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	<title>Doberschauer Schanze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:28:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doberschauer_Schanze&amp;diff=2837442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rouven Meidlinger: 3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt</title>
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		<updated>2021-09-27T10:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df rp-c 0610001 Doberschau-Gaußig-Grubschütz. Oberreit, Sect. Bautzen, 1844-46.jpg|thumb|Karte von Oberreit von 1844–46 mit den dargestellten Schweden Gräbern und der Schanze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0280071 Doberschau-Gaußig-Schlungwitz. Meßtischblatt, Sekt. Bautzen, Nr. 4852.jpg|thumb|Doberschau-Gaußig-Schlungwitz mit der Schanze. Meßtischblatt, Sekt. Bautzen, Nr. 4852]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doberschauer Schanze Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doberschauer Schanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobrušanske hrodźišćo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Skalenburg Dobruš&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ca. 300 m südlich von [[Doberschau]] in der [[Oberlausitz]] gelegener ovaler [[Wallburg|Ringwall]] über dem 30 m hohen Prallhang am rechten Ufer der [[Spree]], wobei es sich nur um Reste der früheren Befestigung handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der 4,5 km nordöstlich gelegenen Stammesfeste [[Bautzen|Budusin]] (Bautzen) ist die [[Slawen|slawische]] Felsenburg Dobruš mit der wichtigste frühgeschichtliche Fundpunkt im Bautzener Raum. Der felsige Steilhang war früher direkt von der Spree umflossen und stellte damit einen hervorragenden Schutz von der Flussseite dar. Auf der anderen Feldseite schützte ein mächtiger Stein-/Erde-Rundwall sowie starke Palisaden die Anlage. Damit war Dobruš um das Jahr 1000 uneinnehmbar befestigt. Im Jahr 1006 erhielt das Stift zu [[Meißen]] von König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] drei Burgen des [[Milzener]] Gaues. In der Schenkungsurkunde wird die Burg erstmals erwähnt. Das dabei erwähnte »[[Trebista]]« ist nicht eindeutig zu lokalisieren. Von Historikern wird entweder Dobruša / Doberschau oder Kleindrebnitz bei [[Bischofswerda]] als Trebista gedeutet und gehörte zum ersten Grundbesitz der [[Bistum Meißen|Kirche zu Meißen]] in dieser Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1223/1241 wird im dritten Abschnitt der [[Oberlausitzer Grenzurkunde]] der unter [[Liste der Bischöfe von Dresden-Meißen|Herrschaft der Bischöfe von Meißen]] stehende schmale Landstreifen zwischen [[Sebnitz]] und Doberschau erwähnt. Dieser wurde von Dobruš aus verwaltet, aber da sich die [[Burgward|Burgwardverfassung]] in der späteren Oberlausitz nicht so durchsetzte wie westlich der Elbe geriet es rasch in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Der sichelförmige Wall hat eine Basisausdehnung von ca. 90 m und war bis 10 m (ohne Palisaden) im Vergleich zum nördlichen Umland hoch. Die damit umgebene Siedlungsinnenfläche kann ca. 40 × 70 m betragen haben. Es zeigt sich noch heute deutlich der breite Vorgraben, welcher die befestigte Siedlung noch kräftiger vom Hinterland abtrennte. Das beim Aushub des Grabens gewonnene Material mag selbst zum Aufbau des Walles verwendet worden sein. Erkennbar ist auch heute noch der alte nach Süden umlaufende (leicht windende) Eingang, der im Verteidigungsfall die Angreifer veranlasste dem Verteidiger die ungedeckte rechte Seite zu zeigen. Dabei mündete der einzige Zugang unmittelbar an der südlichen Begrenzung des umfassenden Sichelwalles scharf am Steilhang der Spree-[[Oberlausitzer Skalen|Skala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Fundmaterial lässt eine Erbauung und Nutzung wohl erst nach 900 glaubhaft machen. Die in der Grenzurkunde von 1241 erwähnte Bezeichnung „antiquus campus“ (dt. für „altes Feld“) kann den weiten, sanften Hang ostwärts meinen. Der übersetzte Flurname wird von Worbs 1795 und danach auch von Meiche&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberlausitzer Grenzurkunde 1241 und die [[Burgward]]e Ostrusna, Trebista und Godobi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Lausitzisches Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 84. Bd. Görlitz 1908&amp;lt;/ref&amp;gt; angeführt. Von den oft erwähnten „Schweden Gräber“n lassen sich keine Vorortnachweise mehr finden. Oberreit hatte sie noch 1850 auf einer Karte verzeichnet. Sie sollten danach zwischen der Schanze und dem Weg nach Doberschau gelegen haben. [[Walter Frenzel (Prähistoriker)|Walter Frenzel]] (Karte 1930&amp;lt;ref&amp;gt;Volksgutkarte. Erläuterungen zu Blatt Bautzen und Blatt Schirgiswalde, bearbeitet von W. Frenzel (Manuskript 1930-35).&amp;lt;/ref&amp;gt;) mutmaßt, dass es sich um alte bronzezeitliche Hügelgräber handelte, welche seitdem eingeebnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sage berichtet von früheren Kämpfen um die Burg Dobruš. „Ein wildes Reiterheer wollte zunächst den Weiler Doberschau überfallen. Als die Bauern in die Skalenburg flüchteten, teilten sich die Angreifer in zwei Gruppen, die zu gleicher Zeit die Burg stürmend umfassen und einschließen sollten. Die blindlings vorwärts jagenden Reiter stürzten rettungslos in die grausige Tiefe der Schlucht“ (mündliche Mitteilung von E. Klausnitzer. In: {{WdH|12|107f}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlungwitz 2012-05-28-7650.jpg|mini|Informationstafel Doberschauer Schanze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klettern an den Felsen unterhalb der Schanze ist trotz vorhandener Kletterrouten verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wanderweg führt oberhalb der Schanze vorbei. Die Schanze ist als Bodendenkmal geschützt. Der Schutz besteht bereits seit dem 13. Dezember 1937 und wurde am 1. Dezember 1958 erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;http://bernievancastle.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1301&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reste einer alten Schießanlage liegen erkennbar südlich der Schanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|12|107f}}&lt;br /&gt;
* {{Google Buch | BuchID = V4nlAAAAMAAJ | Seite = 246 | Linktext = Globus: Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde, Band 20, S. 247f}}&lt;br /&gt;
* {{Google Buch | BuchID = tw8sAQAAIAAJ | Seite = 193 | Linktext = Blicke in die vaterländische Vorzeit von Karl Preusker, Band 1, S. 193f., Ringwälle und älteste Bewohnung der Gegend um Camenz und Budissin, und der letztern Stadt Belagerung im Jahre 1005.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/8/49.155111/N|EW=14/23/38.24398/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doberschau-Gaußig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawischer Burgwall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rouven Meidlinger</name></author>
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