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	<title>Dittersbach auf dem Eigen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:41:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dittersbach_auf_dem_Eigen&amp;diff=1784908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: /* Persönlichkeiten */ lk</title>
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		<updated>2026-03-02T22:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; lk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dittersbach auf dem Eigen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bernstadt a. d. Eigen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/01/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/52/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 269 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 250&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 290&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.419&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 504&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen und Fakten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02748&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035823&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dittersbach auf dem Eigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich &amp;#039;&amp;#039;Dittersbach a. d. Eigen&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Dittersbach a.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;E.&amp;#039;&amp;#039;) im sächsischen [[Landkreis Görlitz]] ist seit 1994 Ortsteil von [[Bernstadt auf dem Eigen]]. Der Namenszusatz bezieht sich auf die historische Region des [[Eigen (Oberlausitz)|Eigenschen Kreises]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-j 0030001 Bernstadt auf dem Eigen-Dittersbach auf dem Eigen. Meßtischblatt, Sekt. Ostritz,.jpg|mini|Dittersbach auf dem Eigen auf einem [[Messtischblatt]] aus dem Jahr 1884]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittersbach liegt südöstlich von [[Bernstadt auf dem Eigen]]. In Form eines drei Kilometer langen [[Waldhufendorf]]es zieht es sich entlang des Tals des [[Gaulebach]]s (einem Zufluss der [[Pließnitz]]) zwischen [[Burkersdorf (Zittau)|Burkersdorf]] im Süden und [[Kiesdorf auf dem Eigen]] im Nordosten. Die Siedlungsfläche liegt auf einer Höhe von 250 bis {{Höhe|290|DE-NN|link=true}}, der höchste Punkt innerhalb der 9,42 Hektar großen Flur ist der 381 Meter hohe [[Knorrberg]]. Begrenzt wird Dittersbach im Westen durch den [[Kleiner Nonnenwald|Kleinen Nonnenwald]], der ehemals zum [[Kloster St. Marienstern]] bei Kamenz gehörte, und im Osten durch den [[Klosterwald (Ostritz)|Klosterwald]], der Eigentum des nähergelegenen [[Kloster St. Marienthal|Klosters St. Marienthal]] bei Ostritz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind [[Altbernsdorf auf dem Eigen]] im Norden, Kiesdorf auf dem Eigen im Nordosten, [[Ostritz]] jenseits des Klosterwaldes im Osten, [[Schlegel (Zittau)|Schlegel]] im Südosten, Burkersdorf im Süden, [[Neundorf auf dem Eigen]] jenseits des Kleinen Nonnenwaldes im Westen und Bernstadt auf dem Eigen im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-g 0290001 Bernstadt auf dem Eigen-Dittersbach auf dem Eigen. Ortsansicht mit Windmühle.jpg|mini|Blick auf Dittersbach auf dem Eigen, künstlerische Darstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungsform als Waldhufendorf mit einer solchen Fluraufteilung lässt darauf schließen, dass die Ortsgründung im 13. Jahrhundert in der zweiten Phase der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] erfolgte. Es ist davon auszugehen, dass ein [[Lokator]] namens Dietrich die fränkischen Siedler führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich in Erscheinung trat &amp;#039;&amp;#039;Diterisbach&amp;#039;&amp;#039;, als der [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|schönburgische]] Ritter Bartholomäus von Lybinowe im Jahr 1261 das Niederdorf für 136 Mark an das 1248 von den [[Kamenz (Adelsgeschlecht)|Herren von Kamenz]] gegründete [[Kloster St. Marienstern|Kloster Marienstern]] verkaufte. Das Oberdorf wurde 1285 von den Kamenzern für 700 Mark Silber an das Kloster veräußert. Bereits aus jenem Jahr ist die lateinische Form der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;auf dem Eigen&amp;#039;&amp;#039; überliefert, dreißig Jahre später wird &amp;#039;&amp;#039;Dittrichsbach vfm Eygen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich genannt. Bis spätestens 1382 entstehen im Dorf zwei [[Wassermühle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hussitenkriege]] wurde das Dorf nicht verschont, die Kirche soll 1429 zerstört worden sein. Die Inschrift einer Glocke aus dem Jahr 1469 lässt einen baldigen Wiederaufbau der Kirche vermuten. Der noch heute erhaltene Kirchturm stammt aus dem Jahr 1594.