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	<title>Distlergrotte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:08:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Distlergrotte&amp;diff=2599330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kabelschmidt: Archivlink reaktiviert und doppelten Weblink entfernt</title>
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		<updated>2025-10-19T07:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink reaktiviert und doppelten Weblink entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Höhle&lt;br /&gt;
|BILD = Distlergrotte 02.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Distlergrotte&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Neuhaus an der Pegnitz]], [[Fränkische Schweiz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 400&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 49.62351&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 11.56193&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|KATASTERNUMMER = A 26&lt;br /&gt;
|GEOLOGIE = [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]&lt;br /&gt;
|TYP = [[Tropfsteinhöhle]]&lt;br /&gt;
|ENTDECKUNG = 1905&lt;br /&gt;
|SCHAUHÖHLE = nein&lt;br /&gt;
|BELEUCHTUNG = nein&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE = 90 Meter&lt;br /&gt;
|NIVEAUDIFFERENZ = -17 Meter&lt;br /&gt;
|LÄNGE DES SCHAUHÖHLENBEREICHES =&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Nur zwischen 1. April und 30. September zugänglich&lt;br /&gt;
|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Distlergrotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Karsthöhle]] bei der [[Finstermühle (Neuhaus an der Pegnitz)|Finstermühle]], einem Gemeindeteil des [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Neuhaus an der Pegnitz]] im [[Landkreis Nürnberger Land]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Distlergrotte, auch als &amp;#039;&amp;#039;Finstermühlhöhle&amp;#039;&amp;#039; bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Lang: &amp;#039;&amp;#039;Höhlen in Franken – Ein Wanderführer in die Unterwelt der Hersbrucker Schweiz und des Oberpfälzer Jura&amp;#039;&amp;#039;, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich am Eingang in das Hasellohetal am Südhang des Weinberges, etwa einen Kilometer südöstlich von Neuhaus an der Pegnitz entfernt. Im [[Höhlenkataster Fränkische Alb]] (HFA) ist sie als A 26 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Größe des teilvermauerten Eingangs der Distlergrotte beträgt etwa 0,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1,5&amp;amp;nbsp;Meter, er liegt 13&amp;amp;nbsp;Meter über dem Grund des Trockentales Hasellohetal. Der Eingang ist im Winter während der Fledermausschutzzeit mit einer Eisenstange verschlossen. Die [[Höhle]] weist eine Gesamtganglänge von rund 90&amp;amp;nbsp;Meter auf und ist als abwärtsführendes Etagensystem mit Spalten- und kleinen Hallenräumen aufgebaut. Direkt hinter dem schmalen Zugang ist mit der 20&amp;amp;nbsp;Meter langen, acht Meter breiten und zwei bis neun Meter hohen Eingangshalle, der sogenannten Mittelhalle, zugleich ihr größter Raum erreicht. Von dort führt der Ostgang am hinteren Hallenende rechts mit einer kleinen Kletterstufe in die Tiefe und endet im Verbruchgestein. Es sind noch vereinzelte [[Sinter]]gruppen, [[Mondmilch]] und [[Kolk|Deckenkolke]] zu finden. Ebenfalls über Felsstufen führt der Westgang links vom Zugang aus hinunter zu einem kleinen, etwa 6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;Meter großen und bis zu zwei Meter tiefen Höhlensee. Dieser See liegt 17&amp;amp;nbsp;Meter unter dem Eingangsniveau, und vier Meter unter der Talsohle des Trockentales. Sein Wasserspiegel schwankt um bis zu zwei Meter, er markiert zudem die tiefste Stelle der Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Höhle wurde nach Johannes Distler benannt, der sie 1905 entdeckte und bis 1928 erste Grabungen durchführte. Die Distlergrotte diente als [[Bierkeller]] und wurde bis 1915 als [[Schauhöhle]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich der Höhle wurden Siedlungsspuren aus der [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] und der [[Hallstattzeit]] gefunden; 1909 fand der [[Paläontologe]] Max Schlosser eiszeitliche Tierknochen von [[Mammute|Mammut]], [[Wollnashorn|wollhaarigem Nashorn]], [[Höhlenbär]], [[Höhlenhyäne]], [[Ren]]tier, [[Rothirsch]], [[Wildpferd]], [[Bisons|Bison]] und [[Auerochse|Urrind]]. 