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	<title>Divisionsartillerie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Divisionsartillerie&amp;diff=2649219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SEM: /* Heute */</title>
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		<updated>2026-02-22T10:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heute&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Divisionsartillerie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden die [[Artillerie]]-[[Truppenteil]]e bezeichnet, die zu den [[Divisionstruppen]] gehören. Die Divisionsartillerie ist der [[Division (Militär)|Division]] ablauforganisatorisch unmittelbar [[Unterstellung (Bundeswehr)|unterstellt]]. Dies kann bereits im Frieden der Fall sein oder erst in Krise und Krieg erfolgen. Die Artilleriekräfte der der Division nachgeordneten Ebene ist die [[Brigadeartillerie]], der übergeordneten Ebene die [[Korpsartillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland bis Ende des Zweiten Weltkrieges ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1873 ===&lt;br /&gt;
Die Aufteilung des Heeres in Divisionen erfolgte erstmals durch die Franzosen in der Zeit ab etwa 1793/4, also seit den Revolutionskriegen.&amp;lt;ref&amp;gt; Poten, Stichwort &amp;quot;Division&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Division hatte ursprünglich noch keine eigene Artillerie, die Artillerie war Teil der Korpstruppen.&lt;br /&gt;
Dies galt in deutschen Heeren auch noch bis zum [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/1. Es war indessen 1870 bereits üblich, einzelnen Infanterie-Divisionen Abteilungen&amp;lt;ref&amp;gt;Man sprach in Preußen (und ab 1871 im ganzen deutschen Reich) bei berittenen und bespannten Truppen (also auch bei der Feldartillerie) nicht von &amp;quot;Bataillonen&amp;quot;, sondern von &amp;quot;Abteilungen&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; der Korpsartillerie vorübergehend -auch für längere Zeitabschnitte- zuzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1874 bis 1914 ===&lt;br /&gt;
1874 wurde die Feldartillerie reorganisiert: Aus dem bisherigen Feldartillerie-Regiment eines jeden Korps wurde eine Feldartillerie-Brigade zu zwei Feldartillerie-Regimentern zu je drei Abteilungen gebildet. Diese Feldartillerie-Brigade unterstand zwar weiterhin dem Korps, indessen war für den Kriegsfall vorgesehen, jeder der zwei Infanterie-Divisionen des Korps ein Feldartillerie-Regiment zuzuteilen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rangliste (Armee)|Rangliste]] Preußen 1875 passim&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Feldartillerie-Regimenter wuchsen in der Folgezeit von drei auf vier Abteilungen, sie wurden 1899 erneut derart geteilt, dass jedes Feldartillerie-Regiment halbiert wurde und damit zwei Feldartillerie-Regimenter zu üblicherweise zwei Abteilungen bildete, die beiden Feldartillerie-Regimenter wurden zu einer Feldartillerie-Brigade zusammengeschlossen. Diese Brigade war jetzt der Infanterie-Division auch im Frieden unterstellt&amp;lt;ref&amp;gt; Handbuch S. 240&amp;lt;/ref&amp;gt; und trug die Nummer der Division, der sie unterstellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit dieser Gliederung zog das deutsche Heer in den Ersten Weltkrieg, wobei die bei Kriegsbeginn aufgestellten Reserve-Divisionen nur ein Feldartillerie-Regiment zu zwei Abteilungen erhielten&amp;lt;ref&amp;gt; Reichsarchiv Bd.I Anl.1&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Folgezeit wurden neue Divisionen aufgestellt, die ebenfalls meist nur ein Feldartillerie-Regiment erhielten, dessen Batterien meist nur vier (statt bisher sechs) Geschütze hatten. Ab August 1916 unter der [[Oberste Heeresleitung|Dritten O.H.L.]] war man bemüht, die Gliederungen der Divisionen zu vereinheitlichen: Jeder Infanterie-Division sollte jetzt ein Feldartillerie-Regiment zu drei Abteilungen, davon eine