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	<title>Dolmen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jule Glühwurm: /* Andere Typen von Megalithgräbern */Verlinkt</title>
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		<updated>2026-04-22T20:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Andere Typen von Megalithgräbern: &lt;/span&gt;Verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Brænde-Stene.jpg|mini|Dolmen ({{daS|Dysse}}) in der Nähe von Vinstrup, Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stfort dolmen1.JPG|mini|[[Dolmen de la Pierre Levée (Saint-Fort-sur-le-Né)|Dolmen de la Pierre Levée]], bei [[Saint-Fort-sur-le-Né]], Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{kwS|tolmen}} „Steintisch“ oder aus {{brS|dolmen}} „Steintisch“) ist in der Regel ein aus großen, unbehauenen oder behauenen Steinblöcken ([[Megalith]]en) errichteter [[Grabbau]] der [[Urgeschichte|Vorgeschichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Köpf]], [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Vierte, überarbeitete Auflage (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe&amp;#039;&amp;#039; Band 194). Kröner Stuttgart 2005, ISBN 978-3-520-19404-6, S. 133, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Dolmen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht aus drei oder mehr aufrecht stehenden Tragsteinen ([[Orthostat]]en), auf denen eine oder mehrere Deckplatten ruhen.&amp;lt;ref&amp;gt;James Stevens Curl: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Architecture and Landscape Architecture.&amp;#039;&amp;#039; Oxford, Oxford University Press 2006, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. ISBN 0-19-280630-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dolmen werden traditionell als die einfachste Form eines Megalithgrabes betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Megalithgrab, §&amp;amp;nbsp;1.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Max Ebert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Vorgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Maltaja – Noppenring.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1924–1928, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa waren die meisten Dolmen ursprünglich mit [[Hügelgrab|Hügeln]] aus Steinen oder Erde bedeckt. Der Begriff wurde von [[Théophile Malo Corret de la Tour d’Auvergne]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung, Typologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolmen de la Frebouchere.JPG|mini|[[Dolmen de la Frébouchère]], [[Département Vendée|Vendée]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hünengrab Reinfeld.jpg|mini|Dolmen bei [[Reinfeld (Holstein)|Reinfeld]], Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
Der Ausdruck „Dolmen“ wurde in dem Buch &amp;quot;Origines Gauloises&amp;quot; von dem in der [[Bretagne]] geborenen Franzosen [[Théophile Malo Corret de la Tour d’Auvergne]] (1743–1800) in die Altertumsforschung eingeführt. Die erste, die Dolmen aus wissenschaftlicher Sicht untersuchte, war im 17. Jahrhundert die Schriftstellerin [[Titia Brongersma]]. In Skandinavien werden Megalithen mit mehreren [[Orthostat]]en (Tragsteinen) und einer oder mehreren Deckplatten als Dolmen bezeichnet ([[Nordische Megalitharchitektur]]). In Dänemark werden Dolmen als {{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;dysse&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;stendysse&amp;#039;&amp;#039;}} bezeichnet, in Schweden als {{lang|sv|&amp;#039;&amp;#039;döse&amp;#039;&amp;#039;}} und in Portugal als {{lang|pt|&amp;#039;&amp;#039;anta&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|pt|&amp;#039;&amp;#039;mámoa&amp;#039;&amp;#039;}}. In manchen Ländern beschränkt man die Bezeichnung Dolmen auf Bauwerke mit nur einem Deckstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vicki Cummings: [https://www.britannica.com/topic/dolmen &amp;#039;&amp;#039;Dolmen&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopædia Britannica.