1955 entdeckte der Regensburger Manfred Moser Tierreste von [[Halsbandlemminge|Halsbandlemming]], [[Steppeniltis]], [[Polarfuchs|Eisfuchs]] und [[Schneehühner|Schneehuhn]]. Der Grund der Einschleppung dieser Tierreste ist nicht geklärt. Die Funde sind im Museum der [[Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg|Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg]] und im [[Naturkundemuseum Ostbayern|Naturkundemuseum Regensburg]] zu besichtigen. Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] hat die Höhle als [[Bodendenkmal]] (Höhlenstation der Urnenfelderzeit) aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c215876d97e35ace27328990c418a5fffcbad5e868b9671abe6bfc3cc1752a6fbe069bb435890e4281d5f351e0b0e4266b95ff7e0ef56923ecbc4d6ee32290f84d85d855b832d1424f9320de543d06236653c3f6c1f6b00414a353c95ae45f535db3839497f28397b453c3f6c1f6b004149d92b4292a569163ef49e52b1b48585bb91c73e51816e6a552fe48d46e879d05ef97f8dda26771a7c2ef0e41806badb8e091133590225ab7a3d162929bddb677601aa0fbcab29ec93569fdb7dfc24ef0445515e0e8d581b4b32d14ffd5b806d5d2b7e978822585cebd7f6ad0ce5ad49be80769754da50b6fafd016c6cf6bc245cc66fdd242f41abca6d59a55d0d07fc3c25afa28b801dd0f5e0ea21675370774190676a47d95af3b49d2c869a189a395a66eae7b82c8cc9600c0a3b2876b32c64b2aaa9aa7e1b4865bd10a406963765deebe852813efb77e516da920e49bcf14905ed0febd3e9ff7e029d9a2b511891d14b33f0b274ae08b Eintrag der Distlergrotte (D-5-6335-0021) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 war die Distlergrotte eine der drei Höhlen, in der die [[Willi wills wissen|Willi-wills-wissen]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;Wer traut sich rein in dunkle Höhlen?&amp;#039;&amp;#039; gedreht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ardmediathek.de/video/willi-wills-wissen/wer-traut-sich-rein-in-dunkle-hoehlen/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxOFdPMDAxNjY4QTA?isChildContent |titel=Wer traut sich rein in dunkle Höhlen? |werk=Willi wills wissen |hrsg=BR |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Höhle ist als [[Geotop]] 574H003&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=574H003 Geotopkataster Bayern] &amp;lt;/ref&amp;gt;, als [[Naturdenkmal]] sowie als [[Bodendenkmal]] D-5-6335-0021: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenstation der Urnenfelderzeit&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Nürnberger Land|Liste der Naturdenkmäler im Landkreis Nürnberger Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
Die Distlergrotte ist frei zugänglich. Aufgrund der dort überwinternden [[Fledermäuse]] ist sie vom 1.&amp;amp;nbsp;Oktober bis zum 31.&amp;amp;nbsp;März verschlossen.&amp;lt;br /&amp;gt;Wer die Höhle komplett [[Befahrung|befahren]] will, sollte etwas Höhlenerfahrung und entsprechende Ausrüstung mitbringen. Über einen mit einem grünen Punkt auf weißem Grund gekennzeichneten [[Wanderweg]] (Karstkundlicher Wanderpfad)&amp;lt;ref&amp;gt;Streckenverlauf siehe [http://www.openstreetmap.org/?relation=157856 &amp;#039;&amp;#039;Karstkundlicher Wanderpfad&amp;#039;&amp;#039; (OpenStreetMap)]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sie von Neuhaus aus erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Höhlen der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. 2. verbesserte Auflage. Verlag Hans Carl, Nürnberg 1991, ISBN 3-418-00356-7, S. 130.&lt;br /&gt;
* Stephan Lang: &amp;#039;&amp;#039;Höhlen in Franken – Ein Wanderführer in die Unterwelt der Hersbrucker Schweiz und des Oberpfälzer Jura&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hans Carl, Nürnberg 2002, ISBN 3-418-00390-7, S. 59–60.&lt;br /&gt;
* Bettina Stoll-Tucker: Nacheiszeitliche Höhlennutzung am Beispiel des oberen Pegnitztales (Nördliche Frankenalb). Verlag Dr. Faustus, Büchenbach 1997, ISBN 3-9803996-6-4, passim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Distlergrotte (A 26)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.caveclimbers.de/distler.html Caveclimbers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Nürnberger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Nürnberger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuhaus an der Pegnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Neuhaus an der Pegnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle der Fränkischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urnenfelderkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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