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	<title>Dobromierz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobromierz&amp;diff=119554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RM241: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-18T20:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Dobromierz&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:POL village Dobromierz COA.svg|130px|Wappen von Dobromierz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Świdnica&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Świdnicki (Niederschlesien)&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Dobromierz&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Dobromierz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.91116&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.23830&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 847&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2011&amp;lt;ref name=GUS&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS Volkszählung Polen 31. März 2011 r.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 296&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 58-170&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DSW&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Jelenia Góra]]–[[Breslau]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.dobromierz.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobromierz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|dɔˈbrɔmʲɛʃ}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Friedeberg&amp;#039;&amp;#039;, ab dem 18. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Hohenfriedeberg&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hohenfriedberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Dobromierz|Landgemeinde Dobromierz]] im [[Powiat Świdnicki (Niederschlesien)|Powiat Świdnicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Widok Dobromierza z wieży - panoramio.jpg|mini|links|Dobromierz – Gesamtansicht]]&lt;br /&gt;
Dobromierz liegt am Nordrand des [[Waldenburger Bergland]]es am linken Ufer des Striegauer Wasser ({{plS|Strzegomka}}).&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Strzegom]] (&amp;#039;&amp;#039;Striegau&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, Olszany (&amp;#039;&amp;#039;Oelse&amp;#039;&amp;#039;) im Osten, [[Świebodzice]] (&amp;#039;&amp;#039;Freiburg in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Cieszów (Stare Bogaczowice)|Cieszów]] (&amp;#039;&amp;#039;Fröhlichsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Bolków]] (&amp;#039;&amp;#039;Bolkenhain&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie Bronów (&amp;#039;&amp;#039;Börnchen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Roztoka (Dobromierz)|Roztoka]] (&amp;#039;&amp;#039;Rohnstock&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenfriedeberg - Attack of Prussian Infantry - 1745.jpg|mini|Hohenfriedeberg, Angriff des preußischen [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 6 (1806)|Grenadiergardebataillons]], 4. Juni 1745, [[Historiengemälde]] von [[Carl Röchling (Maler)|Carl Röchling]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Dobromierz Kościół śś Piotra i Pawła (0) ID 597364.jpg|mini|[[St. Peter und Paul (Dobromierz)|Kirche St. Peter und Paul]]]]&lt;br /&gt;
Vermutlich vor 1289 wurde die slawische Vorgängersiedlung „Swenz“ (&amp;#039;&amp;#039;Schweinz&amp;#039;&amp;#039;) durch Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|deutschrechtlich]] umgesetzt. Es gehörte zum [[Herzogtum Schweidnitz]] und ist für das Jahr 1307 durch den Pfarrer von „Vrideberch“ belegt. Zusammen mit dem Herzogtum fiel es nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] 1368 erbrechtlich an den späteren böhmischen König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]]. Er war der einzige Sohn der böhmischen Königin [[Anna von Schweidnitz]], die 1362 noch vor ihrem kinderlosen Herzog Bolko II. verstarb. Allerdings stand Bolkos Witwe [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]] bis zu ihrem Tod 1382 ein lebenslanger [[Nießbrauch]] zu. 1409 verlieh König Wenzel Friedeberg das [[Stadtrecht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1408 gehörte „Friedeberg“ dem Adelsgeschlecht [[Boltz (Adelsgeschlecht)|Boltz]], anschließend den Sander von Grunau. Um 1600 war es im Besitz der [[Zedlitz (Adelsgeschlecht)|Zedlitz]], von denen es wahrscheinlich an die Herren von [[Nimptsch (Adelsgeschlecht)|Nimptsch]] überging. 1602 und nochmals 1683 wurde Friedeberg von einer Feuersbrunst fast völlig zerstört. 1634 wurde die Stadtpfarrkirche auf Kosten des Burgherren der benachbarten [[Burg Cisy|Zeiskenburg]], Nikolaus von [[Czettritz]], in Stein neu erbaut, aus Dankbarkeit dafür, dass ihm die Bürger der Stadt im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erfolgreich Schutz vor den Schweden gewährt hatten. Vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts bürgerte sich für Friedeberg die Ortsbezeichnung „Hohenfriedeberg“ ein. Um 1727 ließ Christoph Ferdinand von Nimptsch auf dem zu Schweinz gehörigen [[Rittergut]] ein Barockschloss mit einem Park errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Friedeberg 1742 wie fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Im selben Jahr wurde für die evangelischen Bewohner, deren Anzahl zwei Drittel der Bevölkerung betrug, am Marktplatz ein [[Schlesische Bethäuser#Herzogtum Schweidnitz|Bethaus]] errichtet. Seit 1789 war Hohenfriedeberg im Besitz des Freiherrn Carl von [[Seherr-Thoß (Adelsgeschlecht)|Seherr-Thoß]]. 