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	<title>Dithmarschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Landschaft und insbesondere deren Geschichte im Mittelalter; zu anderen Aspekten und insbesondere der Gegenwart siehe: [[Kreis Dithmarschen]]; zu den Schiffen der [[Dithmarschen-Klasse]] siehe dort.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dithmarschen.jpg|miniatur|Der [[Trischendamm]] bei [[Friedrichskoog]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dithmarschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region und ein [[Kreis Dithmarschen|Kreis]] in [[Schleswig-Holstein]] zwischen [[Nordsee]], [[Eider]], [[Elbe]] und [[Nord-Ostsee-Kanal]] / [[Holstenau]]. Die Grenzen bestehen seit dem [[Mittelalter]]. Dithmarschen wird traditionell als eine (ehemalige) freie [[Bauernrepublik]] bezeichnet. Dies stimmt insofern nicht, als Dithmarschen nie [[Lehnswesen|lehensunabhängig]] (das heißt formal frei) war. Weil aber einige Lehnsherren, wie beispielsweise die [[Erzbistum Bremen|Bremer Erzbischöfe]], ihre Lehnshoheit nicht straff ausübten, konnte sich eine Art Selbstverwaltung herausbilden (siehe [[Achtundvierziger (Dithmarschen)|Achtundvierziger]]). Die &amp;#039;&amp;#039;Landschaft Dithmarschen&amp;#039;&amp;#039; gehört daher zusammen mit den Landschaften [[Eiderstedt]] und [[Fehmarn]] zu den Bereichen in Schleswig-Holstein, in denen sich keine [[Adliges Gut|adligen Gutsherrschaften]] entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verwaltungsreform 1970 wurden die Kreise [[Kreis Norderdithmarschen|Norderdithmarschen]] und [[Kreis Süderdithmarschen|Süderdithmarschen]] zum [[Kreis Dithmarschen]] zusammengelegt und [[Heide (Holstein)|Heide]] zur Kreisstadt bestimmt. Damit wurde die seit 1559 fast ununterbrochen bestehende Zersplitterung der ehemaligen Landschaft in zunächst drei, dann jahrhundertelang zwei Teile wieder beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Orte neben Heide sind die ehemalige Hauptstadt [[Meldorf]] mit ihrer als &amp;#039;&amp;#039;[[St. Johannis (Meldorf)|Meldorfer Dom]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Pfarrkirche und außerdem [[Brunsbüttel]], [[Burg (Dithmarschen)|Burg]], [[Marne (Holstein)|Marne]] und [[Wesselburen]] sowie die bekannten Ferienorte [[Büsum]] und [[Friedrichskoog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der das Land westlich begrenzenden Nordseeküste ausgehend besteht Dithmarschen aus [[Marschland]], im Landesinnern aus [[Geest]]-Gebieten. Die Grenze zu Holstein im engeren Sinn bzw. heute zum [[Kreis Steinburg]] bildete die Holstenau, die heute vom Nord-Ostsee-Kanal durchschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ältesten Funde aus Dithmarschen stammen aus dem [[Mittelpaläolithikum|Mittel-]] und [[Jungpaläolithikum]] und befinden sich in der Geest bei [[Schalkholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere die Siedlungsgeschichte des Küstengebietes ist gut erforscht. Archäologische Untersuchungen zeigen, dass die vor 2500 Jahren entstandene alte Marsch im frühen 1. Jahrhundert besiedelt wurde. Ein niedriger Sturmflutspiegel erlaubte zunächst die Anlage von Flachsiedlungen, also in diesem Fall Siedlungen zwischen dem  [[Warft]]niveau und knapp über [[Normalnull|N.N]] (Tiebensee, Haferwisch westlich von Heide). Steigende Sturmflutspiegelstände erforderten bereits seit 50 n. Chr. den Bau von [[Warft|Wurten]] (unter anderem Süderbusenwurth). Nachdem das Küstengebiet im 3./4. Jahrhundert n. Chr. offenbar weitgehend verlassen wurde, wurden die Marschen seit dem 7. Jahrhundert neu besiedelt. Ausgrabungen auf frühmittelalterlichen Dorfwurten wurden in [[Wellinghusen]] und [[Wesselburener Deichhausen|Hassenbüttel]] durchgeführt. Seit dem 12. Jahrhundert legten genossenwirtschaftliche Verbände (Geschlechter) Deiche an den [[Seemarsch]]en an; dadurch wurden die bis dahin vermoorten Sietlandsmarschen [[Landgewinnung|entwässert]]. Hier entstanden in der Folgezeit zahlreiche [[Hufe|Marschhufensiedlungen]] (etwa [[Barlt]], [[Norderwöhrden|Wennemannswisch]], [[Haferwisch]] und [[Oesterwurth|Hödienwisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Dithmarschen gehörte zum sächsischen Stammesherzogtum und wurde 804 von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] im Zuge der [[Sachsenkriege Karls des Großen|Sachsenkriege]] angeblich zusammen mit dem [[Holstein|Holsten]]- und dem [[Stormarn]]gau unterworfen. Tatsächlich wurde aber 809/810 nur eine einzige fränkische Burg, die [[Burg Esesfeld|Esesfeldburg]] beim späteren [[Itzehoe]], errichtet, die bereits um 830 wieder aufgegeben wurde. Karl ermunterte vielmehr zunächst die slawischen [[Abodriten]], sich die drei nordelbischen Sachsengaue Stormarn, Holstein und Dithmarschen anzueignen. Sein Plan, so einen slawischen Keil zwischen [[Dänemark]] und das [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] zu schieben, misslang, weil die Abodriten die Seiten wechselten und sich mit Dänemark gegen das Frankenreich verbündeten. Deshalb konnte nur ein einziger Stützpunkt in [[Nordalbingien]] –&amp;amp;nbsp;die Burg bei Itzehoe&amp;amp;nbsp;– gehalten werden. Stattdessen wurde 811 die [[Eider]] vertraglich als Grenze zwischen dem dänischen und dem fränkischen Reich festgelegt. Erst Karls Nachfolgern gelang es, zeitweilig einen abhängigen [[Pufferzone|Pufferstaat]] zwischen Dänemark im Norden, dem [[Limes Saxoniae|Limes gegen die Slawen]] im Osten und Niedersachsen als Teil des Frankenreiches zu etablieren. Sie gestatteten um 860 dem landesflüchtigen Dänenkönig [[Rörik von Dorestad|Rorik]], der als Lehnsmann des Kaisers bis 867 in West- und Ostfriesland bis [[Cuxhaven]] (wo man ein nordisches Kastell ausgegraben hat) regierte, das Land „zwischen der Eider und dem Meer“ –&amp;amp;nbsp;Dithmarschen und die Region [[Hanerau-Hademarschen|Hademarschen]]&amp;amp;nbsp;– zu besetzen und dort mit einigen hundert dänischen und [[Friesen|friesischen]] Gefolgsleuten sowie deren Frauen und Kindern zu siedeln. Wann diese dänische Herrschaft in Dithmarschen endete, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DTHM Kirchspi alt.JPG|miniatur|Die Dithmarscher Urkirchspiele. In Schwarz: die heutige Küstenlinie]]&lt;br /&gt;
[[Adam von Bremen]] berichtete um 1075: &amp;#039;&amp;#039;Transalbianorum Saxonum populi sunt tres: primi ad occeanum sunt Tedmarsgoi, et eorum ecclesia mater in Melindorp&amp;#039;&amp;#039;, das heißt: „Der nordelbischen Völker der Sachsen sind drei: die ersten am Ozean (gemeint ist der &amp;#039;&amp;#039;Oceanus Britannicus&amp;#039;&amp;#039;, die Nordsee) sind die Dithmarscher, und ihre Mutterkirche (ist) in [[Meldorf]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Adam von Bremen: &amp;#039;&amp;#039;[[Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum]]&amp;#039;&amp;#039; Buch&amp;amp;nbsp;II, Kapitel&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er berichtet weiter, dass [[Hamburg]] der Hauptort für alle drei sächsischen Stämme nördlich der Elbe sei – was aber ausschließlich kirchenpolitisch zu verstehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich reichte die Macht der Adeligen, die formal die Grafschaft Holstein und Dithmarschen regierten, anfangs kaum über Hamburg hinaus. Dithmarschen und Holstein waren politisch selbständige [[Gau]]e, die wohl vom [[Thing|Ting]] aller freien Männer selbstverwaltet wurden und sich in regelmäßigen Tingversammlungen aus ihrer Mitte Hertoge ([[Feldherr|Heerführer]]) und [[Overbode]]n wählten, jedoch ist über die dithmarscher Overboden und Heerführer nahezu nichts beschrieben, vom Stande und zeitlichen Vorkommen gehen [[Hans Meyer (Afrikaforscher)|Hans Heinrich Joseph Meyer]] und Neocorus von dem [[Geschlecht der Woldersmannen]] aus. Diese politische Selbstständigkeit drückt sich unter anderem im Vertrag [[Eddelak]]s und weiterer Dithmarscher [[Kirchspiel]]e mit der Hamburger Kaufmannschaft um 1200 aus, unter anderem um den [[Strandräuber|Strandraub]] Hamburger Waren zu unterbinden. Der formale Lehnsherr wurde in dieser Angelegenheit noch nicht einmal einbezogen. In Holstein blieb das &amp;#039;&amp;#039;Go-Ting&amp;#039;&amp;#039; bis 1550 bzw. 1602 eine politische Institution