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	<title>Djerba - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T10:03:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Djerba&amp;diff=2636470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mateus2019: +Infobox Welterbe</title>
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		<updated>2025-11-20T09:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Infobox Welterbe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD1=Djerba lever soleil.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Sonnenaufgang am Meer vor einem Ferienhotel auf Djerba&lt;br /&gt;
|BILD2=Djerba topographic map-de.svg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Topographische Karte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Libysches Meer]], [[Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=33/46/54/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=10/53/28/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=TN-82&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=31&lt;br /&gt;
|BREITE=31&lt;br /&gt;
|FLAECHE=514&lt;br /&gt;
|HOEHE=53&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Houmt Souk]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=163726&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2014-04-23&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Djerba: Testimony to a settlement pattern in an island territory&lt;br /&gt;
|Bild          = Houmt el souk.jpg&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Houmt Souk&lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{TUN}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (v)&lt;br /&gt;
|Fläche        = &lt;br /&gt;
|Puffer        = &lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 1640&lt;br /&gt;
|Region        = &lt;br /&gt;
|Jahr          =2023&lt;br /&gt;
|Sitzung       = 45&lt;br /&gt;
|Erweiterung   =&lt;br /&gt;
|Gefährdung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Djerba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|dʒ-}}], {{arS|جربة&amp;amp;lrm;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dschirba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|DMG=Ǧirba}}, [[Tunesisch-Arabisch|tunesisch-arabisch]] [{{IPA|ʒɪrbæ}}]) ist eine flache Insel an der Ostküste [[Tunesien]]s im Golf von [[Gabès]]. Mit 514&amp;amp;nbsp;km² ist sie die größte Insel [[Nordafrika]]s. Hauptort ist [[Houmt Souk]]. Unter den knapp 164.000 Inselbewohnern zum Zensus 2014, meist arabisierte [[Berber]], befindet sich seit vielen Jahrhunderten eine [[Judentum|jüdische]] [[Kehillah|Gemeinde]]. Mit dem Festland ist die Insel durch den [[Römerdamm]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laut einer Legende ist Djerba die Insel der [[Lotophagen]], auf die [[Odysseus]] auf seiner Irrfahrt durch das Mittelmeer gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel, die bis zum dritten Jahrhundert v. Chr. &amp;#039;&amp;#039;Meninx&amp;#039;&amp;#039; genannt worden ist, war Standort dreier wichtiger Städte. Eine von ihnen, deren heutiger Name [[Būrgū]] ist, liegt in der Nähe von [[Midoun]] im Zentrum der Insel. Eine andere Stadt an der südöstlichen Küste in der Gegend der heutigen archäologischen Ausgrabungsstätte Meninx war laut [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] zweitwichtigster Ort für [[Purpur (Farbstoff)|Purpurherstellung]] neben dem phönizischen [[Tyros]] im heutigen [[Libanon]]. Eine dritte wichtige Stadt war das altertümliche [[Haribus]]. In [[Römisches Reich|römischen]] und [[Byzantinische Herrschaft im Maghreb|byzantinischen]] Zeiten war die Insel dicht bevölkert und importierte wahrscheinlich den Großteil der Getreide, die vom Volk konsumiert wurden. Die Insel erscheint auch auf der [[Peutingersche Tafel|Peutingerschen Tafel]] aus dem 4. