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	<title>Doljanen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-02-27T10:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Русины.png|mini|Verbreitung der Russinen in modernen Grenzen. Das Siedlungsgebiet der Doljanen findet sich oben mittig in graugrün.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doljanen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Dolinyanins, Haynals, Hajnalen; etwa „Talbewohner“ oder „Tieflandbewohner“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Janusz Kamocki |Titel=Zarys grup etnograficznych w Polsce |Sammelwerk=Annales Universitatis Mariae Curie-Skłodowska, Sectio F - Historia |Band=46-47 |Verlag=Maria Curie-Sklodowska Universität |Ort=Lublin |Datum=1992 |Seiten=103–132 |Online=http://annales.umcs.lublin.pl/annales_historia.php}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind ein [[Russinen|russinisches]] Bergvolk aus den [[Waldkarpaten]] in Südost[[polen]]. Als [[Ostslawen|ostslawische]] Volksgruppe werden sie heute teilweise als Teil des [[Ukraine|ukrainischen]] Volkes betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Beata Halicka (2021-09-20): [https://digital.herder-institut.de/publications/frontdoor/deliver/index/docId/272/file/PUB_COPER_Halicka_Lemken_2021-10-15-1.pdf Die Entwurzelten – Lemken in Galizien und in der Fremde]. In: Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa. [[doi:10.25355/272]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Doljanen als Volk sollen im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, durch Vermischung der einheimischen Bevölkerung mit aus dem Balkan zugewanderten Walachen, entstanden sein. Ihr Siedlungsgebiet gehörte im Laufe der Jahrhunderte zu verschiedenen Herrschaften, u.&amp;amp;nbsp;a. dem [[Kiewer Rus]], [[Ungarn]], [[Polen-Litauen]] und [[Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Magdalena Palka |Titel=Das vergessene Volk der Lemken. Eine ethnische Minderheit auf der Suche nach ihrer Identität |Verlag=Universität Wien |Ort=Wien |Datum=2012 |Seiten=8 |Online=https://phaidra.univie.ac.at/download/o:1281184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu ihrer Vertreibung 1947 im Rahmen der [[Aktion Weichsel]], lebten die Doljanen in den Tälern beiderseits des Flusses [[San (Fluss)|San]], um die Städte [[Sanok]] und [[Lesko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakóház a dolinián tájegységben.jpg|mini|Traditionelles doljanisches Wohnhaus bei Sanok.]]&lt;br /&gt;
Die Doljanen lebten vorwiegend als Bauern in gemischten Siedlungen mit Polen und [[Juden]], im Westen ihres Siedlungsgebiets auch mit [[Lemken (Volksgruppe)|Lemken]]. Sie pflegten eine starke Tradition des [[Ackerbau|Acker-]], [[Gartenbau|Garten-]] und [[Weinbau]]s sowie der Haltung von Schweinen und Rindern. Sie waren größtenteils [[Ukrainisch-Orthodoxe Kirche|ukrainisch-orthodoxen Glaubens]], es gab jedoch auch Anhänger des [[Ukrainische griechisch-katholische Kirche|griechischen Katholizismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Бойко И. А. |url=https://bigenc.ru/ethnology/text/3456468 |titel=ДОЛЫНЯНЕ |werk=Большая российская энциклопедия |datum=2016 |sprache=ru |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190620000000/https://bigenc.ru/ethnology/text/3456468 |archiv-datum=2019-06-20 |archiv-bot= |abruf=2022-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Gehöfte waren in [[Blockbau]]weise errichtet, mit Lehm verputzt, hatten Stroh- oder Ziegeldächer und häufig eine offene Galerie zur Front. Typisch waren und sind [[Holzkirche]]n, an deren Merkmalen die Siedlungsgebiete der verschiedenen russinischen Völker unterschieden werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf Hermann |url=https://www.nzz.ch/amp/ein_vergessenes_bergvolk_in_der_mitte_europas-ld.987624 |titel=Ein vergessenes Bergvolk in der