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	<title>Dobersdorfer See - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobersdorfer_See&amp;diff=1737365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 14. April 2026 um 17:13 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T17:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = DobersdorferSee-msu-2021-0791.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick auf den See&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 54.3186848&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 10.3060378&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-SH&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Kreis Plön]], [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = Selkau&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Jarbek]] zum [[Passader See]]&lt;br /&gt;
|INSELN = Möveninsel&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Dobersdorf]], [[Schlesen]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Kiel]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 18.92&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 3.169&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;{{Umweltanwendungen-SH|pfad=db/dbnuis?thema=see&amp;amp;seenummer=0062|titel=Dobersdorfer See: Charakteristische Daten. In: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein: Seen|abruf=2012-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 2.700&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;BTU&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Nixdorf, Mike Hemm, Anja Hoffmann, Peggy Richter: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 1 Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Abschlussbericht F&amp;amp;E Vorhaben FKZ 299 24 274 im Auftrag des Umweltbundesamtes, 2004 ([https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/01_schles_holst.pdf PDF-Datei; 2,1 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 1.820&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;BTU&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 16900000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;BTU&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 10.1&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 18.8&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 5.33&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 8.5&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 22.62&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobersdorfer See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[See]] zwischen [[Schlesen]] (Ostufer) und den Ortsteilen  Jasdorf (Südufer), [[Gut Dobersdorf]] (Westufer) und Tökendorf (Nordwestufer) der Gemeinde [[Dobersdorf]] im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] [[Kreis Plön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der See ist etwa 312 Hektar groß und damit der dreizehnt größte See in Schleswig-Holstein. Er hat eine mittlere Tiefe von 5,4&amp;amp;nbsp;m, eine maximale Tiefe von 19,5&amp;amp;nbsp;m und ein direktes Wassereinzugsgebiet von etwa 24&amp;amp;nbsp;km². Der See gliedert sich in ein westliches flaches und ein östliches tiefes Becken, die von der Möweninsel getrennt werden. Einziger Abfluss ist die [[Jarbek]], über die im Jahr etwa sieben Millionen&amp;amp;nbsp;m³ aus dem See abfließen. Dieser Bach endet bereits nach ca. 1000&amp;amp;nbsp;m im [[Passader See]], der über die [[Hagener Au]] in die [[Ostsee]] entwässert. Bedeutendster Zufluss ist die [[Selkau (Fluss)|Selkau]], die ca. 100&amp;amp;nbsp;m südlich der Schlesener Ortsgrenze in den See mündet. Die Regulierung des Wasserstands erfolgt über ein Wehr am Passader See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See liegt in einem typischen Jungmoränengebiet in der [[Amt Probstei|Probstei]]. Während der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] haben von Norden vordringende Eiszungen das Gebiet des heutigen Sees vertieft. Seine Form wurde nach dem Rückzug der [[Gletscher]] durch [[Toteis]] erhalten. Im Süden des Sees befindet sich noch heute die [[Endmoräne]] der [[Selent]]er [[Eisrandlage]]. Der See gehört zu den kalkreichen [[Wasserzirkulation|polymiktischen]] Seen, mit einer in weiten Teilen instabilen&lt;br /&gt;
[[Temperaturschichtung]]. Lediglich im tiefen Becken stellt sich im Sommer ein stabile Schichtung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
