<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dolgenbrodt</id>
	<title>Dolgenbrodt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dolgenbrodt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolgenbrodt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T12:57:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolgenbrodt&amp;diff=543543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Literatur */ Verlinkung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolgenbrodt&amp;diff=543543&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-01T00:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Heidesee&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/14/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/46/02/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 34&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.92 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 356&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gemeinde-heidesee.de/allgemeine-informationen/gemeinde-heidesee/dolgenbrodt |titel=Gemeinde Heidesee – Dolgenbrodt |abruf=2025-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15754&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033767&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = An der Dorfaue 2, Dolgenbrodt 2019-07-27 (2).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolgenbrodt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[niedersorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Dołgi Brod&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sophie Wauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;12 = &amp;#039;&amp;#039;Berliner Beiträge zur Namenforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;13). Nach Vorarbeiten von Klaus Müller. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08664-1, S.&amp;amp;nbsp;226–228 → Dolgenbrodt / Dołgi Brod.&amp;lt;/ref&amp;gt;) liegt als Ortsteil der Gemeinde [[Heidesee]] im Bundesland [[Brandenburg]], südöstlich von [[Berlin]] im [[Landkreis Dahme-Spreewald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Badestelle Dolgenbrodt.jpg|mini|Badestelle in Dolgenbrodt am [[Langer See (Kolberg)|Langen See]]]]&lt;br /&gt;
Dolgenbrodt befindet sich teilweise im [[Naturpark Dahme-Heideseen]] und durch den Ort verläuft der [[Dahmeradweg]]. Nachbarorte sind [[Prieros]] im Südosten, [[Bindow]] und [[Gussow (Heidesee)|Gussow]] im Westen sowie [[Blossin]] und [[Kolberg (Heidesee)|Kolberg]] im Osten. In der Nähe befinden sich der [[Langer See (Kolberg)|Lange See]] und der [[Dolgensee (Heidesee)|Dolgensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Etymologie ==&lt;br /&gt;
=== 15. und 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der aus dem Sorbischen stammende Ortsname bedeutet „lange Furt“ und bezieht sich auf die Lage des Dorfes an der [[Dahme (Fluss)|Dahme]]. Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Dolgenbrod&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1321 erstmals urkundlich erwähnt und erschien im Jahr 1436 als &amp;#039;&amp;#039;Dolginbroth&amp;#039;&amp;#039;, 1443 als &amp;#039;&amp;#039;Dolginbrot&amp;#039;&amp;#039; und 1492 als &amp;#039;&amp;#039;Dollenbrut&amp;#039;&amp;#039;. Es war vor 1450 im [[Lehnswesen|Lehnbesitz]] des Amtmanns des Herren von Biberstein Alex aus Lewinwalde und kam vor 1518 in den Hausbesitz der [[Herrschaft Storkow]] bzw. dem [[Amt Storkow]]. Im Jahr 1518 lebten im zehn [[Hufe]]n großen Dorf der [[Schultheiß|Lehnschulze]] mit vier Hufen, zwei Anderthalbhufner, drei Einhufner und drei [[Kötter|Kossäten]], von denen einer zwei Höfe besaß. Im Jahr 1539 hatte sich an der Struktur nur wenig verändert: Es gab den Richter mit vier Hufen, zwei Anderthalbhufner, zwei Einhufner (darunter der [[Krugrecht|Krüger]]) sowie drei Kossäten. Die Gemarkung war mittlerweile jedoch nur noch neun Hufen groß. Bis 1556 waren die Fläche jedoch wieder zehn Hufen groß, auf dem neben drei Einhufnern mittlerweile drei Kossäten lebten und arbeiteten. Aus dem Jahr 1576 wurde lediglich von sechs Bauern und vier Kossäten berichtet; um 1590 waren es der Schulze, fünf Hufner und vier Kossäten. Die Gemeinde leistete in dieser Zeit Abgaben an den Pfarrer in Storkow (1572).