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	<title>Divi-Blasii-Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:09:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Divi-Blasii-Kirche&amp;diff=1113087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Orgel */ Bildbeschreibung erweitert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Divi-Blasii-Kirche&amp;diff=1113087&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-28T11:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; Bildbeschreibung erweitert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blasiikirche Mühlhausen (Thüringen).jpg|mini|hochkant|Divi-Blasii-Kirche von Nordwesten gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blasiikirche Mühlhausen hinten.JPG|mini|hochkant|Ansicht der Divi-Blasii-Kirche von Osten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Divi-Blasii-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]], kreuzförmige [[Hallenkirche]] am Untermarkt der Stadt [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] in [[Thüringen]]. Die aufwändig mit [[Maßwerk]], [[Fiale]]n und einem Radfenster gestaltete Schaufassade an der Nordseite liegt an einem alten Handelsweg. Die Divi-Blasii-Kirche ist heute [[Pfarrkirche]] der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Kirchengemeinde Mühlhausens innerhalb der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] begann den Bau dieser [[Gotik|gotischen]] Kirche um 1276. Vorgängerbauten gehen auf das frühe 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556 überließ der Deutsche Orden die Kirche einer evangelisch-lutherischen Gemeinde. Etwa 1600 wurde die lateinische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;sanctus [[Blasius von Sebaste|Blasius]]&amp;#039;&amp;#039; („heiliger Blasius“) durch &amp;#039;&amp;#039;divus Blasius&amp;#039;&amp;#039; („göttlicher Blasius“) ersetzt, im [[Genitiv]] [&amp;#039;&amp;#039;ecclesia&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;divi Blasii&amp;#039;&amp;#039; („Kirche des göttlichen Blasius“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1707 bis Juli 1708 amtierte hier [[Johann Sebastian Bach]] als Organist. Zum Ratswechsel komponierte er im Februar 1708 die festliche [[Kantate]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gott ist mein König]]&amp;#039;&amp;#039;, die als einzige aus dieser Zeit als Druck erhalten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bach-leipzig.de/de/neutral/johann-sebastian-bach-%E2%80%93-eine-chronologie |titel=Johann Sebastian Bach – Eine Chronologie |hrsg=[[Bach-Archiv Leipzig]] |abruf=2018-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm ist das [[Bach-Denkmal (Mühlhausen)|Bach-Denkmal]] von [[Klaus Friedrich Messerschmidt]] von 2009 gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung der preußischen Unionsagende von 1817 wurde die Kirche Teil der preußischen Unionskirchen (EUK). Sie ist seit der [[Säkularisation]] die zentrale Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Mühlhausen und Veranstaltungsort für Konzerte und Kunstausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrhunderte wurde in der Kirche die [[Magdeburger Blutbibel]] aufbewahrt, die dann jedoch in das Archiv des Kirchenkreises abgegeben wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:MLH Divi Blasii 03.jpg|mini|hochkant|Chorraum der Divi-Blasii-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Im Nordquerhaus befindet sich eine [[Rosette (Architektur)|Maßwerkrose]], die etwas kleiner als die von [[Notre Dame de Paris|Notre-Dame]] in Paris ist. Unter der Maßwerkrose befindet sich an der Nordaußenseite ein [[Wimperg]]portal. Maßwerkrose, Wimpergportal und [[Fünfachtelschluss|Chorpolygon]] – hier besonders das niedrige Sockelgeschoss, die hohen Fenster und die Dachgiebel – lassen deutlich Einflüsse nordfranzösischer [[Kathedrale|Kathedralbauten]] erkennen. Das Langhaus und das ca. 1276/82 erbaute Chorpolygon bilden ein [[Kreuzrippengewölbe]]. Zwei Schlusssteine im Chor zieren Adler und Löwe, beide Zeichen der Tugenden Christi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westseite stehen zwei achteckige, 42&amp;amp;nbsp;m hohe Steintürme, die von einem Vorgängerbau aus der Zeit um 1245/65 stammen. Die Turmsockel prägen [[romanische]] Stilelemente. Im Südwestturm befindet sich eine Glocke aus dem Jahre 1281. Die Türme haben Ähnlichkeiten mit den beiden kleinen Türmen der benachbarten Marienkirche. Beide sind infolge ungenügender Fundamentierung aus dem Lot gewichen. Der Zugang zur Kirche erfolgt heute über den Westeingang. Über dem Westportal befindet sich ein [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]], das die Kreuzigung Christi darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Größe=180&lt;br /&gt;
|Datei:MLH Divi Blasii 05.jpg|Buntglasfenster&lt;br /&gt;
|Datei:MLH Divi Blasii 06.jpg|Buntglasfenster&lt;br /&gt;
|Datei:MLH Divi Blasii 07.jpg|Rosettenfenster &amp;quot;Saatkorn des Lebens&amp;quot; am Nordquerhaus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MLH Divi Blasii 04.jpg|mini|Der Schnitzaltar]]&lt;br /&gt;
