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	<title>Dolby - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolby&amp;diff=132565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: Archivlinks geprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dolby&amp;diff=132565&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-14T21:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Dolby Laboratories, Inc.&lt;br /&gt;
| Logo             = Dolby 2009 logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Corporation (Vereinigte Staaten)|Corporation]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = US25659T1079&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1965&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[San Francisco]], {{Vereinigte Staaten}}&lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
* Kevin J. Yeaman, Präsident und CEO&lt;br /&gt;
* Peter Gotcher, Vorsitzender&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 2.368&amp;lt;ref name=&amp;quot;AR_21&amp;quot; &amp;gt;[https://s27.q4cdn.com/365963565/files/doc_financials/2021/ar/FY21_10K_Bookmarked-(002).pdf &amp;#039;&amp;#039;Form 10-K Report for fiscal year ended 24th September 2021&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 29. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 1,214 Mrd. [[USD]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AR_21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2021-09-24&lt;br /&gt;
| Branche          = Audiotechnik&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.dolby.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby Laboratories, Inc. headquarters in San Francisco (TK1).jpg|miniatur|Firmensitz von Dolby Laboratories in San Francisco]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolby Laboratories, Inc.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanisches]] Unternehmen, das früher [[Kompandierung|Kompandersysteme]] zur [[Rauschunterdrückungsverfahren|Rauschunterdrückung]] im analogen [[Audio]]bereich entwickelt hat, die bei [[Kassettenrekorder]]n und im Bereich des Kinotons ([[Lichtton]]) in den 1970er und 1980er Jahren [[Quasi-Standard]]s waren. Seit den 1990er Jahren hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung digitaler [[Mehrkanal-Tonsystem]]e für den [[Kino]]- und [[Heimkino]]-Bereich spezialisiert. Das System [[Dolby Digital]] wurde 1995 zum Standardtonformat bei [[DVD]]s, die jüngste Entwicklung ist [[Dolby Atmos]]. Mit dem HDRV-Format [[High Dynamic Range Video#Dolby Vision|Dolby Vision]] ist es auch im Markt für digitale Videotechnik präsent. Das Unternehmen wurde 1965 von [[Ray Dolby]] in England gegründet, 1976 verlagerte er es in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] von Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoge Rauschunterdrückungsverfahren ==&lt;br /&gt;
Bei allen analogen Dolby-[[Rauschunterdrückungsverfahren]] handelt es sich um spiegelbildlich, also bei Aufnahme und Wiedergabe, arbeitende Systeme ([[Kompandierung|„Kompander“]]). Insbesondere die Mitten und Höhen werden vor der Aufnahme auf das Speichermedium (meist Tonband) angehoben und bei der Wiedergabe um dasselbe Maß wieder gesenkt.&lt;br /&gt;
Auf dem Medium wird keine Information über die Veränderung gespeichert. Bei der Wiedergabe mit aktiviertem Kompander wird das Original wiederhergestellt und dabei das Bandrauschen mit gesenkt. Die professionellen Verfahren &amp;#039;&amp;#039;Dolby A&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dolby SR&amp;#039;&amp;#039; wurden vor allem an [[Tonband|Bandmaschinen]] in Tonstudios eingesetzt, ebenso – als Teil der Mehrkanalformate Dolby Stereo und Dolby Stereo SR – beim analogen [[Lichttonverfahren]] in Kinos, darüber hinaus auch für die Magnettonpisten von 70-mm-Filmkopien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verbreitetste Dolby-Verfahren bei handelsüblichen [[Kassettenrekorder]]n heißt &amp;#039;&amp;#039;Dolby B&amp;#039;&amp;#039;. Dieses wird in höherwertigen Geräten, die früher zum Standardumfang einer [[Stereoanlage]] gehörten, durch die Weiterentwicklung &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;C&amp;#039;&amp;#039; ergänzt. &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039;, erschienen zu Beginn der 1990er-Jahre, sollte als Ergänzung zu &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; der Standard für höherpreisige HiFi-Tapedecks im Heimbereich werden. Durch den Siegeszug der [[Digitale Signalverarbeitung|Digitaltechnologie]] brach dieses Marktsegment jedoch weitgehend weg, so dass &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;S&amp;#039;&amp;#039; keine nennenswerten Marktanteile mehr erreichen konnte. &amp;#039;&amp;#039;Dolby HX&amp;amp;nbsp;Pro&amp;#039;&amp;#039; ist keine Rauschunterdrückung, sondern verbessert die Aufnahmequalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby A ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überschrift wird in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolby A&amp;#039;&amp;#039; ist das erste von Dolby entwickelte [[Kompressor (Signalverarbeitung)|Kompressionssystem]] für Studio-Magnettonbandgeräte von 1966. Es besteht aus vier voneinander unabhängig arbeitenden Kompressoren. Kompressor&amp;amp;nbsp;1 arbeitet unterhalb von 80&amp;amp;nbsp;Hz, Kompressor&amp;amp;nbsp;2 zwischen 80&amp;amp;nbsp;Hz und 3&amp;amp;nbsp;kHz und Kompressor&amp;amp;nbsp;3 oberhalb von 3&amp;amp;nbsp;kHz. Kompression ist 10&amp;amp;nbsp;dB. Der vierte Kompressor arbeitet oberhalb von 8&amp;amp;nbsp;kHz und liefert in diesem Frequenzbereich zusätzliche 5&amp;amp;nbsp;dB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1972 hat &amp;#039;&amp;#039;Dolby A&amp;#039;&amp;#039; den Kinoton ([[Lichtton]]) entscheidend in [[Dynamikumfang]] und [[Frequenzgang (System)|Frequenzgang]] verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby B, Dolby „NR“{{Anker|Dolby B|Dolby NR|Dolby FM}} ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Anker werden in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Denon Tapedeck DR-M 11 Level meters.jpg|mini|Frontplatte eines HiFi-Kassettendecks aus den 1980er Jahren. Rechts unter der [[Aussteuerungsanzeige]] die Tasten zum Einschalten des Rauschunterdrückungssystems Dolby B oder C]]&lt;br /&gt;
Das 1968 auf den Markt gebrachte &amp;#039;&amp;#039;Dolby B&amp;#039;&amp;#039; wirkt im oberen [[Frequenz]]bereich ab etwa 1&amp;amp;nbsp;kHz (beim von JVC entwickelten, Dolby-kompatiblen [[ANRS]] ab 500&amp;amp;nbsp;Hz) bis in den Höhenbereich. Während der Aufnahme wird das Signal frequenz- und pegelabhängig verstärkt auf das Tonband aufgespielt und bei der Wiedergabe um den gleichen Betrag abgeschwächt. Bei der Wiedergabe wird so auch das hinzugekommene störende [[Bandrauschen]]  vermindert. Das Rauschverminderungssystem muss sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Wiedergabe eingeschaltet sein. Frequenz- und pegelabhängige Komprimierung und Expandierung bedeutet, dass der Grad der Bearbeitung im Frequenzbereich direkt oberhalb 1&amp;amp;nbsp;kHz geringer und im oberen Hochtonbereich stärker ausgeprägt ist. Diese Veränderungen finden nur bei mittleren bis kleinen Pegeln statt. Besonders wichtig ist bei Dolby&amp;amp;nbsp;B, dass sich die Frequenzgrenze, oberhalb der eine Absenkung stattfindet, dynamisch verschiebt (sliding-band). Das verbessert die Absenkung des durchhörbaren Rauschens bei gleichzeitig geringen Störeffekten deutlich. Andere Systeme verändern nur die Stärke der Beeinflussung in einem gleichbleibenden Frequenzbereich. Das wiederum erzeugt leichter Pumpen und/oder Rauschfahnen, oder erfordert (um eben das zu vermeiden) zwingend eine aufwändige Bearbeitung in mehreren Frequenzbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion erfordert eine [[#Dolby-Pegel, Dolby-Kalibrierung|Kalibrierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolby besteht darauf, dass das System nicht einfach als &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;#039;&amp;#039;, sondern als &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;NR&amp;#039;&amp;#039; (NR