<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dobele</id>
	<title>Dobele - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dobele"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobele&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T03:08:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobele&amp;diff=768585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ: /* Persönlichkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dobele&amp;diff=768585&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-02T20:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE    = Doblen&lt;br /&gt;
|Name LV    = Dobele&lt;br /&gt;
|Wappen     = Dobele COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg    = 56&lt;br /&gt;
| lat_min = 37&lt;br /&gt;
| lat_sec = 27&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 23&lt;br /&gt;
| lon_min = 16&lt;br /&gt;
| lon_sec = 48&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Semgallen&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Dobeles novads&lt;br /&gt;
|Fläche     = 8.03&lt;br /&gt;
|Einwohner  = {{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0028210}}&lt;br /&gt;
|Stand      = {{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}&lt;br /&gt;
|Höhe       = &lt;br /&gt;
|Stadtrecht = 1917&lt;br /&gt;
|Website    = www.dobele.lv&lt;br /&gt;
|Bild1      = Dobeles Kultūras nams.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Kulturhaus Dobele&lt;br /&gt;
|Bild2      = Dobeles dzelzceļa stacija.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung2 = Bahnhof Dobele&lt;br /&gt;
|Bild3      = Dobeles_Luteriskā_baznīca_2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung3 = Lutherische Kirche Dobele&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobeles Valsts ģimnāzija 2.jpg|mini|355px|Gymnasium Dobele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dobele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Doblen (Betonung auf der zweiten Silbe)}}) ist eine Stadt im Südwesten [[Lettland]]s, gelegen am Fluss [[Bērze]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Behrse&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
1254 wurde in einem Dokument die Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dubelene&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dubelone&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Später wurde auch die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Doblene&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Doblenen&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Doblen&amp;#039;&amp;#039; benutzt. Die ursprüngliche Ortsbezeichnung kann rekonstruiert werden als &amp;#039;&amp;#039;Dobelene&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dobeliene&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet vom lettischen Wort „duobe“ (Grube oder Vertiefung) bzw. dem [[Diminutiv]] „duobele“. Am wahrscheinlichsten bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Dobelene&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;bewohnter Ort in einer kleinen Vertiefung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1254, als das Gebiet zwischen dem Bischof von [[Riga]] und dem [[Livländischer Orden|Livländischen Orden]] geteilt wurde. Am 6. Juli 1272 wurde in Riga ein Vertrag zwischen [[Albert Suerbeer]], dem Erzbischof von Riga, Walter von Nordeck, dem [[Landmeister in Livland]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], und Vertretern der unterworfenen [[Semgallen (Volk)|Semgallen]] geschlossen. Darin wurden die Abgaben festgesetzt, die die Semgallen zu leisten hatten (§ 1 und § 3), ihre [[Frondienst]]e (§ 2) sowie ihre [[Hand- und Spanndienste]] beim Burgenbau und beim Wegebau (§ 4). Der Orden sicherte den Semgallen zu, dass vor Gericht „nach dem Recht und der Gewohnheit des Landes“ geurteilt werde (§ 5).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Georg von Bunge (Rechtshistoriker)|Friedrich Georg von Bunge]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liv-, esth- und curländisches Urkundenbuch nebst Regesten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;1093–1300&amp;#039;&amp;#039;. Kluge und Ströhm, Reval 1853, Sp. 542–544.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich die Semgallen gegen die Herrschaft des Ordens erhoben, war Dobele von 1279 bis 1290 ein Stützpunkt der Aufständischen. Die Burg widerstand mehreren Angriffen des Deutschen Ordens. Im Jahre 1280 belagerten die Ordensritter unter Führung von [[Konrad von Feuchtwangen]], dem 13. [[Hochmeister]], die Burg und im Jahre 1289 unter Führung von Konrad von Hattstein, dem [[Liste der Landmeister in Livland#Landmeister des Deutschen Ordens in Livland|Landmeister in Livland]]. Nachdem das umliegende Gebiet verwüstet und entvölkert war, zogen sich die Verteidiger 1290 schließlich auf litauisches Gebiet zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert entstand eine gemauerte Burg des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]. Im [[Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)|Polnisch-Schwedischen Krieg (1600–1629)]] wurde die Burg von den Schweden eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regentschaft des Herzogs [[Jakob Kettler]] von Kurland brachte wirtschaftlichen Aufschwung. In Dobele bestanden mehrere Manufakturen sowie Wassermühlen und ein Sägewerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieg]] war der Ort zeitweise von den Schweden besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3412068896|Seite=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1710 wütete die [[Große Pest von 1708 bis 1714|Pest]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 115&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3412068896|Seite=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1795 wurde Kurland Teil des [[Russisches Kaiserreich|russischen Reiches]]. 1881 hatte Dobele 1083 Einwohner. 1917 erhielt Dobele Stadtrechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BHO 115&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurden die Stadtrechte vergeben. 