mit der [[7,7-cm-Feldkanone 16]], eine mit der [[7,7-cm-Feldkanone 96 n. A.]] und eine mit leichten Feldhaubitzen, die Abteilungen zu drei Batterien, die Batterie zu vier Geschützen, unterstellt sein&amp;lt;ref&amp;gt; Handbuch S. 242&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab Ende 1917 wurde meist den Divisionen zumindest der Westfront noch ein Fußartillerie-Bataillon zugeteilt (nicht unterstellt), das aus zwei Batterien zu je 4 schweren Feldhaubitzen und einer Batterie zu vier 10-cm-Kanonen bestand&amp;lt;ref&amp;gt; Handbuch S. 247&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kavallerie-Divisionen bis 1918 ===&lt;br /&gt;
Den Kavallerie-Divisionen wurden im Krieg 1870/1 in der Regel 1–2 Batterien aus der Korpsartillerie zugeteilt. Bei Kriegsausbruch 1914 erhielt jede der 11 bei Kriegsbeginn aufgestellten Kavallerie-Divisionen eine sog. „Reitende Artillerie-Abteilung“ (zu je drei Batterien zu je 4 Geschützen) unterstellt. Diese reitenden Abteilungen waren schon im Frieden als dritte Abteilungen bei einzelnen Feldartillerie-Regimentern vorhanden. Die Mannschaften waren alle beritten, die Geschütze hatten zur Gewichtserleichterung keine Schutzschilde. Sofern die Kavallerie-Divisionen im Laufe des Krieges in Kavallerie-Schützen-Divisionen umgebildet wurden, erhielten sie ein Feldartillerie-Regiment wie jede Infanterie-Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] war Deutschland der Besitz schwerer Artillerie verboten. Die Artillerie der 7 gestatteten Infanterie-Divisionen umfasste daher ein Artillerie-Regiment zu drei Abteilungen zu drei Batterien (ausgerüstet wie zuletzt im Ersten Weltkrieg), dazu eine Ausbildungsbatterie. Drei Artillerie-Regimenter hatten eine weitere reitende Abteilung zu drei Batterien, die bei Mobilmachung je einer der drei erlaubten Kavallerie-Divisionen unterstellt werden sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Rangliste des Deutschen Reichsheeres 1924 passim&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ähnlich gliederte sich auch die Divisionsartillerie der Wehrmacht, wobei allerdings die noch vorhandenen Feldkanonen durch die neue [[10,5-cm-leichte Feldhaubitze 18]] ersetzt wurden. Zusätzlich erhielt jedes Artillerieregiment einer Infanterie-Division bei Mobilmachung eine IV. als schwere Abteilung, üblicherweise ausgestattet mit der [[15-cm-schwere Feldhaubitze 18]]. Mit Schwankungen (später zeitweise drei statt vier Geschütze etc.) blieb diese Ausstattung der Divisionsartillerie bis 1945 gleich, wobei allerdings gegen Ende des Krieges Soll und Ist häufig sehr weit auseinanderklafften.&lt;br /&gt;
Abweichende Sollgliederungen hatte im Zweiten Weltkrieg die Divisionsartillerie der Gebirgs-, Panzer- und Kavalleriedivisionen: Hier würde die Aufzählung der Besonderheiten den Rahmen dieses Artikels sprengen, es muss auf weiterführende Literatur&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhart Müller-Hillebrand, &amp;#039;&amp;#039;Das Heer 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bde., Darmstadt 1954ff; Veit Scherzer, &amp;#039;&amp;#039;Formationsgeschichte des Heeres und des Ersatzheeres&amp;#039;&amp;#039;, Bayreuth 2007 ff u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehr ==&lt;br /&gt;
=== Kalter Krieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] der deutschen [[Bundeswehr]] bestand die Divisionsartillerie in der [[Gliederung des Heeres (Bundeswehr, Heeresstruktur 4)|Heeresstruktur&amp;amp;nbsp;4]] je Division aus grundsätzlich einem [[Artillerieregiment (Bundeswehr)|Artillerieregiment]] (gleiche Nummer wie die Division), das jeweils ein [[Feldartilleriebataillon (Bundeswehr)|Feldartilleriebataillon]] (Nummer der Division und Endziffer&amp;amp;nbsp;1), ein [[Raketenartilleriebataillon (Bundeswehr)|Raketenartilleriebataillon]] (Endziffer&amp;amp;nbsp;2) ein [[Beobachtungsbataillon (Bundeswehr)|Beobachtungsbataillon]] (Endziffer&amp;amp;nbsp;3), eine [[Begleitbatterie]] und ggf. eine selbständige [[Drohnenbatterie]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;schematische Darstellung u.