Im Kircheninneren befinden sich bedeutende Grabsteine des 13. und 14. Jahrhunderts, eine spätgotische Kanzel, Epitaphien der Renaissancezeit, ein achteckiger [[Taufstein]] aus dem Jahre 1596 und ein Lutherstandbild aus dem Jahre 1903. Etwa zwischen 1543 und 1548 wurden die Wandelaltäre im Innenraum während des [[Bildersturm]]s zerstört. Der Hochaltar im Chorpolygon blieb größtenteils erhalten und zeigt das Marienleben und Heiligendarstellungen. Chor und Vierung trennt ein geschmiedetes Gitter aus der Barockzeit von ca. 1640. Der Chor beherbergt u.&amp;amp;nbsp;a. auch ein Bildnis des früheren Mühlhäuser [[Superintendent]]en und Kirchenlieddichters [[Ludwig Helmbold]]. An den Chorwänden befinden sich Grabplatten von geistlichen Würdenträgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chorfenster stammen aus der Zeit von 1310/1330 und stellen [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] und den heiligen Blasius von Sebaste dar. Die sieben alten Chorfenster wurden von der Werkstatt [[Alexander Linnemann|Linnemann]] in Frankfurt um 1900 wiederhergestellt, neu gestaltete [[Alexander Linnemann]] zusätzlich sechs Fenster mit figürlichen Darstellungen. Unterlagen hierzu befinden sich im Linnemann-Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gotischen Bogenfenster der Divi-Blasii-Kirche sollen dem aus Mühlhausen stammenden und in die USA ausgewanderten Architekten Johann August Röbling (später [[John Augustus Roebling]]) bei der Gestaltung der Türme der [[Brooklyn Bridge]] zwischen den New Yorker Stadtteilen [[Manhattan]] und [[Brooklyn]] als Vorbild gedient haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Nolden (2008): Das achte Weltwunder. epoc 3: 12–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MLH Divi Blasii 02.jpg|mini|[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] mit [[Rückpositiv]] der Schuke-Orgel]]&lt;br /&gt;
Auf der westseitigen Empore befindet sich die ursprünglich 1959 sowie nach Generalüberholung am 14.&amp;amp;nbsp;September 2008 erneut eingeweihte [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau|Schuke-Orgel]] (op.&amp;amp;nbsp;293).&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuke-broschuere&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schuke.de/schuke_broschuere.pdf |titel=Schuke |hrsg=Alexander Schuke Orgelbau GmbH |datum=2015 |seiten=33 |format=PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160115014207/http://schuke.de/schuke_broschuere.pdf#page=33 |archiv-datum=2016-01-15 |abruf=2021-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Albert Schweitzer]] als Organist und Bach-Kenner wirkte an ihrer Planung mit; als Grundlage diente dabei eine von Johann Sebastian Bach speziell für diese Kirche entworfene [[Disposition (Orgel)|Disposition]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bach&amp;quot; /&amp;gt; Bach ließ nämlich die Disposition der damaligen Orgel nach seinen Vorstellungen ändern.&amp;lt;ref&amp;gt;Textheft zur CD „Matthias Eisenberg an der Christoph-Treutmann-Orgel Grauhof“, Aufnahme von September 1993, Label: ram, CD-Nr. 59309, Seite 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehört damit zu den wenigen Orgeln weltweit, die nach einer von Bach angefertigten Disposition erbaut wurden. Das Instrument besitzt drei Manuale und 42 [[Register (Orgel)|Register]]. Dem zugrunde liegenden Entwurf Bachs wurden wenige Register hinzugefügt, damit auch modernere Orgelliteratur mit ihren Klangfarben authentisch zu spielen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] wurde von [[Fritz Leweke]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Quintadena || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Rohrflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Viola di Gamba || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Oktave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Gedackt || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Nassat || {{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Oktave || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Mixtur IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Cymbel II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Sesquialtera II || {{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Quintadena || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Salicional || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Spitzflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Quintflöte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Cymbel III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Dulcian || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Brustwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Stillgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Principal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Mixtur III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Schalmei || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Untersatz || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Oktave || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Gedacktbaß || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Oktave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Nachthorn || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Rohrflötenbaß || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Mixtur IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Cornettbaß || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* [[Cymbelstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Sebastian Bach]] war 1707–1708 Organist an der Divi-Blasii-Kirche. Am Tag des heiligen Blasius, dem 3.&amp;amp;nbsp;Februar, fand alljährlich die Ratswahl statt. Am Folgetag wurde in einem Festgottesdienst der Segen für den neuen Rat erbeten. Für diesen Anlass entstand Bachs Kantate &amp;#039;&amp;#039;[[Gott ist mein König]]&amp;#039;&amp;#039;; am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 1708 wurde sie in Divi Blasii uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von dem Bildhauer Klaus Friedrich Messerschmidt geschaffene, 2009 enthüllte Bach-Denkmal neben seiner Wirkungsstätte Divi Blasii zeigt den jungen Bach stehend neben einem Denkmalsockel.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://messerschmidt-bildhauer.de/Denkmale/Bach.jpg messerschmidt-bildhauer.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken und Glockenritzzeichnungen ==&lt;br /&gt;
