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	<title>Dobranitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:46:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobranitz&amp;diff=1978792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: HC: Ergänze Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft</title>
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		<updated>2026-03-17T19:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Deutscher_Ortsname_slawischer_Herkunft&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Dobranitz&lt;br /&gt;
| Alternativname = Dobranecy&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Göda&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/11/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/15/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe  = 223&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.352&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141420 |titel=Gemarkung Dobranitz, Gemeinde Göda |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Göda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Coblenz (Göda)|Coblenz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02633&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035937&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Göda Dobranitz Aerial.jpg|mini|Dobranitz aus der Luft (Blick Richtung Westen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobranitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{WenS}} {{Audio|Dobranecy.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobranecy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Göda]] im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/9/9/2/8/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;2 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Göda |format=PDF;&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dobranitz gehört seit 1994 zur Gemeinde Göda und zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das lockere Gassendorf Dobranitz befindet sich etwa 13 Kilometer westlich der Großen Kreisstadt [[Bautzen]] und fünf Kilometer nordwestlich des Gemeindezentrums Göda am Nordosthang von Sandberg (auch &amp;#039;&amp;#039;Dobranitzer Berg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|250|DE-NHN}})) und Großhänchener Berg ({{Höhe|261|DE-NHN}}). Das Gelände fällt vom Dorf aus in östlicher Richtung zum [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwasser]] hin ab. Auf dem Hügelrücken im Westen befinden sich neben einer Sandgrube auch vier Windkraftanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Coblenz (Göda)|Coblenz]] im Osten, [[Nedaschütz]] im Südosten, [[Großhänchen]] im Südwesten und [[Pannewitz am Taucher|Pannewitz]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dobranitz wurde erstmals bereits 1222 als &amp;#039;&amp;#039;Dobranewicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt – fünf Jahre später erneut als Herrensitz eines &amp;#039;&amp;#039;Harthungus&amp;#039;&amp;#039;. Der Ort gehörte damals zum Burgward Göda, der im Jahre 1006 dem [[Bistum Meißen]] als Schenkung zugekommen war, und damit nicht zur eigentlichen Oberlausitz. Deren Grenze verlief jedoch direkt nordwestlich von Dobranitz. Die Gegend war jedoch bereits lange zuvor bewohnt, wie die Überreste der Coblenzer Schanze, eines großen slawischen Burgwalls östlich des Ortes, sowie jene der deutlich kleineren Dobranitzer Schanze im Südosten zeigen. Beide werden auf das Früh- oder Hochmittelalter datiert. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein befanden sich nahe dem Ort außerdem mehrere Hügelgräber, die allerdings dem Straßenbau geopfert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Territorien des Bistums 1559 säkularisiert wurden und zum [[Kurfürstentum Sachsen]] kamen, wurde die Grenze zur sächsisch-böhmischen Staatsgrenze. 1635 kam die Oberlausitz ebenfalls zu Sachsen und die Grenze entfiel. Dobranitz blieb, wie zuvor, ein Amtsdorf des Amtes [[Stolpen]], mit Coblenz und [[Cannewitz (Panschwitz-Kuckau)|Cannewitz]] zugehörig zur &amp;#039;&amp;#039;oboedientia slavonica&amp;#039;&amp;#039; (Slawische [[Obödienz (Kirchenvermögen)|Obödienz]]), wobei ein Anteil dem Rittergut [[Dahren]] unterstand. Es mussten also direkte Abgaben an die Prokuratur in Stolpen entrichtet werden. Eine weitere Verpflichtung betraf Getreidelieferungen an den Pfarrer von [[Wilschdorf (Dürrröhrsdorf-Dittersbach)|Wilschdorf]] bei Stolpen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Gottlob Leonhardi: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Churfürstlich- und Herzoglich-Sächsischen Lande&amp;#039;&amp;#039;, 1803&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1936 war Dobranitz eine eigenständige Landgemeinde; dann wurde es ins benachbarte Coblenz eingemeindet. 1994 wurden die Gemeinden Coblenz, [[Prischwitz]] und Göda zur neuen Gemeinde Göda vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Ortsname ist eine Übernahme der sorbischen Bezeichnung. Diese leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;dobry&amp;#039;&amp;#039;, „gut“, ab und bezieht sich entweder auf die geografische Lage oder auf einen Personennamen aus der Besiedlungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In den letzten beiden Jahrhunderten schwankte die Einwohnerzahl von Dobranitz immer etwa zwischen 50 und 70. Erst nach 1990 setzte ein starker Bevölkerungsrückgang ein. Die Bevölkerung ist seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch und nach Göda gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung der Lausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den 1880er Jahren eine Bevölkerungszahl von 73 Einwohnern. Davon waren ausnahmslos alle [[Sorben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dobranitz lag damals am Südwestrand des geschlossenen Siedlungsgebietes. 1956 zählte [[Ernst Tschernik]] in der Gemeinde Coblenz, zu der Dobranitz mittlerweile gehörte, einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 35,2 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschernik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist die Germanisierung vorangeschritten und der Anteil der sorbischsprachigen Bevölkerung weiter zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobranitz/Dobranecy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Dobranitz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goeda.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=244135 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Dobranitz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Göda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Göda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Göda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im sorbischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1222]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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