für &amp;#039;&amp;#039;Noise Reduction)&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Heutzutage bedeutet &amp;#039;&amp;#039;DOLBY&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr &amp;#039;&amp;#039;DOLBY&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039;, wie bis in die 1990er-Jahre hinein, sondern bezieht sich auf [[Dolby Digital]] (Fernsehton) oder [[Dolby Surround|5.1-surround]] (DVD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Kompaktkassette]]n auch unter Dolby-B-NR nicht die Qualität von guten Spulengeräten erreichten, und später die Einführung der CD die [[High Fidelity|Hi-Fi]]-Qualitätsansprüche nochmals anhob, verstärkte sich die Forderung nach einer Weiterentwicklung dieses Rauschverminderungsverfahrens. Auch wenn das Sliding-band-Prinzip bei Dolby&amp;amp;nbsp;B Rauschfahnen weitgehend verhinderte, war die Rauschverminderung insgesamt nicht ausreichend. Das besonders, wenn wegen der Hochtonprobleme bei der Kompaktkassette nur moderat ausgesteuert wurde.&lt;br /&gt;
Der erste Nachfolger war &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;C&amp;#039;&amp;#039;. Jedoch erreichte keiner der Nachfolger eine so weltumspannende Nutzung wie Dolby-B-NR. Wohl auch deshalb, weil im Handel erhältliche, bereits bespielte Musikkassetten (als Alternative zu Schallplatten) fast immer Dolby&amp;amp;nbsp;B verwendeten. Zudem klingen mit Dolby B erstellte Aufnahmen auch noch akzeptabel, wenn das Wiedergerät nicht über Dolby B verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Verwendung des Dolby-B-Verfahren erfolgte im &amp;#039;&amp;#039;UKW&amp;#039;&amp;#039;-Rundfunk. &amp;#039;&amp;#039;Dolby&amp;amp;nbsp;FM&amp;#039;&amp;#039; mit 25&amp;amp;nbsp;µs Präemphase und angepasstem Kompander-Frequenzgang wurde ab 1971 von einer Reihe [[UKW]]-Rundfunkstationen in den USA eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;C. P. Gilmore: &amp;#039;&amp;#039;Look and Listen.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[Popular Science]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 199, Nr. 3, September 1971, [http://books.google.com/books?id=_AAAAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA38&amp;amp;lpg=PA38&amp;amp;dq=WFMT+quadraphonic&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Zf8cFahSHi&amp;amp;sig=Djfd5fK_2p2CehZCx_5QMcMR3hA&amp;amp;hl=nl&amp;amp;ei=ikm-S-OpJdTE-Qa_w6XJCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=9&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=WFMT&amp;amp;f=false S. 38].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gab es Empfänger mit Dolby-B-Expandern sowie Kassettenrekorder, deren Dolby-B-Schaltung in einer „Pass-Through“-Betriebsart dafür extern nutzbar gemacht werden konnte. Schon 1974 wurde das System praktisch wieder aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein später zwischen 1979 und 1981 in Deutschland vom [[Institut für Rundfunktechnik|IRT]] erprobtes Telefunken &amp;#039;&amp;#039;[[High Com FM|High-Com-FM]]&amp;#039;&amp;#039;-Verfahren wurde nie kommerziell eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IRT_1981&amp;quot;&amp;gt;IRT (30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1981). &amp;#039;&amp;#039;IRT Technical Report 55/81. Prüfung eines modifizierten HIGH&amp;amp;thinsp;COM-Kompanders für den Einsatz bei der RF-Übertragung im UKW-Hörfunk.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schröder&amp;quot;&amp;gt;Ernst F. Schröder: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ernstschroeder.de/highcom_d.htm Die Geschichte von HIGH&amp;amp;thinsp;COM].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mielke_1977&amp;quot;&amp;gt;E.-J. Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Einfluß des Dolby-B-Verfahrens auf die Übertragungsqualität im UKW-Hörrundfunk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunktechnische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21, 1977, {{ISSN|0035-9890}}, S. 222–228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby C ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überschrift wird in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Cassettedeck.jpg|mini|Doppelkassettendeck von [[JVC]] mit Dolby B, C und HX Pro]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aiwa XK-S 7000 three head cassette deck, 1992 (edited).jpg|mini|Das Oberklassegerät Aiwa XK-S 7000 von 1991 war neben Dolby B und C auch mit dem damals relativ neuen Dolby S ausgestattet]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolby C&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1980 der Öffentlichkeit vorgestellte Weiterentwicklung von Dolby B. Es arbeitet mit zwei kaskadierten Kompressoren sowie einer Antisättigungsschaltung. Der erste Kompressor entspricht genau dem Dolby-B-Kompressor. Der zweite arbeitet bei 20&amp;amp;nbsp;dB geringeren Pegeln mit einem Einsatzpunkt, der reichlich zwei Oktaven tiefer liegt (5-dB-Punkt: 200&amp;amp;nbsp;Hz statt 1&amp;amp;nbsp;kHz). Das Antisättigungsnetzwerk verbessert die Höhenaussteuerbarkeit bei 10&amp;amp;nbsp;kHz um etwa 4&amp;amp;nbsp;dB und verhindert bei kurzzeitig auftretenden zu hohen Pegeln eine Übersättigung des Bandmaterials durch übermäßige Aussteuerung des Nutzsignals, indem es die Pegel leicht reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby S ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überschrift wird in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolby S&amp;#039;&amp;#039; ist eine einfachere Version des professionellen Dolby SR, des Dolby-A-Nachfolgers. Es verfügt über drei Kompressorstufen und wirkt gegenüber Dolby B und C zusätzlich auch im Bassbereich. Außerdem sind die drei Frequenzbänder so aufgeteilt, dass mit Dolby&amp;amp;nbsp;S erstellte Aufnahmen auch auf Geräten mit Dolby&amp;amp;nbsp;B oder ganz ohne Dolby in akzeptabler Qualität wiedergegeben werden. Während mit Dolby C gefertigte Aufnahmen ohne diese Schaltung im Wiedergabegerät wenig anhörbar sind, klingen Dolby-S-Aufnahmen nur etwas weniger dynamisch – ähnlich einer mit einem [[Kompressor (Signalverarbeitung)|Kompressor]] behandelten Aufnahme.&lt;br /&gt;
Die ersten Geräte mit Dolby&amp;amp;nbsp;S erschienen 1990 auf dem Markt. Zunächst wurde diese Rauschunterdrückung mit drei Chips realisiert, dann 1991 eine Einchipvariante. Damit ergab sich in Deutschland ein Aufpreis gegenüber Dolby C von etwa 300 DM.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://fonoforum.de/archiv?tx_archive_pi1%5Baction%5D=download&amp;amp;tx_archive_pi1%5Barticle%5D=17754&amp;amp;tx_archive_pi1%5Bcontroller%5D=Archive&amp;amp;cHash=9aa9b2bbd41d9f64be1ff21632d57fd8 |wayback=20200412073132 |text=fonoforum.de 8/1991, Testbericht des Dolby S-Kassettendecks Pioneer CT 900-S}} (PDF, 2 MB), abgerufen am 13. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tonqualität mit Dolby S wurde in einem Beitrag des SWR 2013 höher als bei digitalen Medien bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swr.de/-/id=12026110/property=download/nid=660374/13w3fbb/swr2-wissen-20131209.pdf |wayback=20210126070653 |text=SWR2 Wissen vom 9. Dezember 2013, &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Kompaktkassette&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript der Sendung, Seite 13}}, abgerufen am 16. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby-Pegel, Dolby-Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Technics RS-612US (Vu-Meter) (cropped).jpg|mini|Technics-Kassettendeck von 1977 mit Dolby B. Auf dem [[vu-Meter]] ist bei etwa +3 [[Bel (Einheit)|dB]] das Dolby-Symbol aufgedruckt, das den Dolby-Pegel markiert.]]&lt;br /&gt;
