<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dividuum</id>
	<title>Dividuum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dividuum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dividuum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T06:24:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dividuum&amp;diff=1246654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dividuum&amp;diff=1246654&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T17:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus Lateinisch &amp;#039;&amp;#039;dividuum&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet in der Philosophie  Teilbares&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=https://www.duden.de/duden-suche/werke/dgfw/000/017/Dividuum.17005.html |text=Duden 2003 |archivebot=2018-04-06 22:44:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; der Ausdruck wird meist als Gegenbegriff zu Individuum (Unteilbares) verwendet, in aller Regel, um eine Gegenthese zu klassischen subjektphilosophischen Positionen zu markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu derartigen Verwendungsweisen zählen die nachfolgenden:&lt;br /&gt;
* Der deutsche Botaniker [[Alexander Braun (Botaniker)|Alexander Braun]] charakterisiert in seiner Schrift „Das Individuum der Pflanze in seinem Verhältnis zur Spezies: Generationsfolge, Generationswechsel und Generationstheilung der Pflanze“ (1853) die Pflanze im Gegensatz zum Tier als &amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039;, als ein prinzipiell teilbares lebendiges System.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: {{Webarchiv|url=http://www.biological-concepts.com/views/search.php?term=738 |wayback=20151227090959 |text=biological-concepts.com „Dividuum“ |archiv-bot=2023-12-13 09:19:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fritz Mauthner]] sieht 1906 das [[Individuum]] gespalten in ein &amp;#039;&amp;#039;Doppel-Ich&amp;#039;&amp;#039;, das durch ein alternierendes Bewusstsein gekennzeichnet ist: Ein Bewusstsein, das gleichzeitig das Hier und Jetzt bewusst aufnimmt, gleichzeitig aber auch in der Lage ist, sich in eine andere Zeit, an einen anderen Ort oder in eine andere Persönlichkeit zu versetzen und auch diese bewusst wahrzunehmen. „Das Doppel-Ich bedeutet den Gegensatz von Individuum, also ein Dividuum: einen Menschen mit zwei Köpfen, siamesische Zwillinge.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.textlog.de/19283.html Fritz Mauthner. Zur Psychologie (1906)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul Klee]] in seinen Tagebüchern (1898–1918) differenziert zwischen „Dividuum“, der teilbaren Struktur, und „Individuum“, dem nichtteilbaren Organismus. Hierbei ist das Dividuum durch seine rein wiederholenden, d. h. strukturalen Eigenschaften charakterisiert. Das &amp;#039;&amp;#039;Individuum&amp;#039;&amp;#039; hat festgelegte Maße und eine bestimmte Ausdehnung, man kann nichts hinzufügen oder abziehen, ohne es radikal zu verändern. Das &amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039; hingegen ist anorganisch, „dividuelle Strukturen (lassen sich) zu Organismen zusammensetzen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://141.84.220.207/Kunstgeschichte/dozenten/crone/CDF_neu.htm |text=Rainer Crone. Die Moderne und Caspar David Friedrich (2002) |archivebot=2018-04-06 22:44:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Psychoanalytikerin [[Sabina Spielrein]] definiert das „Dividuum“ als den zwischen „ICH“ und „WIR“ zerrissenen Menschen.&lt;br /&gt;
* Der Soziologe [[Ulrich Beck]] spricht ironisch vom „Dividuum“, wenn er den in viele Rollen und unverbundene Teilpersönlichkeiten zerfallenen Menschen charakterisiert.&lt;br /&gt;
* Im Œuvre [[Martin Walser]]s gilt der Mensch nicht als Individuum im Sinne des humanistischen Ideals als einmalig, unverwechselbar und mit wandlungsfähigen Eigenschaften ausgestattet; sondern als Dividuum im Sinne eines schwer überschaubaren Ensembles von Eigenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Kreuzer: &amp;#039;&amp;#039;Martin Walser&amp;#039;&amp;#039;; in: Dietrich Weber (Hg): Deutsche Literatur seit 1945 in Einzeldarstellungen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, S. 484–506&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Philosoph [[Ulrich Steinvorth]] benutzt den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039;, um