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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dohne</id>
	<title>Dohne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T16:07:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dohne&amp;diff=564846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2026-03-31T21:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dohne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische [[Schlinge (Knotenkunde)|Fangschlinge]] zum Fangen und Töten &amp;#039;&amp;#039;(Erdrosseln)&amp;#039;&amp;#039; von [[Singvögel]]n und [[Schnepfe]]n.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dohne.jpg|mini|Dohne: Beim Bücken nach der Lockspeise (rote Vogelbeeren) gerät die Drossel in die Fangschlinge und erstickt (Darstellung aus dem 19. Jahrhundert).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1837 |Lemma=Dohnen |Band=1 |Seite=579 |SeiteBis=580 |zenoID=20000822582}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Dohne&amp;#039;&amp;#039; scheint [[Niederdeutsche Sprache|niedersächsischer]] Herkunft zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Adelung-1793 |Lemma=Dohne, die |Band=1 |Seite=1510 |SeiteBis=1511 |zenoID=2000010857X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner waren die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Maschenschleifen&amp;#039;&amp;#039;, [[oberdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Schneiden&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schneißen&amp;#039;&amp;#039;, im Rheinland &amp;#039;&amp;#039;Baumgerichte&amp;#039;&amp;#039; und in Niedersachsen &amp;#039;&amp;#039;Snirren&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Analog dazu hieß der Dohnenstieg (auch &amp;#039;&amp;#039;Dohnenstrich&amp;#039;&amp;#039;) im Oberdeutschen &amp;#039;&amp;#039;das Schnaid&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schnaat&amp;#039;&amp;#039;. Des Weiteren findet sich [[Häre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauart und Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LaufdohneMeyers1905.jpg|mini|links|Szizze zur Bauweise einer Laufdohne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DohneMeyers1905abc.jpg|mini|Skizze zur Bauweise von Dohnen, die an Bäumen angebracht werden: a) Hängedohne, b) Steckdohne, c) Bastdohne]]&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden die Jagdgeräte bis in das 20. Jahrhundert eingesetzt. Oft wurden Dohnen in großer Zahl einen Waldpfad entlang an den [[Baum|Bäumen]] befestigt. Einen solchen Weg bezeichnete man als &amp;#039;&amp;#039;Dohnensteig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Vogelfalle|Dohnenstieg]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bezeichnung hat sich mancherorts als [[Flurname]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Bauart unterscheidet man zwischen Hängedohnen, Steckdohnen, Bastdohnen und  Erd- oder Laufdohnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Dohnen |Band=5 |Seite=84 |zenoID=20006501273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Materialien werden neben kleinen Zweigen vor allem Pferdehaare aus Schweif und Mähne, aber auch Lindenbast und Leinenfäden verwendet. Die Dohnen werden an Bäumen befestigt, „gelegt“ oder „gestellt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Brockhaus-1911 |Lemma=Dohnen |Band=1 |Seite=446 |Kommentar=Lauf- und Steckdohne |zenoID=20001053248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Köder werden vor allem kleine Büschel mit [[Vogelbeere]]n, aber auch andere Früchte verwendet, die unterhalb der Schlingen befestigt  bzw. ausgelegt sind. Der Vogel wird durch den Köder angelockt, die Schlinge zieht sich zu, und der Vogel wird erhängt, sofern er nicht an den Beinen, jagdlich [[Jägersprache|Ständer]], gefasst wird. Dohnen werden im Unterschied zu anderen Fallen nur genutzt, um Vögel zum Verzehr zu fangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hängedohne hat gewöhnlich die Form einer [[Triangel]] und ist normalerweise aus Holz gefertigt. An den beiden seitlichen Schenkeln des Geräts ist je eine Schlinge mit ihrem Ende in einer Durchbohrung oder einer Öse verrutschbar eingefädelt. Damit sie nicht herausgleiten kann, ist das Ende der Schlinge mit einem Knoten versehen. Zur Vorbereitung wird das Schlingenende mit dem Knoten um einige Zentimeter aus der Durchbohrung herausgezogen. Die Hängedohne wird an einen Ast oder Zweig eines Baums gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steckdohne unterscheidet sich dadurch, dass die starre Haltevorrichtung für die Fangschlingen einen waagerechten Steckstab aufweist, der seitlich in die Rinde eines Baumstamms gesteckt wird, die ein geeignetes Befestigungsloch aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bastdohne ist das wesentliche Bauelement eine waagerechte, unter mechanischer Spannung stehende [[Bastfaser]], an der die Fangschlingen aufgehängt sind. Um die Bastdohne vorzubereiten, wird gewöhnlich ein geeigneter dünner Zweig eines Baums nach oben verbogen und dann mittels der Bastfaster mit dem senkrechten Baumstamm verbunden und so unter Spannung gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufdohnen werden am Erdboden verwendet. Die Haltevorrichtung für die Fangschlingen ist bogenförmig und weist zwei spitze Enden auf, die in den Boden gesteckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Köder mit den Beeren wird so positioniert, dass der Vogel seinen Kopf durch die Schlinge steckt und die Schlinge sich dann, wenn er zu einer Beere gelangen will, zusammenzieht, was dazu führt, dass er sich erhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanggeräte wie Rosshaarschlingen und andere Fallen werden auch heute noch –&amp;amp;nbsp;meist illegal&amp;amp;nbsp;– in verschiedenen süd- und westeuropäischen Ländern genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.komitee.de/de/hintergrund/welche-methoden-werden-verwendet/fallen/ &amp;#039;&amp;#039;Vogelfang mit Fallen&amp;#039;&amp;#039;.] [[Komitee gegen den Vogelmord]]; abgerufen am 9. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevorzugtes Ziel der Fänger waren die [[Wacholderdrossel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schwärme. Diese Vögel wurden im [[Volksmund]] als &amp;#039;&amp;#039;Krammetsvögel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5, S. 472&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdrecht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vogelschutzgesetz-RGBl.1908,314-315.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Änderung des Gesetzes, betreffend den Schutz von Vögeln, vom 22. März 1888 und zur Einführung des Vogel&amp;amp;shy;schutz&amp;amp;shy;gesetzes in Helgoland&amp;#039;&amp;#039;. Vom 30. Mai 1908. [[Reichsgesetzblatt|RGBl.]] S.&amp;amp;nbsp;314]]&lt;br /&gt;
„Das Fangen von Vögeln mittels Leimes und Schlingen“ ist in Deutschland seit 1908 gemäß § 2 I b) des damaligen Vogelschutzgesetzes verboten.&lt;br /&gt;
Besonders verbreitet war die [[Jagd]] im Osten des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]], etwa in [[Ostpreußen]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], als der Vogelfang zur Nahrungsbeschaffung vorübergehend wieder erlaubt war, wurden bei einem Dohnenstieg bei [[Walkenried]] 20.755 Vögel getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hilprecht&amp;quot;&amp;gt;Alfred Hilprecht: &amp;#039;&amp;#039;Nachtigall und Sprosser&amp;#039;&amp;#039; ([[Brehms Tierleben#Die Neue Brehm-Bücherei|Die Neue Brehm-Bücherei]], Band 143). Westarp Wissenschaftsverlag, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-185-7 (Nachdruck der Ausgabe Wittenberg 1965).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach {{§|19|bjagdg|juris}} Abs. 1 Nr. 5b des [[Bundesjagdgesetz]]es sind [[Vogelleim]] und Fallen verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Krünitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie]]&amp;#039;&amp;#039;. 1773–1858; [http://www.kruenitz1.uni-trier.de/ uni-trier.de]&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fanggerät (Jagd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlingen- oder Schlaufenknoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vögel in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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