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	<title>Dobrzyca - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:18:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobrzyca&amp;diff=588958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2023-11-27T11:38:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Dobrzyca&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Dobrzyca COA.svg|111px|Wappen von Dobrzyca]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Pleszewski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Pleszewski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Dobrzyca&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Dobrzyca&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 37&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-30|3020033-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|3020033}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 132&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 63-330&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 62&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = PPL&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Posen|Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobrzyca&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|dɔ&amp;#039;bʒɨtsa}}] ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Dobrzyca&amp;#039;&amp;#039;, im Zweiten Weltkrieg &amp;#039;&amp;#039;Dobberschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;1939–1945: &amp;#039;&amp;#039;Dobberschütz ([[Wartheland]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Stadt im [[Powiat Pleszewski]] der [[Woiwodschaft Großpolen]] in [[Polen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Dobrzyca|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-30|3020033}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|3020033}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt im westlichen Teil des Landes liegt etwa 90&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Posen]] sowie 15&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Jarocin]] und 25&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Krotoszyn]] auf einer fruchtbaren Hochebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von Dobrzyca erfolgte im Jahre 1327, als dem Adeligen Mikołaj Dobrzycki der Besitz des Ortes urkundlich bescheinigt wurde. Im Jahre 1440 verlieh der junge König [[Władysław III. (Polen und Ungarn)|Władysław III. von Warna]] dem Ort im südlichen [[Großpolen]] das Stadtrecht. Diesen Status verlor Dobrzyca 1934 wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Stadt lebte in erster Linie vom Handwerk und hatte bis ins 18. Jahrhundert nicht mehr als etwa 1000 Einwohner. Im 17. Jahrhundert wurde Dobrzyca von [[Schweden|schwedischen]] Truppen zerstört. 1655 zogen sich [[Hetman]] Jerzy Sebastian Lubomirski, der Führer eines Adelsaufstands gegen König [[Johann II. Kasimir]], nach einem Sieg über die königlichen Truppen bei [[Częstochowa]] ins großpolnische Hinterland zurück und schlug sein Hauptquartier in Dobrzyca auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobrzyca, pałac (elewacja frontowa).jpg|mini|links|Schloss in Dobrzyca]]&lt;br /&gt;
1717 erlosch das Geschlecht der Dobrzycki und der wohlhabende Landadelige Aleksander Gorzeński erwarb die Stadt. Dessen Enkel, General Augustyn Gorzeński, Adjutant des Königs [[Stanislaus II. August Poniatowski]], Sejm-Abgeordneter und Mitgestalter der [[Verfassung vom 3. Mai]] (1791), sorgte ab 1772 für eine Neubelebung der städtischen Wirtschaft und begann 1795 mit dem Umbau des alten Schlosses von Dobrzyca zum zeit- und standesgemäßen Adelspalais mit weitläufigem Landschaftspark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Teilungen Polens]] geriet Dobrzyca ab 1793 unter [[Preußen|preußische]] Herrschaft. Am 24. März 1803 erhielt der Ort die Genehmigung für ein eigenes [[Evangelisches Kirchspiel Dobrzyca|evangelisches Kirchspiel]].&lt;br /&gt;
Die Stadt und ihre Güter wechselten im Verlauf des 19. Jahrhunderts mehrfach den Besitzer, bevor 1890 der [[bibliophil]]e Graf Zygmunt Czarnecki die Stadt erwarb, die sich dann bis 1939 in Familienbesitz der Czarnecki befand. Die Grafen sorgten für eine Anbindung der Stadt an die Eisenbahn, gründeten Landwirtschaftsvereinigungen und eine [[Landwirtschaftsbank]]. Die Rückkehr an das [[Zweite Polnische Republik|wiedererrichtete Polen]] 1918 beförderte die Gründung weiterer Genossenschaften und Vereine. Dem Ort eng verbunden ist [[Stanisław Mikołajczyk]], Sejm-Abgeordneter und späterer Premierminister der [[Polnische Exilregierung|polnischen Exilregierung]] in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung von der Besatzung durch das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1939 bis 1945 entstanden Wohnungsgenossenschaften, was letztlich die Umwandlung des Adelspalastes in ein Museum ermöglichte. Von 1975 bis zur Gebietsreform in Polen 1998 gehörte Dobrzyca zur [[Woiwodschaft Kalisz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2014 ist Dobrzyca wieder Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dziennik Ustaw|kurz=1|jahr=2013|pos=869|titel=Internetowy System Aktów Prawnych|abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung der Juden in Dobrzyca stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Eine erste [[Synagoge]], [[Mikwe]] und [[Cheder]] standen in der Koźmińska-Straße. In dieser Straße befand sich auch die Wohnung des Rabbiners [[Jakob Levy]] sowie die Verwaltung der jüdischen Gemeinde. Um 1850 wurde eine Synagoge im neo-spätgotischen Stil an der Bulsiewicza-Alfreda-Straße erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://yairgil.com/roots/wp-content/uploads/2013/08/Dobrzyca-Synagogue-1996.jpg &amp;#039;&amp;#039;Zeichnung der Neo-gotischen Synagoge&amp;#039;&amp;#039;] auf yairgil.