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	<title>Diversity Marketing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:18:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diversity_Marketing&amp;diff=1444172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sanddom0: Grammatik, Sprache</title>
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		<updated>2025-08-13T09:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik, Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diversity Marketing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marketingstrategie]], die spezifische Teilöffentlichkeiten in den Mittelpunkt ihrer [[Kommunikation]] stellt. Besondere Bedeutung erlangt dieser Marketingansatz für die Kommunikation mit jenen [[Zielgruppe]]n, die über herkömmliche Massenmedien nicht, nur eingeschränkt oder nicht in spezifischen Kontext zu ihren Interessen erreicht werden. Entsprechend den sechs Dimensionen, die auch im [[Diversity Management]] thematisiert werden (Ethnische Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung, besondere Bedürfnisse/Behinderungen sowie Alter), geht es beim Diversity Marketing darum, diese Zielgruppen entsprechend ihrer Lebenssituation, Werte, Erwartungen, ihres Glaubens und ihres Lebensstils zu erreichen und dafür geeignete Kommunikationskanäle zu nutzen. Insofern stellt Diversity Marketing den Versuch dar, den Widerspruch zwischen Massen- und Individualmarketing aufzuheben, indem Gruppen angesprochen werden, die vom Mainstream der Werbung (z.&amp;amp;nbsp;B. Fernsehwerbung) nicht erreicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stuber, &amp;#039;&amp;#039;Diversity Marketing: Eine Lösung des (scheinbaren) Widerspruchs zwischen Massen- und Individual-Marketing?&amp;#039;&amp;#039;, Thexis 4/2003, S. 31–35, http://www.diversity-wissen.de/downloads/Div-03-Sep-Thexis.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung des Anspruchs ==&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren wird in der (US-)Marketingliteratur von der &amp;#039;&amp;#039;Diversity&amp;#039;&amp;#039; und Segmentierung der Zielgruppen gesprochen, doch erwiesen sich die Differenzierungsmöglichkeiten im Zeitalter der Massproduktion bis in die 1970er Jahre als begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Umsetzung von Differenzierungsstrategien des Marketings gegen Ende des letzten Jahrhunderts stand lange Zeit die große Zielgruppe der Senioren im Vordergrund. Allerdings brachte die feinere Kategorisierung der Marktsegmente oft eine klischeehafte Form der Ansprache mit sich und verstärkte das Gefühl der Unerwünschtheit bei den Zielgruppen, die gerade nicht angesprochen werden. Angesichts komplexer Marktgegebenheiten zeigte nicht nur das Massen-, sondern auch das Zielgruppenmarketing nicht mehr die erwünschte Wirkung; Zielgruppenmarketing ist zudem teuer. Wie das Massenmarketing strebt das Diversity Marketing an, den Markt vollständig abzudecken, dabei versucht es aber auf verbreitete Standardisierungen und Stereotypisierungen zu verzichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. {{Webarchiv|url=http://www.diversity-marketing.de/downloads/Druckversion_Diversity_Marketing.pdf |wayback=20121020233746 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-13 09:15:52 InternetArchiveBot }} Website von Ungleich besser&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umsetzung des Anspruchs in der Markenkommunikation ist nicht einfach; oft geschieht dies in Form der Betonung von „Offenheit“ und „Vielfalt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diversity Marketing ist also mit Spezialdisziplinen wie Community Marketing  oder [[Ethno-Marketing]] verwandt, fokussiert aber nicht wie diese auf einen einzelnen Teilbereich der gesellschaftlichen Vielfalt, sondern thematisiert die Vielfalt der Marktteilnehmer (Konsumenten) als zentrale Planungsgrundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Mary Goodyear kritisiert, dass die globale Sprache des Marketings die Beachtung von unterschiedlichen Bedürfnissen und Konsumgewohnheiten eher behindere als fördere, selbst wenn sie die Kategorie der &amp;#039;&amp;#039;Diversity&amp;#039;&amp;#039; in ihren Sprachschatz aufgenommen hat. Sie schlägt stattdessen vor, von einem Kontinuum der &amp;#039;&amp;#039;consumerization&amp;#039;&amp;#039; auszugehen, das den Grad der Marktförmigkeit der Beziehungen zwischen Konsumenten und Produzenten und die Reife der Märkte bezeichnet, wobei traditionelle Gesellschaften das eine extreme Ende des Spektrums bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Goodyear: &amp;#039;&amp;#039;Divided by a common language: diversity and deception in the world of global marketing.&amp;#039;&amp;#039; In: Journal of the Market Research Society, April 1996, S. 105 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer anderen Richtung kommt die Kritik einer Gruppe von Wissenschaftlern aus [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]] an einer ausschließlich marketingorientierten Betrachtung der Märkte,&amp;lt;ref&amp;gt;Clyde A. Warden, James Stanworth, Stephen Chi-Taun Huang: &amp;#039;&amp;#039;Strangers in strange lands: hypermarkets and Chinese culture misalignment.&amp;#039;&amp;#039; In: International Journal of Market Research (IJMR), 6(54), 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; die das tiefe Verständnis einer Kultur behindere. Das erkläre das Scheitern einiger europäischer [[Lebensmittel]]ketten auf dem asiatischen Markt: Sie hätten eine viel zu oberflächliche und unzureichende Analyse der lokalen Werte und Konsumgewohnheiten durchgeführt, für deren Verständnis in die Tiefe gehende und in die Kultur eingebettete (&amp;#039;&amp;#039;embedded&amp;#039;&amp;#039;) [[Ethnographie|ethnographische]] Langzeitbeobachtungen erforderlich seien. Frühere Erfolge auf anderen Märkten würde zur Überschätzung der Übertragbarkeit von Marketingkonzepten führen und blinde Flecken verursachen. Das gelte insbesondere bei Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marketingstrategie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sanddom0</name></author>
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