&amp;amp;nbsp;a. bei: http://www.peterhall.de/srbm/bundeswehr/rakartbtl-div/rakartbtl8.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise waren dem Artillerieregiment&amp;amp;nbsp;12 das Feldartilleriebataillon&amp;amp;nbsp;121, [[Raketenartilleriebataillon 122]], das Beobachtungsbataillon 123, die Drohnenbatterie 12 und die Begleitbatterie&amp;amp;nbsp;12 unterstellt. Die Brigadeartilleriebataillone trugen grundsätzlich die Nummer der Brigade und die Endziffer&amp;amp;nbsp;5 (z.&amp;amp;nbsp;B. Panzerartilleriebataillon&amp;amp;nbsp;215 der [[Panzerbrigade&amp;amp;nbsp;21]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Divisionsartillerie konnte der Divisionskommandeur vor allem den Kampf mit Feuer führen, d.&amp;amp;nbsp;h. wichtige Ziele in der Tiefe des Raumes mit den weitreichenden Haubitzen und Raketenwerfern bekämpfen. Mit der aufklärenden Artillerie konnten diese Ziele aufgeklärt oder allgemeine Lageaufklärung betrieben werden. Die Divisionsartillerie konnte auch für die (unmittelbare) [[Feuerunterstützung]] der Kampftruppen eingesetzt werden, meist bei den im Schwerpunkt eingesetzten Truppenteilen und damit den Hauptauftrag der Brigadeartillerie unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Divisionsartillerie hatte auch den Auftrag, [[Sondermunition]] zur Wirkung zu bringen. Dafür wurden die Truppenteile speziell ausgebildet. Der Einsatz von Sondermunition bei der Brigadeartillerie war nicht vorgesehen. Die Begleitbatterien sollten die Sondermunition sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die Artillerietruppe der Bundeswehr erheblich reduziert. Im Zuge der [[Gliederung des Heeres (Bundeswehr, Heer 2011)|Heeresstruktur HEER2011]] wurde die Zahl der aktiven Artilleriebataillone in der Bundeswehr  weiter auf vier verringert. Auf Divisionsebene gab es das [[Artillerielehrbataillon&amp;amp;nbsp;325]] in der [[1. Panzerdivision (Bundeswehr)|1.&amp;amp;nbsp;Panzerdivision]] sowie das [[Artilleriebataillon&amp;amp;nbsp;131]] und das [[Artillerielehrbataillon&amp;amp;nbsp;345]] in der [[10. Panzerdivision (Bundeswehr)|10.&amp;amp;nbsp;Panzerdivision]]. Nur noch das [[Artilleriebataillon&amp;amp;nbsp;295]] war als Brigadeartilleriebataillon unmittelbar einer Brigade unterstellt, der [[Deutsch-Französische Brigade|Deutsch-Französischen Brigade]]. Mit dem 2022 bekannt gewordenen [[Gliederung des Heeres (Bundeswehr, Zielbild Heer)|Zielbild Heer]] soll die Anzahl der Artilleriebataillone wieder erhöht werden. 2024 wurde das Artilleriebataillon&amp;amp;nbsp;131 der [[Panzerbrigade&amp;amp;nbsp;12]] als Brigadeartilleriebataillon unterstellt und in Panzerartilleriebataillon 131 umbenannt. Mit Stand 2026 besteht die Divisionsartillerie der Bundeswehr aus dem Artillerielehrbataillon&amp;amp;nbsp;325 und dem Artillerielehrbataillon&amp;amp;nbsp;345; daneben bestehen vier Brigadeartilleriebataillone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Truppenteile der Artillerietruppe des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* B.Poten (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der gesamten Militärwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Bielefeld und Leipzig 1877 (zitiert als „Poten“)&lt;br /&gt;
* [[Hans Meier-Welcker]] und [[Wolfgang von Groote]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur deutschen Militärgeschichte Bd.V: Von der Entlassung Bismarcks bis zum Ende des Ersten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1968 (zitiert als „Handbuch“)&lt;br /&gt;
* Reichsarchiv (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weltkrieg 1914 bis 1918, Bd.1&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1925 (zit. als „Reichsarchiv Bd. 1“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerie]]&lt;/div&gt;</summary>
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