1811 wurde die bisherige städtische Schule zum Rathaus umgebaut. Nach der Neugliederung der [[Provinz Schlesien]] gehörte die Stadtgemeinde Hohenfriedeberg ab 1815 zum [[Landkreis Bolkenhain]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/ndschles/jauer/amtsbez.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Unterstützung des preußischen Königs [[Friedrich Wilhelm IV.]] wurde 1847 auf dem Galgenberg, der nunmehr als „Siegeshöhe“ bezeichnet wurde, ein Denkmal zum Gedenken an die [[Schlacht bei Hohenfriedberg]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Bedeutung von Hohenfriedeberg blieb im Laufe der Jahrhunderte unbedeutend, zumal es wiederholt durch Brände zerstört wurde. 1852 wurde die neue Landstraße zwischen [[Bolków|Bolkenhain]] und [[Świebodzice|Freiburg]] eröffnet. Weil es jedoch keinen direkten Bahnanschluss erhielt, blieb es ein unbedeutendes Handwerker- und [[Ackerbürger]]städtchen. 1909 wurde ein neues Rathaus mit Post und Polizeiwache errichtet. 1932 erfolgte die Eingliederung der Stadtgemeinde Hohenfriedeberg in den [[Landkreis Landeshut i. Schles.|Landkreis Landeshut]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/ndschles/landesh/amtsbez.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1933 in den [[Landkreis Jauer]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/ndschles/jauer/hohenfri.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg von 454 im Jahre 1787 auf 636 im Jahre 1825. Nach der Eingemeindung von Schweinz im Jahre 1905 wurden 706 Einwohner gezählt; nach der Eingemeindung von Neu Börnchen und Neu Petersdorf im Jahre 1939 waren es 1074 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Hohenfriedeberg wie fast ganz [[Schlesien]] 1945 an Polen und zunächst in &amp;#039;&amp;#039;Góra Pokoju&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Wysoka Góra Pokoju&amp;#039;&amp;#039;) umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Nachfolgend wurde es zunächst in &amp;#039;&amp;#039;Vysoka Góra&amp;#039;&amp;#039; und erst 1948 in &amp;#039;&amp;#039;Dobromierz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Von 1975 bis 1998 gehörte Dobromierz zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stadt „Friedeberg“ im Jahre 1409 vom böhmischen [[Landesherr]]n [[Wenzel (HRR)| Wenzel IV.]] verliehen. Es zeigt auf blauem Grund die goldenen Buchstaben „W W“ mit einem stumpfen goldenen [[Vogelbolzen|Pfeil]] in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobromierz - kościół parafialny.JPG|mini|Stadtpfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pałac w Dobromierzu - panoramio.jpg|mini|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Dobromierz Wieża widokowa na Wieżycy 2017 (3) ID 597385.jpg|mini|Siegesdenkmal der Preußen auf der Siegeshöhe]]&lt;br /&gt;
* Die katholische Pfarrkirche St. Michael aus dem 13. Jahrhundert wurde 1634 aus Stein errichtet. Seit der [[Reformation]] bis 1654 diente sie als evangelische Kirche.&lt;br /&gt;
* Die den hll. Petrus und Paulus geweihte [[St. Peter und Paul (Dobromierz)|Kirche]] entstand 1742 an der Stelle des ehemaligen Bethauses nach Entwurf des Architekten [[Karl Friedrich Schinkel]].&lt;br /&gt;
* Familienfriedhof des Adelsgeschlechts [[Mutius (Adelsgeschlecht)|Mutius]] an der Michaelikirche. Es ist der einzige noch völlig erhaltene Privatfriedhof in Schlesien.&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Hohenfriedeberg]] wurde 1727 von Christoph Ferdinand von [[Nimptsch (Adelsgeschlecht)|Nimptsch]] im Stil des Barock errichtet und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umgebaut.&lt;br /&gt;
* Der barocke Gutshof im Nordosten des Schlosses entstand ebenfalls im 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm / Soldatendenkmal auf der Siegeshöhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=center | {{0}}659 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=jauer.html#ew39jaurhohenfrie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 1095 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Seherr und Thoß]] (1789–1857), deutscher Offizier, Beamter und Rittergutbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Fedor Sommer]] (1864–1930), Lehrer, Schulrat und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Szozda]] (1950–2013), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 194f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 267.&lt;br /&gt;
* Alexander von Freyer, &amp;#039;&amp;#039;Jauer und das Jauerland/Jawor i Ziemia Jaworska&amp;#039;&amp;#039;, Jawor 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobromierz, Lower Silesian Voivodeship|Dobromierz}}&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/506068,Dobromierz.html Historische und aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/513480,Dobromierz,Cmentarz_rodziny_von_Mutius.html Historische und aktuelle Aufnahmen Friedhof der Familie von Mutius]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Dobromierz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RM241</name></author>
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