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	<title>Dittelsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dittelsdorf&amp;diff=2072615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-22T13:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Dittelsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Zittau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/57/11.46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 14/52/21.87/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 267 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.48&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 814&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2016-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zittau.eu/2_rathaus/stadtanzeiger/2016/stadtanzeiger_281.pdf |titel=Stadtanzeiger Nr. 281 (April 2016) |hrsg=Stadtverwaltung Zittau |datum=2016-04-10 |format=PDF; 2,1 MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160419165735/http://zittau.eu/2_rathaus/stadtanzeiger/2016/stadtanzeiger_281.pdf |archiv-datum=2016-04-19 |abruf=2016-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2002-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Hirschfelde (Zittau)|Hirschfelde]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 02788&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 035843&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = ZI Stadtgliederung Dittelsdorf.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Dittelsdorf auf dem Gebiet der Stadt Zittau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dittelsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in der südöstlichen [[Oberlausitz]] im [[Landkreis Görlitz]]. Das [[Sachsen|sächsische]] Dorf hat rund 900 Einwohner und war bis zur Eingemeindung nach [[Hirschfelde (Zittau)|Hirschfelde]] 2002 eine eigenständige Gemeinde. Seit 2007 ist Dittelsdorf ein Ortsteil der Stadt [[Zittau]]. Das Dorf ist bekannt für die über 120 sehr gut erhaltenen und gepflegten [[Umgebindehaus|Umgebindehäuser]] aus dem 17. bis 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im südöstlichen Teil des Landkreises, etwa zehn Kilometer nördlich von Zittau und liegt an den Hängen des [[Steinberg (Wittgendorf)|Steinbergs]] und des [[Buchberg (Lausitzer Bergland)|Buchbergs]]. Der Ort wird vom Buchbergbach und dem Ziegelscheunenbach durchzogen, die sich im Niederdorf vereinen und anschließend in den [[Kemmlitzbach]] münden. In seiner Bebauung schließt sich Dittelsdorf an das südöstlich gelegene Hirschfelde an. Nahe gelegene Waldgebiete sind der [[Kolsterwald (Ostritz)|Klosterwald]] im Nordosten und der [[Oberwald (Oberlausitz)|Oberwald]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dittelsdorf wurde am 22.&amp;amp;nbsp;September 1369 erstmals urkundlich erwähnt, als Friedrich von Kyaw einen Teil des Dorfes an das [[Kloster St. Marienthal]] verkaufte. Auch die Stadt Zittau besaß Güter in Dittelsdorf, diese wurden jedoch nach dem [[Oberlausitzer Pönfall]] von [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] eingezogen und mussten in den folgenden Jahrzehnten von Zittau erneut erworben werden. 1558 erwarb die Stadt deshalb mehrere Bauerngüter im Ort. Während der [[Reformation]] fiel 1570 auch der ehemalige Besitz der [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterkommende]] Hirschfelde an Zittau. Die Herrschaft des Klosters und der Stadt hielt bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittelsdorf war seit jeher durch Ackerbau und [[Weben|Hausweberei]] geprägt, daher traf die [[Industrielle Revolution|Industrialisierung]] den Ort hart. Viele der ehemaligen [[Flachsfaser|Leineweber]] mussten nun in den Hirschfelder Werken und später auch im [[Kraftwerk Hirschfelde]] arbeiten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstanden bis 1960 auch in diesem Dorf drei [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2002 wurde Dittelsdorf mit Hirschfelde zusammengeschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_2002.pdf |titel=Gebietsänderungen ab 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2002 bis 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2002 |hrsg=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen |format=PDF; 10 kB |abruf=2011-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und fünf Jahre später zusammen mit dieser Gemeinde in Zittau eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_2007.pdf |titel=Gebietsänderungen ab 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 |hrsg=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen |format=PDF; 10 kB |abruf=2011-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547 || align=right| 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1777 || align=right| 850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790 || align=right| 857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || align=right| 1228&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837 || align=right| 1436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einw_1855&amp;quot;&amp;gt;{{OV 1855|12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=right| 1502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=right| 1577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=right| 1495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=right| 1429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=right| 1460&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=right| 1428&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=right| 1355&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=right| 2079&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=right| 