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	<title>Dolgelin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolgelin&amp;diff=1680360&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Literatur */ Verlinkung</title>
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		<updated>2026-05-01T00:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lindendorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/29/42.72/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/24/25.56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 49&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 499&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15306&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03346&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolgelin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]] und ist seit dem 26. Oktober 2003 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Lindendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt|StBA]]-Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html &amp;#039;&amp;#039;Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, siehe 2003.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammengeschlossen mit weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das [[Amt Seelow-Land]] getätigt. Die Größe der Ortsteilgemarkung beträgt 1439 ha. In Dolgelin befand sich der geografische Mittelpunkt des [[Freistaat Preußen|Freistaates Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dolgelin ist eines der ältesten Höhendörfer am Westrand des [[Oderbruch]]es. Grabungen seit dem Jahre 2000 brachten Besiedlungsspuren aus der Bronze- und Eisenzeit ans Tageslicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.academia.edu/29827811/Die_sp%C3%A4tbronze-_fr%C3%BCheisenzeitliche_Siedlung_in_Dolgelin_Lkr._M%C3%A4rkisch-Oderland._Ergebnisse_der_Grabungen_in_den_Jahren_2000-2004_2011_ Heidi Peter-Röcher: Die spätbronze-/früheisenzeitliche Siedlung in Dolgelin, Lkr. Märkisch-Oderland. Ergebnisse der Grabungen in den Jahren 2000-2004.] (2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf einen slawischen Ursprung hin. &amp;#039;&amp;#039;Dolhi&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;dolgo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;len&amp;#039;&amp;#039; bedeuten &amp;#039;&amp;#039;lang&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Flachs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Ebenfalls belegen Bodenfunde am nordwestlichen Dorfrand die Anwesenheit von [[Slawen]].&lt;br /&gt;
Als [[Angerdorf]] erhielt es im 13. Jahrhundert eine Feldsteinkirche. 1321 wurde Dolgelin erstmals urkundlich erwähnt. Großen Einfluss auf die Geschicke des Ortes hatten Ritter des [[Templerorden]]s, die im Nachbarort [[Lietzen]] eine [[Komturei]] besaßen. Im Mittelalter gehörte ein [[Gutshof|Gut]] auf der [[Feldmark]] des Ortes zum Besitz des [[Zisterzienserinnen]]-[[Kloster Friedland|Klosters Friedland]]. Von 1450 bis 1482 war das Dorf im Besitz derer [[Pfuel|von Pfuel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ledebur1856&amp;quot;&amp;gt;[[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold Freiherr von Ledebur]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexicon der Preußischen Monarchie]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Verlag Ludwig Rauh, Berlin 1856, [https://books.google.com/books?id=taVAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA196 S. 196.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurzzeitig besaßen die [[Wilmersdorff|von Wilmersdorf(f)]] eine Begüterung vor Ort, die dann der Herrenmeister des Johanniterordens, Richard von der Schulenburg, &amp;#039;&amp;#039;erhandelte&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf von Winterfeld|Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Martin Berendt, Berlin 1859, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/content/pagetext/9246593?query=Wilmersdorf S. 702.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolgelin wurde während der [[Schlacht um die Seelower Höhen]] im April 1945 stark verwüstet, die Kirche blieb Ruine, der Kirchturm wurde 1965 gesprengt; für den Wiederaufbau der Kirche setzt sich ein Förderverein ein. In den Jahren 2018/2019 wurde die Ruine mit einem Dach versehen, das sehr der ursprünglichen Form nahe kommt. So kann das Gebäude wieder genutzt werden. Seit 1997 hat Dolgelin ein eigenes Gemeindehaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF; width:400px; text-align:center&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BBCCFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1734 || 1875 || 1890 || 1910 || 1925 || 1933 || 1946 || 1993 || 2000 || 2006&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#BBCCFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Lebus&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1983, Dolgelin sö Seelow. 