das früheste Entwicklungsstadium des [[Embryo]] zu bezeichnen. Da &amp;#039;&amp;#039;Individuum&amp;#039;&amp;#039; „Unteilbares Wesen“ bedeutet, bezeichnet er den Embryo bis zu einem Alter von 14 Tagen als &amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039;, als „Teilbares Wesen“, weil in diesem frühen Stadium der Embryo beliebig teilbar ist und beliebig vervielfältigt werden kann. Daher lautet Steinvorths konsequente Schlussfolgerung, „Embryos bis zu einem Alter von 14 Tagen zur Forschung freizugeben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bergedorfersezession.de/gentechnologie2.htm Dennis Heinbokel. Beurteilungen der Gentechnologien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Sprachwissenschaftler [[Klaus Mudersbach]] bezeichnet als „Dividuum“ im Bereich religiöser Kommunikationsinhalte ein Objekt, das man „sprachlich durch einen singulären Referenzterm oder durch einen Eigennamen bezeichnen kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=6zdjGW4eHS4C&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;lpg=PA46&amp;amp;dq=dividuen&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=inoW206ssI&amp;amp;sig=_mvhOu8Mtw55KCt9M1tj_Xaqto8#PPA46,M1 Klaus Mudersbach. Kommunikation über Glaubensinhalte: Grundlagen der epistemistischen Linguistik (1984)]&amp;lt;/ref&amp;gt; „Dividuen“ bezeichnet er als die Menge dessen, was ein Glaubender über ein geglaubtes Objekt weiß, da in [[Erkenntnistheorie|epistemistischen]] Betrachtungen der einzelne Glaubende das geglaubte Objekt nicht objektiv und richtig kennen kann.&lt;br /&gt;
:Unabhängig von epistemischen Fragen bezeichnet er in seiner [[Kommunikationssemantik]] als „Dividuum“ „die Menge der Begriffe, die der Sprachbenutzer von dem Gegenstand kennt und zum Referieren benutzen kann“&amp;lt;ref&amp;gt;Mudersbach, Klaus: &amp;#039;&amp;#039;Begriffe in der Sicht des Sprachbenutzers.&amp;#039;&amp;#039; In: Wille, Rudolf (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Begriffliche Wissensverarbeitung: Grundfragen und Aufgaben.&amp;#039;&amp;#039; BI-Wiss.-Verl.: Mannheim [u.&amp;amp;nbsp;a.], 1994, S. 117 (131)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Soziologie und Systemtheoretiker [[Peter Fuchs (Soziologe)|Peter Fuchs]] bezeichnet damit eine Differenzierung der sozialen Adresse (ein theoretischer Terminus, dessen theoretische Rolle im Rahmen systemtheoretischer Kommunikationstheorie einfängt, was sonst meist unter den Begriff „Person“ gebucht wird)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.fen.ch/texte/gast_fuchs_zoegling.pdf Vom Zögling zum Formen-Topf] (PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB) Die Adresse der Erziehung – weltgesellschaftlich, Manuskript 2006, 9 (mit weiterer Literatur aus diesem theoretischen Umfeld)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Philosoph [[Friedrich Nietzsche]] stellt fest, dass der Mensch imstande ist, „etwas von sich, einen Gedanken, ein Verlangen, ein Erzeugnis“ mehr zu lieben, als etwas anderes von sich. Insofern ist sein Wesen zerteilt, er ist also nicht &amp;#039;&amp;#039;Individuum&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Dividuum&amp;#039;&amp;#039;. Als Beispiel führt er unter anderem eine Mutter an, die ihrem Kind, das gibt, „was sie sich selbst entzieht, Schlaf, die beste Speise, unter Umständen ihre Gesundheit, ihr Vermögen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Menschliches, Allzumenschliches I, Moral als Selbstzerteilung des Menschen (KSA 2, S. 76)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Botanik handelt es sich bei einem Dividuum um einen Ableger einer Pflanze, welche den gleichen [[Genpool]] aufweist wie die Mutterpflanze. Bestände, die sich entsprechend bilden, werden als [[Polykormon]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michaela Ott: &amp;#039;&amp;#039;Dividuationen. Theorien der Teilhabe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: b_books, 2014&lt;br /&gt;
* Gerald Raunig: &amp;#039;&amp;#039;Dividuum. Maschinischer Kapitalismus und molekulare Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Wien: transversal texts, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.valaquenta.de/pages/production.php?id=425 Das Dividuum oder Von der Teilbarkeit des Menschen (Hörspiel 2002)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ontologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>