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	<title>Dolby Pro Logic - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:21:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>95.90.236.140: /* Funktionsweise */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-09T06:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktionsweise: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolby Pro Logic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Analogtechnik|analoges]] [[Heimkino]]-[[Mehrkanal-Tonsystem]] der Firma [[Dolby]]. Dolby Pro Logic dekodiert Raumklang-Informationen aus einer [[Stereofonie|Stereoquelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dolby Pro Logic basiert auf dem [[1976]] entwickelten [[Dolby Stereo]]. Dolby Pro Logic selbst wurde [[1986]] entwickelt.&lt;br /&gt;
Pro Logic verfügt aus heutiger Sicht über eine vergleichsweise geringere Trennschärfe zwischen den einzelnen Kanälen und für die Rückkanäle stand nur eine geringe Bandbreite zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[2000]] wurde mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolby Pro Logic II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eine Weiterentwicklung vorgestellt. Es erweiterte Pro Logic um einen zusätzlichen Rückkanal und einen [[Subwoofer]]kanal, ein sogenanntes [[5.1]]-System. Pro Logic II findet heute noch Einsatz, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Decodierung eines 5.1-Sounds aus einer Stereoquelle. Beispiele hierfür sind analoges Fernsehen und CDs, aber auch [[Spielkonsole]]n wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wii]] von [[Nintendo]]. Hier wurde aus Kostengründen auf separate Kanäle verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung, Dolby &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pro Logic IIx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kann ein 6.1- bzw. 7.1-System versorgen, während die neuste Version, Dolby &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pro Logic IIz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein 9.1-System mit Toninformationen versorgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro Logic II wiederum wurde teilweise durch digitale [[Mehrkanal-Tonsystem]]e wie [[Dolby Digital]] und [[DTS]] ersetzt, die über separate Kanäle verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
=== Kodierung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Dolby-prologic-encoder.png|Dolby-prologic-encoder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Signale links, rechts, Center und Raumklang (L, R, C, S) werden zu zwei Programmkanälen zusammengefasst, die als &amp;#039;&amp;#039;Links total&amp;#039;&amp;#039; (Lt) und &amp;#039;&amp;#039;Rechts total&amp;#039;&amp;#039; (Rt) bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Eingangssignale links und rechts werden ohne Veränderung direkt zu den Programmkanälen links und rechts geleitet und der Centerkanal mit einer Pegelabsenkung von 3 [[Dezibel|dB]] gleichmäßig auf die beiden Kanäle addiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal des Raumklangkanals durchläuft zunächst einen Bandpass von 100 bis 7000 [[Hertz (Einheit)|Hz]] und einen auf −6 dB modifizierten Dolby-B-Kompressor, um ein Übersprechen der Höhenanteile (Zisch-Effekte) aus den vorderen Kanälen in den rückwärtigen Kanal bei der Dekodierung zu minimieren. Ebenso wie der Center-Kanal wird anschließend das Signal um 3 dB abgesenkt und, um −90° in der [[Phase (Schwingung)|Phase]] verschoben, dem linken Programmkanal beigemischt. Der rechte Programmkanal erhält das gleiche Signal, jedoch um +90° verschoben. Dadurch ergibt sich für den Raumklangkanal in den beiden Programmkanälen ein gegenphasiges Signal mit einer Phasendrehung von 180°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dekodierung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Passiver-dolby-prologic-decoder.png|Passiver-dolby-prologic-decoder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einfachste Dekodierer zur Rückgewinnung des Raumklangsignals besteht aus einem [[Subtrahierer]]. Da das &amp;#039;&amp;#039;Center&amp;#039;&amp;#039;-Signal &amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; Phase auf beiden Stereokanälen vorliegt, fällt es beim Subtrahieren der Stereokanäle voneinander einfach heraus. Die Kanäle sind also sehr gut voneinander entkoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch wird es bei asymmetrischen Schallereignissen auf den Stereokanälen, da diese wieder beim Subtrahierer ein Differenzsignal ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Effekte zu verringern, gibt es aufwendige Regelschaltungen, die Pegel und Phase ständig abgleichen, um eine möglichst hohe Entkopplung der Kanäle zu erreichen. Diese Systeme wurden in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pro Logic II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Enders: &amp;#039;&amp;#039;Das Homerecording Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Carstensen Verlag, München, 2003, ISBN 3-910098-25-8&lt;br /&gt;
* Thomas Görne: &amp;#039;&amp;#039;Tontechnik.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Carl Hanser Verlag, Leipzig, 2006, ISBN 3-446-40198-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audiosignalformat]]&lt;/div&gt;</summary>
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