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	<title>Dobratice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ am 9. Dezember 2023 um 15:42 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-09T15:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Dobratice CoA.svg|111px|Wappen von Dobratice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Moravskoslezský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Frýdek-Místek&lt;br /&gt;
| Fläche             = 704&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 345&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 552542&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 739 51&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Vyšní Lhoty]]–[[Vojkovice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Kojetín–Český Těšín|Frýdek-Místek–Český Těšín]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Radovan Otipka&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2023&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Dobratice 49&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 739 51 Dobrá&lt;br /&gt;
| Website            = https://www.dobratice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/39/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18/29/07/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobratice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Polnische Sprache|polnisch]] &amp;#039;&amp;#039;Dobracice&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dobratitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer östlich von [[Frýdek-Místek]] und gehört zum [[Okres Frýdek-Místek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dobratice befindet sich am Fuße der [[Mährisch-Schlesische Beskiden|Mährisch-Schlesischen Beskiden]] im Tal der [[Lučina (Fluss)|Lučina]].&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet fließen weiterhin die Bäche Říčka, Holčina, Zbojičný und Tošenůvka. Südlich erheben sich die Malá Prašivá (706 m), Prašivá (843 m), Čupel (872 m) und Kyčera (768 m). Östlich verläuft der zur Verstärkung des Zuflusses der [[Stausee Žermanice|Talsperre Žermanice]] angelegte [[Kanal Morávka-Žermanice|Zuführungskanal Morávka-Žermanice]], der Wasser von der Morávka in die [[Lučina (Fluss)|Lučina]] leitet. Dahinter liegt das Werksgelände der [[Hyundai Motor Manufacturing Czech]]. Im Norden verläuft die [[Bahnstrecke Kojetín–Český Těšín|Eisenbahnstrecke von Frýdek-Místek nach Český Těšín]], parallel dazu führt die [[Rychlostní silnice 48|Schnellstraße R 48]] vorbei, zu der Dobratice keinen Anschluss hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Dolní Tošanovice]] und Šprochovice im Norden, [[Horní Tošanovice]] im Nordosten, Lesní Dvůr, Hliníky und [[Komorní Lhotka]] im Osten, Podlesí und Stonávka im Südosten, Amerika im Süden, Kamenité und [[Vyšní Lhoty]] im Südwesten, Hranice und Bukovice im Westen sowie [[Vojkovice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dobratice wurde zusammen mit [[Nošovice|Potměšovice]] zwischen 1458 und 1471 während der Herrschaft [[Georg von Podiebrad]]s gegründet. Erstmals schriftlich erwähnt wurde das Dorf 1602 auf einem von Herzog [[Adam Wenzel]] von Teschen für Bohuslav Tluk von Toschanowitz ausgestellten Teilungszettel. Zusammen mit Bukowitz und der Hälfte des Dorfes Toschonowitz gehörte Dobratitz zur Herrschaft [[Horní Domaslavice|Ober Domaslowitz]]. Besitzer waren im 17. Jahrhundert Karl Baron von Saint-Genois und der Friedecker Priester Andreas Josef Bienek. Ab 1758 folgte Christoph Wilhelm Marklowsky von Žebrač, danach der Freiherr von Kaschnitz, welcher in einem hölzernen Schlösschen im Dorf residierte. Später wurde das Gut Dobratitz an die Herrschaft [[Dolní Tošanovice|Unter Toschonowitz]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Dobratitz/Dobratice ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk Teschen. 1852 erfolgte der erste Schulunterricht in Dobratice. Im Jahre 1871 zog die Schule in ein eigenes neues Schulhaus. Zwischen 1863 und 1865 erfolgte der Bau der Kirche. Bis 1868 zur Erhebung der Kirche St. Jakobus und Philippus zur Pfarrkirche im Jahre 1868 war das Dorf nach Domaslawitz gepfarrt,&lt;br /&gt;
1888 nahm die Eisenbahn von [[Frýdek-Místek|Friedeck]] nach [[Cieszyn|Teschen]] den Betrieb auf und Dobratitz erhielt eine Bahnstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns im Oktober 1918 kam die Gemeinde zur Tschechoslowakei. Wegen des starken polnischen Bevölkerungsanteils beanspruchte auch Polen das [[Olsa-Gebiet]] und es kam zum [[Polnisch-Tschechoslowakischer Grenzkrieg|Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieg]]. Ab 1920 gehörte Dobratice zum Bezirk Český Těšín.&lt;br /&gt;
Infolge des [[Münchner Abkommen]]s annektierte [[Polen]] völkerrechtswidrig am 3. Oktober 1938 den größten Teil des Olsagebiets und damit auch Dobratice. Die Gemeinde führte fortan den amtlichen polnischen Namen Dobracice. Der Bach Račok bildete die Grenze zwischen Polen und der Tschechoslowakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 kam Dobratitz nach der Besetzung Polens zum Deutschen Reich und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Teschen]]. Nach Kriegsende kam das Dorf zur Tschechoslowakei zurück und wurde dem Okres Místek zugeordnet. Seit dessen Auflösung im Jahre 1962 gehört Dobratice zum [[Okres Frýdek-Místek]]. 1980 erfolgte die Eingemeindung von Dobratice als Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Dobrá 2-Dobratice&amp;#039;&amp;#039; in die Gemeinde [[Dobrá u Frýdku-Místku|Dobrá]]. Im Jahre 1990 wurde Dobratice wieder eigenständig. Seit 2004 führt die Gemeinde ein Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Dobratice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Dobratice gehören die Ansiedlungen Amerika, Bukovice (&amp;#039;&amp;#039;Bukowitz&amp;#039;&amp;#039;), Hranice, Podlesí und Šprochovice (&amp;#039;&amp;#039;Sprochawitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Jakobus und Philippus, erbaut 1863–1865&lt;br /&gt;
* hölzerner Glockenturm&lt;br /&gt;
* Schrotholzkirche des hl. Antonius von Padua auf der Malá Prašivá, geweiht 1640&lt;br /&gt;
* Berg Prašivá mit Berghütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beskydy-info.cz/mesta-obce/dobratice.html Beschreibung auf beskydy.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.povodimoravky.cz/content/obec_detail.aspx?clanekid=17547&amp;amp;regionid=4357&amp;amp;lid=3&amp;amp;pnl=1 Beschreibung auf den Seiten der Mikroregion povodí Morávky] (de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Frýdek-Místek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1602]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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