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen 3.&amp;amp;nbsp;Juni 2023. (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oscar Montelius]] unterschied Dolmen, [[Ganggrab|Ganggräber]] und [[Steinkiste]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oscar Montelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Dolmens en France et en Suède.&amp;#039;&amp;#039; s. n., Le Mans 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Terminologie ist in Skandinavien weiterhin vorherrschend. Die Dänen unterscheiden Langdolmen ({{daS|langdysse}}), Runddolmen ({{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;runddysse&amp;#039;&amp;#039;}}), Großdolmen ({{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;stordysse&amp;#039;&amp;#039;}}) und Ganggrab ({{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;jættestue&amp;#039;&amp;#039;}}). Langdolmen ({{lang|da|&amp;#039;&amp;#039;langdysse&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|sv|&amp;#039;&amp;#039;-döse&amp;#039;&amp;#039;}}) ist die in Skandinavien gebräuchliche Bezeichnung für Dolmen, die in einem [[Hünenbett]] liegen; im Gegensatz dazu liegen Runddolmen in einer runden oder vieleckigen Einfassung. In Frankreich werden alle megalithischen [[Kollektivgrab|Kollektivgräber]] als &amp;#039;&amp;#039;dolmen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Schwegler: &amp;#039;&amp;#039;Chronologie und Regionalität neolithischer Kollektivgräber in Europa und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Prospektion.&amp;#039;&amp;#039; 2). Librum, Hochwald (Schweiz) 2016, ISBN 978-3-9524542-0-6, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dolmen der [[Trichterbecherkultur]] werden in Deutschland nach [[Ernst Sprockhoff|Sprockhoff]] und [[Ewald Schuldt]] in [[Urdolmen]], [[Rechteckdolmen]] (nach [[Ekkehard Aner]]), erweiterte Dolmen (nach E.&amp;amp;nbsp;Schuldt) [[Großdolmen]], [[Polygonaldolmen]] und Ganggräber eingeteilt. Die von Schuldt geprägte Bezeichnung „erweiterter Dolmen“ ist jünger und wurde gewählt, weil Dolmen dieser Bauart auch flaschen- oder trapezförmig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Anlagen, die typologisch nicht den Dolmen zugerechnet werden, tragen trotzdem die volkstümliche Bezeichnung „Dolmen“, die oft für Großsteingräber aller Art verwendet wurde und so auch Teil des offiziellen Namens eines Bodendenkmals werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die meisten Dolmen bestehen aus großen aufgerichteten Steinen, sogenannten Orthostaten, auf denen große Decksteine ruhen, die meist größer und schwerer sind als die Orthostaten. Die Decksteine ragen oft seitlich über die Orthostaten hinaus und verleihen dem Bauwerk so manchmal das Aussehen eines Tisches. Ihrer tischähnlichen Form wegen wurden Dolmen früher als [[Opfer (Religion)|Opfertische]], [[Altar]]steine oder [[Druide]]naltäre interpretiert. Die Tragsteine stehen meist dicht nebeneinander und bilden rechteckige, vieleckige, trapezoide oder rundlich-ovale Kammern. Später zu datierende Bauten bestehen nicht selten aus zahlreichen kleineren Steinen anstelle von monolithischen Orthostaten. Bei ihrer Entdeckung waren viele Dolmen durch einen Erdhügel bedeckt, der einen Zugang unmöglich machte (siehe [[Zugang zu Megalithanlagen]] für weitere Diskussionen). Bei ihrer Freilegung erwiesen sich nur wenige Dolmen als verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolmen bestehen heute oft nur aus freistehenden großen Steinen, weil die kleineren Steine in früheren Zeiten von den Bewohnern der Umgebung abgetragen und zum Bau von Abgrenzungen, Stallungen, Wohnhäusern und dergleichen genutzt wurden. Selten ragen die Megalithen aus einem um sie angeschütteten Hügel hervor, oder sie sind ganz mit einem Stein- oder Erdhügel bedeckt, was ihrem ursprünglichen Zustand entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Typen von Megalithgräbern ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen hat ein