2207&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || align=right| 1661&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=right| 1132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=right| 1024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10/2010 || align=right| 873&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10/2011 || align=right| 855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10/2012 || align=right| 840&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1547 wirtschafteten im Zittauer Anteil von Dittelsdorf 21 [[Hufner|besessene Mann]]. Bis 1777 kamen im gesamten Dorf noch 46 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 122 [[Häusler]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Bevölkerungserhebung in Sachsen, in der nicht die Besitzverhältnisse, sondern jeder einzelne Einwohner gleichwertig gezählt wurde, erfolgte im Jahr 1834, damals lebten 1436 Personen im Ort. Die Bevölkerung vergrößerte sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf 1577 Einwohner im Jahr 1871, fiel aber bis 1890 auf 1460. Bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] blieb die Einwohnerzahl konstant bei etwa 1400 Bewohnern. Nach Ende des Krieges fanden viele Flüchtlinge in Dittelsdorf eine neue Heimat, so dass die Bevölkerung auf über 2200 Einwohner anwuchs. Bis zur Jahrtausendwende fiel die Einwohnerzahl immer weiter, so dass heute noch knapp 850 Menschen in Dittelsdorf leben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dittelsdorf Zentrum.jpg|Dittelsdorf Zentrum&lt;br /&gt;
Dittelsdorf Viebig.jpg|Der Viebig&lt;br /&gt;
Dittelsdorf Schlegler Feld.jpg|Schlegler Feld&lt;br /&gt;
Dittelsdorf Hirschfelder Straße.jpg|Hirschfelder Straße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamenformen ===&lt;br /&gt;
Ortsnamensformen von Dittelsdorf sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Ditlichstorf &amp;#039;&amp;#039; (1369), &amp;#039;&amp;#039;Dytrichsdorff &amp;#039;&amp;#039; (1406), &amp;#039;&amp;#039;Dythleybsdorff&amp;#039;&amp;#039; (1410), &amp;#039;&amp;#039;Ditilsdorff&amp;#039;&amp;#039; (1420), &amp;#039;&amp;#039;Dytrichsdorff&amp;#039;&amp;#039; (1424) und &amp;#039;&amp;#039;Tittelsdorf&amp;#039;&amp;#039; (1777). Seit 1791 ist die Form &amp;#039;&amp;#039;Dittelsdorf&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Man geht davon aus, dass der Ort seinen Namen von einem [[Lokator]] namens Ditlich erhielt, der das Dorf anlegte oder zumindest erweiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Neben den vielen Umgebindehäusern ist auch die von 1848 bis 1850 nach Plänen von [[Carl August Schramm (Architekt)|Carl August Schramm]] erbaute Matthäuskirche sehenswert. Sie wurde im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil auf einer Anhöhe über dem Dorf errichtet. Durch ihre vielen kleinen Türmchen ist sie architektonisch besonders interessant.&lt;br /&gt;
Weiter von Interesse ist das &amp;#039;&amp;#039;Museum Dittelsdorf&amp;#039;&amp;#039;, das in einem restaurierten Umgebindehaus untergebracht ist. Hier werden in unregelmäßigen Abständen Kunstausstellungen oder Sammlungen von historischen Gegenständen präsentiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthäuskirche Ditteldorf Hirschfelde Zittau 1895.png|mini|Die Dittelsdorfer Matthäuskirche um 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friedhof in Dittelsdorf zählt seit der Eingemeindung 2007 zur Gruppe der [[Friedhöfe in Zittau]]. Er ist aus einem historischen Kirchhof hervorgegangen und wird als konfessionelle Begräbnisstätte von der Kirchgemeinde Siebenkirchen-Dittelsdorf im [[Kirchenbezirk Löbau-Zittau]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.siebenkirchen.de/friedhof/ Friedhöfe in Siebenkirchen], Zugriff am 24. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Friedhof in Dittelsdorf existieren eine Grabstätte und ein Gedenkstein von 1945 für die [[Verfolgter des Naziregimes|Verfolgten des Naziregimes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Personen wurden in Dittelsdorf geboren oder wirkten hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carl August Schramm (Architekt)|Carl August Schramm]] (1807–1869), Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Moritz Fünfstück]] (1856–1925), Botaniker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Günter Tiedeken]] (1932–2019), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Arnold (Gewichtheber)|Karl Arnold]] (1940–2012), Gewichtheber (DDR)&lt;br /&gt;
* [[Karl Gottfried Hiller|Karl Hiller]] (1930–2025), Pharmazeut und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte im Besitz des Klosters St. Marienthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|16|89ff|2|1971}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Hiller |Titel=Geschichte des Dorfes Dittelsdorf in der sächsischen Oberlausitz |Verlag=W. Böhm |Ort=Zittau |Datum=1895 |Online={{Digitalisat |1=http://mitglied.multimania.de/jens_hoehne/chronik.html}} |Abruf=2010-09-06}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|29|11|13|Dittelsdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zittau.de/de/unsere-stadt/ortsteile/dittelsdorf Stadt Zittau – Ortsteil Dittelsdorf]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Dittelsdorf|Dittelsdorf}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dittelsdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Dittelsdorf Panorama.JPG|1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Zittau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgliederung (Zittau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1369]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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