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	<title>Dobnagau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobnagau&amp;diff=699449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-30T09:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobnagau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gau Dobena&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein mittelalterlicher [[Gau]] im [[Vogtland]], der die späteren Herrschaften [[Plauen]] und [[Voigtsberg (Oelsnitz)|Voigtsberg]] (heutiger Stadtteil von [[Oelsnitz (Vogtland)]]) umfasste. Er entstand bei der [[Ostkolonisation]] und gehörte zur [[Mark Zeitz]] und geistlich zum [[Bistum Naumburg-Zeitz]]. Benannt ist er nach dem heutigen Plauener Ortsteil [[Dobenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiliges Römisches Reich 1000.PNG|mini|Der Dobnagau in der Mark Zeitz um das Jahr 1000]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa Anfang des 12. Jahrhunderts kamen Familienmitglieder der südniedersächsischen [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Everstein]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Eberstein&amp;#039;&amp;#039; genannt) in die Plauener Gegend und leiteten hier den Landesausbau durch [[Rodung]] und Ansiedlung vorwiegend fränkischer Siedler in den bis dahin slawischen Gebieten. In ihrem Gefolge brachten sie auch Ritter als [[Ministeriale]]n und [[Lokator]]en ins Land. Der erste Sitz der Eversteiner befand sich auf dem [[Dobenau]]felsen im [[Syrabach|Syratal]] (heute ein Stadtteil von Plauen), nur geringe Reste haben sich davon erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Billig/Heinz Müller&amp;#039;&amp;#039;, Burgen, Zeugen sächsischer Geschichte, Neustadt 1998, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plauen Malzhaus.jpg|mini|Malzhaus in Plauen, Überrest der Stadtburg der Ebersteiner]]&lt;br /&gt;
Bereits kurz vor 1122&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hsozkult.de/event/id/event-116432 |titel=1122 – 2022. Neunhundert Jahre Plauen und der Dobnagau Das Vogtland im Hoch- und Spätmittelalter {{!}} H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften {{!}} Geschichte im Netz {{!}} History in the web |datum=2024-05-08 |sprache=de |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stiftete Adalbert von Everstein die [[Johanniskirche (Plauen)|Johanniskirche]] in [[Plauen]]. 1122 wurde sie von Bischof [[Dietrich I. von Naumburg]] geweiht. Hierbei wurde das Gebiet erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;pagus Dobna&amp;#039;&amp;#039; genannt, mit dem &amp;#039;&amp;#039;vicus plawe&amp;#039;&amp;#039; (Ort Plauen). Zu dieser Zeit hatten die Eversteiner ihren Sitz vermutlich bereits in ihre Stadtburg an der südwestlichen Ecke des Plauener Mauerrings verlegt, deren Überrest das heutige &amp;#039;&amp;#039;Malzhaus&amp;#039;&amp;#039; ist. Diese Stadtburg wird aber erst 1224 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit waren die Eversteiner vermutlich schon in ihre Heimat im Weserbergland zurückgekehrt (oder die dort ansässige Hauptlinie hatte die Neugründung &amp;#039;&amp;#039;Dobnagau&amp;#039;&amp;#039; geerbt). Denn 1236 erscheint Plauen zum ersten Mal im Besitz der [[Vögte von Weida]]. Offenbar war bereits Heinrich II. „der Reiche“ († um 1209) von Weida, Gera und Greiz von den Eversteinern mit Plauen belehnt worden und führte wie diese ebenfalls einen Löwen im Wappen. Die [[Vögte von Plauen]] erbauten sich dann die [[Schloss Plauen|Plauener Burg]] als Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1278 kam der bisherige Landesherr, der niedersächsische Graf Konrad von Everstein, persönlich nach Plauen und überschrieb seinem Schwager, dem Vogt [[Heinrich I. (Plauen)|Heinrich I.]], die Stadt Plauen und den Gau Dobena. Heinrich verblieb aber offensichtlich in einem losen Lehnsverband zum Grafen von Everstein, sein älterer Sohn [[Heinrich II. (Plauen)|Heinrich II.]] „der Böhme“ begründete die Linie der [[Vögte von Plauen]], der jüngere, [[Heinrich Ruthenus]], „der Russe“, gründete die jüngere Linie, das spätere [[Fürstenhaus Reuß]]. Die [[Stammliste von Reuß#Vögte und Herren von Weida|Vogtsfamilie]] regierte dann außer in Plauen auch in den Linien der [[Vögte von Weida]] und der [[Vögte von Gera]]. Nach ihr ist das [[Vogtland]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1328 verzichtete Graf Hermann von Everstein auf alle [[Lehnswesen|Lehen]] im &amp;#039;&amp;#039;Gebiet Dobene&amp;#039;&amp;#039;. Die Vögte zu Plauen begaben sich 1327 unter böhmische Lehnsherrschaft. Im [[Vogtländischer Krieg|Vogtländischen Krieg]] von 1354–57 verloren die Vögte von Weida, Gera und Plauen den Großteil ihres Besitzes an Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] und die [[Wettiner]]. Plauen wurde kursächsisch. Die Plauener Vogtslinie, die mittlerweile in Meißen lebte, erlosch jedoch erst mit dem Tod [[Heinrich VI. von Plauen]] am 22. Januar 1572. Sein Besitz fiel an die verwandten Reußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
1122 - 2022 Neunhundert Jahre Plauen und der Dobnagau, Bd. 13/2024 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach, ISBN 978-3-95741-227-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Vogtland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Everstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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