In weiten Uferregionen ist ein [[Röhricht]]gürtel vorhanden. Die dort dominierende Art ist das [[Schilfrohr]]. Die breitesten Schilfbestände befinden sich auf der westlichen Seeseite, während sich auf der südlichen Seeseite ein Verlandungsgebiet mit dominierenden [[Wasserpflanze|Schwimmblattpflanzen]] unterschiedlicher Arten befindet. Bei einer Untersuchung im Jahr 1991 wurden 18 Röhrichtarten und 14 [[submers]]e (abgetauchte) Arten nachgewiesen. Der See wurde bei einer wissenschaftlichen Untersuchung als [[Trophiesystem|eutroph]] eingestuft. Das Wasser ist folglich trüb und meist durch unterschiedliche Algen gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
=== Vögel ===&lt;br /&gt;
Die teils unter Naturschutz stehenden Ufer des Sees sind Brutgebiet vieler Vogelarten. Regelmäßige Brutvögel sind unter anderem [[Seeadler (Art)|Seeadler]], [[Rohrdommel]], [[Rohrweihe]], [[Schellente]], [[Kolbenente]], [[Krickente]], [[Reiherente]], [[Stockente]], [[Blässhuhn]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Baedeker |Titel=Baedekers Kiel : Stadtführer von Karl Baedeker |Verlag=Baedeker |Datum=1990 |ISBN=3-87954-081-0 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Höckerschwan]], [[Nilgans]], [[Graugans]], [[Kanadagans]], [[Drosselrohrsänger]], [[Sumpfrohrsänger]], [[Schilfrohrsänger]], [[Teichrohrsänger]], [[Haubentaucher]], [[Silbermöwe]], [[Lachmöwe]] und [[Kuckuck]]. Der See ist zudem ein bedeutender [[Mauser (Vögel)|Mauserplatz]] für Reiherenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein regelmäßig im [[Herbst]] zu beobachtendes Naturschauspiel sind Schwärme teils zigtausender [[Star (Vogel)|Stare]], die sich nach spektakulären Flugmanövern  ein Schlafquartier im [[Schilfrohr|Schilfgürtel]] des Sees suchen. Ein anderes, diesmal winterliches Naturschauspiel ist vor allem in Zeiten von Randeisbildung an der nahen Ostseeküste der Einfall von manchmal tausenden von [[Kormorane]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fische ===&lt;br /&gt;
Nach Befischungsergebnissen aus den Jahren 1992 und 1993 scheint der See nur eine geringe Fischdichte aufzuweisen. Nach der Untersuchung liegt dies wohl am Nahrungsmangel bei den Jungfischen, hervorgerufen durch geringe [[Zooplankton]]dichten. Fischereilich bedeutende Bestände gibt es auf die Biomasse bezogen in absteigender Reihenfolge von folgenden Arten im See: [[Brasse (Fisch)|Brassen]], [[Rotauge]], [[Echte Barsche|Barsch]], [[Zander]], [[Hecht]], [[Karpfen]] und [[Europäischer Aal|Aal]].&lt;br /&gt;
Des Weiteren kommen noch [[Rotfeder]], [[Güster (Fisch)|Güster]], [[Gründling]], [[Kaulbarsch]], [[Quappe|Aalquappe]], [[Schleie]], [[Karausche]] und [[Schlammpeitzger]] nachweislich vor. Von den vor einigen Jahren als Besatz eingebrachten [[Große Maräne|Großen Maränen]] ist bisher kein Wiederfang bekannt, der über einen möglichen Bestand aussagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Wassersport ===&lt;br /&gt;
Die wassersportliche Nutzung des Sees ist durch den Besitzer stark eingeschränkt. Surfen und Kanufahren ist grundsätzlich nicht gestattet. Segeln ist ausschließlich Anliegern nach schriftlicher Erlaubnis und gegen Gebühr gestattet, wovon zurzeit niemand Gebrauch macht. Ansonsten darf der See nur mit vom Landesfischereiverband lizenzierten Ruderbooten zum Angeln befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden ===&lt;br /&gt;
Am See gibt es je eine offizielle Badestelle in Schlesen und in Tökendorf, an denen allerdings regelmäßig Probleme mit [[Blaualgen]] und [[Zerkarien]] auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angeln ===&lt;br /&gt;
Der See ist Pachtgewässer des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein. Er darf abgesehen von zwei kleinen Landangelstellen in Tökendorf ausschließlich vom Ruderboot beangelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlittschuhlaufen ===&lt;br /&gt;
In kalten Wintern ist der See bei ausreichend starker Eisdecke ein beliebtes Revier zum Schlittschuhlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern ===&lt;br /&gt;
Der See kann auf gekennzeichneten Wanderwegen gut umwandert werden. Dabei sind etwa 12,5 Kilometer auf einer landschaftlich sehr abwechslungsreichen Strecke zurückzulegen. Besonders erwähnenswert ist ein Aussichtspunkt ca. einen Kilometer südlich des Schlesener Ortsausgangs, der einen sehr schönen Ausblick über den See bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dobersdorfer See Panorama.jpg|Panorama des Dobersdorfer Sees vom Ufer in [[Schlesen]]&lt;br /&gt;
Dobersdorfer See 2022-03 (fe).jpg|Dobersdorfer See, Badestelle in Tökendorf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Seen in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4222994-7|VIAF=242615771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Hagener Au|SDobersdorfersee]]&amp;lt;!-- S wie See --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kreis Plön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dobersdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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