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Djerba von den [[Ibaditen]] besetzt, die die Insel für sich beanspruchten. Die christlichen Gemeinschaften von [[Sizilien]] und [[Krone von Aragonien|Aragón]] fochten diese Beanspruchung an. Überreste aus dieser Zeit sind in mehreren kleinen Moscheen aus dem zwölften Jahrhundert zu finden, sowie in zwei umfangreichen Festungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel stand zweimal unter der Herrschaft des [[Königreich Sizilien|sizilianischen Königreiches]], von 1135 bis 1158 und von 1284 bis 1333. In der zweiten Herrschaftsperiode war die Insel ein feudales Herrschaftsgebiet, mit den folgenden Herren von Djerba: 1284–1305 Roger І, 1305–1307 und 1307–1310 Roger ІІ, 1310 Charles, 1310 Francis-Roger ІІІ; ebenfalls gab es zwei königliche Herrscher, deren Herrschaftszeiten sich mit denen der Herren von Djerba teilweise überschneiden: 1305–1308 Simon de Montelieu, 1308–1315 [[Ramon Muntaner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 übernahmen die korsarischen Brüder [[Arudsch]] (Oruç) und [[Khair ad-Din Barbarossa]] die Insel und verwandelten sie in ihre Hauptbasis im Mittelmeer, sodass Djerba fortan unter [[Osmanisches Reich|osmanischer]] Kontrolle stand. Spanien erlebte eine desaströse Niederlage bei dem Versuch einer Eroberung im November 1510. Im Jahre 1513 endete das dreijährige Exil der [[Fregoso]]-Familie und sie kehrten von Rom nach Genua zurück. [[Ottaviano di Campofregoso|Ottaviano]] wurde zum Dogen gewählt und sein Bruder, Erzbischof und späterer Kardinal [[Federigo Fregoso]] wurde als Armeeführer eingesetzt, um die [[Republik Genua]] gegen innere Gefährdungen zu verteidigen (Revolten der Adorni und [[Fieschi (Adelsgeschlecht)|Fieschi]]), sowie auch äußere Gefahren, vor allem gegen die Unterdrückung durch [[Barbaresken-Korsaren]]. Cortogoli, ein Korsar aus Tunis, blockierte die Küste mit einer Flottille und hatte innerhalb weniger Tage achtzehn Kaufleute gefangen genommen. Federigo überraschte Cortogoli mit der genuesischen Flotte vor [[Bizerta]], in der auch [[Andrea Doria]] diente. Kurz darauf besetzte er die Insel und kehrte mit großer Beute nach Genua zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanische Flotten kehrten 1520 nach Djerba zurück und konnten dieses Mal erfolgreich die Insel besetzen. Sie war zweimal von Spanien besetzt, und zwar von 1521 bis 1524 und von 1551 bis 1560.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1560 besiegte die [[Osmanische Marine|osmanische Flotte]] unter dem Kommando von [[Piyale Pascha]] und [[Turgut Reis]] die „Heilige Liga“ von König [[Philipp II. (Spanien)|Philip ІІ. von Spanien]] in der [[Seeschlacht von Djerba]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fernand Braudel]] |Titel=[[Das Mittelmeer und die mediterrane Welt in der Epoche Philipps II.]] |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1990 |ISBN=3-518-58056-6 |Band=3 |Seiten=108–124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Moment an fiel Djerba bis 1881 unter die osmanische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehörte Djerba zum [[Französisches Protektorat in Tunesien|kolonialistischen Protektorat Frankreichs]], aus dem die heutige Republik Tunesien entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Feldforschungen auf Djerba, die zwischen 1995 und 2000 unter der Schirmherrschaft der [[University of Pennsylvania]], der [[American Academy in Rome]] und dem [[Tunesischen Institut National du Patrimoine]] ausgeführt wurden, haben 400 archäologische Ausgrabungsstätten entdeckt, unter anderem viele punische und römische Villen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 2002 wurde ein [[Anschlag auf die Al-Ghriba-Synagoge 2002|Anschlag auf Touristen]] verübt, die die [[El-Ghriba-Synagoge]] besuchten. Dabei fuhr ein Lastwagen, der mit 5000 Litern Flüssiggas beladen war, gegen die Synagoge und explodierte. Infolge des Anschlags starben 19 Touristen&amp;lt;ref&amp;gt;Offizielle Bestandsaufnahme, 20. Juli, 2002 in Tunis, El Fadel El Malki, Zentraler Direktion für Justizpolizei, Unterdirektion der Kriminalaffäre&amp;lt;/ref&amp;gt; (14 davon aus Deutschland); weitere ca. 30 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 erfolgt die externe Trinkwasserversorgung der Insel durch eine örtliche [[Meerwasserentsalzung]]sanlage, der seinerzeit ersten ihrer Art in Tunesien. Damit wird die Versorgung der touristischen Anlagen bei Schonung der natürlichen Ressourcen sichergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Charis Pöthig |url=https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_475072.html |titel=Wasserversorgung auf Djerba: erste Meerwasserentsalzungsanlage in Tunesien offiziell eingeweiht |werk=kfw.de |hrsg=Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main |datum=2018-06-22 |abruf=2023-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere, zur Versorgung der Insel und des Festlandes im Süden von Tunesien, sind geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Albrecht-Heider |url=https://www.kfw.de/stories/umwelt/natuerliche-ressourcen/tunesien-meerwasserentsalzung/ |titel=Trinkwasser aus dem Mittelmeer |werk=kfw.de |hrsg=Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main |datum=2020-03-16 |abruf=2023-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ClubMed-Strand auf Djerba bei Nacht.jpg|mini|Strand eines Clubhotels bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Djerba01.jpg|mini|Strand auf Djerba]]&lt;br /&gt;
Djerba ist ein populäres Reiseziel. Besonders an der Ostküste sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Touristenanlagen entstanden, vor allem für preisbewusste Pauschaltouristen, welche u.&amp;amp;nbsp;a. die Wassersportmöglichkeiten schätzen. Vor allem der nordöstliche Küstenstreifen hat lange Sandstrände. Besonders beliebt sind die „Piratenfahrten“ mit altertümlich aussehenden Booten auf die sechs Kilometer lange Flamingo-Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähren zwischen der Insel ([[Ajim]]) und dem Festland ([[Jorf]]) fahren die 2,5 Kilometer Seestrecke in der Hochsaison regelmäßig. Acht Kilometer westlich von [[Houmt Souk]] liegt der internationale [[Flughafen Djerba]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Römerweg bei [[Al-Kantara]] ist eines der Relikte [[Römisches Reich|römischer]] Bauwerke auf dem Eiland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Synagogen ===&lt;br /&gt;
Eine der ältesten und bekanntesten [[Synagoge]]n der Welt, die [[el-Ghriba-Synagoge]], befindet sich einige Kilometer südwestlich von Houmt Souk. Die [[Hara-Seghira-Synagoge]] wurde in den 1930er Jahren errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterirdische Moschee ===&lt;br /&gt;
Etwa drei&amp;amp;nbsp;Kilometer hinter Sedouikech, zwischen dem Kilometer 32 und 33 auf dem Weg nach El Kantara, befindet sich auf der rechten Seite&lt;br /&gt;
eine [[Unterirdische Moschee]]. Die in einem Olivenhain gelegene Anlage ist etwas schwierig zu finden, da sie nicht ausgeschildert ist. Sie ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römerdamm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tunesien Roemerdamm 1.jpg|mini|Römerdamm]]&lt;br /&gt;
