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	<title>Dodo Marmarosa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-24T21:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael „Dodo“ Marmarosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1925]] in [[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]]; † [[17. September]] [[2002]] ebenda) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Jazz]]-Pianist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marmarosa war ein musikalisches Wunderkind und hatte eine klassische Klavierausbildung, bevor er zum Jazz wechselte. Seinen Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;[[Dodo]]&amp;#039;&amp;#039; bekam er schon als Kind wegen seines relativ großen Kopfes. Jazz brachte er sich nebenbei zusammen mit seinem Schulkameraden [[Erroll Garner]] bei. Er debütierte im Alter von fünfzehn Jahren als Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;[[Johnnie Scat Davis|Johnnie „Scat“ Davis Orchestra]]&amp;#039;&amp;#039;. 1942 und 1943 arbeitete er mit [[Gene Krupa]] und [[Charlie Barnet]], mit dessen Band er seine ersten Aufnahmen einspielte. Hier traf er auch erstmals auf [[Dizzy Gillespie]] und [[Charlie Parker]], zentrale Vertreter des [[Bebop]]. Seine in klassischer Musik geschulte Virtuosität&amp;lt;ref&amp;gt;Ross Russell berichtet in seiner Parker Biographie (Knaur TB, S. 202), dass er sich vor Sessions dadurch aufwärmte, dass er Bachs zweistimmige Inventionen im doppelten Tempo spielte&amp;lt;/ref&amp;gt; kam ihm bei den schnellen Bebop Stücken sehr zu statten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1944 trat er mit [[Tommy Dorsey]] und [[Artie Shaw]]&amp;lt;ref&amp;gt;Er spielte u.&amp;amp;nbsp;a. in dessen [[Artie Shaw and His Gramercy Five|Gramercy Five]]. Shaw bezeichnete ihn als besten Pianisten, den er je hatte. Gleichzeitig spricht Shaw  aber auch davon, dass Marmorosa etwas von einem &amp;#039;&amp;#039;vollkommen Unschuldigen&amp;#039;&amp;#039; hätte, dem er vergeblich die Realitäten des Lebens und speziell des Jazzmusikerberufs näherzubringen versuchte. Zitiert nach Grob, Jazz Podium 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; auf und nahm mit [[Lester Young]] auf. Er spielte auch ab 1945 bei [[Boyd Raeburn]] (u.&amp;amp;nbsp;a. in dessen &amp;#039;&amp;#039;Boyd Raeburn meets Strawinsky&amp;#039;&amp;#039;), [[Lyle Griffin]], [[Tom Talbert]] und [[Lucky Thompson]]. Wie [[Barney Kessel]] ging dann nach [[Los Angeles]], wo er als gefragter Studiomusiker arbeitete und mit Parker, Lester Young, [[Teddy Edwards]], [[Howard McGhee]], [[Lionel Hampton]] und [[Wardell Gray]] spielte, u.&amp;amp;nbsp;a. auf den bekannten [[Dial Records|Dial-Sessions]] von 1946/47 mit Parker. 1947 nahm er für Dial auch mit einem eigenen Trio auf, zu dem [[Harry Babasin]] gehörte. Wegen seiner angegriffenen Gesundheit und persönlichen Gründen&amp;lt;ref&amp;gt;Grob, loc. cit.,  führt u.&amp;amp;nbsp;a. ein mangelndes Selbstbewusstsein an. Unter anderem hielt er seine Hände für zu klein. [[Ross Russell (Musikproduzent)|Ross Russell]] gelang es zwar, ihn November 1947 zu einer Aufnahme zu überreden, die Session gestaltete sich aber sehr mühselig. Für fünf Titel brauchte er 29 Takes.&amp;lt;/ref&amp;gt; kehrte er 1948 nach Pittsburgh zu seiner Familie zurück. Er tourte zwar noch 1949 mit Johnnie Scat Davis und Artie Shaw, spielte 1952 mit den Lighthouse All Stars in [[Hermosa Beach]] und 1953 mit [[Charlie Spivak]], verschwand dann aber für den Großteil der 1950er Jahre aus der Jazz-Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen lagen eine gescheiterte Ehe und gesundheitliche Probleme. 1954 wurde er in die Armee eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei der Musterung um 1944 war er für untauglich befunden und danach von Matrosen zusammengeschlagen worden, so dass er 24 Stunden im Koma lag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil er dort nicht zurechtkam, wurde er zeitweilig hospitalisiert und mit Elektroschocks behandelt, dann aber in psychisch labilem Zustand entlassen. Er machte danach zunächst keinen Versuch, in die Jazz-Szene zurückzukehren und arbeitete als Hotelpianist. 1956 überredete ihn der Trompeter Danny Conn wieder in Clubs aufzutreten. 1960 blieb er auf dem Weg nach Kalifornien durch eine Autopanne in [[Chicago]] hängen, wo er in Clubs spielend wieder auf sich aufmerksam machte. 