Die einfache Idee der Komprimierung und Expandierung ist die Stärke der Dolby-Rauschverminderung und auch gleichzeitig ihre Schwäche: Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren des Systems ist die exakt spiegelbildliche Arbeitsweise bei Aufnahme und Wiedergabe. Hierzu ist es nötig, dass alle Kompressoren und Expander einen Pegel gleich einstufen. Darüber hinaus ist eine genaue Kalibrierung auf das verwendete Bandmaterial notwendig. Weiterhin ist es wichtig, den Tonkopf exakt rechtwinklig auf den Bandlauf auszurichten ([[Azimut (Magnetband)|Azimut]]), auch die Vormagnetisierung (Frequenzgang) und besonders der Aufsprechpegel müssen genau eingestellt sein. Damit ist nicht nur die Grobeinstellung auf die verwendete Bandsorte &amp;#039;&amp;#039;Normal, Chromdioxid&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Metall&amp;#039;&amp;#039; gemeint, denn auch innerhalb dieser Klassen gibt es herstellerbedingt Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ein mit 0&amp;amp;nbsp;dB aufgenommener Pegel je nach Empfindlichkeit des verwendeten Tonbandmaterials bei der Wiedergabe schwächer oder stärker als 0&amp;amp;nbsp;dB sein. Dadurch kommt es in der Signalverarbeitung des Dolby-Systems zu Ungenauigkeiten, die sich meist durch eine dumpfe, in selteneren Fällen auch zu helle Wiedergabe der Höhen und leichten Pumpgeräusche äußern können. Mit einem Dolby-System bespielte Kompaktkassetten können daher nur dann auf beliebigen Wiedergabegeräten die volle Klangqualität entwickeln, wenn alle beteiligten Geräte gleich kalibriert sind, damit die Wiedergabe-Expansion exakt spiegelbildlich zur Aufnahme-Kompression arbeitet. Hierzu hat Dolby einen Testton mit spezifizierter Bandmagnetisierung festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Problematik hat die Dolby-Licensing-Corporation bei der Einführung von Dolby&amp;amp;nbsp;S besonders strikte Lizenzbedingungen vorgegeben. Kassettengeräte, die Dolby&amp;amp;nbsp;S einsetzen wollen, müssen einen exakt ausgerichteten Tonkopf und eine von außen zugängliche Vormagnetisierungseinstellung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby HX Pro{{Anker|Dolby HX}} ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überschrift und Anker werden in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolby HX Pro&amp;#039;&amp;#039; (HX steht für „Headroom eXtension“) ist kein Rauschverminderungssystem wie &amp;#039;&amp;#039;Dolby A&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;, sondern eine Einrichtung, die die Höhenaussteuerbarkeit erweitert. Mittelbar wird dadurch auch die Hörbarkeit des Rauschens verringert. Entwickelt und vorgestellt wurde es 1982 von [[Bang &amp;amp; Olufsen]], ein Jahr später von Dolby als HX Pro vermarktet (Dolby hatte vorher bereits eine einfachere Schaltung entwickelt: &amp;#039;&amp;#039;Dolby HX&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funktion: Ein normales Kassettendeck besitzt einen Wahlschalter für bis zu vier Bandsorten. Dieser Schalter stellt (unter anderem) die Vormagnetisierung in groben Stufen passend für diese Bandsorten ein. Nun wirken laute Töne im aufzunehmenden Musiksignal mit starkem Hochtonanteil ebenfalls wie eine Vormagnetisierung. Diese addiert sich zur ursprünglichen Vormagnetisierung. So wird das Band nicht optimal ausgenutzt (zu viel Vormagnetisierung verschlechtert die Aufnahmequalität im Hochtonbereich deutlich, andererseits erhöht zu wenig die Verzerrungen im unteren und mittleren Frequenzbereich). Ein HX-Schaltkreis misst nun ständig die Hochtonpegel im Signal des Aufnahmekopfes. Steigt der Anteil von hohen Frequenzen im Signal, wird die Vormagnetisierung angepasst (Dolby HX). Bei Dolby HX&amp;amp;nbsp;Pro wird die gesamte wirksame Vormagnetisierung laufend auf einen Sollwert geregelt, was zu deutlich zuverlässigeren Ergebnissen führt als beim einfachen HX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Vormagnetisierung verbessert die Hochtonaussteuerbarkeit enorm. Im gesamten Frequenzspektrum sind Verbesserungen möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=5782 &amp;#039;&amp;#039;Some Not Well Known Aspects of Analog Tape.