Nach Süden hin ist die Insel mit einem befahrbaren, 6,5 Kilometer langem und gut zehn&amp;amp;nbsp;Meter breiten Damm mit dem Festland verbunden. Der Damm geht auf die römische Zeit, eventuell sogar schon auf die punische Zeit zurück. Später wurde der Damm vom Meer überflutet. Während der Auseinandersetzungen [[Dragut Pascha|Draguts]] mit den [[Geschichte Spaniens|Spaniern]] wurde er um 1551 aus Sicherheitsgründen durchbrochen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er wiederhergestellt. Er ist etwa in der Mitte durchbrochen, um den Wasseraustausch mit der [[Lagune]] sicherzustellen. Über den Damm erfolgte früher auch die hauptsächliche Trinkwasserversorgung der Insel über eine parallel zur Straße verlaufende [[Pipeline]], mit der Wasser aus der Gegend von [[Medenine]] auf die Insel transportiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.djerba-reiseinfo.de/roemerdamm_djerba/roemerdamm_djerba.html |titel=Der Römerdamm |werk=djerba-reiseinfo.de |hrsg=Travianet GmbH, Deggendorf |datum= |abruf=2023-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Houmt Souk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bordj-Kebir-01.jpg|mini|Eingang zur Festung Bordj-el-Kebir in Houmt Souk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Djerba palmier-dattier.jpg|mini|Dattelpalmen vor der Ernte auf Djerba]]&lt;br /&gt;
Houmt Souk hat etwa 65.000 Einwohner und ist der Hauptort von Djerba. Der Ort hat eine lange Handelstradition. Hiervon zeugen mehrere alte Karawansereien. Schon die [[Römer]] gründeten hier einen Ort namens Griba. In Houmt Souk befinden sich viele touristische Einkaufsmöglichkeiten, die Verwaltung der Insel und ein kleiner Fischereihafen. Sehenswert ist die [[Festung]] [[Bordj-el-Kebir]] (eine Piratenfestung) und das Volkskundemuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kastell ===&lt;br /&gt;
Die malerische Ruine einer 1289 durch den spanischen Eroberer [[Ruggiero di Lauria|Roger de Loria]] erbauten [[Festung]], die auf einer Landzunge etwa zehn&amp;amp;nbsp;Kilometer von El Kantara entfernt liegt. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Festung erweitert. Heute ist der Ort nur mit geländegängigen Fahrzeugen bei Ebbe zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meninx ===&lt;br /&gt;
Meninx ist eine archäologische Stätte an der südöstlichen Küste in der Nähe des Römerdammes. Es handelt sich um eine antike Stadt, die von den Phöniziern gegründet wurde. Die Ausdehnung beträgt etwa zwei Kilometer mal 0,8 Kilometer – evtl. liegt auch ein Teil unter dem Meeresspiegel. Genauere Daten hierzu fehlen, da gründliche Ausgrabungen noch nicht stattgefunden haben. In römischer Zeit war es die Hauptstadt der Insel und besaß [[Thermen]], ein [[Amphitheater]], Theater, [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] und eventuell auch ein [[Forum (Platz)|Forum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Midoun ===&lt;br /&gt;
[[Midoun]] ist die zentrale Stadt auf Djerba. Jeden Freitag findet ein Markt statt, und es gibt viele alte Basarläden sowie moderne Warenhäuser, in denen das Handeln entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guellala ===&lt;br /&gt;
In Guellala werden die berühmten tunesischen Keramikwaren hergestellt. Gegen ein kleines Entgelt können Touristen den Einheimischen dabei zusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Djerbahood ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Djerba Er Riadh Street Art 14.JPG|mini|Streetart in Djerbahood]]&lt;br /&gt;
Im Dorf Erriadh entstand 2014 das [[Streetart]]projekt [[Djerbahood]], bei dem 150 Künstler insgesamt 250 Wandkunstwerke gestaltet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Vegetation ==&lt;br /&gt;
Die Inselvegetation ist geprägt von [[Dattelpalmen|Palm-]], [[Granatapfel]]- und [[Olivenbaum|Olivenbäumen]] sowie Feigenkakteen mit ihren stacheligen Früchten. Mit Hilfe künstlicher Bewässerung erfolgt intensiver Gartenbau. Das [[Klima]] ist mild und sonnig. Bei mehr als 3000 Sonnenstunden jährlich und 200&amp;amp;nbsp;mm Jahresniederschlag liegt die mittlere Temperatur im Winter bei 13,6&amp;amp;nbsp;°C, im Sommer bei 26&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. Band 5, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von daher eignen sich die Strände hervorragend für Badeurlaube.&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = wetterkontor.de&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Djerba&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 15.9&lt;br /&gt;