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] kam Dittersbach 1635 noch während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) mit dem [[Markgraftum Oberlausitz]] vom [[Königreich Böhmen]] an das [[Kurfürstentum Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Jahrhundert ließen sich in Dittersbach [[Häusler]] nieder, die [[Weben|Hausweberei]] betrieben. Die Einwohnerzahl stieg von 38 [[Hufner|besessenen Mann]] im Jahr 1600 bis 1777 auf 25 besessene Mann, 20 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 112 Häusler; im Jahr 1845 waren 151 Webstühle im Betrieb. In den Jahren 1800 und 1819 wurden zwei Windmühlen errichtet, außerdem gab es seit dem 18. Jahrhundert Schmiede, Schuhmacher, Bäcker und Fleischer. Später entstanden eine [[Küfer|Böttcherei]] und eine [[Ziegelei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle der alten Kirche wurde 1871 ein größeres Gotteshaus gebaut. Eine neue Orgel (II/23/P) von [[Julius Jahn &amp;amp; Sohn|Julius Jahn]] (Dresden) wurde 1876 errichtet. Die Kirchschule aus dem Jahr 1834 erhielt 1911 ein neues Gebäude, das bereits 1925 eine Vergrößerung erfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Wolkenbruch kamen am 17. Mai 1877 der [[Gustav Adolph Brösel|Pfarrer]] und dessen Sohn ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fielen 22 Dittersbacher, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren es 52. Auf dem Friedhof sind 19 deutsche und zwei ungarische Soldaten beerdigt, die im Zweiten Weltkrieg in der Umgebung Dittersbachs fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde 1946 im Rahmen der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] ein Bauernhof enteignet und mit zwei [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] aufgesiedelt, zehn Hektar Land wurden auf 20 Einwohner aufgeteilt, darunter vier Kleinbauern. Bis zur sozialistischen Kollektivierung der Bauern im Jahr 1960 bestanden mehrere bäuerliche Genossenschaften aus der Vorkriegszeit fort, so dass erst 1958 eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) vom Typ III gegründet wurde. Aus den Umstrukturierungen der Genossenschaften in den siebziger Jahren gingen die &amp;#039;&amp;#039;LPG (P) Schönau&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;LPG (T) „Vorwärts“&amp;#039;&amp;#039; (Dittersbach und Kiesdorf) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Verwaltungsreform von 1952|Verwaltungsreform in der DDR am 25. Juli 1952]] wurden die fünf östlichen Orte des Eigenschen Kreises ([[Altbernsdorf auf dem Eigen|Altbernsdorf]], [[Berzdorf auf dem Eigen|Berzdorf]], Dittersbach, [[Kiesdorf auf dem Eigen|Kiesdorf]] und [[Schönau auf dem Eigen|Schönau]]) vom aufgelösten [[Amtshauptmannschaft Löbau|Landkreis Löbau]] zum [[Kreis Görlitz-Land]] geschlagen, während der Rest beim neuen [[Kreis Löbau]] verblieb. Als es nach der [[Wende (DDR)|politischen Wende]] am 1. August 1994 zur [[Kreisreform Sachsen 1994/1996|ersten Kreisreform in Sachsen]] kam, wurde der Eigensche Kreis vollständig dem [[Landkreis Löbau-Zittau]] angegliedert. Bereits zum 1. Januar 1994 wechselte Dittersbach durch Eingliederung nach [[Bernstadt auf dem Eigen|Bernstadt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot; /&amp;gt; vom [[Kreis Görlitz|Landkreis Görlitz-Land]] zum [[Kreis Löbau|Landkreis Löbau]], drei Monate später wurde auch Altbernsdorf nach Bernstadt auf selbige Weise eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kreisreform Sachsen 2008|zweiten Kreisreform in Sachsen]] am 1. August 2008 liegt Dittersbach auf dem Eigen im neu gegründeten [[Landkreis Görlitz]]. Das [[Waldhufendorf]] beging um Pfingsten 