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	<title>Ditha Holesch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ditha_Holesch&amp;diff=1869741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ditha Holesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juni]] [[1901]] in [[Tullnerbach-Lawies]] in [[Niederösterreich]]; † [[26. Oktober]] [[1992]] in [[Wien]]) war eine [[österreich]]ische Autorin von Tierromanen [[Jugendbuchautor|für Jugendliche]] und Erwachsene. Holesch lebte längere Zeit in [[Brasilien]] und Kanada, und viele ihrer Bücher spielen außerhalb Österreichs. Am bekanntesten ist bis heute ihr Erstlingswerk &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Hengst Bento&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Ditha Holesch als Editha Maria Julie Clementine Friedrich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.literaturzirkel.eu/junior-edition/autoren_h/holesch_d_aw.htm |text=Kurzbiographie auf &amp;#039;&amp;#039;literaturzirkel.eu&amp;#039;&amp;#039; (ohne Autoren- und Datumsangabe) |archivebot=2018-04-06 22:33:07 InternetArchiveBot}} (abgerufen am 18. Januar 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Tochter des in [[Fünfhaus|Wien-Fünfhaus]] praktizierenden Apothekers Adolf Friedrich, dessen Vater [[Adolf Friedrich (1833–1902)]] von 1873 bis 1890 Bürgermeister von Fünfhaus war und nach dem 1886 der [[Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus|Friedrichsplatz in Rudolfsheim/Fünfhaus]] benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutlich war der Bürgermeister ebenfalls Apotheker; denn bereits 1864 gab es in Fünfhaus einen Apotheker namens Dr. Adolf Friedrich, Mitglied der [[Zoologisch-Botanische Gesellschaft|Zoologisch-Botanischen Gesellschaft Österreich]]: Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stand der Gesellschaft am Ende des Jahres 1864.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; 1864, S. XXXIV ({{Webarchiv |url=http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/VZBG_14_XVII-LX.pdf |wayback=20161221092112 |text=PDF-Datei}}; 1.93 MB, S. 18; abgerufen am 19. Januar 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Apothekerstochter wuchs in einer wohlhabenden Familie auf, besuchte das [[Gymnasium]] und nach dessen Abschluss eine landwirtschaftliche Schule. Im Oktober 1919 heiratete sie in Wien-Fünfhaus achtzehnjährig den ein Jahr älteren Landwirt Franz Geschwandtner. Noch vor ihrem 19. Geburtstag verließ sie – wahrscheinlich mit ihrem Ehemann – ihre Heimat. Mit einer organisierten [[Auswanderung]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;gruppe&amp;lt;/nowiki&amp;gt; versuchte sie sich in Süd[[brasilien]] auf eigenem Grund und Boden niederzulassen. Doch in der neuen Heimat angekommen stellte sich heraus, dass die Organisation die Auswanderer um ihre Gelder betrogen hatte und ihnen kein Land zur Verfügung stand. Ditha Geschwandtner verdingte sich zunächst auf einer Kaffee[[plantage]]. Als sie sich schließlich eigenes Land leisten konnte, verringerten oder vernichteten Unwetter und Schädlinge die erste Ernte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor ihrem 21. Geburtstag, im Jahr 1921, versuchte Ditha Geschwandtner daher erneut mit einer Auswanderung ihr Glück und zog mit anderen von Südbrasilien enttäuschten Europäern in die [[kanada|kanadische]] Provinz [[Alberta]] an den [[Peace River]]. Doch auch hier konnte die Österreicherin nicht Fuß fassen. Sie kehrte zurück nach Brasilien und arbeitete auf einer [[Fazenda]], einer Farm mit großen Rinder- und Pferdeherden, die von [[Gaucho]]s gehütet wurden. Einige ihrer Eindrücke aus dieser Zeit verarbeitete die junge Frau 15 Jahre später in ihrem ersten Roman, &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Hengst Bento&amp;#039;&amp;#039;. Als sie 1922 vom Tod ihres Vaters erfuhr, kehrte sie zurück nach Österreich. Kurz darauf wurde ihre erste Ehe annulliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt; Zurück in Österreich arbeitete die junge Frau zunächst in der Apotheke ihres Vaters und später journalistisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLL&amp;quot;&amp;gt;Ingrid Bigler: &amp;#039;&amp;#039;Ditha Holesch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 8. Band. 3. Auflage. 