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der deutschen Besetzung Dobrzycas wurden die Juden am 21. Oktober 1939 in das [[Ghetto Litzmannstadt]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sztetl.org.pl/de/article/dobrzyca/5,geschichte/ |text=&amp;#039;&amp;#039; History – Jewish community in Dobrzyca&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304135944}} auf sztetl.org.pl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Dobrzyca gehören die Stadt mit den [[Sołectwo|Schulzenämtern]] &amp;#039;&amp;#039;Dobrzyca&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dobrzyca-Nowy Świat&amp;#039;&amp;#039; sowie 15 Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Dobrzyca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Palace in Dobrzyce.jpg|mini|Frontalansicht des Schlosses]]&lt;br /&gt;
Sehenswert sind in Dobrzyca vor allem das Gorzeński-Schloss und der Park. Ähnliche Anlagen finden sich in zahlreichen weiteren Orten Großpolens und [[Masowien]]s – so auch im nahegelegenen [[Gołuchów]], knapp 20&amp;amp;nbsp;km östlich von Dobrzyca, sowie im 25 km nördlich gelegenen [[Śmiełów]], dessen Schloss von derselben Adelsfamilie erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobrzyca, loża masońska (2).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Pantheon&amp;#039;&amp;#039; im Landschaftspark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobrzyca03 monopteros.jpg|mini|Monopteros auf künstlicher Insel]]&lt;br /&gt;
Das Palais des Generals Augustyn Gorzeński entstand 1795–1799 und wurde von [[Stanisław Zawadzki (Architekt)|Stanisław Zawadzki]] entworfen, dem führenden polnischen Baumeister der Epoche. Man errichtete es anstelle des alten Schlosses von Dobrzyca. Architektonisch ist es ein Werk des [[Klassizismus|Frühklassizismus]], das im Innern noch einige [[Barock|spätbarocke]] Stilmerkmale aufweist (beispielsweise [[Illusionismus|illusionistische]] Malereien italienischer Dekorateure aus Warschau). In seiner Außenerscheinung verbindet es traditionelle bauliche Elemente eines polnischen Adelssitzes mit den Ansprüchen eines zweiflügeligen Repräsentationsbaus. Auffallend am Gebäude ist die [[Freimaurerei|freimaurerische]] Symbolik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940, während des Zweiten Weltkriegs (nach der Zwangsaussiedlung der Gräfin Czarnecka und ihrer Töchter ins [[Generalgouvernement]]), funktionierten die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Besatzer den Palast zu einem Getreidespeicher um. In den Nachkriegsjahren diente der heruntergekommene Bau unter anderem als Grundschule. 1988 gelangte er in den Besitz des Nationalmuseums [[Posen]]; ab 1990 wurde er im Rahmen einer Public-Private-Partnership aufwändig restauriert. Heute ist er Museum und gehört zu einer halböffentlichen Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftspark ===&lt;br /&gt;
Noch sehenswerter als das Schloss ist der Landschaftspark, der ebenfalls um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert angelegt wurde und im [[Englischer Landschaftspark|englischen Stil]] gehalten ist. Er umfasst zwei Flussläufe sowie mehrere Teiche und Kanäle. Der &amp;#039;&amp;#039;Pantheon&amp;#039;&amp;#039; genannte Rundpavillon (dessen architektonisches Vorbild der römische [[Pantheon (Rom)|Pantheon]] darstellt) war im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Versammlungsort einer [[Freimaurerloge|Loge der Freimaurer]]. Auf einer künstlichen Insel erhebt sich in einem der Teiche ein [[Monopteros (Tempel)|Monopteros]], ferner gibt es ein Gartenhaus und exotische Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelisches Kirchspiel Dobrzyca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dobrzyca hatte einen Bahnhof an der [[Kreisbahn Krotoschin–Pleschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA288 S. 288.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobrzyca Palace|Schloss|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://gminadobrzyca.pl/ Website der Gemeinde] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.dobrzyca-muzeum.pl/ Seite von Museum, Schloss und Park] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7741747-1|LCCN=n2011038364|VIAF=171992367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Dobrzyca]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1327]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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