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1600 war Dolgenbrodt nach wie vor zehn Bauernhufen groß; es gab vier Kossätenhöfe und einen Hirten. Vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lebten im Dorf der Lehnschulze, fünf Bauern und vier Kossäten. Im Krieg wurden neun der zehn Höfe zerstört und 1641 als [[Wüstung|wüst]] bezeichnet. Die Statistik verzeichnete „ca. 11 Untertanen“, die den Getreidezins an das Amt Storkow abgeben mussten (1639). Bis 1673 hatte sich Dolgenbrodt einigermaßen von den Kriegshandlungen erholt. Von den sechs Bauernhöfen lag nur noch einer wüst, ebenso einer der vier Kossätenhöfe. Detaillierte Angaben liegen aus dem Jahr 1692 vor. Demzufolge gab es einen Vierhufner, zwei Anderthalbhufner, drei Einhufner (einer wüst) sowie vier Kossätenhöfe und einen Hirten. Der wüst liegende Hof wurde dabei von den Bauern mitgenutzt. Auf den zehn Bauernhufen wurden 8 [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] Winter- und 2 Scheffel 4 [[Metzen (Hohlmaß)|Metzen]] Sommersaat ausgebracht. Die Kossäten konnten keine Aussaat ausbringen, waren aber „wegen ihrer anderwertigen guten Nahrung und den Bauern“ offenbar dennoch gut versorgt. Ihnen wurden in einer [[Visitation]] im Jahr 1657 insgesamt 3 Scheffel 3 Metzen Wintersaat angerechnet. Zwei Felder erbrachten dennoch wohl kaum Erträge. Der Schulze erntete 6 [[Fuder]] Heu, jeder Bauer 2 weitere Fuder, jeder Kossät 1 Fuder. Die Statistik verzeichnete weiterhin genügend Brennholz „auf ihren Äckern“, in der Dahme durften sie auch Fischerei betreiben, allerdings gab es wohl Probleme mit der Hütung der Schafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1727 war Dolgenbrodt auf eine Größe von 14 Hufen angewachsen, auf denen 3 Wispel 13 Scheffel Wintersaat ausgebracht wurden. Im Jahr 1733 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Preußische Jagd- und Lustige Rat&amp;#039;&amp;#039; von Rabenpreis mit dem Lehnschulzengut bis 1740 belehnt, allerdings trat er seinen Besitz nicht an. In dieser Zeit lebten im Ort fünf Bauern, darunter der Lehnschulze und ein Erbkrüger, vier halbe Kossäten und ein Hirte (1735). Der Krug erschien erneut im Jahr 1745, ebenso fünf Bauernhöfe. Die Bewohner mussten einen „Überwasserzoll“ nach Storkow entrichten. Fünf Jahre später erschien erneut das Lehnschulzengut mit vier Hufen in den Akten, dazu drei Anderthalbhufner, ein Erbkrug mit 1 {{Bruch|1|2}} Hufen, der dem Lehnschulzen gehörte, vier Halbkossäten oder [[Büdner]] mit je einem Achtergarten sowie ein Hirte. Im Jahr 1775 wurden im Dorf 14 Feuerstellen (=Haushalte) in zwei Mehrfamilienhäusern betrieben. Es gab fünf Bauern, zwei Kossäten und sieben Büdner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1801 war Dolgenbrodt auf 17 Feuerstellen angewachsen. Neben dem Lehnschulzen, drei Ganzbauern und zwei Ganzkossäten gab es zwei Büdner und zwölf [[Einlieger]]. Das Dorf entwickelte sich weiter und bestand im Jahr 1837 aus 23 Wohnhäusern. Bis 1858 war ein weiteres Wohnhaus hinzugekommen. Daneben gab es 39 Wirtschaftsgebäude und zwei [[Ausbau (Siedlungsform)|Abbauten]]: Bauer und Schmiedecke. Das Dorf war 2691 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] (Mg) groß und bestand zu 4 Mg aus Gehöften, 32 Mg Gartenland, 1163 Mg Acker, 134 Mg Wiese, 40 Mg Weide und 1318 Mg Wald. Im Jahr 1864 war das Lehnschulzengut endgültig mit dem Braukrug verbunden. Es gab weiterhin drei Bauern, zwei Kossäten und vier Büdner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidesee-Dolgenbrodt Ortsansicht 09.jpg|mini|Gefallenendenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidesee Dolgenbrodt Feuerwehr.jpg|mini|Freiwillige Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