Mitte Europas |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2020-10-22 |sprache=de-CH |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tracht und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Tracht (Kleidung)|Tracht]] der Doljanen lässt sich bis ins 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückverfolgen und kombinierte „archaische“ (lange [[Tunika|Tuniken]] für Frauen, bestickte Hemden für Männer, weiße Stoffjacken und breite Gürtel) und „urbane“ Elementen (Hauben und Kappen für verheiratete Frauen, gefärbte Westen, Blusen und [[Leibchen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vasyl Kotsan |Titel=Women&amp;#039;s Hairstyles and Hats of Ukrainians of Transcarpathia in the End of the XIX. - First Half of the XX. Century |Sammelwerk=Scientific Herald of Uzhhorod University. Series: History |Band=43 |Verlag=Faculty of History and International Relations Uzhhorod National University |Ort=Uzhhorod |Datum=2020 |Seiten=187–200 |DOI=10.24144/2523-4498.2(43).2020.217469}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Flachsfaser|Leinen]], [[Nutzhanf|Hanf]] und [[Wolle]] waren die verbreitetsten Stoffe. Schafsfell galt als besonders vornehm. [[Holzschuh]]e waren verbreitet. Ein [[Schnurrbart]] war für Männer obligatorisch, [[Vollbart|Vollbärte]] hingegen galten lange Zeit als ungepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verschwand die traditionelle Tracht aus dem Alltag und wurde von „städtischer“, industriell gefertigter Kleidung „nach [[Krakau|Krakower]] Art“ verdrängt. In der Zwischenkriegszeit setzten sich Mäntel und Stiefel durch, welche an österreichische und [[Russisches Kaiserreich|russische]] Uniformen angelehnt waren. Die traditionell schwarzen Kopftücher mit bunten floralen Mustern blieben jedoch bis in die 1980er Jahre populär und verbreiteten sich, sodass sie teilweise sogar in der [[Türkei]] und [[Thailand]] gefertigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Jolanta Marciniak |Titel=Dawne ubiory Dolinian |Sammelwerk=Materialy Muzeum Budownictwa Ludowego w Sanoku |Band=32 |Verlag=Muzeum Budownictwa Ludowego w Sanoku |Ort=Sanok |Datum=1994 |Seiten=5-64 |Online=https://sanockabibliotekacyfrowa.pl/dlibra/show-content/publication/edition/391?id=391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg brachten Kriegsheimkehrer das [[Theaterspiel]] in ihre Heimat, welche von [[Österreich-Ungarn]] an das nun unabhängige Polen gefallen war. In den 1920er und 30er-Jahren entwickelte sich daraus eine eigenständige Bühnenkultur. Die Aufführung und Neuinterpretation traditioneller [[Volkstanz|Volkstänze]] mit komplexen [[Choreografie]]n baute auf diesem Fundament auf und entwickelte sich seit der Vertreibung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zu einem identitätsstiftenden Merkmal der Doljanen. Um die Jahrtausendwende gab es eine Welle moderner Neuinterpretationen, welche Elemente des [[Ballett]] aufgriffen. Sowohl in Polen als auch in der [[Ukraine]] entstanden daraufhin Ensembles, die doljanische und mittlerweile auch andere russinische Volkstänze aufführen. Zentrum dieser Bewegung ist [[Uzhhorod]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andriy Tymchula |Titel=Dolinyan folk-stage dance development trends |Sammelwerk=Collection of scientific works “Notes on Art Criticism” |Band=38 |Verlag=National Academy of Culture and Arts Management |Ort=Kyiv |Datum=2020-12-19 |Seiten=91-96 |DOI=10.32461/2226-2180.38.2020.222092}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://skansen.mblsanok.pl/a/stronaa.php?id=stronaa Website] des [[Museum der Volksbauweise (Sanok)|Museums der Volksbauweise]] in Sanok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheit in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russinen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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