindung. In dieser Zeit war die Fährverbindung die einzige Möglichkeit, mit dem Auto nach Dolní Žleb zu gelangen. Seit einigen Jahren ist der jetzt als [[Elberadweg]] ausgezeichnete Uferweg entlang der Bahnstrecke von Děčín so befestigt, dass er für den Kraftfahrzeugverkehr geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 hatte der Ort 120 Einwohner. Im Jahr 2001 bestand das Dorf aus 47 Häusern, in denen 151 Menschen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sandsteinabbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gewisse Bedeutung erhielt das Dorf durch einen größeren [[Sandstein]]bruch, der über mehrere Jahrhunderte für bedeutende Bauvorhaben Material lieferte. Dazu gehört beispielsweise der große Ausbau des Brunnens auf [[Schloss Děčín|Schloss Tetschen]] im Jahr 1670. Später verwendete man ihn in erheblichen Umfang zum Bau der Festung [[Terezín|Theresienstadt]] sowie in den Städten [[Děčín]] (&amp;#039;&amp;#039;Tetschen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Litoměřice]] (&amp;#039;&amp;#039;Leitmeritz&amp;#039;&amp;#039;). In den Jahren 1868 bis 1888 wurde der Stein zu Erneuerungsarbeiten am [[Veitsdom|St.-Veits-Dom]] in Prag und im Zeitraum von 1871 bis 1872 zum Bau des [[Národní divadlo|Prager Nationaltheaters]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Václav Rybařík: &amp;#039;&amp;#039;Ušlechtilé stavební a sochařské kameny České Republiky.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 80–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 gehörte dieser Steinbruch Mathias Bechtel aus Niedergrund. Der Sandstein wurde mit den Namen Niedergrunder Sandstein oder Teichsandstein gehandelt. Nachgewiesene Bauten in Deutschland mit Werksteinen aus diesem Bruch sind in [[Dresden]] der [[Dresden Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] (1893–1898), das [[Residenzschloss Dresden|Residenzschloss]], das [[Finanzministerialgebäude|Finanzministerium]] (1889–1896), das [[Amtsgericht am Sachsenplatz|Gerichtsgebäude am Sachsenplatz]] (1888–1892) und der [[Kunstakademie (Dresden)|Kunstakademiebau]] (1887–1894). In [[Leipzig]] sind es das [[Reichsgerichtsgebäude]] und weitere Bauten. Lieferung des Niedergrunder Sandsteins sind auf der Elbe bis nach Hamburg gegangen, deren konkrete Verwendung nicht bekannt ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde der Abbau eingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sandstein trat in grauen und hellgelben Varianten auf und ist ein wetterbeständiges Baugestein. Für [[Schleifstein]]e war der Sandstein nicht geeignet, weil er nicht genügend nachgab.&amp;lt;ref&amp;gt;August Hanisch, Heinrich Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Steinbrüche.&amp;#039;&amp;#039; 1901, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdgeschichtlich gehört er wie alle Baugesteine aus dem Elbsandsteingebirge in die Zeit der [[Kreide (Geologie)|Kreide]]. Es ist ein überwiegend mittelkörniger Quarzsandstein der Bělohorské-Jizerské souvrství (Weißenberger-Iser-Formation) vom unteren bis mittleren [[Turonium|Turon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1929: [[Richard Sperl]], Marx-Engels-Forscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Barbara Bechter. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2005, ISBN 3-422-03110-3.&lt;br /&gt;
* August Hanisch, Heinrich Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Steinbrüche. Verzeichnis der Steinbrüche, welche Quader, Stufen, Pflastersteine, Schleif- und Mühlsteine oder Dachplatten liefern.&amp;#039;&amp;#039; Carl Graeser &amp;amp; Co., Wien 1901.&lt;br /&gt;
* Jiří Rohlík (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Českosaské Švýcarsko, Děčínsko, Šluknovsko. Soubor turistických map.&amp;#039;&amp;#039; 1:50.000. 2. erweiterte Auflage. Klub českých turistů, Prag 1994, ISBN 80-85499-63-0.&lt;br /&gt;
* Václav Rybařík: &amp;#039;&amp;#039;Ušlechtilé stavební a sochařské kameny České Republiky.&amp;#039;&amp;#039; Nadace Střední průmyslové školy kamenické a sochařské, Hořicích v Podkrkonoší 1994, ISBN 80-900041-5-6.&lt;br /&gt;
* J. Valečka: &amp;#039;&amp;#039;Geologická mapa ČR, List 02-23 Děčín.&amp;#039;&amp;#039; 1:50.000. Český geologický ústav, Prag 1992, ISBN 80-7075-276-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dolni Zleb}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Böhmischen Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Děčín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1980]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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