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	<title>Dittlofsroda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dittlofsroda&amp;diff=2655127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 4. Februar 2026 um 17:31 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-04T17:31:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wartmannsroth&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Dittlofsroda.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.1524&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.7615&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 216&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.72&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 307&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-10-19&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wartmannsroth.de/aktuelles/m_21421 |titel=Zahlenmaterial und statistische Unterlagen der Bürgerversammlung Wartmannsroth 2020 |abruf=2021-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97797&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09357&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dittlofsroda Evangelische Kirche 001.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dittlofsroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Wartmannsroth]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=35552040758 |objekt=Gemeinde Wartmannsroth |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Dittlofsroda hat eine Fläche von 8,719&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 827 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10543,44&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090259 |titel= Gemarkung Dittlofsroda (090259) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/BTdPB |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Dittlofsroda liegt südwestlich von Wartmannsroth. Die Durchfahrtsstraße von Dittlofsroda führt südwärts nach [[Gräfendorf]] und mündet nordwärts in die [[Liste der Staatsstraßen in Unterfranken#St 2302|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2302]] nach Wartmannsroth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die erste bekannte Erwähnung von Dittlofsroda stammt etwa aus dem Jahr 900 in Bezug auf Abgaben an das [[Kloster Fulda]]. Der Ursprung des Ortsnamens bezieht sich auf eine von einem Dietlof durchgeführte [[Rodung]]. Im Lauf der Zeit wandelte sich der Name zu Ditolfesrode (um 1150), Didolverode (1339), Dittlofroda (1383), Dittloffrode (1391), Dittlofrode (1430), Ditolffrode (1441), Dietelsroda (1455), Tutolfsroda (1481), Dittolfsrode (1538), Difftelrode (1561), Ditlofs-rode (1644), Dittlofsrode, Dietlesroda und Dittlofsroth (1840).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Ort um 1300 noch zur Herrschaft Rieneck gehörte, fiel er am 1. Juli 1339 dem Erzstift zu. Am 28. Oktober 1391 wurde er ein [[Lehen]] von Eberhard von Grumbach zu Ussenkaim. Am 9. Juni 1450 versprachen Karl von [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Thüngen]] und sein Sohn Wolf dem Grafen Philipp von Rieneck wegen Schulden unter anderem im Zusammenhang mit „Ditolffrode“ Beistand in dessen [[Fehde]]n. Im Jahr 1455 durfte Sigmund von Thüngen aus „Dietelsroda“ die [[Zehnt]]reichnisse beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 1538 wurde ein Drittel von „Dittolfsrode“ mit Gerichtsbarkeit als Lehen an Neidhart von Thüngen verliehen. Am 3. Mai 1557 erhielt Dietz von Thüngen halb „Dittolfroidt“ als Lehen; dieser Anteil hatte vorher den Brüdern Stachius und Bernhard gehört. Von Mitte des 16. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Herren von Thüngen und den Grafen zu Rieneck bezüglich der Zehntleistungen des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Jahre 1563 bis 1587 fällt die Amtszeit des ersten nachweisbaren protestantischen Pfarrers des Ortes, der auch für [[Völkersleier]], [[Waizenbach]], [[Weickersgrüben]] und [[Windheim (Wartmannsroth)|Windheim]] zuständig war. Im Jahre 1622 strebte der Würzburger [[Domherr]] Samuel von Thüngen durch die Einführung eines [[Simultankirche|Coexercitiums]], das einen katholischen Gottesdienst durch den Pfarrer von Wolfsmünster ermöglichte, eine Gleichstellung der katholischen Ortseinwohner mit den Protestanten; doch erst im 19. Jahrhundert war die Angelegenheit gelöst. Mit einer [[Matrikel]] für Dittlofsroda wurde 1661 begonnen. Aus den Jahren 1807 und 1808 sind mehrere Berichte über die Anstellung eines katholischen Lehrers bekannt; im Jahr 1813 entstand die Schule des Ortes. Unter den 413 Einwohnern zu dieser Zeit befanden sich viele [[Geschichte der Juden in Deutschland|Juden]]; die 102 Katholiken des Ortes gehörten zur [[Pfarrei]] Wartmannsroth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der jüdischen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Eine jüdische Gemeinde existierte in Dittlofsroda seit dem 18. Jahrhundert. 1833 hatte der Ort 80 jüdische Einwohner, 1910 waren es noch 25. An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde in Dittlofsroda eine [[Synagoge]] (erbaut 1795), eine jüdische Religionsschule und ein rituelles Bad ([[Mikwe]]). 1933 wohnten noch 14 jüdische Personen am Ort. Gemeindevorsteher war zu dieser Zeit Sigmund Stern. Im Zuge des [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogroms 1938]] wurden die jüdischen Einwohner am frühen Abend des 10. November 1938 um ca. 17.30 Uhr von Männern des [[Sturmabteilung|SA]]-Sturms [[Hammelburg]] heimgesucht. Die [[Pogrom]]schläger demolierten in barbarischer Weise die Wohnungen und Geschäfte der jüdischen Familien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge wurde im Innenraum angezündet und „ausgeräuchert“. Danach wurden die Kultgegenstände und das Mobiliar des jüdischen Gotteshauses mit Äxten und Beilen demoliert. Die Pogromtäter kamen aus Hammelburg, [[Neuwirtshaus (Wartmannsroth)|Neuwirtshaus]], [[Schwärzelbach]] und Waizenbach. Der für die Pogrome im Kreis Hammelburg hauptverantwortliche SA-Sturmführer Karl Hartmann, geb. 1911 im Lager Hammelburg, fiel 1941 und konnte nach 1945 für seine schweren Straftaten nicht belangt werden. Die Synagoge blieb als Gebäude bis 1977 erhalten und wurde dann abgerissen. Eine Gedenktafel am Gemeindehaus in Dittlofsroda (neben dem Schützenhaus) erinnert heute an die einstige jüdische Gemeinde mit dem Text: „In Dittlofsroda bestand eine jüdische Kultusgemeinde, deren Synagoge sich im Straßenzug &amp;#039;Zum Schondratal&amp;#039; zwischen Nr. 2 und 8 befand. Die Gemeinde gedenkt ihrer ehemaligen jüdischen Mitbürger. Zur Erinnerung und Mahnung“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den in Dittlofsroda geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in der NS-Zeit umgekommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Else Adler, Isaak Josef Adler, Ludwig Adler, Moritz Adler, Pauline Adler, geb. Schuster; Erna Aron, geb. Goldner; Margarete Feingold, geb. Goldner; Mali Frank, geb. Strauss; Irma Gayer, geb. Goldner; Moses Goldner, Johanna Goldschmidt, Klara Goldschmidt, Lina Goldschmidt, geb. Grünlaub; Sally Goldschmidt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]: [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de Gedenkbuch (Namensverzeichnis)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung nach Wartmannsroth ===&lt;br /&gt;
Dittlofsroda gehörte zu dem am 1. Juli 1972 aufgelösten [[Landkreis Hammelburg]] und kam an diesem Tag zum Landkreis Bad Kissingen. Im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Dittlofsroda am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1978 nach Wartmannsroth eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=738}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wartmannsroth.de/gemeinde/allgemeines/ortsteile/2384.Dittlofsroda.html Webpräsenz von Dittlofsroda auf www.wartmannsroth.de]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Dittlofsroda |ID= ODB_S00003179 |abruf=2023-01-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Wartmannsroth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wartmannsroth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;/div&gt;</summary>
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