&amp;#039;&amp;#039; – betreffend Dolby&amp;amp;nbsp;HX/HX&amp;amp;nbsp;Pro, AES Montreux 1990 March, Arndt Klingelnberg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders wichtig ist HX oder HX&amp;amp;nbsp;PRO bei geringen [[Bandgeschwindigkeit]]en (kleinen [[Wellenlänge]]n) wie [[Kompaktkassette]]n. So erhöht HX&amp;amp;nbsp;Pro die Dynamikbandbreite von Kassetten und ermöglicht damit klarere Aufnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;The Audio Professional von Bang und Olufsen, 1982&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Abspielgerät ist keine Zusatzschaltung notwendig, der Vorteil wirkt bei jeder Wiedergabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Play Trim ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[NAD Electronics|NAD]] entwickelte Dolby die Play-Trim-Regelung, mit deren Hilfe ein fehlerhafter Hochtonfrequenzgang Dolby-codierter Kassettenbänder &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; (wichtig!) der Dynamikexpansion näherungsweise korrigiert werden kann, so dass auch solche Bänder passabel klingen. Ein fehlerhafter Hochtonfrequenzgang kann durch falsche [[Tonband|Vormagnetisierung]] oder Frequenzgangentzerrung, Übersteuerung bzw. Nichtverwendung von [[#Dolby HX Pro|HX&amp;amp;nbsp;Pro]], Bandalterung oder [[Azimut]]fehler zwischen Aufnahme und Wiedergabe und/oder schlechte [[Kompaktkassette]] entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby SR ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Überschrift wird in Links verwendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby SR card for multrack.jpg|mini|Dolby-SR-Steckkarte für Mehrkanalton von 1986]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dolby SR&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit 1987 gebräuchliches [[Rauschunterdrückungsverfahren]] für die [[Tonaufnahme|Tonaufzeichnung]] für analogen [[Lichtton]] auf [[35 mm|35-mm]]-Film und auf analogen [[Tonbandgerät|Tonbändern]]. &amp;#039;&amp;#039;SR&amp;#039;&amp;#039; steht für &amp;#039;&amp;#039;spectral recording&amp;#039;&amp;#039; und heißt so, weil es eine an das Gehör angepasste spektrale Kompressorfunktion besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren ist das am höchsten entwickelte Audio-Rauschverminderungsverfahren und markiert vermutlich auch den Abschluss der Entwicklung dieser Verfahren, da für digitale Systeme keine Rauschverminderung mehr benötigt wird. Der mit dieser Technik erzielbare [[Dynamikbereich]] entspricht rechnerisch in etwa dem einer 16-bit-Digitalaufnahme, in der Praxis sind aufgrund der Eigenschaften analoger Aufnahmetechnik sogar noch bessere Werte möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoge Mehrkanal-Tonformate ==&lt;br /&gt;
* [[Dolby Stereo 6-Track]]: 6-Kanal-Magnetton bei 70-mm-[[Film|Kinofilmen]] (wird nicht mehr hergestellt)&lt;br /&gt;
* [[Dolby Stereo]] A: Professionelles Kinotonsystem mit vier matrizierten Kanälen und Dolby-A-Rauschverminderung&lt;br /&gt;
* Dolby Stereo SR: Matrizierung wie Dolby Stereo A, aber mit verbesserter Dolby-SR-Rauschverminderung&lt;br /&gt;
* [[Dolby Surround]]: Heimanwender-Pendant zu Dolby Stereo&lt;br /&gt;
* [[Dolby Pro Logic]]: Wie Dolby Surround, aber verbesserte En- und Dekodiertechniken (Erweiterungen: Pro Logic II, Pro Logic IIx und Pro Logic IIz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Digitale Mehrkanal-Tonformate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolbycinemaentrance.jpg|mini|Ein mit &amp;#039;&amp;#039;Dolby Cinema&amp;#039;&amp;#039; ausgestattetes Kino. Zu dem System gehören das bei der Filmprojektion eingesetzte [[Dolby Vision]] und das für den [[Raumklang]]-Ton verwendete [[Dolby Atmos]].]]&lt;br /&gt;
Beginnend mit [[Dolby Digital]] Anfang der 1990er Jahre entwickelte das Unternehmen eine Reihe von immer leistungsfähigeren digitalen [[Raumklang]]- bzw. [[Mehrkanal-Tonsystem]]en für Kinos und den [[Heimkino]]-Bereich, mit denen es wirtschaftlich erfolgreich ist und mehrere Standards bzw. de-facto-Standards in der digitalen Audiotechnik gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby Virtual Speaker ===&lt;br /&gt;
[[Dolby Virtual Speaker]] ist ein System zur [[Emulation]] von Rundumklang bei Verwendung von nur zwei [[Stereofonie|Stereo]]-Lautsprechern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby Digital ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby-Digital-Logo.svg|mini|Logo von Dolby Digital (2020)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dolby Digital}}&lt;br /&gt;