Großsteingrab mehrere&amp;amp;nbsp;– auch [[Dolmen mit Seitenkammern|seitliche]]&amp;amp;nbsp;– Kammern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mané Groh]]). Kammern mit lateralem Zugang werden in Mitteleuropa als [[Ganggrab|Ganggräber]] bezeichnet, wobei die Abgrenzung zu anderen Typen nicht einheitlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach stehen die Tragsteine größerer Dolmen so nahe beieinander, dass der tischähnliche Charakter verschwindet und ein kammerähnlicher Raum entsteht. In der Bretagne und in Südfrankreich gleichen viele Anlagen einem Gang; [[Joseph Déchelette|Déchelette]] nannte diese Form {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;allée couverte&amp;#039;&amp;#039;}}, in Deutschland werden sie als [[Galeriegrab]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ornamentik ==&lt;br /&gt;
Während die meisten [[Menhir]]e und Dolmen unverziert waren, findet sich an einigen Dolmen (vor allem im Gebiet des [[Golf von Morbihan|Golfs von Morbihan]]) eine reichhaltige Ornamentik ([[Gavrinis]], [[Les Pierres-Plates]], [[Mané Lud]]). Typische Motive sind Spiralen, konzentrische Halbkreise, die als abstrahierte [[Sonnensymbol]]e gedeutet wurden, aber auch [[Axt#Vorgeschichte|Steinäxte]], Axtpflüge ({{frS|Hache-charrue}}) etc. sind vereinzelt zu sehen. Besonders markant und außergewöhnlich ist das Dekor des Hauptsteins der [[Table des Marchand]] in Locmariaquer mit einer Vielzahl von hakenartigen Motiven ([[Báculo]]s), die als Sonnenstrahlen oder Ähren gedeutet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Sofern der Boden eine Knochenerhaltung erlaubt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sjögren&amp;quot;&amp;gt;Karl-Göran Sjögren: &amp;#039;&amp;#039;Mortuary Practices, Bodies, and Persons in Northern Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: Chris Fowler, Jan Harding, [[Daniela Hofmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Handbook of Neolithic Europe.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2015, S. 1005–1022, (Seite&amp;amp;nbsp;4 der Online-Ausgabe, {{DOI|10.1093/oxfordhb/9780199545841.013.017}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden in den Dolmen meist Körperbestattungen gefunden. Aus der Bretagne sind auch einzelne Brandbestattungen bekannt. Nach Ebert (Reallexikon) sind Dolmen meist Familiengräber, während in den Ganggräbern Mitglieder einer größeren Gruppe bestattet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Megalithgrab, §&amp;amp;nbsp;9.&amp;#039;&amp;#039; In: Max Ebert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Maltaja – Noppenring.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1924–1928, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben einer Nutzung als Grab wurde auch ihre Nutzung als [[Beinhaus|Ossuar]] vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Shanks (Archäologe)|Michael Shanks]], Christopher Tilley: &amp;#039;&amp;#039;Ideology, symbolic power and ritual communication: a reinterpretation of Neolithic mortuary practices.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ian Hodder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Symbolic and structural archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1982, ISBN 0-521-24406-4, S. 129–154.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den dänischen Dolmen von [[Ølstykke]], [[Kellerød]] und [[Frellesvig]] befanden sich jedoch komplette Einzelbestattungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sjögren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Müller et al A Map of European Megaliths Suppl 4.png|mini|Verbreitung der Megalithgrabtypen in Europa]]&lt;br /&gt;