Drei wertvolle mittelalterliche Großglocken hängen in den beiden Westtürmen. Die große Glocke im Nordturm hat das Gussjahr 1345. Sie wiegt rund {{Bruch|5|1|2}} Tonnen&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Peter: &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken der Stadt Mühlhausen/Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie|Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsheft des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 10, Erfurt 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird, ebenso wie die kleinere Messglocke von 1448, von seltenen, kunsthistorisch bedeutsamen [[Glockenritzzeichnung]]en geziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Schulze (Kunsthistorikerin)|Ingrid Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritzzeichnungen von Laienhand – Zeichnungen mittelalterlicher Bildhauer und Maler? Figürliche Glockenritz-Zeichnungen vom späten 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis zur Zeit um 1500 in Mittel- und Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2006, ISBN 978-3-939404-95-8, S.&amp;amp;nbsp;31, 47–48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sonntagsglocke aus dem Jahr 1281 gilt als älteste datierte Glocke Thüringens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westseite Blasiikirche Mühlhausen.jpg|Westwerk&lt;br /&gt;
Südturm Blasiikirche Mühlhausen.JPG|Südturm&lt;br /&gt;
Altstadt Mühlhausen.JPG|Durch die Linsenstraße auf die Türme (nach Süden) blickend&lt;br /&gt;
turmsockel divi blasii mhl south.JPG|Detail Südturmsockel&lt;br /&gt;
Rosettenfenster Blasiikirche Mühlhausen.JPG|Maßwerkrose im [[Kirchenschiff#Querschiff|Transept]]&lt;br /&gt;
Ludwig Helmbold, Bildnis in Divi Blasii MHL.jpg|Bildnis von Ludwig Helmbold (1532–1598), lutherischer Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii 208.JPG|Grabstein des [[Christian von Mühlhausen]] (gest. 1295)&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii 207.JPG|Grabstein des Dietrich von Ammern (gest. 1353)&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii Fenster 223.JPG|Fenster aus dem 14. Jh.&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii Fenster 229.JPG|Matthäus und Simon (14. Jh.)&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii Fenster 228.JPG|Thaddäus und Matthias (14. Jh.)&lt;br /&gt;
Mühlhausen Divi-Blasii Fenster 231.JPG|Thomas und Jakobus (14. Jh.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jakob Altersberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Untersuchungen zur Kirchengeschichte Mühlhausens im Mittelalter&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Diplomarbeit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Universität Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Blasii&lt;br /&gt;
   |Seiten=47–51&lt;br /&gt;
   |DOI=10.25365/thesis.25372&lt;br /&gt;
   |Online=[https://phaidra.univie.ac.at/open/o:1295639#page=51 Volltext]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=21800&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-05-29}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ernst Badstübner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das alte Mühlhausen. Kunstgeschichte einer mittelalterlichen Stadt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Koehler &amp;amp; Amelang&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7338-0055-9}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Günther, Winfried Korf&lt;br /&gt;
   |Titel=Mühlhausen. Thomas-Müntzer-Stadt&lt;br /&gt;
   |Verlag=E.&amp;amp;nbsp;A. Seemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-363-00018-9}}&lt;br /&gt;
* Diana Joneitis, Susanne Scheibner (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Glasmalereien der Divi Blasii Kirche in Mühlhausen, Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Reinhold, Altenburg 2011, ISBN 978-3-937940-77-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Wedemeyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Blasiuskirche in Mühlhausen und die thüringische Sakralbaukunst zwischen 1270 und 1350&lt;br /&gt;
   |TitelErg=2 Bände&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wasmuth&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-000150-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Divi Blasii Mühlhausen/Thüringen|Divi-Blasii-Kirche}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.kirchenkreis-muehlhausen.de/pfarrstellen-gemeinden/bereich-muehlhausen/muehlhausen |titel=Kirchengemeinde Mühlhausen. Pfarrstelle Mühlhausen - St.&amp;amp;nbsp;Nicolai - Divi Blasii |hrsg=Evangelischer Kirchenkreis Mühlhausen |abruf=2021-07-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ekmhl.de/wo-wir-sind/kirchen/divi-blasii-kirche.html |titel=Divi-Blasii-Kirche |hrsg=Evangelische Kirchengemeinde Mühlhausen |abruf=2023-07-08 |abruf-verborgen=1}} – Öffnungszeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate |NS=51/12/25.75/N |EW=10/27/29.75/E |region=DE-TH |type=landmark }}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4310277-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muhlhausen, Divi Blasii}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Mühlhausen/Thüringen|Divi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mühlhausen/Thüringen|Divi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blasiuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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