1927 bekam Dobele eine Bahnstation an der neuen [[Bahnstrecke Jelgava–Liepāja]], die gebaut wurde, weil die Verbindung nach Libau/Liepāja nach Gründung der baltischen Staaten über litauisches Gebiet führte, was zuvor im russischen Zarenreich ohne Bedeutung war. Das Bahnhofsgebäude wurde 1929 errichtet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wuchs der Ort durch Ansiedlung von Industrie. Unweit Dobele bestanden zwei große Kasernen der [[Sowjetarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen [[Dobeles Dzirnavnieks]] entstand 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 schlossen sich zehn umliegende Gemeinden mit der Stadt zum Bezirk [[Dobeles novads]] zusammen. Im Bezirk sind 24.390 Einwohner gemeldet (1. Juli 2010).&amp;lt;br /&amp;gt;(&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Verwaltungsgliederung Lettlands]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ordensburg Doblen ==&lt;br /&gt;
Von der Burg des Deutschen Ordens sind nur noch Ruinen erhalten. Durch archäologische Grabungen soll der genaue Ort der älteren semgallischen Holzfestung an gleicher Stelle lokalisiert werden. Die verhältnismäßig gut erhaltene Burgkapelle wird, unterstützt mit EU-Mitteln, zu einer Ausstellungshalle ausgebaut, um ab 2021 den älteren Teil der historischen Sammlung des Museums Doblen aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bm02008abm.jpg|Grundriss der Burg Doblen im Jahre 1659 (im Bild unten)&lt;br /&gt;
Dobele 19.gs.jpg|Die Burgruine (links) und die Villa Todleben (rechts) im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Dobeles pilsdrupas 18. gs.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Schloss Doblehn in Kurland 1792&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Aus: [[Johann Christoph Brotze]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung verschiedener liefländischer Monumente, Prospecte und dergleichen&amp;#039;&amp;#039;. Latviesu Senatnes Petitaju Biedriba, Riga 1926&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dobeles_pilsdrupas_1.jpg|Burgruine Doblen&lt;br /&gt;
Dobeles pils (01).JPG|Burgruine Doblen&lt;br /&gt;
Dobeles pils (02).JPG|Burgruine Doblen&lt;br /&gt;
Dobeles pilsdrupas - skats uz pils mūriem no iekšpagalma.jpg|Burgruine Dobele&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelisch-Lutherische Kirche von Dobele ==&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude wurde 1495 im Auftrag von [[Wolter von Plettenberg]], Meister des Livländischen Ordens, erbaut und später mehrmals umgebaut, die Turmspitze erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahr 1907. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum Dobele ==&lt;br /&gt;
Das lokalhistorische Museum der Stadt befindet sich seit 1996 in einem ehemaligen Krankenhausgebäude. Die Sammlung von insgesamt 23.000 Stücken reicht von prähistorischen Funden bis hin zu zeitgeschichtlichen Fotografien und Dokumenten. Die Dauerausstellung zeigt eine Auswahl an Exponaten bis in die 1940er Jahre des 20. Jahrhunderts. Regelmäßige Sonderausstellungen präsentieren Werke örtlicher Künstler und Kunsthandwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Es bestehen Städtepartnerschaften mit&lt;br /&gt;
*{{RUS|#}} [[Brjansk]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
*{{DEU|#}} [[Schmölln]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
*{{DEU|#}} [[Altenburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
*{{POL|#}} [[Konin]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
*{{LTU|#}} [[Naujoji Akmenė]], [[Litauen]]&lt;br /&gt;
*{{LTU|#}} [[Joniškis]], [[Litauen]]&lt;br /&gt;
*{{EST|#}} [[Tapa]], [[Estland]]&lt;br /&gt;
*{{LVA|#}} [[Tukums]], [[Lettland]]&lt;br /&gt;
*{{SWE|#}} [[Ängelholm]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
*{{SWE|#}} [[Ulricehamn]], [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[August Bielenstein]] (1826–1907), ab 1867 Pastor der deutschen Gemeinde Doblen&lt;br /&gt;
* [[Victor von Richter]] (1841–1891), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Gustav Otto (Historiker)|Gustav Otto]] (1843–1917), Arzt und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Bielenstein]] (1869–1949), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Bielenstein]] (1877–1959), Architekt des Jugendstils&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Schneider]] (1905–1967), Lehrerin, MdV&lt;br /&gt;
* [[Jānis Bunkšs]] (* 1953), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Leonīds Kalniņš]] (* 1957), General&lt;br /&gt;
* [[Alexei Leonidowitsch Kudrin]] (* 1960), russischer Finanzminister&lt;br /&gt;
* [[Uldis Augulis]] (* 1972), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Viktors Ščerbatihs]] (* 1974), Gewichtheber und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Andris Naudužs]] (* 1975), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Lauris Reiniks]] (* 1979), Sänger, Schauspieler und Showmaster&lt;br /&gt;
* [[Mārtiņs Lībergs]] (* 1980), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ģirts Lilienfelds]] (* 1982), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Māris Veršakovs]] (* 1986), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Emīls Liepiņš]] (* 1992), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Artūrs Plēsnieks]] (* 1992), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Kristers Tobers]] (* 2000), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3412068896|Seiten=114–116}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
* Maximilian Lieven: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterverhältnisse des Grossgrundbesitzes in Kurland. Die Enquete vom Frühjahr 1899 und ihre Resultate.&amp;#039;&amp;#039; 7. Lieferung: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Doblen.&amp;#039;&amp;#039; Steffenhagen, Mitau 1903.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dobele}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Dobele]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1254]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
	</entry>
</feed>