2011 eine Festwoche anlässlich des 750. Jubiläums der urkundlichen Ersterwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; ||align=right| 984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||align=right| 833&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||align=right| 801&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 870&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 761&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right|1.058&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right|1.029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH-Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; ||align=right| 866&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 ||align=right| 797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 ||align=right| 732&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot; /&amp;gt; ||align=right| 673&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 ||align=right| 639&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen und Fakten&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 534 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zinsregister des Klosters Marienstern aus den Jahren 1374/1382 führt für Dittersbach 36 [[Hufner]] sowie die zinsfreie [[Wittum|Pfarrwidmut]] und eine Freihufe des [[Kretscham]]s. Im Jahr 1600 werden ebenfalls 38 [[besessene Mann]] genannt. Durch Zuzug von [[Häusler]]n wuchs die Bevölkerung bis zum sächsischen Landesrezess 1777 stark an, es wurden 25 besessene Mann, 20 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 112 Häusler verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Bevölkerungserhebung nach Einwohnerzahl in Sachsen wurden 984 Einwohner im Jahr 1834 gezählt. Ihre Zahl fiel bis 1910 auf 801, danach kam es zu einem kurzzeitigen Anstieg auf 870 im Jahr 1925, dem sich ein Rückgang auf 761 Einwohner im Mai 1939 anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemals deutschen Ostgebieten auf 1058 im Jahr 1946 an, lag aber bereits 1964 schon nur noch bei 866. In den folgenden Jahrzehnten hat sich der Rückgang fortgesetzt, bei der Eingemeindung hatte Dittersbach nur noch 639 Einwohner und zum Jahresende 2010 waren es 534, was einer Halbierung seit Kriegsende nahekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der religiöse Anteil der Einwohner ist überwiegend evangelisch-lutherischer Konfession. Im Jahr 1925 waren von 870 Einwohnern 815 evangelischen (93,7 %), 44 katholischen und 11 anderen Glaubens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Urkundlich belegte Formen des Ortsnamens sind &amp;#039;&amp;#039;Diterisbach&amp;#039;&amp;#039; (1261), &amp;#039;&amp;#039;Ditherichsbach&amp;#039;&amp;#039; (1283), &amp;#039;&amp;#039;Ditherichsbach&amp;#039;&amp;#039; (1285), &amp;#039;&amp;#039;Dittrichsbach vfm Eygen&amp;#039;&amp;#039; (1315), &amp;#039;&amp;#039;Ditherichspach&amp;#039;&amp;#039; (1374/1382), &amp;#039;&amp;#039;Diettirsbach&amp;#039;&amp;#039; (1430) und &amp;#039;&amp;#039;Dittersbach&amp;#039;&amp;#039; (1486).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens sieht [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] als „[d]as im Bachgrund gelegene Dorf eines &amp;#039;&amp;#039;Dietrich&amp;#039;&amp;#039;“. Namensgeber war eventuell Dietrich [[Kittlitz (Adelsgeschlecht)|von Kittlitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Peter Noack (lat. &amp;#039;&amp;#039;Petrus Noachus&amp;#039;&amp;#039;; 1652–1695) aus [[Zschornau]] bei Kamenz war seit 1689 Pfarrer in Dittersbach.&lt;br /&gt;
* [[Julius Pfeiffer]] (1824–1910) aus Dittersbach war ein Jurist, Rittergutsbesitzer und nationalliberaler Politiker.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kopietz]] (1916–1997) aus Dittersbach war ein Journalist und Chefredakteur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dittersbach auf dem Eigen Kirche 01.jpg|mini|Kirche in Dittersbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche ist eine Saalkirche aus den Jahren 1870/71 unter Verwendung eines Westturms aus dem Jahr 1594.  