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	<title>Dolium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolium&amp;diff=2344288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meier89: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-09-02T18:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Tongefäß. Für die ehemalige Schneckengattung siehe [[Tonnenschnecken]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch, Plural &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[fass]]förmiges [[Keramik|Tongefäß]], das in weiten Teilen des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] zur Lager- und Vorratshaltung verwendet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Boscoreale Villa Rustica Dolia.jpg|miniatur|Eingegrabene &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039; in der [[Villa Boscoreale]], teilweise mit Deckeln.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:F10 09.Oppidum d&amp;#039;Ensérune.0076.JPG|miniatur|Zwei eingegrabene &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039; im [[Oppidum d’Ensérune|Oppidum von Ensérune]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostia Antica Dolia.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Dolia&amp;#039;&amp;#039; in Ostia.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ware ==&lt;br /&gt;
Dolia haben meist einen bauchigen Körper ohne oder mit einem gering ausgeprägten Hals. Die Mündung ist in der Regel weit, um eine einfache Inhaltsentnahme zu ermöglichen. Der Rand springt nach innen vor und ist meist horizontal gestaltet. Die Abdeckung erfolgte mit Deckeln aus Holz oder Ton. Der Boden besitzt eine ebene Standfläche. Da die Gefäße für [[Töpferscheibe]]n zu groß waren, wurden &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039; häufig in Aufbautechnik mit einzelnen, übereinandergelegten Strängen geformt. Auf dem Rand oder dem Deckel finden sich vereinzelt Ritzungen oder [[Graffiti]] mit Inhalts- oder Gewichtsangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fassungsvermögen der tönernen Fässer konnte bis zu 2500 Litern betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Hanel, &amp;#039;&amp;#039;Schwerkeramik.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S.&amp;amp;nbsp;301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hergestellt wurden sie besonders im westlichen [[Mittelmeer]]raum. Kleinere Produktionsstätten existierten aber auch in den germanischen Provinzen, etwa in [[Augusta Raurica|Augst]] oder [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium|Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Funktional löste das &amp;#039;&amp;#039;dolium&amp;#039;&amp;#039; die [[Pithos|pithoi]] ab. Im Gegensatz zu den [[Amphore]]n dienten die &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039; weniger dem Transport als der Lagerung. Besonders wurden sie zur Lagerung und Gärung von [[Wein]] verwendet. Aus diesem Grund sind sie oft an der Innenseite mit Pech ausgestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolia&amp;#039;&amp;#039; werden häufig in den Lagerräumen &amp;#039;&amp;#039;(cella vinariae)&amp;#039;&amp;#039; oder im Hof großer [[Villa rustica|Villenanlagen]] gefunden. Ebenfalls häufig sind sie im Lagerbereich großer Überseehäfen wie in [[Ostia Antica|Ostia]] und [[Marseille]] &amp;#039;&amp;#039;(Massilia)&amp;#039;&amp;#039;. Zur besseren Kühlung wurden sie üblicherweise in den Boden eingegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Amphoren und die gesamte Schwerkeramik wurden &amp;#039;&amp;#039;dolia&amp;#039;&amp;#039; später sekundär wiederverwendet. Sie konnten in größerer Zahl zur Planierung eines Baugrunds eingesetzt werden, kleinere Fragmente dienten zum Bau von Öfen und Herdstellen. In Siedlungen wurden sie gelegentlich eingegraben als Urinal verwendet. Schließlich sind sie durch Funde im Bestattungswesen als einfache Abdeckung und Sargersatz oder zur Bergung des [[Leichenbrand]]s belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Caroline Cheung: &amp;#039;&amp;#039;Dolia: the containers that made Rome an empire of wine.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton 2024, ISBN 9780691243009.&lt;br /&gt;
* Erich Gose: &amp;#039;&amp;#039;Gefäßtypen der römischen Keramik im Rheinland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Jahrbücher]]. Beiheft.&amp;#039;&amp;#039; 1). 3. Auflage. Rheinland-Verlag u. a., Köln 1976, ISBN 3-7927-0293-2, S.&amp;amp;nbsp;31.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Hanel]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwerkeramik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1591-X, S.&amp;amp;nbsp;300–302.&lt;br /&gt;
* [[Werner Hilgers]]: &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Gefässnamen. Bezeichnungen, Funktion und Form römischer Gefäße nach den antiken Schriftquellen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Jahrbücher. Beiheft.&amp;#039;&amp;#039; 31). Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1969, S.&amp;amp;nbsp;58 u. Kat.-Nr.&amp;amp;nbsp;140, (Zugleich: Bonn, Universität, Dissertation, vom 25. Juli 1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meier89</name></author>
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