Dolmen sind in ganz West- und in Teilen Nord-, Mittel-, Süd-, Südwest- und Südosteuropas verbreitet, wobei ein gehäuftes Vorkommen in Küstennähe zu beobachten ist ([[Département Vendée]], [[Bretagne]], [[Irland]], [[Wales]], als [[Anta]]s in [[Portugal]] und weitere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland finden sich Dolmen auch in der [[Liste der norddeutschen Megalithanlagen nach Sprockhoff-Nummer]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dänemark beginnt der Bau kleiner Dolmen in der [[Trichterbecherkultur]] am Ende des Frühneolithikums (3500–3300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Die Mehrzahl der Dolmen, nun auch größere Exemplare, wurden im frühen Mittelneolithikum (3300–3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sjögren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südöstlichen und östlichen Europa kommen Dolmen in [[Südrussland]] und [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] (Bulgarien, Nordostgriechenland, europäische Türkei, siehe [[Dolmen in Thrakien]]) vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 CarregSamsonH5b.jpg|Dolmen [[Carreg Samson]] in [[Pembrokeshire]], Wales&lt;br /&gt;
 St. Gonvel bei Argenton, Finistère.jpg|[[Dolmen von Saint-Gonvel]] bei Argenton, Finistère&lt;br /&gt;
 Rondossec bei Plouharnel 1.jpg|[[Dolmen von Rondossec]] bei Plouharnel, Morbihan&lt;br /&gt;
 Mane Groh bei Plouharnel 1.jpg|Dolmen [[Mané Groh]] bei Plouharnel, Morbihan&lt;br /&gt;
 Bisceglie dolmen della chianca 5.JPG|[[Dolmen di Chianca]] ([[Apulien]])&lt;br /&gt;
 DOLMEN DI MORES.JPG|[[Sa Coveccada]] ([[Sardinien]])&lt;br /&gt;
  Dolmen_de_Menga_01.jpg|[[Dolmen von Menga]] ([[Andalusien]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordafrika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolmen du Djebel Gorra. Thibar14. Tunisie.JPG|mini|Dolmen auf dem [[Djebel Gorra]], Tunesien]]&lt;br /&gt;
Die größte Anzahl der nordafrikanischen Dolmen befindet sich im Norden Tunesiens und dort vor allem in einer [[Nekropole]] auf dem [[Djebel Gorra]] und beim Ort [[Megalithanlagen von Ellès|Ellès]]. Viele megalithische Orthostaten und Decksteine sind wegen des in der Region vorherrschend verwendeten [[Kalkstein]]s zerbrochen. Charakteristisch für die Gruppen ist das Fehlen eines in die Grabkammer führenden Ganges; außerdem ruhen viele Decksteine nicht auf monolithischen [[Orthostat]]en, sondern auf übereinandergelegten kleineren Steinen. Im Norden Marokkos und Algeriens befinden sich einige meist stark beschädigte Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolmen Russia Kavkaz Jane 2.jpg|mini|Dolmen im Kaukasus]]&lt;br /&gt;
In Westasien sind Dolmen, über deren Alter keine gesicherten Angaben verfügbar sind, in der [[Levante]] und im Kaukasus anzutreffen. Im Bereich des Westkaukasus ([[Südrussland]], [[Georgien]], [[Abchasien]]) finden sich zahlreiche Dolmen. Charakteristisch sind die handwerklich perfekte Glättung und die regelmäßige Anordnung der Steine (meist 4&amp;amp;nbsp;Tragsteine und 1&amp;amp;nbsp;Deckenstein). Die beiden seitlichen Orthostaten ragen oft geringfügig über den Verschlussstein (meist mit [[Seelenloch]]) hinaus, was zu einer auffälligen Eingangssituation führt, die in einigen Fällen noch durch Schwellsteine betont wird. Da kein einziger Erdhügel (Tumulus) gefunden wurde, ist es&amp;amp;nbsp;– auch in Anbetracht der allseitigen Glättung der Steine&amp;amp;nbsp;– in hohem Maße wahrscheinlich, dass die Dolmen immer frei standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Indien ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Muniyara.jpg|mini|„Dolmen“ bei [[Marayoor]], Indien]]&lt;br /&gt;
Vor allem im Süden Indiens ([[Karnataka]], [[Andhra Pradesh]], [[Kerala]] und [[Tamil Nadu]]) existieren zahlreiche Großsteinmonumente, die regelmäßig als „Dolmen“ bezeichnet werden; sie bestehen oft aus drei oder vier senkrechten Steinplatten und einer oder zwei großen Deckplatten, von denen jedoch viele ganz oder teilweise zerstört sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rajat Ubhaykar |url=https://www.livemint.com/Sundayapp/ah8MlN3mwHQjIpmBZBhcXJ/Exploring-Indias-megalithic-culture-a-riddle-set-in-stone.html |titel=Exploring India’s megalithic culture, a riddle set in stone |datum=2016-07-02 |sprache=en |abruf=2022-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass es sich bei ihnen um Grabbauten gehandelt hat, ist&amp;amp;nbsp;– angesichts der in Indien seit Jahrtausenden praktizierten [[Leichenverbrennung]]&amp;amp;nbsp;– eher unwahrscheinlich. Ein vorderer Verschlussstein mit „[[Seelenloch]]“ fehlt zumeist, ebenso ein bedeckender Stein- oder Erdhügel; so könnten es auch kleine Einsiedlerunterkünfte bzw. -tempel gewesen sein, denn in einigen wenigen Fällen ist noch eine [[Yoni]]-Platte am Boden zu sehen. Eine Datierung in die mittelalterliche oder gar frühneuzeitliche Zeit ist somit wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Korea ====&lt;br /&gt;
Die Dolmen von [[Gochang]], [[Dolmen von Hwasun|Hwasun]] und [[Ganghwa]] in [[Koreanische Kultur|Korea]] wurden im Jahre 2000 als [[Dolmenstätten von Gochang, Hwasun und Ganghwa|Gochang, Hwasun and Ganghwa Dolmen Sites]] in die [[Liste des UNESCO-Welterbes (Asien und Ozeanien)]] aufgenommen. Insgesamt schätzt man die Zahl der koreanischen Dolmen auf etwa 30.000 bis 35.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudo- oder Paradolmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolmen di Sciacca 1.png|mini|Pseudodolmen von Sciacca, Sizilien]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Paradolmen d&amp;#039;en Garcia.jpg|mini|Paradolmen d&amp;#039;en Garcia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolmen de la Récuquelle.jpg|mini|Pseudodolmen de la Récuquelle]]&lt;br /&gt;
Pseudodolmen sind natürliche Felsformationen, die ein dolmenartiges Aussehen aufweisen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; &amp;gt;Der Begriff „Pseudo-Dolmen“ steht für die Beschreibung von Formationen in Form von Dolmen, die z.&amp;amp;nbsp;B. auf [[Sizilien]] gefunden werden. Die Terminologie wurde von Sebastiano Tusa, Leiter der Archäologie auf Sizilien, eingeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil sie oft in früherer Zeit fälschlich als Dolmen betrachtet wurden, tragen sie häufig das Wort Dolmen im Namen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Ulbrich: &amp;#039;&amp;#039;Zu Besuch bei megalithischen Stätten (2) – die Monumente im Hinterland der Costa Brava (Katalonien).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;IC-Nachrichten. Informationsblatt des Institutum Canarium.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 97, 2015, S. 69–98, ([http://www.institutum-canarium.org/ic-nachrichten/ICDigital_ICN97-4_(2015).pdf Digitalisat]): »Zu den speziellen Bautechniken gehört die Einbeziehung schon vorhandener natürlicher Felsen, die sogenannten „sepulcres paradolmenics“ oder Paradolmen. Der „Hemidolmen de Betlem“ [Semi-Dolmen] bei Fals (Fonollosa, Bages) besteht bei zwei Stützen aus zwei bzw. drei kleineren Steinen, was selten zu beobachten ist. Dies erinnert vage an mehrere nordafrikanische Dolmen, die ohne monolithische Orthostaten errichtet wurden, das heißt, die Stützen bestehen aus aufeinander gelegten Flachsteinen«.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bekannte Pseudodolmen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Belgien]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen von Solwaster]]&lt;br /&gt;
** [[Peetje en Meetje]]&lt;br /&gt;
** [[Pseudodolmen von Gomery]]&lt;br /&gt;
* [[Luxemburg]]&lt;br /&gt;
** [[Schnellert (Pseudodolmen)|Schnellert]]&lt;br /&gt;
* [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen du Bon Ru]] in [[Morvan]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen de l’Abbaye de la Pierre-Qui-Vire]] in [[Saint-Léger-Vauban]] (Morvan)&lt;br /&gt;
