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	<title>Divertikelschnecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:30:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Divertikelschnecke&amp;diff=1643734&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Komma ergänzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-04-19T18:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma ergänzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Divertikelschnecke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Eobania vermiculata&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Otto Friedrich Müller|O. F. Müller]], 1774)&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Eobania&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schnirkelschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Helicidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Helicoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Landlungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Stylommatophora&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Lungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pulmonata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Eobania vermiculata 0111.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Divertikelschnecke (&amp;#039;&amp;#039;Eobania vermiculata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eobania vermiculata 01.JPG|mini|Gehäuse]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Divertikelschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Eobania vermiculata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nudelschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Landschnecke aus der Familie der [[Schnirkelschnecken]] (Helicidae); diese Familie gehört zur Unterordnung der [[Landlungenschnecken]] (Stylommatophora).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das [[Schneckenhaus|Gehäuse]] misst bei den erwachsenen Tieren 14–22 × 22–30 mm. Es ist [[konisch|flachkonisch]] mit einem kugeligen [[Habitus (Biologie)|Habitus]]. Es hat 5 bis 6 leicht gewölbte Windungen, die bis auf den letzten Umgang gleichmäßig zunehmen. Die Naht zwischen den Umgängen ist relativ seicht. Die Mündung senkt sich in Relation zur Windungsachse der ersten Umgänge stark ab. Sie ist schräg gestellt, oben (dorsal) und unten (ventral) etwas abgeflacht und weist einen breiten, nach außen umgeschlagenen weißen Mundsaum auf. Innen ist der Mundsaum lippenartig verdickt. Der Nabel ist durch den Kallus-artig verdickten Mundsaum völlig geschlossen. Die Schale ist relativ dick, die Grundfarbe der Außenseite ist variabel, meist cremeweiß, aber auch grünliche Exemplare kommen vor. Auch die Zeichnung ist sehr variabel. Sie besteht aus einem fünfbändrigen Grundmuster, das unterschiedlich ausgebildet ist und sich auch unterschiedlich auflösen kann. Die Bänder sind unterschiedlich breit und unterschiedlich unterbrochen. Die Oberfläche ist narbig, darunter sind schwache Anwachsstreifen zu sehen, die mit feinen Längsstreifen ein feines Netzmuster bilden. Ansonsten ist das Gehäuse aber glatt und matt glänzend. Der Körper des Tieres ist hellgrau bis hellbraun gefärbt; Fühler und Körperoberseite sind häufig noch etwas dunkler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen, Lebensweise und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Art kommt an Feldrainen, Heckenreihen, Gärten und Weinbergen auch in Küstennähe an trockenen Standorten vor. Sie ist von Ostspanien über das Mittelmeergebiet bis zur Halbinsel [[Krim]] verbreitet. In Frankreich dringt sie bis in das obere [[Französisches Rhonetal|Rhonetal]] vor. Im Osten liegt das nördlichste Vorkommen in Ungarn. Ansonsten ist die Art inzwischen nach Südengland&amp;lt;ref&amp;gt;D. Notton: &amp;#039;&amp;#039;Eobania vermiculata in the UK.&amp;#039;&amp;#039; Mollusc World, 11: 6, Redhill 2006 {{ZDB|2111511-4}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; und Australien&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.ento.csiro.au/aicn/name_s/b_1521.htm &amp;#039;&amp;#039;Eobania vermiculata (Müller)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 27. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; verschleppt worden. Entsprechend der Temperaturverteilung im Verbreitungsgebiet halten die Tiere entweder eine Winterruhe oder eine Sommerruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
In Nordgriechenland findet die Kopulation nach den ersten herbstlichen Regenfällen statt. Etwa 20 Tage später findet die Eiablage statt, jedes Individuum legt etwa 70 Eier ab. Nur wenig später schlüpfen die Jungen. Die Geschlechtsreife wird mit etwa 2 Jahren erreicht. Sie können bis etwa 5 Jahre alt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eobania vermiculata dart.jpg|mini|Liebespfeil der Divertikelschnecke, im Querschnitt und der Länge nach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