der freien Bauernschaft und des einheimischen Adels, seit 1400 allerdings in Anwesenheit des Grafen bzw. Herzogs von Holstein. Allerdings gelang es den [[Haus Schauenburg|Grafen von Schauenburg]] seit dem 12. Jahrhundert, ihre Herrschaft über Holstein und Stormarn schrittweise zu festigen und die slawischen Gebiete in Ostholstein ihrem Machtbereich hinzuzufügen. Seit dem 14. Jahrhundert versuchten sie, ihren Einfluss auch auf Dithmarschen auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits um 1100 übte der Bremer Erzbischof die Lehnshoheit über Dithmarschen aus. Allerdings wurde dieses Recht später an die [[Grafschaft Stade|Grafen von Stade]] weitergegeben. Deren letzter [[Udonen|udonischer]] Vertreter, Graf [[Rudolf II. (Stade)|Rudolf&amp;amp;nbsp;II. von Stade]], wurde 1144 von den Dithmarschern ermordet, und Dithmarschen fiel durch einen Tauschvertrag von Rudolfs Bruder [[Hartwig I. (Bremen)|Hartwig]] mit dem [[Erzbistum Bremen]] an den ursprünglichen Lehnsherrn zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier begann ein Streit zwischen dem Bistum, [[Adolf III. (Schauenburg und Holstein)|Adolf III.]] und dem aufstrebenden [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]], der sich, einige Vasallen und Erben als Grafen von Stade und somit auch Dithmarschens einsetzte. Neben Heinrich und seinen Erben waren nur die Vasallen Reinhold von [[Artlenburg]] (dessen Sitz die [[Stellerburg]] war, die er selbst errichten ließ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Hanssen / H. Wolf |Titel=Chronik des Landes Dithmarschen von J. Hanssen und H. Wolf |Verlag=Langhoffsche Buchdruckerei |Ort=Hamburg |Datum=1833 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Schack (Adelsgeschlecht)|Eckhard Schack]] (der gleichwohl Vasall von König [[Knut VI.|Knut IV.]] war und der ihn einsetzte) geduldete, wenn auch verhasste Lehnsherren. Reinhold und Eckhard waren auch formell die einzigen Grafen, die nur über Dithmarschen eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Bornhöved (1227)|Schlacht bei Bornhöved]] 1227 gehörte das Gebiet zum Erzbistum Bremen, wobei der Bremer Einfluss in Dithmarschen aber nicht sehr ausgeprägt war. In den ganzen militärischen und politischen Auseinandersetzungen zwischen Adolf III., [[Heinrich (V.) der Ältere von Braunschweig|Heinrich (V.) des Älteren]]/[[Otto I. (Braunschweig)|Otto das Kind]] und dem Bistum in der Zeit zwischen [[Hartwig II. (Bremen)|Hartwig II.]] und [[Gerhard II. (Bremen)|Gerhard II.]] kam es nach einem Vergleich zuletzt wieder zu Bremen. Des Weiteren sprachen sich der Overbode des Geschlechts der Wollersen, sowie später die „potiores terrae“ („Wichtigen des Landes“) selbigem, des Wurthmannen-Geschlechts, sowie des Meymannen-Geschlechts für die Bindung zum Erzbistum aus. 1288 folgte der „[[Hasenkrieg]]“ gegen die Holsteiner. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts entwickelte sich aus den regionalen Ting-Strukturen in Dithmarschen eine Föderation eigenständiger Kirchspiele. 1403/4 folgte die [[Schlacht in der Süderhamme]]. Das mittelalterliche Wappen Dithmarschens zeigt den [[Oswald (Northumbria)|heiligen Oswaldus]] und die [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]] und im Hintergrund den [[St. Johannis (Meldorf)|Meldorfer Dom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1447 wurde das [[Dithmarscher Landrecht]] aufgezeichnet. Es wurde ein Obergericht geschaffen, mit 48 auf Lebenszeit eingesetzten Richtern ([[Achtundvierziger (Dithmarschen)|Achtundvierziger]]). Diese entwickelten sich zum eigentlichen Selbstverwaltungsorgan der entstehenden Bauernrepublik Dithmarschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Dithmarschen vom Wohlstand der großbäuerlichen Oberschicht, hohem Selbstbewusstsein und faktisch weitgehender Unabhängigkeit gekennzeichnet. Gewaltsame Unterwerfungsversuche scheiterten wiederholt ([[Schlacht von Wöhrden]] 1319 gegen Holstein, [[Schlacht in der Süderhamme]] 1403/04 gegen [[Albrecht II. (Holstein)|Albrecht von Holstein]] und [[Gerhard VI. (Holstein-Rendsburg)|Gerhard&amp;amp;nbsp;VI. von Holstein-Rendsburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar des Jahres 1500 besiegten die Dithmarscher unter [[Wulf Isebrand]] in der [[Schlacht bei Hemmingstedt]] ein dänisch-schleswig-holsteinisches Heer unter König [[Johann I. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Johann]], in [[Personalunion]] König von [[Kalmarer Union|Dänemark, Norwegen und Schweden]] und Herzog in den königlichen Anteilen [[Herzogtum Schleswig|Schleswigs]] und [[Herzogtum Holstein|Holsteins]], sowie seinem Bruder [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich]], Herzog in den [[Schleswig-Holstein-Gottorf|gottorfschen Anteilen]] Schleswigs und Holsteins. Die anrückende Streitmacht bestand vor allem aus einer im Marschenkrieg spezialisierten Infanterietruppe, der aus [[Landsknecht]]en zusammengesetzten &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarze Garde (Landsknechtsregiment)|Schwarzen Garde]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie einigen adligen Reitereinheiten, war aber schlecht geführt. Die Bauern konnten dieses Heer überraschend vernichten. Sie vermieden zunächst eine offene Schlacht, öffneten im Marschland die [[Deich]]e und ließen das anrückende Heer auf dem engen Damm der Straße von [[Meldorf]] nach [[Heide (Holstein)|Heide]] an der [[Dusenddüwelswarf]] in der Nähe von [[Hemmingstedt]] in eine nasse Falle tappen. Ihr Schlachtruf war „Wohr di, Goor, de Buur, de kump!“ („Hüte dich, Garde, der Bauer, der kommt!“). Ein Großteil der Söldner, die dicht gedrängt an der Spitze des Heeres marschierten, und der schwer gepanzerten schleswig-holsteinischen Ritter kam um, als sie den völlig verstopften und kaum zu verteidigenden Straßendamm verließen und in der gefluteten Marsch von den hier überlegenen Bauern gestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste, nun gründlich vorbereitete Einmarsch dänisch-schleswig-holsteinischer Truppen unter dem Feldherrn [[Johann Rantzau]], die sogenannte [[Letzte Fehde]], konnte dann allerdings 1559 von den Dithmarschern nicht mehr aufgehalten werden. Die Bauern wurden besiegt und verloren ihre Freiheiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Westerkoog feb.jpg|miniatur|[[Hedwigenkoog|Westerkoog]] (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung wurde Dithmarschen in drei Teile geteilt: Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] erhielt den nördlichen, sein Bruder Herzog [[Johann (Schleswig-Holstein-Hadersleben)|Johann von Schleswig-Holstein-Hadersleben]] den mittleren und König [[Friedrich II. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Dänemark]] den südlichen Teil. Nach Johanns Tod von 1581 teilten Adolf und Friedrich dessen Anteile unter der Gottorfer und der königlichen Linie auf. Norder- und Süderdithmarschen existieren fortan als [[Landschaft (Herzogtum Schleswig)|Landschaften]] mit einer eigenen Landschaftsordnung und einem Landvogt bzw. Statthalter an der Spitze. Dieser war nicht nur der Obrigkeit, sondern auch den Kirchspielsleuten verpflichtet. Nach 1864 wurden die beiden Landschaften zu Landkreisen gleichen Namens umgestaltet. Das Dithmarscher Landrecht blieb in einer reformierten Fassung von 1567 bis in das 19. Jahrhundert hinein bestehen, die weiterhin stattfindende Prosperität zeigt sich auch daran, dass 1585 [[Büsum]] (damals „Busen“) eingedeicht und so von einer Insel zum Teil des Festlands gemacht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dithmarschen.Deiche.png|miniatur|Eindeichungen in Dithmarschen]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten durchlitt Dithmarschen mehrere Kriege und Sturmfluten, die die Landschaft stark in Mitleidenschaft zogen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bekämpften sich vor allem schwedische und [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserliche Truppen]], während im [[Nordische Kriege|nordischen Krieg]] schwedische und herzogliche Truppen auf dänische stießen. Während die [[Burchardiflut]] 1634 vor allem Nordfriesland traf und in Dithmarschen weniger schwere Verwüstungen anrichtete, litt die Landschaft vor allem unter der [[Weihnachtsflut 1717|Weihnachtsflut]] von 1717.