** [[Peyro Estampo|Dolmen de la Récuquelle]] in Tarn&lt;br /&gt;
** [[Dolmen La Table des Diables]] (umstritten)&lt;br /&gt;
** [[Dolmen von Chevresse]]&lt;br /&gt;
** [[La Roche du Feu]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen Le Thyl]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen Peyre d’Ermale]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen La Pierre de Saint-Maximin]] in [[Doubs]]&lt;br /&gt;
** [[Roche à Trois Pieds]]&lt;br /&gt;
** [[Autel des Druides]] in [[Pfaffenheim]]&lt;br /&gt;
** [[May-en-Multien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Baudouin: &amp;#039;&amp;#039;Le pseudo-dolmen de May-en-Multien (S.-et-M.). Comment on diagnostique un Mégalithe funéraire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société préhistorique de France.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Nummer 2, 1908, S. 102–107, {{DOI|10.3406/bspf.1908.11587}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Pierre au Rey]]&lt;br /&gt;
* [[Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Codina di Lerici]], [[Ligurien]]&lt;br /&gt;
** [[Avola]], [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen di Sciacca]], Sizilien&lt;br /&gt;
** [[Sparossino]], [[Ligurien]]&lt;br /&gt;
* [[Spanien]]&lt;br /&gt;
** [[Cova d’en Genís]]&lt;br /&gt;
** [[Dolmen von Busnela]]&lt;br /&gt;
** [[Paradolmen d’en Garcia]]&lt;br /&gt;
** [[Paradolmen de Ses Rates]]&lt;br /&gt;
** [[Paradolmen de la Pallera]]&lt;br /&gt;
* Paradolmen von Tafania&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.raco.cat/index.php/Cypsela/article/viewFile/119155/236694 &amp;#039;&amp;#039;El paradolmen de Tafania (Ventalló)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise wurden Pseudo- oder Paradolmen regulär genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in [[Katalonien]] verbreitete Paradolmen ist eine [[Megalith]]anlage, die zu wesentlichen Teilen aus [[Findling]]en oder Felsformationen besteht, die einen natürlichen Hohlraum (z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Abri]]) bilden, der durch artifizielle Ergänzung zu einer Grabkammer umgestaltet und als solche genutzt wurde. Der Raum wurde durch Wand- oder Deckenmaterial geschlossen und gelegentlich durch einen Zugang ergänzt. Die Bauform ist hier typisch für die Zeit zwischen 2500 und 2200 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ([[Paradolmen de Ses Rates]], [[Paradolmen d’en Garcia]], Paradolmen de Sinyols, Paradolmen de la Vinya, Paradolmen del Ca del Duc&amp;amp;nbsp;II, Paradolmen dels escalons d&amp;#039;en Poet&amp;amp;nbsp;I und&amp;amp;nbsp;II, Paradolmen de Tafania, Paradolmen de la Pallera, Paradolmen de Pedra sobre altra).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich werden Anlagen wie die im Jahr 1978 gefundene von &amp;#039;&amp;#039;La Chaise&amp;#039;&amp;#039; in [[Malesherbes]] als „Paramegalithik“ bezeichnet. Hier wurde in einer länglichen Steinpackung ein Doppel- und ein Einzelgrab gefunden, die zur Tradition der nichtmegalithischen Langhügel gehören könnten. Die zeitgleich mit Megalithanlagen errichteten Anlagen verzichten, vermutlich ressourcenbedingt, auf die Verwendung großer Steine. P.&amp;amp;nbsp;R. Giot bezeichnet die Anlagen als {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Dérive&amp;#039;&amp;#039;}} (Derivate). Auch im benachbarten [[Ligurien]] und der Lombardei in [[Italien]] finden sich einzelne Dolmen oder Paradolmen (Monticello, Roccavignale, Tanarda&amp;amp;nbsp;– Gravellona).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Großsteingrab]] &amp;#039;&amp;#039;(Hünengrab)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Zugang zu Megalithanlagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Johan Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Dolmen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sebastian Brather]], [[Wilhelm Heizmann]], [[Steffen Patzold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Germanische Altertumskunde Online. Kulturgeschichte bis ins Frühmittelalter – Archäologie, Geschichte, Philologie.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin u. a. 2010, {{ISSN|2193-2778}}.&lt;br /&gt;
* [[Jacques Briard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Megalithen der Bretagne.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Gisserot, Paris 2000, ISBN 2-87747-065-2.&lt;br /&gt;