Zur Jahrhundertwende standen im Dorf 27 Häuser auf einer Fläche von 1086 [[Hektar]] (ha), davon 172&amp;amp;nbsp;ha Acker und Gartenland, 48&amp;amp;nbsp;ha Wiese, 80 Ha Weide und 287&amp;amp;nbsp;ha Forst. Im Jahr 1939 gab es einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, der größer als 100&amp;amp;nbsp;ha war. Drei Betriebe waren zwischen 20 und 100&amp;amp;nbsp;ha, einer zwischen 10 und 20&amp;amp;nbsp;ha, vier zwischen 5 und 10&amp;amp;nbsp;ha sowie 12 zwischen 0,5 bis 5&amp;amp;nbsp;ha. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden 300 Hektar enteignet. 25 Landarbeiter und landlose Bauern erhielten 51,2&amp;amp;nbsp;ha, 14 landarme Bauern 48,4&amp;amp;nbsp;ha, 111 Kleinpächter 32,8&amp;amp;nbsp;ha, 15 Umsiedler 88,1&amp;amp;nbsp;ha. Der Ausschuss für gegenseitige Bauernhilfe erhielt 3,4&amp;amp;nbsp;ha, die Behörden der Selbstverwaltung 77,1&amp;amp;nbsp;ha. Zahlreiche Bauern gründeten im Jahr 1958 eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ III, die 1959 an die LPG Friedersdorf angeschlossen wurde. Ein Jahr später bestand eine LPG Typ I mit neun Mitgliedern und 46&amp;amp;nbsp;ha Fläche sowie eine LPG Typ I mit sechs Mitgliedern und 50&amp;amp;nbsp;ha Fläche, die 1961 miteinander vereinigt wurden. Im Jahr 1970 erfolgte der Zusammenschluss mit den LPG in Bindow und Blossin zur LPG Typ I mit Sitz in Blossin, die ein Jahr später in eine LPG Typ III umgewandelt wurde. Im Jahr 1978 bestand in Dolgenbrodt der Betriebsteil Dolgenbrodt der LPG Blossin sowie die Abteilung Gartenbau Dolgenbrodt der LPG Friedersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brandanschlag 1992 ====&lt;br /&gt;
{{Anker|Brandanschlag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Kinderferienlagers in Dolgenbrodt ein neues [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Asylbewerberheim]] mit 86 Plätzen errichtet, was etwa einem Drittel der damaligen Wohnbevölkerung von 260 Einwohnern entsprach. Das Dorf wehrte sich erfolglos gegen das Projekt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Dolgenbrodter-Chronik-Eine-Brandstiftung-ein-Verurteilter-und-viele-Verdaechtige/!1416274/ Dolgenbrodter Chronik: Eine Brandstiftung, ein Verurteilter und viele Verdächtige], [[TAZ]], 1. Februar 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article620662/Dieser-merkwuerdig-stille-Brand-der-so-vielen-gelegen-kam.html Dieser merkwürdig stille Brand, der so vielen gelegen kam], Michael Mielke, [[Die Welt]], 13. Juni 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 1992 wurde das bezugsfertige, aber noch leerstehende Heim durch [[Brandstiftung (Deutschland)|Brandstiftung]] vollständig zerstört. Die Täter wurden erst nach mehreren Jahren gefasst. Ermittlungen ergaben, dass mehrere Einwohner Geld gesammelt hatten, um [[Radikalismus#Politischer Radikalismus als Bedrohung|rechtsradikale]] Brandstifter anzuheuern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8653919.html „Brandstiftung Schwerer Schlag fürs Dorf“], [[Der Spiegel]], 3. Februar 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ixBgUFinajo Spiegel TV 1993]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ixBgUFinajo Medienbericht 1993: Dolgenbrodt – Ein Dorf bezahlt den Brandanschlag Von Jutta Lang]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ZwiP1M3xBUA Vor 20 Jahren: Ein Dorf unter Neonazi-Verdacht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/wie-eberhard-specht-um-sein-land-kaempfte-die-schande-von-dolgenbrodt/12140932-all.html Wie Eberhard Specht um sein Land kämpfte Die Schande von Dolgenbrodt], von Torsten Hampel, [[Der Tagesspiegel]] 4. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Parole „Dolgenbrodt, dein Ende droht“ wurde bundesweit zu einer [[Antifaschismus|linksradikalen]] Demonstration am 16.