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	<title>Dohlenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:50:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dohlenstein&amp;diff=2146143&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Auszug aus dem 3D-Modell vom Dohlenstein.jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by User:Helmut70)</title>
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		<updated>2024-10-30T19:34:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Auszug_aus_dem_3D-Modell_vom_Dohlenstein.jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Auszug aus dem 3D-Modell vom Dohlenstein.jpg&quot;&gt;Commons:File:Auszug aus dem 3D-Modell vom Dohlenstein.jpg&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Auszug_aus_dem_3D-Modell_vom_Dohlenstein.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Auszug aus dem 3D-Modell vom Dohlenstein.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (per &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/Files_uploaded_by_User:Helmut70&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by User:Helmut70&quot;&gt;Commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by User:Helmut70&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Dohlenstein.jpg|mini|Im Rahmen der 30-Geotope-Initiative erzeugte Drohnenaufnahme des Dohlensteins im Jahr 2021. Im Hintergrund ist die [[Leuchtenburg (Seitenroda)|Leuchtenburg]] zu erkennen.]][[Datei:Kahla.jpg|miniatur|350px|Blick vom Dohlenstein auf Kahla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dohlenstein 03.jpg|miniatur|Bergsturzmassen am Dohlenstein bei Kahla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dohlenstein.jpg|mini|Historische Darstellung eines Felssturzes am Dohlenstein: &amp;#039;&amp;#039;Obere Parthien des eingestürzten Dolensteins&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Georg Melchior Kraus]], 1780]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Dohlenstein.jpg|mini|Luftaufnahme, April 2023]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dohlenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 366,4 m hoher Berg östlich von [[Kahla]] in [[Thüringen]]. Er thront damit etwa 200 m über dem Saaletal, dessen Talgrund bei 160 m liegt. Der Nordwesthang des Dohlensteins bricht steil zu einem [[Prallhang]] der [[Saale]] hin ab. Um 1350 befand sich dort ein Weinberg. In den Jahrhunderten danach haben sich von dort mehrfach [[Bergsturz|Bergstürze]] gelöst und eine bis zu 40 m hohe Abbruchnische aus den senkrecht abfallenden Gesteinen des [[Unterer Muschelkalk|Unteren Muschelkalks]] hinterlassen. Große Rutschungen sind für 1740, 1780, 1828, 1881 und 1920 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; Jena, Weissdorn-Verlag 2012 (ISBN 978-3-936055-66-5). S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dohlenstein ist das zweite im Rahmen der 30-Geotope³-Initiative der [[Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung|DGGV]] präsentierte 3D-Modell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digitalgeology.de/der-dohlenstein |titel=Digital Geology – Deutschlands schönste Geotope in 3D |abruf=2023-12-01 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Dörn |url=https://www.otz.de/regionen/jena/article231852889/Der-spektakulaere-Dohlenstein-und-seine-Bruchkanten.html |titel=Der spektakuläre Dohlenstein und seine Bruchkanten |datum=2021-03-21 |abruf=2021-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Dohlenstein besteht aus Gesteinen des [[Oberer Buntsandstein|Oberen Buntsandsteins]] (247,2-246 Mio.) und des Unteren Muschelkalks (246-243,9 Mio.). Nördlich und südlich des Dohlensteins hingegen stehen Einheiten des [[Mittlerer Buntsandstein|Mittleren Buntsandsteins]] an. Der Buntsandstein wurde unter terrestrischen Bedingungen in einem recht trockenen, weitläufigen Becken abgelagert. Zur Zeit des Muschelkalks herrschten marine Bedingungen vor. In der Kreide kam es zu folgenreichen tektonischen Bewegungen: Entlang nordwest-südost verlaufender Bruchzonen senkte sich der Leuchtenburg[[Grabenbruch|graben]] bis zu 280 m tief ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Otfried Wagenbreth]], [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]] |Titel=Geologische Streifzüge |Hrsg=Otfried Wagenbreth, Walter Steiner |Auflage=4 |Verlag=Springer Spektrum |Ort=Berlin Heidelberg |Datum=1990 |ISBN=978-3-662-44727-7 |Seiten=204}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dadurch kamen die Muschelkalkeinheiten neben den Buntsandsteinschichten zu liegen. In den darauffolgenden Jahrmillionen wurden die Schichten eingeebnet und schließlich weiter abgetragen. Der Muschelkalk stellte sich dabei als erosionsbeständiger heraus als der Buntsandstein. Dies hatte zur Folge, dass der einstmals eingesunkene Graben heute als langgestreckter Bergrücken hervortritt ([[Reliefumkehr]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obersten Einheiten des Oberen Buntsandsteins werden als [[Röt-Formation|Röt]] bezeichnet und enthalten häufig tonige Lagen. An diesen wasserundurchlässigen [[Ton (Bodenart)|Tonen]] staut sich das von oben ins Gestein eindringende Wasser – es entsteht eine [[Gleitfuge|Gleitbahn]], auf der die über dem Röt liegenden Gesteine des Unteren Muschelkalks leicht abrutschen können&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Johnson, K. J. Klengel |Titel=Blockbewegungen an der Wellenkalksteilstufe Thüringens in ingenieurgeologischer Sicht. |Sammelwerk=Engineering Geology |Nummer=7 |Verlag=Elsevier |Ort=Amsterdam |Datum=1973 |Seiten=231- 257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Prinz |Titel=Abriss der Ingenieurgeologie: mit Grundlagen d. Boden- u. Felsmechanik sowie d. Erd-, Grund- u. Tunnelbaus |Auflage=1 |Verlag=Enke |Ort=Stuttgart |Datum=1982 |ISBN=9783432923314 |Seiten=419}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. An bereits früher im Gestein angelegten Bruchsystemen zerreißen die Muschelkalkeinheiten und stürzen in großen Blöcken zu Tal. Zeugnis davon gibt eine nahezu senkrechte [[Abbruchkante]], die über der Saale thront. Im Fall des Dohlensteins spielt auch die tief ins umliegende Flachland eingeschnittene Saale eine wichtige Rolle. Der Dohlenstein befindet sich an einem Prallhang des Flusses. Hier wird kontinuierlich Material abgetragen und abtransportiert; der Berg wird von unten angeschnitten. Aufgrund des fehlenden [[Erddruck]]s geraten die Gesteinsmassen dann in Bewegung. &lt;br /&gt;
Zuerst dokumentiert sind größere Bewegungen für das Jahr 1740. Im Sommer 1780 fand der größte Bergsturz statt. Die Rutschmassen erreichten die Talsohle, die Saale bahnte sich daraufhin ein neues Bett in die Wiesenaue. Auch im Februar des Jahres 1828 ereigneten sich große Bergstürze, die den Flusslauf der Saale erneut um mehr als 10 m verlagerten. Zuletzt fanden am Dohlenstein nennenswerte Bewegungen in den Jahren 1881 und 1920 statt. Es kommt jedoch häufig zu vereinzelten, kleineren Rutschen und Felsstürzen. Die Bergsturzmassen bilden den mittleren Bereich des Nordwesthangs. Durch die Verwitterung der Abbruchwand sind ausgedehnte Schuttfächer entstanden.&lt;br /&gt;
== Prähistorie ==&lt;br /&gt;
In der Vorzeit war der Berg von Menschen der Osterländischen Gruppe der [[Lausitzer Kultur]] bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://archaeologie-welt.blogspot.com/2008/01/die-unstrut-gruppe-13001200-800-v-chr.html | wayback=20160518023527 | text=Die Unstrut-Gruppe (1300/1200-800 v. Chr.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Der Dohlenstein ist Teil des Naturschutzgebietes „[[Dohlenstein und Pfaffenberg]]“ und ein Geotop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://kahla.de/cs/Dohlenstein.php | wayback=20220527021316 | text=Der Dohlenstein bei Kahla}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=7-mPplFMr38 Geologie des Dohlensteins] (YouTube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.80526|EW=11.60363|type=mountain|elevation=352|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saale-Holzland-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitzer Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Kahla]]&lt;/div&gt;</summary>
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