[[Dolby Digital]] wurde zunächst als Tonformat für Kinofilme eingesetzt und 1995 als Mehrkanal-Standardton für die damals neu entwickelte [[DVD]] gewählt. Es ist ein digitales 6-Kanal-System (5.1) und gemäß dem eingesetzten Audio-Kodierungsverfahren auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;[[AC-3-Algorithmus|AC-3]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Dolby Digital EX]] ist eine Erweiterung mit ein oder zwei weiteren Kanälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby Digital Plus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby-Digital-Plus-Logo.svg|mini|Logo von Dolby Digital Plus]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dolby Digital Plus}}&lt;br /&gt;
[[Dolby Digital Plus]] ist eine Weiterentwicklung von Dolby Digital und wurde 2005 vorgestellt. Es wurde im Hinblick auf den Einsatz beim hochauflösenden Fernsehen [[HDTV]] und der damals neuen [[Blu-ray Disc]] entwickelt, und um digitalen Mehrkanalton für damals neue Medien wie [[Streaming Media|Streaming]]-, [[Video-on-Demand|On-Demand]] und [[Download]]-Dienste zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.audiogurus.com/learn/electronics/dolby-digital-plus/175 |wayback=20190907133344 |text=&amp;#039;&amp;#039;What is Dolby Digital Plus?&amp;#039;&amp;#039;}} - auf audiogurus.com, englisch, abgerufen am 9. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist abwärtskompatibel zu Dolby Digital, so dass auch solche Geräte den bis zu achtkanaligen (7.1) Ton des Systems dekodieren können. Dolby Digital Plus ist auf den meisten Blu-ray Discs als eine der Tonspuren vorhanden, unter denen der Nutzer auswählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby E ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby-E Hardware.jpg|mini|Dolby E [[Encoder]] und Decoder in Form von [[Rack|19&amp;quot;-Geräten]], wie sie in der Abwicklung bei Fernsehanstalten eingesetzt werden]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dolby E}}&lt;br /&gt;
[[Dolby E]] ist ein digitales Audioformat für den professionellen Einsatz, das [[Rundfunkanstalt]]en, insbesondere [[Fernsehstudio|Fernsehanstalten]] und Nachbearbeitungsstudios verwenden. Es dient zur Übertragung und Speicherung von Tonmaterial mit bis zu acht diskreten Audiokanälen in standardisierten Datenströmen nach [[AES/EBU|AES-3id]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby TrueHD ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby TrueHD Logo.svg|miniatur|Dolby TrueHD-Logo]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dolby TrueHD}}&lt;br /&gt;
Dolby TrueHD ist ein [[Audiodatenkompression|verlustfrei]] arbeitender Multikanal-[[Audiocodec]] für die Blu-ray Disc und [[AV-Receiver]]. Es wurde von Dolby eigens für den Einsatz auf [[Blu-ray Disc]]s als optionales, verlustfreies [[Raumklang]]-Format zu dem verlustbehaftet arbeitenden Dolby Digital Plus entwickelt. Im Gegensatz zu Dolby Digital Plus hat ein Dolby-TrueHD-Datenstrom somit bei höherer Qualität eine deutlich höhere [[Datenrate]] und braucht mehr Speicherplatz auf dem Medium. Dolby TrueHD basiert auf [[Meridian Lossless Packing]] als mathematische Grundlage der verlustfreien Komprimierung der Audiodaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dolby TrueHD steht in direkter Konkurrenz zu dem Audiocodec [[DTS-HD Master Audio]] von [[DTS]], der jedoch weiter verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolby Atmos ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dolby Atmos.png|mini|Neues Logo von Dolby Atmos ab 2019]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dolby Atmos}}&lt;br /&gt;