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vertrag von Zarskoje Selo]] von 1773 war dann auch Norderdithmarschen dem dänischen König in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein unterstellt. In der Folge wurde die durch häufige Kriege zerstörte Landschaft durch Aufteilung der [[Meente]] (Allgemeinbesitz), [[Separation (Flurbereinigung)|Verkoppelung]] der Einzelhöfe und die Anlage von [[Wallhecke|Knicks]] reformiert und das ländliche Wegenetz neustrukturiert. Nach 1814 beteiligten sich Dithmarscher an den Aufständen gegen [[Napoleon Bonaparte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] (1864) und dem Krieg Preußens gegen Österreich (1866) wurde Dithmarschen im Jahre 1867 mit [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und dem restlichen [[Herzogtum Holstein|Holstein]] zur [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Schleswig-Holstein]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weißkohlfeld.JPG|miniatur|Kohlfeld bei Neuenkirchen]]&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts begann großflächig der [[Kohl]]-Anbau in der Region, der sie bis heute bekannt macht. Nach einem mit dem [[Nord-Ostsee-Kanal]] (ehemals „Kaiser-Wilhelm-Kanal“) einhergehenden Aufschwung brachte der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] einen Niedergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dithmarschen und der Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Dithmarschen war eine frühe Hochburg des [[Nationalsozialismus]]. Eine antirepublikanische und gegen die [[Moderne]] gerichtete Grundstimmung führte dazu, dass die nationalsozialistische [[Blut-und-Boden-Ideologie]] in Dithmarschen auf fruchtbaren Boden fiel, was besonders ab 1928 durch die [[Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)|Landvolkbewegung]] zum Ausdruck kam. Die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] erzielte bereits bei der [[Reichstagswahlen in Deutschland|Reichstagswahl]] am 20. Mai 1928 einen Stimmanteil von 18 Prozent – in der gesamten Provinz Schleswig-Holstein lag sie zu dieser Zeit bei vier Prozent. Bei der Reichstagswahl 1930 waren es bereits 40 Prozent, und 1932/33 holte die NSDAP über 60 Prozent der Stimmen. Bei den Reichstagswahlen im März 1933 lagen mit [[Hennstedt (Dithmarschen)|Hennstedt]], Südermeldorf-Geest, [[Albersdorf (Holstein)|Albersdorf]] und [[Tellingstedt]] vier der zehn Gemeinden mit den deutschlandweit höchsten NSDAP-Ergebnissen in Dithmarschen,&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Omland: &amp;#039;&amp;#039;Du wählst mi nich Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Book on Demand, Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-4894-6, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso wie die Region die meisten Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen NSDAP-Parteiabzeichens]] in Deutschland vorzuweisen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Buschke: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Presse, Rechtsextremismus und nationalsozialistische Vergangenheit in der Ära Adenauer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Campus Forschung&amp;#039;&amp;#039; 866). Campus-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2003, ISBN 3-593-37344-0, S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch in den 1990er-Jahren gestaltete sich die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus in Dithmarschen schwierig. Seit 2005 wird in verschiedenen Orten im Rahmen der [[Stolpersteine|Aktion Stolpersteine]] der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1934 wurden die meisten Gemeinden in Norder- und Süderdithmarschen aus Teilen der Kirchspiele neu gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Dithmarschen bis auf Luftangriffe auf den Hafen Brunsbüttel und die Erdölraffinerien in [[Ostermoor (Brunsbüttel)|Ostermoor]] und Hemmingstedt von Kampfhandlungen weitgehend verschont. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Dithmarschen und [[Eiderstedt]] (zusammen damals unter 120.000 Einwohner) zum Internierungsgebiet der Alliierten für bis zu 400.000 Wehrmachtssoldaten &amp;#039;&amp;#039;(Sperrgebiet G)&amp;#039;&amp;#039;. Während des Krieges und danach wurden, wie im übrigen Schleswig-Holstein, sehr viele Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands in Dithmarschen aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit und Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Besonders in den 1950er bis 1970er Jahren betrieb die Landesregierung von [[Schleswig-Holstein]] ein umfangreiches Industrieansiedlungsprogramm. Mit Hilfe von einigen 100 Millionen DM Subventionen wurde vor allem der Standort [[Brunsbüttel]] ausgebaut. Durch dieses Programm wurden dort die Ansiedlung der chemischen Industrie und der Bau des Elbehafens und des [[Kernkraftwerk Brunsbüttel|Kernkraftwerks]] gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde das [[Eidersperrwerk]] fertiggestellt: Es dient ausschließlich dem Küstenschutz und liegt zwischen Dithmarschen und der Halbinsel [[Eiderstedt]], die zu [[Nordfriesland]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abwanderungsbewegungen der Industrie in den 1990er Jahren ist in jüngster Vergangenheit wieder eine Rückkehr zu verzeichnen. Der Landstrich ist vor allem ein Ferienland (Nordsee, Radurlaub) und einer der deutschen Hauptproduzenten von [[Windenergie]], Kohl und Gänsen. Das größte deutsche Ölfeld ([[Mittelplate (Ölfeld)|Mittelplate]]) befindet sich in der Nordsee vor der Dithmarscher Küste im [[Nationalpark]] [[Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer|Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Bartels]] (* 15. November 1862 in [[Wesselburen]]; † 7. März 1945 in [[Weimar]]), antisemitischer Literaturhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Christian Boie]] (* 19. Juli 1744 in [[Meldorf]]; † 25. Februar 1806 ebenda), Schriftsteller und Landvogt, Mitbegründer des [[Göttinger Hainbund]]s&lt;br /&gt;
* [[Hans Bothmann]] (* 11. November 1911 in [[Lohe-Rickelshof]]; † 4. April 1946 in [[Heide (Holstein)]]), zweiter Leiter des [[Vernichtungslager Kulmhof|Vernichtungslagers Chelmno]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Breit]] (* 20. August 1924 in [[Lohe-Rickelshof]]; † 22. Februar 2013 in [[Königswinter]]), deutscher Politiker (SPD) und Gewerkschafter, DGB-Vorsitzender von 1982 bis 1990&lt;br /&gt;
* [[Hans Reimer Claussen]] (* 23. Februar 1804 in [[Fedderingen]]; † 14. März 1894 in [[Davenport (Iowa)]]), deutscher Politiker und US-amerikanischer Senator&lt;br /&gt;
* [[Uwe Dallmeier]] (* 27. August 1924 in Dithmarschen; † 19. November 1985 [[Westerland]]), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Sophie Dethleffs]] (* 10. Februar 1809 in [[Heide (Holstein)]]; † 13. März 1864 in [[Hamburg]]), deutsche Mundart-Dichterin&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Dirks]] (* 26. Februar 1877, [[Heide (Holstein)]]; † 20. April 1968 in [[New York City]]), Comicpionier&lt;br /&gt;
* [[Fiona Erdmann]] (* 9. September 1988 in [[Saarbrücken]]-[[Dudweiler]]), [[Deutschland|deutsches]] [[Model|Fotomodel]], [[Moderator]]in und [[Schauspieler]]in&lt;br /&gt;
* [[Gustav Frenssen]] (* 19. Oktober 1863 [[Barlt]]; † 11. April 1945 ebenda), Pastor und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Klaus Groth]] (* 24. April 1819, [[Heide (Holstein)|Heide]]; † 1. Juni 1899 in [[Kiel]]), Dichter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pauly (Autor)|Friedrich Pauly]] (* 10. Juni 1875 in [[Heide (Holstein)|Heide]]; † 7. September 1954 in [[Kiel]]), Landrat von [[Kreis Süderdithmarschen|Süderdithmarschen]], [[Klaus Groth|Groth]]-Kenner (nicht verwandt oder verschwägert mit [[Max Pauly (SS-Mitglied)|Max Pauly]])&lt;br /&gt;
* [[Claus Harms]] (* 25. Mai 1778 in [[Fahrstedt]] (Kreis Süderdithmarschen); † 1. Februar 1855 in [[Kiel]]), evangelischer Pfarrer in Kiel und Pastoraltheologe&lt;br /&gt;