| hmfeb = 17.5&lt;br /&gt;
| hmmär = 19.5&lt;br /&gt;
| hmapr = 22.0&lt;br /&gt;
| hmmai = 25.5&lt;br /&gt;
| hmjun = 28.6&lt;br /&gt;
| hmjul = 31.9&lt;br /&gt;
| hmaug = 32.3&lt;br /&gt;
| hmsep = 29.9&lt;br /&gt;
| hmokt = 26.0&lt;br /&gt;
| hmnov = 21.3&lt;br /&gt;
| hmdez = 17.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan =  8.9&lt;br /&gt;
| lmfeb =  9.2&lt;br /&gt;
| lmmär = 11.0&lt;br /&gt;
| lmapr = 13.4&lt;br /&gt;
| lmmai = 16.4&lt;br /&gt;
| lmjun = 19.7&lt;br /&gt;
| lmjul = 21.9&lt;br /&gt;
| lmaug = 22.9&lt;br /&gt;
| lmsep = 21.6&lt;br /&gt;
| lmokt = 18.2&lt;br /&gt;
| lmnov = 13.7&lt;br /&gt;
| lmdez = 10.2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = &lt;br /&gt;
| avfeb = &lt;br /&gt;
| avmär = &lt;br /&gt;
| avapr = &lt;br /&gt;
| avmai = &lt;br /&gt;
| avjun = &lt;br /&gt;
| avjul = &lt;br /&gt;
| avaug = &lt;br /&gt;
| avsep = &lt;br /&gt;
| avokt = &lt;br /&gt;
| avnov = &lt;br /&gt;
| avdez = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 29&lt;br /&gt;
| nbfeb = 21&lt;br /&gt;
| nbmär = 19&lt;br /&gt;
| nbapr = 13&lt;br /&gt;
| nbmai =  5&lt;br /&gt;
| nbjun =  1&lt;br /&gt;
| nbjul =  1&lt;br /&gt;
| nbaug =  3&lt;br /&gt;
| nbsep = 20&lt;br /&gt;
| nbokt = 54&lt;br /&gt;
| nbnov = 34&lt;br /&gt;
| nbdez = 36&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan =  6.7&lt;br /&gt;
| shfeb =  7.4&lt;br /&gt;
| shmär =  7.9&lt;br /&gt;
| shapr =  8.8&lt;br /&gt;
| shmai = 10.1&lt;br /&gt;
| shjun = 10.7&lt;br /&gt;
| shjul = 12.1&lt;br /&gt;
| shaug = 11.3&lt;br /&gt;
| shsep =  9.2&lt;br /&gt;
| shokt =  8.0&lt;br /&gt;
| shnov =  7.1&lt;br /&gt;
| shdez =  6.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan = 16&lt;br /&gt;
| wtfeb = 16&lt;br /&gt;
| wtmär = 15&lt;br /&gt;
| wtapr = 17&lt;br /&gt;
| wtmai = 18&lt;br /&gt;
| wtjun = 21&lt;br /&gt;
| wtjul = 24&lt;br /&gt;
| wtaug = 26&lt;br /&gt;
| wtsep = 26&lt;br /&gt;
| wtokt = 24&lt;br /&gt;
| wtnov = 20&lt;br /&gt;
| wtdez = 18&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 4&lt;br /&gt;
| rdfeb = 4&lt;br /&gt;
| rdmär = 4&lt;br /&gt;
| rdapr = 3&lt;br /&gt;
| rdmai = 2&lt;br /&gt;
| rdjun = 0&lt;br /&gt;
| rdjul = 0&lt;br /&gt;
| rdaug = 0&lt;br /&gt;
| rdsep = 3&lt;br /&gt;
| rdokt = 4&lt;br /&gt;
| rdnov = 4&lt;br /&gt;
| rddez = 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 69&lt;br /&gt;
| lffeb = 67&lt;br /&gt;
| lfmär = 66&lt;br /&gt;
| lfapr = 66&lt;br /&gt;
| lfmai = 65&lt;br /&gt;
| lfjun = 66&lt;br /&gt;
| lfjul = 63&lt;br /&gt;
| lfaug = 65&lt;br /&gt;
| lfsep = 69&lt;br /&gt;
| lfokt = 68&lt;br /&gt;
| lfnov = 67&lt;br /&gt;
| lfdez = 70&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Djerba figuier barbarie.jpg|mini|[[Kaktusfeigen]] an einem Feigenkaktus auf Djerba]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/tun200/NR23Gab%C3%A8s1933-ost.jpg Historisches Kartenblatt von 1933]&lt;br /&gt;
* [http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/tun200/NR24SidiChemmakh1933-west.jpg Historisches Kartenblatt, östlichster Teil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4013146-4|VIAF=315128115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Djerba| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Tunesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Mittelmeer)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mateus2019</name></author>
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