[[Dolby Atmos]] ist ein [[proprietär]]es Surround-Format für den Heim- und Kinobereich, das 2012 vorgestellt wurde. Das Format erweitert das Konzept bisheriger, rein kanalbasierter Raumklangsysteme – darunter fallen alle weiter oben genannten – um zusätzliche [[Vektor|vektorbasierte]] [[Metadaten]], aus welchen die Koordinaten bewegter Objekte für die jeweilige Lautsprecheraufstellung bei der Wiedergabe vom [[AV-Receiver]] individuell berechnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pc-magazin.de/ratgeber/dolby-atmos-audio-standard-surround-sound-3138338.html |titel=Dolby Atmos - das kann der neue Audio-Standard |titelerg=Surround Sound |werk=[[PC Magazin]] |hrsg=Weka Group |datum=2015-07-15 |abruf=2020-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wesentlicher Bestandteil des Systems ist eine Erweiterung – oder ein teilweiser Ersatz – des bestehenden Heimkino-Lautsprechersystems, wobei entweder bis zu vier Lautsprecher an der Decke des Hörraums positioniert werden, oder mindestens die Front-Lautsprecher durch „Dolby Atmos Enabled Speakers“ ersetzt bzw. dazu modifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dolby.com/us/en/guide/dolby-atmos-speaker-setup/index.html Dolby Atmos Speaker Setup], Dolby Homepage, abgerufen am 10. Mai 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Einsatz von vier Deckenlautsprechern wird dabei ein bisheriges [[5.1]]-System zu einem 5.1.4-System, ein [[7.1]]-System wird zu 7.1.4. Die Dolby-Atmos-Technologie erlaubt theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Tonspuren und ist abwärtskompatibel zu älteren Mehrkanal-Tonsystemen wie 5.1 oder 7.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Video ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolby Contrast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ein Videoformat für verbesserten Kontrast bei [[Flüssigkristallbildschirm|LCD]]-Geräten&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://investor.dolby.com/ReleaseDetail.cfm?ReleaseID=284934|title=Dolby Debuts New Video Technologies at International CES 2008|publisher=Dolby press release |language=en |access-date=2008-03-28|archive-url=https://web.archive.org/web/20080417163550/http://investor.dolby.com/ReleaseDetail.cfm?ReleaseID=284934|archive-date=2008-04-17|offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Dolby 3D]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ein [[3D-Film|3D-Projektionsverfahren]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[High Dynamic Range Video#Dolby Vision|Dolby Vision]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Eine Imaging-Technologie, die lebensechte Helligkeit sowie ebensolche Farben und Kontraste liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://uhd-tv.info/dolby-vision-mehr-farbe-kontrast-auch-bei-4k-bzw-uhd/|title=Dolby Vision – Mehr Farbe und Kontrast auch bei 4k und UHD|publisher=Ben Mueller |language=de |access-date=2014-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 2014 wurde &amp;#039;&amp;#039;Doremi Labs&amp;#039;&amp;#039;, ein Hersteller von [[Videoschnitt]]-Software, aufgekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.latimes.com/entertainment/envelope/cotown/la-et-ct-dolby-doremi-labs-20141103-story.html latimes.com: Dolby acquires Doremi Labs]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolby Laboratories, Inc.}}&lt;br /&gt;
* [http://stephan.win31.de/dolby&amp;amp;co.htm Über Dolby &amp;amp; Co. und die Technik der Kassettenrecorder – Einige Hintergrundinfos] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.dolby.com/uploadedFiles/English_(US)/Professional/Technical_Library/Technologies/Dolby_A-type_NR/212_Dolby_B,_C_and_S_Noise_Reduction_Systems.pdf Die Funktionsweise von Dolby B, C und S] (englisch; PDF; 312&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=5782 Some Not Well Known Aspects of Analog Tape – betreffend Dolby-HX/HX-Pro, AES Montreux 1990 March, Arndt Klingelnberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=LyrkrPfN4VA Schulungsfilm von Dolby zu den 1990 aktuellen Technologien] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audiotechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (San Francisco)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1965]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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