* [[Hans Hartz (Sänger)|Hans Hartz]], (* 22. Oktober 1943 in [[Lunden]], gestorben 30. November 2002 in [[Frankfurt am Main]]), deutscher Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hebbel]] (* 18. März 1813, [[Wesselburen]]; † 13. Dezember 1863 in [[Wien]]), Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Claus Heim]] (* 1884; † 1968), wichtiges Mitglied der [[Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)|Landvolkbewegung]] („Bauerngeneral“)&lt;br /&gt;
* [[Christian Heuck]] (* 18. März 1892 in [[Heuwisch]]; † ermordet 23. Februar 1934 in [[Neumünster]]), Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]&lt;br /&gt;
* [[Willy Graba]] (* 14. November 1894 in [[Wesselburen]]; † 26. Dezember 1973 auf der [[Hallig]] [[Langeneß]] in [[Nordfriesland]]), Maler, bis heute bekannt als der &amp;#039;&amp;#039;Halligmaler&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wulf Isebrand]] (* zwischen 1465 und 1480; † 1506), Dithmarscher Volksheld, Anführer in der [[Schlacht bei Hemmingstedt]]&lt;br /&gt;
* [[Sarah Kirsch]] (* 16. April 1935 in [[Limlingerode]]; † 5. Mai 2013 in [[Heide (Holstein)]]), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Koppelin]] (* 14. September 1945 in [[Wesselburen]]); langjähriger Bundestagsabgeordneter (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Johann Kruse (Volkskundler)|Johann Kruse]] (* 1889; † 1983), Lehrer und Volkskundler&lt;br /&gt;
* [[Neocorus]], eigentlich Johann Adolf Köster (* um 1550; † 1630), Chronist des Landes Dithmarschen und Pastor zu Büsum&lt;br /&gt;
* [[Carsten Niebuhr]] (* 17. März 1733 in [[Lüdingworth]]; † 26. April 1815 in [[Meldorf]]), Forschungsreisender (Orient)&lt;br /&gt;
* [[Freshtorge|Torge Oelrich]] (* 11. September 1988 in [[Heide (Holstein)]]), Schauspieler und Webvideoproduzent&lt;br /&gt;
* Familie [[Overlander (Patriziergeschlecht)|Overlander]], die mit Pieter Overlander (um 1500–1565) auch in [[Amsterdam]] sesshaft wurde, und in weiterer Folge dem dortigen [[Regent von Amsterdam|Patriziat]] zugehörig war&lt;br /&gt;
* [[Max Pauly (SS-Mitglied)|Max Pauly]] (* 1. Juni 1907 in [[Wesselburen]]; † 8. Oktober 1946 in [[Hameln]]), Nazi-Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
* [[Joachim Rachel (Satiriker)|Joachim Rachel]] (* 28. Februar 1618 in [[Lunden]] in Dithmarschen; † 3. Mai 1669 in [[Schleswig]]), deutscher Satiriker&lt;br /&gt;
* [[Erwin Rehn]] (* 23. Februar 1927 in [[Heide (Holstein)]]; † 23. Mai 2000), Widerstandskämpfer gegen den [[Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Nicolaus Reimers]], (* 1551 in [[Hennstedt (Dithmarschen)|Hennstedt]]; † 15. August 1600 in [[Prag]]), Astronom und Hofmathematiker&lt;br /&gt;
* [[Jil Sander]] (* 27. November 1943 in [[Wesselburen]]), Modedesignerin&lt;br /&gt;
* [[Mike Süsser]] (* 8. Juni 1971 in [[Itzehoe]], aufgewachsen in [[Burg (Dithmarschen)]]), TV-Koch&lt;br /&gt;
* [[Fritz Thiedemann]] (* 3. März 1918 in [[Heide (Holstein)]]; † 8. Januar 2000 ebenda), deutscher Springreiter&lt;br /&gt;
* [[Rainer Trampert]] (* 5. Mai 1946 in [[Heuwisch]]), Publizist und Ex-Politiker&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth von Ulmann]] (* 21. April 1929 in [[Kiel]]; † 1. April 2005 in Kiel), Schriftstellerin, Lyrikerin und Dichterin, lebte in Dithmarschen und hinterließ literarische Spuren&lt;br /&gt;
* [[Hugo Urbahns]] (* 18. Februar 1890 in [[Lieth]]; † 16. November 1946 bei [[Stockholm]]), kommunistischer Politiker und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Herman Wendelborg Hansen]] (* 1854 in Dithmarschen; † 22. April 1924 in Oakland, Kalifornien), deutsch-amerikanischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Peter Wiben]] (*?; † 17. Mai 1545), Landsknecht, Räuber und Pirat&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wieben]] (* 2. Juni 1935 in [[Hennstedt (Dithmarschen)|Hennstedt]]; † 13. Juni 2019 in [[Hamburg]]), ARD-Nachrichtensprecher&lt;br /&gt;
* [[Theodor Wisch]] (* 13. Dezember 1907 in [[Wesselburenerkoog]]; † 11. Januar 1995 in [[Norderstedt]]) war [[SS-Brigadeführer]] und Generalmajor der Waffen-SS&lt;br /&gt;