&amp;amp;nbsp;März 1997 mobilisiert, die jedoch als Standkundgebung vor dem mit [[Polizeigitter|Gittern]] abgesperrten Dorf stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/651187.geist-ergib-dich-oder-was.html Geist, ergib dich – oder was? Antifa will am Sonntag weiße Fahnen wehen sehen Dolgenbrodt Von Rene Heilig] von Rene Heilig, [[Neues Deutschland]] 13. März 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; Die abgebrannte Ruine steht seit dieser Zeit leer.&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Janicke: [https://www.maz-online.de/Brandenburg/Anschlag-von-Dolgenbrodt-ist-nicht-vergessen &amp;#039;&amp;#039;Anschlag von Dolgenbrodt ist nicht vergessen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. April 2015, abgerufen am 1. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 wurde Dolgenbrodt nach Heidesee eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html &amp;#039;&amp;#039;Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;.] StBA, siehe 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2015 fällte das Bundesverwaltungsgericht in [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig]] ein Urteil, das die Enteignung des Guts Dolgenbrodt durch die [[Geheime Staatspolizei]] rückgängig machte. Dem damals 99-jährigen Eberhard Specht wurden zwei Wochen vor seinem Tod&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/eberhard-specht-geb-1915/12002768.html Eberhard Specht (Geb. 1915)] [[Der Tagesspiegel]] 2. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; die Grundstücke des Guts Dolgenbrodt zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/entschaedigungsstreit-wie-dolgenbrodt-mit-dem-verarmten-schlossherrn-ringt-a-178884.html Wie Dolgenbrodt mit dem verarmten Schlossherrn ringt],  Alwin Schröder, [[Der Spiegel]], 29. Januar 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article139616552/Von-Nazis-enteignet-99-Jaehriger-bekommt-recht.html Verwaltungsgericht Von Nazis enteignet – 99-Jähriger bekommt recht] von Sven Eichstädt, [[Die Welt]] 15. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/wie-eberhard-specht-um-sein-land-kaempfte-die-schande-von-dolgenbrodt/12140932-all.html Wie Eberhard Specht um sein Land kämpfte Die Schande von Dolgenbrodt], von Torsten Hampel, [[Der Tagesspiegel]] 4. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;19&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Dolgenbrodt von 1774 bis 1981&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1774 || 1801 || 1817 || 1837 || 1858 || 1895 || 1925 || 1939 || 1946 || 1964 || 1971 || 1981&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 84 || 110 || 141 || 157 || 185 || 176 || 199 || 155 || 314 || 266 || 263 || 258&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Dolgenbrodt Südwestansicht.jpg|mini|Dorfkirche Dolgenbrodt]]&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Dolgenbrodt]] ist eine schlichte Saalkirche aus dem Jahr 1955, die auf einem Sockel aus unbehauenen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] errichtet wurde. Die [[Kirchenausstattung]] ist bauzeitlich.&lt;br /&gt;
* Dahmeradweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/dahme-spreewald/landschleicher-dolgenbrodt.html Beitrag] in der RBB-Sendung Landschleicher vom 10. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Schölzel: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Teil IX: &amp;#039;&amp;#039;Beeskow-Storkow.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6&lt;br /&gt;
* Uta Döring: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=h1o04Lh9KzUC Angstzonen: Rechtsdominierte Orte aus medialer und lokaler Perspektive]&amp;#039;&amp;#039; (Seite 80), Springer-Verlag, 15. März 2008 - 299 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Heidesee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2097256-8|VIAF=147255717}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heidesee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dahme-Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1321]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Dahme-Heideseen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
	</entry>
</feed>