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 25 Jahren heiratete die Österreicherin 1926 erneut, den späteren Schriftsteller und Verleger [[Oskar Holesch]], der ein Jahr älter als sie war. 1937 veröffentlichte Ditha Holesch ihr erstes Buch. Der Jugendroman &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Hengst Bento&amp;#039;&amp;#039; erzählt von einem deutschen [[Trakehner]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;hengst&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, der nach Brasilien verschifft wird, dort den Menschen entkommt und diverse Abenteuer mit einer von ihm „gestohlenen“ Pferdeherde in der Wildnis erlebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt; Das Buch wurde bei Ersterscheinen mit von Holesch geschossenen Schwarzweiß-Photographien illustriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr reiste das Ehepaar Holesch nach Brasilien. Laut dem [[Deutsches Literatur-Lexikon|Deutschen Literatur-Lexikon]]/Biographisch-bibliographischen Handbuch handelte es sich dabei um eine (erneute) Auswanderung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLL&amp;quot;/&amp;gt; an anderer Stelle wird die Reise als bloßer Besuch dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt; In südbrasilianischen Siedlungen hatte Ditha Holesch die Gelegenheit, von älteren Bewohnern über die koloniale Vergangenheit des Landes und Kämpfe der europäischen Einwanderer gegen die [[Indigene Völker Südamerikas|Indios]] zu hören. Bald darauf (1939?) kehrte Ditha Holesch nach Österreich zurück und ließ sich wieder&amp;lt;!--&amp;quot;wieder&amp;quot; laut ref name=&amp;quot;DLL&amp;quot;--&amp;gt; als freie Schriftstellerin in Wien nieder. Dort starb sie 1992.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ditha Holesch veröffentlichte zahlreiche Jugendromane, deren Hauptfiguren in der Regel ein einziges Tier ist. Aus dessen Sicht werden seine Erlebnisse erzählt, wobei Holesch weitgehend ohne Vermenschlichung auskommt. Für die Erlebnisse und die Umgebung der Geschichten verarbeitete Holesch wiederholt eigene Eindrücke, unter anderem von ihrer Brasilienreise 1938.&amp;lt;ref name=&amp;quot;litzirkel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige von Holeschs Büchern wurden in mehrere Sprachen übersetzt, so ins Niederländische, Schwedische, Französische, Dänische und Lettische. Insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Hengst Bento&amp;#039;&amp;#039; erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Allein die deutschen Auflagen, gedruckt von verschiedenen Verlagen, liegen im zweistelligen Bereich.&amp;lt;!--1937, 2.-Druck angeblich um 1939, 1950, 1951, 1953, 1954, 1957, 1958, 1960, 1962, 1964, 1967, 1971, 1985, 1995, 1996, 2006, 2007--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schwarze Hengst Bento&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manso, der Puma&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hund Xingu&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mondlicht&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tschief&amp;#039;&amp;#039;, Rüschlikon-Zch. 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schatten über Itaoca&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruta, die Schäferhündin&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gamsbock Tschief und seine Berge&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urian&amp;#039;&amp;#039;, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;El Fuego&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stute Grisanna&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dieter Halama: &amp;#039;&amp;#039;Vor 100 Jahren in Tullnerbach: Adolf Friedrich (1833–1902). Der vorletzte Bürgermeister von Fünfhaus bei Wien. Ditha Holesch geb. Friedrich (1901–1992). Von der Lawies in den Urwald Brasiliens. Gedenkschrift zum 100. bzw. zum 10. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag. Tullnerbach-Lawies, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127209794}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.literaturzirkel.eu/junior-edition/autoren_h/holesch_d_aw.htm}} Bild von Ditha Holesch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127209794|LCCN=n2013023938|VIAF=7145857761623020055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holesch, Ditha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holesch, Ditha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juni 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tullnerbach-Lawies]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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