* [[Ewald Wortmann]] (* 17. April 1911 in [[Marne (Holstein)|Marne]]; † 15. September 1985 in [[Osnabrück]]), Arzt, war in das NS-Euthanasie-Programm ([[Aktion&amp;amp;nbsp;T4]]) verwickelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Alberts: &amp;#039;&amp;#039;Dithmarscher Freiheit. Das Land und seine Herrschaft von Karl dem Großen bis zu Kaiser Karl V&amp;#039;&amp;#039;. Boyens, Heide 2020, ISBN 978-3-8042-1534-4.&lt;br /&gt;
* [[Enno Bünz]]/Jörg Mißfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Dithmarschen in Mittelalter. Geschichte der Bauernrepublik und ihre Folgen&amp;#039;&amp;#039;. Boyens, Heide 2025, ISBN 978-3-8042-1592-4.&lt;br /&gt;
* Martin Gietzelt (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Dithmarschens.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Verein für Dithmarscher Landeskunde. Boyens, Heide 2000, ISBN 3-8042-0859-2.&lt;br /&gt;
* Martin Gietzelt (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Dithmarschens.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende der Bauernrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 2015, ISBN 978-3-8042-1427-9&lt;br /&gt;
* Christian Jensen, [[Alfred Kamphausen]], Nis R. Nissen, Erich Wohlenberg: &amp;#039;&amp;#039;Dithmarschen: Land an der Küste&amp;#039;&amp;#039; (3. Auflage). Boyens &amp;amp; Co., Heide 1984, ISBN 3-8042-0326-4&lt;br /&gt;
* [[Dirk Meier (Prähistoriker)|Dirk Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nordseeküste. Geschichte einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Boyens-Buchverlag, Heide 2006, ISBN 3-8042-1182-8.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Ludwig Jacob Michelsen|Andreas L. J. Michelsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung altdithmarscher Rechtsquellen.&amp;#039;&amp;#039; Hammerich, Altona 1842 ([http://docnum.u-strasbg.fr/cdm/compoundobject/collection/coll2/id/65921/rec/1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Nis R. Nissen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Dithmarschens&amp;#039;&amp;#039;. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, Heide 1986, ISBN 3-8042-0299-3.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Pfeil]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kaiserreich ins „Dritte Reich“. Heide 1890–1933.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Heide 1997 (zugleich Dissertation, Universität Hamburg 1995/1996).&lt;br /&gt;
* [[Erwin Rehn]], [[Marie-Elisabeth Rehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stillschweigs. Von Ostrowo über Berlin und Peine nach Heide in Holstein bis zum Ende in Riga, Theresienstadt und Auschwitz. Eine jüdische Familiensaga 1862–1944.&amp;#039;&amp;#039; Hartung-Gorre, Konstanz 1998, ISBN 3-89649-259-4.&lt;br /&gt;
* Marie-Elisabeth Rehn: &amp;#039;&amp;#039;Heider Gottsleider. Kleinstadtleben unter dem Hakenkreuz. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 73). Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Basel 1992, ISBN 3-908122-36-8 (Neuauflage als Print on Demand: Verlag Pro Business, Berlin 2005, ISBN 3-939000-31-0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Dithmarschen ist Kulisse zahlreicher deutscher Vorabend-Serien und einiger Spielfilme. Die [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Wat Recht is, mutt Recht blieben|Wat Recht is, mutt Recht bliewen]]&amp;#039;&amp;#039; von 1982, die als einzige untertitelt wurde, da die Dialoge in [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutscher Sprache]] geführt werden, spielt in Dithmarschen, wurde aber bei [[Cuxhaven]] gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Dithmarschen|Dithmarschen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dithmarschen.de/ Website des Kreises Dithmarschen]&lt;br /&gt;
* [http://www.dithmarschen-wiki.de/ Dithmarschen-Enzyklopädie]&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-albersdorf.de/ Website des Museums Albersdorf], Darstellung der Geschichte Dithmarschens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4012525-7|LCCN=n81022481|VIAF=162491602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Dithmarschen| Dithmarschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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