* Lluis Esteva Cruañas, Josep Tarrús Galter, Esteban Fa Tolsanes: &amp;#039;&amp;#039;Sepulcro paradolménico de „Pedra sobre altra“ (Tossa de Mar, Girona).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cypsela.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1982, {{ISSN|0213-3431}}, S. 53–59, ([https://raco.cat/index.php/Cypsela/article/view/119942 online]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Korn]]: &amp;#039;&amp;#039;Megalithkulturen. Rätselhafte Monumente der Steinzeit.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1553-7.&lt;br /&gt;
* Mireia Pedro Pascual: &amp;#039;&amp;#039;Prospecció dels jaciments paradolmènics de Catalunya (nordest peninsular) : Comarca de la Selva&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Memòries d’Intervenció Arqueològica.&amp;#039;&amp;#039; 4490). Servei d’Arqueologia i Paleontologia, Barcelona 2002, ([https://calaix.gencat.cat/handle/10687/9171#page=1 online]).&lt;br /&gt;
* Mireia Pedro Pascual: &amp;#039;&amp;#039;Prospecció dels jaciments paradolmènics de Catalunya (nordest peninsular) : Comarca del Baix Empordà&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Memòries d&amp;#039;Intervenció Arqueològica.&amp;#039;&amp;#039; 4491). Servei d’Arqueologia i Paleontologia, Barcelona 2002, ([https://calaix.gencat.cat/handle/10687/9172#page=1 online]).&lt;br /&gt;
* [[Salvatore Piccolo (Archäologe)|Salvatore Piccolo]], &amp;#039;&amp;#039;Ancient Stones. The Dolmen Culture in Prehistoric South-eastern Sicily.&amp;#039;&amp;#039; Brazen Head Publishing, Thornham (Norfolk UK) 2013, ISBN 978-0-9565106-2-4.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Werkmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Dolmen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Albrecht Cordes]], [[Heiner Lück]], Dieter Werkmüller, [[Ruth Schmidt-Wiegand]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Aachen – Geistliche Bank.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Erich Schmidt, Berlin 2008, ISBN 978-3-503-07912-4, Sp. 1097–1099.&lt;br /&gt;
* [[Udo Worschech]]: &amp;#039;&amp;#039;Cromlechs, Dolmen und Menhire. Vergleichende Studien zu vor- und frühgeschichtlichen Grabanlagen in Jordanien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Erforschung der antiken Moabitis (Ard el-Kerak).&amp;#039;&amp;#039; 2). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2002, ISBN 3-631-38770-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolmens|Dolmen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hgstump.de/galeriedolmen.htm &amp;#039;&amp;#039;Fotos von Dolmen in England, Irland, Deutschland, Spanien etc.&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.fotosearch.com/photos-images/dolmen.html &amp;#039;&amp;#039;Fotos von Dolmen in England, Irland, Frankreich etc.&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2012)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/26650899 |wayback=20161013212247 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bild eines Dolmen in runder Einfassung; dänische Runddysse&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.panoramio.com/user/5407871?comment_page=1&amp;amp;photo_page=2 |archive-today=20130131 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fotos von Dolmen in Südrussland&amp;#039;&amp;#039;}} (zuletzt abgerufen am 11. Dezember 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.megalithic.co.uk/modules.php?op=modload&amp;amp;name=a312&amp;amp;file=index&amp;amp;do=showpic&amp;amp;pid=116706 Sparossino: Pseudodolmen-Bild]&lt;br /&gt;
* [https://www.patrimoinedumorvan.org/inventaire-historique/legendes-et-croyances/pierre/dolmen-du-bon-ru Pseudo-Dolmen du Bon Ru - franz. + Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150393-4|LCCN=sh85038885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolmen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabform (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabkammer (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jule Glühwurm</name></author>
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