1962 nahm er in Chicago das Album &amp;#039;&amp;#039;Dodo&amp;#039;s Back&amp;#039;&amp;#039; auf (produziert von [[Jack Tracy]] für [[Argo Records (Vereinigte Staaten)|Argo]]), im selben Jahr spielte er zwei Platten mit [[Gene Ammons]] bzw. mit dem Trompeter [[Bill Hardman]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;nach den Erinnerungen von Hardman gestalteten sich auch diese Aufnahmen wegen der Introvertiertheit von Marmarosa schwierig. Zitiert bei Grob, loc.cit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach trat er  noch gelegentlich abwechselnd in Chicago und Pittsburgh auf, zuletzt 1968 in seiner Heimatstadt Pittsburgh. Durchreisende Musiker wie [[Dave Brubeck]], die nach der Bebop-Legende fragten, konnten ihn noch manchmal zu einem Auftritt überreden. Seine letzten Jahre verbrachte er psychisch krank (er hatte einen möglicherweise [[Parkinson-Krankheit|Parkinson]]-bedingten Tremor, der aber beim Klavierspiel verschwand) und an Diabetes leidend im &amp;#039;&amp;#039;VA Medical Center&amp;#039;&amp;#039; in Lincoln-Lemington (einem Heim für Armee-Veteranen), wo er für Heimbewohner und gelegentliche Besucher an einer Heimorgel spielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er- und 2000er-Jahren wurden seine Aufnahmen auf mehreren Alben (&amp;#039;&amp;#039;Dodos Bounce&amp;#039;&amp;#039;, 1991; &amp;#039;&amp;#039;The Chicago Sessions&amp;#039;&amp;#039;, 1995; Complete &amp;#039;Dial&amp;#039; Sessions, 1996; &amp;#039;&amp;#039;Dodo Lives&amp;#039;&amp;#039;, 1997; &amp;#039;&amp;#039;Pittsburgh 1958&amp;#039;&amp;#039;, 1997; &amp;#039;&amp;#039;A Proper Introduction to Dodo Marmarosa: Dodo&amp;#039;s Dance&amp;#039;&amp;#039;, 2004) teils neu, teils auch erstmals veröffentlicht. Insbesondere in den 1940er-Jahren war er aufgrund eines exzellenten Tons und eigenständigen Spiels nach dem &amp;#039;&amp;#039;Jazz Rough Guide&amp;#039;&amp;#039; als Pianist hervorragend und ließ „die meisten seiner zeitgenössischen Konkurrenten, leider aber auch sein Spätwerk, blaß aussehen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Up in Dodo&amp;#039;s Room&amp;#039;&amp;#039; mit [[Miles Davis]], [[Lucky Thompson]], [[Howard McGhee]], [[Teddy Edwards]], Charlie Parker, u.&amp;amp;nbsp;a., 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raindrops&amp;#039;&amp;#039; mit [[Barney Kessel]], 1946&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Dial Masters&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dodo&amp;#039;s Back!&amp;#039;&amp;#039; mit [[Marshall Thompson]] (Schlagzeug), [[Richard Evans (Bassist)|Richard Evans]] (Bass) u.&amp;amp;nbsp;a., 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fabian Grob zu Dodo Marmorosa, Jazz Podium Januar 2003&lt;br /&gt;
* Dieter Salemann &amp;amp; Fabian Grob: &amp;#039;&amp;#039;Flights of the Vout Bug. A guide to the recorded music of Michael „Dodo“ Marmarosa&amp;#039;&amp;#039;. BearManor Media, Albany, Georgia 2009, ISBN 978-1-59393-337-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Marcus A. Woelfle: [https://www.jazzzeitung.de/jazz/2002/12/farewell.shtml &amp;#039;&amp;#039;Verkannter Gigant: Zum Tode des Pianisten Dodo Marmarosa&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in der Jazzzeitung 2002/12–2003/01, S. 12&lt;br /&gt;
* Nate Guidry: [http://postgazette.com/obituaries/20020920marmarosa0920p2.asp &amp;#039;&amp;#039;Obituary: Michael &amp;quot;Dodo&amp;quot; Marmarosa / Legendary jazz pianist&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;Pittsburgh Post-Gazette&amp;#039;&amp;#039; vom 20. September 2002 (englisch)&lt;br /&gt;
* Peter Keepnews: [http://www.nytimes.com/2002/09/27/arts/dodo-marmarosa-76-an-early-bebop-pianist.html &amp;#039;&amp;#039;Dodo Marmarosa, 76, an Early Bebop Pianist&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in [[The New York Times]] vom  27.  September 2002 (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.legacy.com/obituaries/UTSanDiego/obituary.aspx?n=Dodo-Marmarosa&amp;amp;pid=1234564 &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam: Dodo Marmarosa&amp;#039;&amp;#039;], Nachruf in der &amp;#039;&amp;#039;San Diego Union-Tribune&amp;#039;&amp;#039; vom 30. September 2002 (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.independent.co.uk/news/obituaries/dodo-marmarosa-643496.html Nachruf] in [[The Independent]]&amp;lt;!--offline? Archiv Independent reicht nur bis 2003.., im Internet Archive nicht vorhanden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|ID=mn0000795599|Rubrik=artist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13445572X|LCCN=n/93/52197|VIAF=49408729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marmarosa, Dodo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marmarosa, Dodo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marmorosa, Michael (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazzpianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pittsburgh]], Pennsylvania&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pittsburgh]], Pennsylvania&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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