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	<title>Doerner Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<updated>2024-03-07T11:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doerner Institut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient zur [[Restaurierung|restauratorischen]] und [[Konservierung#Kunst und Kulturgut|konservatorischen]] Betreuung der Bestände der [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen|Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]] und der [[Kunsttechnologie|kunsttechnologischen]] Forschung zu künstlerischen Techniken und Materialien sowie der Entwicklung physikalisch-chemischer Methoden zur Untersuchung von Kunst- und Kulturgut verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorläufer war die „&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft zur Beförderung rationeller Malverfahren&amp;#039;&amp;#039;, ein 1886 in [[Münchner Schule (bildende Kunst)#Geschichte|München von Malern]] und Chemikern gegründeter Verein, der sich die Prüfung alter und neuer Malverfahren und der in den Handel gebrachten Malmittel auf ihre Zusammensetzung und Haltbarkeit zur Aufgabe gestellt hat, um auf diesem Wege der Maltechnik eine sichere Grundlage zu schaffen, welche die danach ausgeführten Bilder vor Entstellungen durch Zersetzungen ungeeigneter Bestandteile und vor vorzeitigem Untergang schützt. Vorsitzender der Gesellschaft ist der Maler [[Franz von Lenbach|Lenbach]], Sekretär der Chemiker [[Adolf Wilhelm Keim|Keim]] in Grünwald bei München. Die Ergebnisse der Arbeiten der Gesellschaft werden in den »Technischen Mitteilungen für Malerei« (Leipz., seit 1884) veröffentlicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Deutsche Gesellschaft zur Beförderung rationeller Malverfahren |Band=4 |Seite=691 |zenoID=20006483224}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits um 1932 plante [[Walter Gräff]] eine „Untersuchungs- und Forschungsanstalt für Gemälde und andere Werke der bildenden Kunst“. Am 19. Juli 1937 erfolgte dann die Gründung des Institutes als Reichsinstitut für Maltechnik unter dem Namen „Staatliche Prüf- und Forschungsanstalt für Farbentechnik“ (auch „Werkprüfungs- und Forschungsanstalt“) durch [[Max Doerner]], der Landschaftsmaler und Professor an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste in München]] war. Es bestand aus den Abteilungen Physikalische Chemie, Maltechnik und Kunsthistorik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe des Instituts bestand ursprünglich darin, sich mit der Maltechnik der [[Alte Meister|Alten Meister]] zu befassen und diese in praktischen Versuchen zu rekonstruieren. Diese Arbeit wurde jedoch durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unterbrochen. 1946 wurde das Doerner Institut an die [[Bayerische Staatsgemäldesammlung|Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]] angegliedert und 1977 mit dessen [[Restaurierung]]swerkstätten vereint. In der Folge erlangte das Institut unter [[Christian Wolters (Kunsthistoriker)|Christian Wolters]] und [[Hubertus Falkner von Sonnenburg]] Weltruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 war das Doerner-Institut maßgeblich daran beteiligt, einen der größten Kunstfälscher-Skandale seit dem Zweiten Weltkrieg aufzudecken. Bei einer chemischen Analyse des Werkes &amp;#039;&amp;#039;Rotes Bild mit Pferden&amp;#039;&amp;#039;, das der Maler und Kunstfälscher [[Wolfgang Beltracchi]] als Werk von [[Heinrich Campendonk]] verkaufte, wurden geringe Mengen von modernem Titanweiß entdeckt, welches zur Zeit Campendonks aber noch nicht existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Jahrhundertfälscher: Heinrich Campendonk: Rote Bild mit Pferden |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=4 |Datum=2014 |Online=https://www.zeit.de/2014/04/helene-wolfgang-beltracchi-selbstportraet-auszug-rowohlt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild war zuvor beim Kölner [[Lempertz|Auktionshaus Lempertz]] für 2,4 Mio. Euro versteigert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rheinische-art.de/cms/topics/der-blaue-reiter-und-das-rote-bild-mit-pferden-der-rheinische-expressionist-heinrich-campendonk.php |titel=Der Blaue Reiter und das Rote Bild mit Pferden. Der rheinische Expressionist Heinrich Campendonk |werk=rheinische-art.de |sprache=de |abruf=2017-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937–1939 [[Max Doerner]]&lt;br /&gt;
* 1939–1942 [[Adolf Ziegler (Maler)|Adolf Ziegler]]&lt;br /&gt;
* Heinrich Neufang&lt;br /&gt;
* 1964–1974 [[Christian Wolters (Kunsthistoriker)|Christian Wolters]]&lt;br /&gt;
* 1974–1987 [[Hubertus Falkner von Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
* 1990–2001 Bruno Heimberg&lt;br /&gt;
* 2003–2017 [[Andreas Burmester]]&lt;br /&gt;
* 2017–2019 Andrea Funck&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.restauratoren.de/andrea-funck-wird-direktorin-des-doerner-instituts/ &amp;#039;&amp;#039;Andrea Funck wird Direktorin des Doerner Instituts&amp;#039;&amp;#039;.] Mitteilung des Verbands der Restauratoren, 4. Juni 2017; abgerufen am 27. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 1. August 2019 Eva Ortner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lifepr.de/pressemitteilung/pinakothek-der-moderne-kunstareal-muenchen/Eva-Ortner-wird-neue-Direktorin-am-Doerner-Institut-der-Bayerischen-Staatsgemaeldesammlungen-Muenchen/boxid/761950 |titel=Eva Ortner wird neue Direktorin am Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München |werk=lifepr.de |hrsg=Pinakothek der Moderne |datum=2019-08-01 |abruf=2019-08-02 |kommentar=Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rathgen-Forschungslabor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Burmester: &amp;#039;&amp;#039;Hakenkreuzfahnen zu Altstoff. Das Doerner-Institut von 1945 bis 1956&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Iris Lauterbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte in München 1947. Institutionen und Personen im Wiederaufbau&amp;#039;&amp;#039;. Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München 2010, ISBN 978-3-9806071-4-8, S. 105–122.&lt;br /&gt;
* Andreas Burmester: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Kunst. Max Doerner und sein Reichsinstitut für Maltechnik&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Böhlau, Köln 2016, ISBN 978-3-412-50376-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|3009709-5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doernerinstitut.de/ Homepage des Doerner Instituts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/08/59/N |EW=11/34/21/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen und Sammlungen im Kunstareal München}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=3009709-5|LCCN=no2014008046|VIAF=123860973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Staatsgemäldesammlungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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