10. Bevölkerungsziffern, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=DOLLINJO72EM |val=Dolgelin |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 319 || 888 || 818 || 823 || 838 || 795 || 846 || 546 || 531 || 517&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte NICHT jedes Jahr was zu finden ist aufnehmen! .. alle 5 oder 10 Jahre sollte reichen außer es ist gravierendes passiert! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW | type=line |x=1875, 1890, 1910, 1925, 1933, 1946, 1993, 2000, 2006|y1=888, 818, 823, 838, 795, 846, 546, 531, 517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Dolgelin liegt unmittelbar an der [[Bundesstraße 167]] und verfügte über einen eigenen Bahnhof. 1881 erhielt Dolgelin mit der Bahnstation Anschluss an die [[Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder)]]. Der Bahnhof wird seit 1994 nicht mehr bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls war der Ort an die [[Bahnstrecke Fürstenwalde–Wriezen]], einen Teil der [[Oderbruchbahn]], angebunden. Die offizielle Abschlussfahrt zwischen Dolgelin und Wriezen fand am 23. September 1966 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich eine [[Grundschule]] sowie der [[Kindergarten]] &amp;#039;&amp;#039;Kita Dolgeliner Zwerge&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Dolgelin Südseite.jpg|mini|hochkant|Kirchenruine Dolgelin mit neuem Dachstuhl.]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Lindendorf#Dolgelin|titel1=Liste der Baudenkmale in Lindendorf – Dolgelin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenruine Dolgelin]] steht mit ihren mittelalterlichen Putzritzzeichnungen auf der brandenburgischen Denkmalliste. Im Jahr 2018 begannen Baumaßnahmen, durch welche die im 2. Weltkrieg zerbombte Kirche wieder instand gesetzt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/view?docId=obj09180417.xml;query=Dolgelin;brand=default;doc.style=standardview;blockId=d85972e2;startDoc=1 09180417 Dorfkirche Dolgelin]&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bldam-brandenburg.de/denkmalinformationen/denkmalliste-denkmaldatenbank Denkmalliste/ Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg]&amp;#039;&amp;#039;. Stand 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Weber-Rath: &amp;#039;&amp;#039;Vermessen: Der Dolgeliner Kirchen-Dachstuhl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]] (&amp;#039;&amp;#039;MOZ&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;, Seelow, 8. August 2018. (Stand 23. Oktober 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der ehemalige Bahnhof, obwohl nicht mehr benutzt, und die dazugehörigen Gebäude sind nach wie vor erhalten. Direkt daneben befindet sich die örtliche [[Schäferei]]. Der neue Spielplatz entstand auf dem einstigen Gelände der Umspannstation. Der Name „Umspannstation Dolgelin“ blieb erhalten.&lt;br /&gt;
* Der handwerkliche Weihnachtsmarkt in Dolgelin erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Bekannte Größen wie Michi Beck von der Band [[Die Fantastischen Vier]] waren hier zu Besuch.&lt;br /&gt;
* In den „Dolgeliner Bergen“ findet jährlich die Adonisröschenwanderung statt, bei der man sich in langen und kurzen Touren die [[Adonisröschen]] im Naturschutzgebiet anschauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* Willy Lange (1921–1993), Komponist&amp;lt;ref&amp;gt;Rundel Musikverlag GmbH (Hrsg.): [https://www.rundel.de/de/person/willy_lange/775 Willy Lange], Rot an der Rot. Stand: 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]]. Lebus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] [Hrsg.] &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil VII; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, Mit: Dolgelin sö Seelow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1983, S. 69–71. (Nachdruck: 2011).&lt;br /&gt;
* Heimatkreis Lebus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Heimatkreis Lebus, Lebus 1992, S. 154 ff.&lt;br /&gt;
* Klaus Stieger: &amp;#039;&amp;#039;Historische Ansichten aus dem Kreis Lebus. 1857–1945.&amp;#039;&amp;#039; Findling Verlag, Werneuchen 2005, ISBN 3-933603-36-6, ISBN 978-3-933603-36-4, S. 121 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Amt Seelow-Land (Hrsg.): [http://www.amt-seelow-land.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=52840 Geschichte über Dolgelin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Lindendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lindendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1321]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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