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	<title>Doboszowice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: überarb. + weitere lf, format u. a.</title>
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		<updated>2025-07-06T06:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. + weitere lf, format u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Doboszowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Beschriftung       = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = &lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Kamieniec Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Kamieniec Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| Stadt              = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/31/16.32/N&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/57/18.36/E&lt;br /&gt;
| Längenminute       = &lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 253&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straße1            = {{RSIGN|PL|DW|382}}&lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Straße3            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Nysa–Kamieniec]]&lt;br /&gt;
| Schienen2          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = &lt;br /&gt;
| Flughafen2         = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwohner  = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:599939 dolnośląskie pow ząbkowicki Doboszowice zesp k św Mikołaja 1.JPG|mini|Pfarrkirche St. Nikolaus ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:599941 dolnośląskie pow ząbkowicki Doboszowice k św Mikołaja budynek bramny 1.JPG|mini|Torgebäude]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doboszowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Hertwigswalde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Kamieniec Ząbkowicki|Stadt- und Landgemeinde Kamieniec Ząbkowicki]] (&amp;#039;&amp;#039;Kamenz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Ząbkowicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Bauerndorf in einer fruchtbaren Ackerlandschaft liegt in [[Mittelschlesien]] östlich des [[Reichensteiner Gebirge]]s. Nachbarorte sind [[Niedźwiedź (Ziębice)|Niedźwiedź]] (&amp;#039;&amp;#039;Bärdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Paczków]] (&amp;#039;&amp;#039;Patschkau&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Kamieniec Ząbkowicki]] (&amp;#039;&amp;#039;Kamenz&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und [[Starczów]]  (&amp;#039;&amp;#039;Alt Altmannsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten. Im Süden befindet sich das Naherholungsgebiet des Stausees [[Jezioro Paczkowskie]]. Die Bahnstation Doboszowice liegt etwa zwei Kilometer südwestlich des Ortes an der [[Bahnstrecke Katowice–Legnica|Strecke Kamieniec Ząbkowicki–Nysa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hertwigswalde entstand vermutlich im 12. Jahrhundert als ein [[Haufendorf|Haufen-]] oder [[Reihendorf]], bei dem zu beiden Seiten der Dorfstraße die Bauerngehöfte und dahinter die einzelnen [[Hufe]]n [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Garten, Feld und Wiese]] lagen. Es gehörte zunächst zum [[Herzogtum Breslau]] und nach dessen Teilung 1290 zum [[Herzogtum Schweidnitz]]. 1321 gelangte es an das neu begründete [[Herzogtum Münsterberg]], dessen Herzog [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] erst 1336 sein Gebiet als ein Lehen an die [[Krone Böhmen]] übertrug, die ab 1526 die [[Habsburger]] innehatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1416 verkauften die Herzöge [[Johann I. (Münsterberg)|Johann I.]] und [[Heinrich II. (Münsterberg)|Heinrich II. von Münsterberg]] die [[Burg Chałupki|Herrschaft Neuhaus]], zu der Hertwigswalde gehörte, an den [[Bistum Breslau|Breslauer]] Bischof [[Wenzel II. (Liegnitz)|Wenzel von Liegnitz]]. Dadurch gelangte es an das [[Fürstentum Neisse]], in dem die Bischöfe von Breslau seit 1290 neben der geistlichen auch die weltliche Macht ausübten. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts war Hertwigswalde im Besitz der [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Schoff]]. Für das Jahr 1569 sind 44 Bauern in Hertwigswalde belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1582 gelangte Hertwigswalde zusammen mit anderen Orten des [[Fürstentum Neisse|Fürstentums Neisse]] an Albrecht [[Maltitz (Adelsgeschlecht)|von Maltitz]], der einem [[Markgrafschaft Meißen|Meissnischen]] Uradel entstammte, dessen Stammsitz [[Dippoldiswalde]] war. Albrechts ältester Sohn Christoph von Maltitz († 1611), der 1585–1608 als [[Landeshauptmann]] des Fürstentums Neisse belegt ist, erbte u. a. Hertwigswalde, [[Ves Bílá Voda|Weißwasser]] und [[Stará Červená Voda|Rothwasser]]. Ihm folgte sein Sohn Johann Sigmund von Maltitz. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Hertwigswalde 1638 verwüstet. Die Herren von Maltitz mussten schließlich das [[Rittergut|Gut]] Hertwigswalde verkaufen. Ab 1655 gehörte es Georg Reichsgraf [[Hoditz (Adelsgeschlecht)|von Hoditz]] und ab 1661 dessen Sohn Maximilian. Im Jahre 1666 erbte Maximilians Witwe, Elisabeth, geborene [[Dohna (Adelsgeschlecht)|von Dohna]] den Besitz, der danach ihrem zweiten Ehemann Erdmann Ferdinand [[Pavlovský von Pavlovitz]] zufiel. Er hinterließ das Gut 1684 seiner Witwe Margarethe Florentine, geborene [[Zierotin|von Zierotin]]. Im Jahre 1687 erbte Pavlovskýs Schwiegersohn Franz Karl Graf von [[Liechtenstein-Kastelkorn]] Hertwigswalde. 1709 übernahm dessen Sohn [[Jakob Ernst von Liechtenstein-Kastelkorn]] den Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 fiel Hertwigswalde wie fast ganz [[Schlesien]] an [[Preußen]]; das böhmische Weißwasser verblieb bei [[Böhmen]]. Nach dem Tod des Bischofs von Liechtenstein-Kastelkorn erbte 1747 dessen Neffe Karl Otto Graf von [[Salm-Neuburg|Salm und Neuburg]] den Besitz. 1766 erbte Karl von Salm und Neuburg die Herrschaft Hertwigswalde mit Weißwasser; mit seinem Tode erlosch 1784 die Linie Salm-Neuburg im [[Mannesstamm]]e. Gemeinschaftliche Erbinnen waren seine drei Töchter Maria Antonia [[Czernin von und zu Chudenitz]], Ernestine [[Lamberg (Adelsgeschlecht)|von Lamberg]] und Maria Henriette [[Herberstein (Adelsgeschlecht)|zu Herberstein]]. Im Jahre 1794 trennten die drei Schwestern das Gut Weißwasser von Hertwigswalde ab und verkauften es an Anton Reichsgraf von Schlegenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 wurde das Fürstentum Neisse durch [[Säkularisation]] aufgelöst. Erst bei der Neuordnung der Kreisgrenzen 1816 wurde Hertwigswalde wieder mit dem Münsterberger Gebiet, dem [[Landkreis Münsterberg]] vereint. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Hertwigswalde gebildet, zu dem der gleichnamige [[Gutsbezirk]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.territorial.de/ndschles/frankstn/hertwald.htm Amtsbezirk Hertwigswalde]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Aufhebung des Landkreises Münsterberg im Jahr 1932 wurde es dem [[Landkreis Frankenstein]] zugeschlagen, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1939 wurden in Hertwigswalde 1178 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=frankenstein.html |name=Einwohner 1939 |abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Hertwigswalde 1945 an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Doboszowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, 1946/47 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsvertriebene aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. 1975 bis 1998 gehörte Doboszowice zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche [[Nikolaus von Myra|St. Nikolaus]] wurde erstmals 1293 erwähnt und im 14. Jahrhundert neu errichtet. Umbauten erfolgten im 16. Jahrhundert, 1616–1623 und im 19. Jahrhundert. Der Hauptaltar stammt aus dem 19. Jahrhundert, Seitenaltäre und Kanzel sind spätbarock. Die Figur des hl. Nikolaus im Hochaltar ist jeweils nur in der Woche um den 6. Dezember zu sehen. Sonst ist sie durch ein Muttergottesbild aus [[Galizien]] verdeckt.&lt;br /&gt;
* Der [[Torbau]] an der Kirche mit Kreuzgewölbe und Stuckdekoration entstand 1623.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Ernst von Liechtenstein-Kastelkorn]] (1690–1747), Bischof von Seckau, Fürstbischof von Olmütz und Fürsterzbischof von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard W. Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Das geistliche Fürstentum Neisse&amp;#039;&amp;#039;. 2011 Böhlau Verlag Köln Weimar Wien, ISBN 978-3-412-20628-4, S. 28.87; 153.101; 206, 207.41 und 224f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 265.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://dolny-slask.org.pl/506891,Doboszowice.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kamieniec Ząbkowicki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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