Wie viele größere Landschneckenarten wurde die Divertikelschnecke ursprünglich als Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Helix&amp;#039;&amp;#039; beschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;O. F. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vermivm terrestrium et fluviatilium, seu animalium infusoriorum, helminthicorum, et testaceorum, non marinorum, succincta historia. Volumen alterum.&amp;#039;&amp;#039; Heineck &amp;amp; Faber, Leipzig 1774, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Paul Hesse (Zoologe)|Paul Hesse]] stellte für die Art 1913 eine eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eobania&amp;#039;&amp;#039; auf&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der Molluskenfauna von Ostrumelien. II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtsblatt der Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 45(1), 1–16, 1913.&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Berechtigung über hundert Jahre nicht in Zweifel gezogen wurde. Eine molekulargenetische Arbeit erbrachte dann 2017 das überraschende Ergebnis, dass die Divertikelschnecke im phylogenetischen Baum innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Massylaea&amp;#039;&amp;#039; stand und folglich mit dem älteren Gattungsnamen als &amp;#039;&amp;#039;Massylaea vermiculata&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden müsse&amp;lt;ref&amp;gt;Houria Bouaziz-Yahiatene, Beat Pfarrer, Ferroudja Medjdoub-Bensaad, Eike Neubert: &amp;#039;&amp;#039;Revision of Massylaea Möllendorff, 1898 (Stylommatophora, Helicidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ZooKeys.&amp;#039;&amp;#039; 694, 109–133, 2021, {{DOI|10.3897/zookeys.694.15001}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei dieser Studie wurden aber offenbar fehlerhaft bestimmte Schnecken verwendet&amp;lt;ref name=Holyoak&amp;gt;David T. Holyoak, Geraldine A. Holyoak, Benjamín J. Gómez Moliner, Luis J. Chueca: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny, species-limits and taxonomic revision of Otalini (Helicidae) from North-West Africa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Conchology.&amp;#039;&amp;#039; 43(6), 551–611, 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In einer neueren Studie zeigte sich, dass &amp;#039;&amp;#039;Eobania vermiculata&amp;#039;&amp;#039; nicht nur im Bau der Genitalien von &amp;#039;&amp;#039;Massylaea&amp;#039;&amp;#039; abweicht, sondern auch genetisch getrennt ist&amp;lt;ref name=Holyoak/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Divertikelschnecke als Nahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
Die Divertikelschnecke wird in Italien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gesico.com/lumch.htm | wayback=20050221000102 | text=Italien}} &amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch in Frankreich und Griechenland intensiv gesammelt und gegessen. Dies führte bereits zu Vorschlägen, das Sammeln zu beschränken.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Bemerkung in [http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=1367 AnimalBase] auf animalbase.uni-goettingen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rosina Fechter, [[Gerhard Falkner (Malakologe)|Gerhard Falkner]]: &amp;#039;&amp;#039;Weichtiere.&amp;#039;&amp;#039; 287 S., Mosaik-Verlag, München 1990 (Steinbachs Naturführer 10) ISBN 3-570-03414-3.&lt;br /&gt;
* Michael P. Kerney, R. A. D. Cameron, Jürgen H. Jungbluth: &amp;#039;&amp;#039;Die Landschnecken Nord- und Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; 384 S., Paul Parey, Hamburg &amp;amp; Berlin 1983, ISBN 3-490-17918-8.&lt;br /&gt;
* Klaus Bogon: &amp;#039;&amp;#039;Landschnecken Biologie, Ökologie, Biotopschutz.&amp;#039;&amp;#039; 404 S., Natur Verlag, Augsburg 1990, ISBN 3-89440-002-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Eobania vermiculata}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schnecken-der-welt.de/eobania_vermiculata.htm Mollusca – Schnecken der Welt von U. Schmidt]&lt;br /&gt;
* [{{FaunaEuropaea|ID=58c3f282-5309-4a02-b1b0-599dcc688b42|WissName=Eobania vermiculata|Rang=Art|Linktext=nein}} Fauna Europaea]&lt;br /&gt;
* [http://www.animalbase.uni-goettingen.de/zooweb/servlet/AnimalBase/home/species?id=1367 AnimalBase]&lt;br /&gt;
* [http://www.weichtiere.at/Schnecken/land/weinberg/verwandte.html &amp;#039;&amp;#039;Die lebende Welt der Weichtiere&amp;#039;&amp;#039; von R. Nordsieck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnirkelschnecken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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