Die Kirche ist ein verputzter Ziegelbau mit Satteldach und hohen Rundbogenfenstern; der eingezogene Chor mit seitlichen Anbauten endet in einer [[Apsis]] mit polygonalem Schluss. Der Westturm ist im Untergeschoss quadratisch und im Obergeschoss achteckig mit einer doppelt geschweiften [[Haube (Architektur)|Haube]]. Interessant ist die ornamentale [[Quaderputz|Putzquaderung]] am Turm nach Vorbild von [[Schloss Friedland]] (Böhmen), die 1594 von Michael Kielmann aus Friedland geschaffen wurde; der Turm wurde 1971 restauriert. Ein rundbogiges Eingangsportal mit seitlichen [[Strebepfeiler]]n am Turm erschließt das Bauwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern schließt eine ornamental bemalte Flachdecke den Raum; sie wird von acht Holzsäulen mit stuckierten [[Kompositkapitell|Kompositkapitellen]] getragen. Ein runder Triumphbogen führt zum tonnengewölbten Chor. Doppelte Holzemporen sind an der Nord- und Südseite eingebaut, im Westen eine Orgelempore. An der Nord- und Südseite führt je ein dreibogiger verglaster Durchgang zu den Nebenräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel aus Holz hat einen oktogonalen Korb und einen Schalldeckel. Im Raum südlich des Chores steht die neugotische, weiß und goldgefasste Sandsteintaufe aus der Entstehungszeit. Die Orgel ist ein Werk von Julius Jahn aus dem Jahr 1876.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen I. Regierungsbezirk Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1996, ISBN 3-422-03043-3, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kirchhofsmauer findet sich ein eingemauertes barockes Grabdenkmal aus der Zeit um 1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung ===&lt;br /&gt;
In Dittersbach sind über 20 [[Umgebindehaus|Umgebindehäuser]], überwiegend aus dem frühen 19. Jahrhundert, als Kulturdenkmale erhalten. Eine hohe [[Stieleiche]] in der Nähe des Hauses Dorfstraße 10 steht unter Naturschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH-Denkmale&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|54|201–204}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Dittersbach auf dem Eigen in alter und neuer Zeit | Hrsg=Rat der Gemeinde Dittersbach | Datum=1986}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|34|93|97|Dittersbach (auf dem Eigen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Daten zur Geschichte sind im Wesentlichen dem Band 54 der &amp;#039;&amp;#039;[[Werte der Deutschen Heimat]],&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;201–204 entnommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HOV|Dittersbach_(1)_a._d._Eigen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH-Einwohner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WdH|54|226}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Regionalregister Sachsen|idReg=3149|Abruf=2020-11-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahlen und Fakten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=http://www.bernstadt.info/statist.htm | titel=Zahlen und Fakten | hrsg=Stadtverwaltung Bernstadt a. d. Eigen | abruf=2019-05-21 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304040611/http://www.bernstadt.info/statist.htm | archiv-datum=2016-03-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EichlerWalther&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] | Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch | Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte | BandReihe=28 | Verlag=Akademie-Verlag | Ort=Berlin | Datum=1975 | Seiten=52}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH-Denkmale&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WdH|54|204, 245}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dittersbachaufdemeigen.de/ DittersbachaufdemEigen.de] – private Website&lt;br /&gt;
* [http://www.bernstadt.info/d-bach.htm Dittersbach auf dem Eigen] – Informationen zum Ort auf der Website von Bernstadt auf dem Eigen&lt;br /&gt;
* [http://www.einmalimjahr.info/Dittersbach/dittersbach.html Dittersbach auf dem Eigen] – Informationen zum Ort auf der Website des Jugendvereins Eintracht Dittersbach a. d. Eigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2091988-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Bernstadt auf dem Eigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernstadt a. d. Eigen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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