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	<title>Distelrather Kapelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Distelrather_Kapelle&amp;diff=2220584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kilind: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-20T18:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dueren Uehledoemchen NW.jpg|mini|Das Ühledömche von Nordwesten her gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Düren-Ühledömche.jpg|mini|Das Ühledömche von Süden her gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Distelrath 2.JPG|mini|Das Innere der Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Distelrather Kapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (rheinländisch &amp;#039;&amp;#039;Ühledömche&amp;#039;&amp;#039;, „Eulendömchen“, kleiner [[Kathedrale|Dom]] mit (früher nistenden) [[Eulen]]) ist eine [[römisch-katholisch]]e [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] in [[Distelrath]], einem Ortsteil von [[Düren]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle steht unter dem [[Patrozinium]] der Apostel [[Simon Zelotes|Simon]] und [[Judas Thaddäus]] und gehört zur Pfarre St. Lukas Düren. Im Turm nisten heute [[Turmfalke]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachweislich ältester Teil ist der [[Kirchturm]], der ursprünglich Wehrturm (evtl. des bezeugten Erbforsthofes) diente. Die ältesten aus Bruchstein gemauerten Teile des Turmes stammen wohl noch aus dem 12. Jahrhundert. Das bereits in Ziegelstein ausgeführte Glockengeschoss ist vermutlich mit Erneuerung des Kirchenschiffes 1599 entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem [[Visitation]]sprotokoll aus dem Jahr 1533 wird die Kapelle bereits schriftlich erwähnt und dort sogar fälschlich als [[Urpfarrei|Mutterkirche]] Dürens bezeichnet. 1582 wurde das alte, wahrscheinlich [[Romanik|romanische]] Kirchenschiff baufällig und im Jahr 1599 teilweise neu erbaut. Auch dieses Kirchenschiff wurde Mitte des 19. Jahrhunderts baufällig und 1873 durch das heutige neugotische Kirchenschiff ersetzt. Die Pläne zum Neubau lieferte der Kölner [[Architekt]] [[Franz Schmitz (Architekt)|Franz Schmitz]]. Der mittelalterliche Turm blieb nach wie vor bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 erfolgte eine umfassende Sanierung unter der Leitung des Aachener Architekten [[Matthias Kleuters]]. Feierlicher Abschluss war die [[Kirchweihe]] am 23. April 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Hartmann (Kunsthistoriker)|Paul Hartmann]] und [[Edmund Renard (der Jüngere)|Edmund Renard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Düren im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz im Auftrage des Provinzialverbandes&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Paul Clemen]], Neunter Band, Düsseldorf 1910, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Bistums Aachen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Ausg. Aachen 1994, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2013 wurde ein Förderverein zur Unterhaltung des Kirchenbaus gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/uhledoemche-eine-kapelle-mit-viel-atmosphaere-1.545836 |titel=Ühledömche: „Eine Kapelle mit viel Atmosphäre“ |zugriff=2018-07-31 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ühledömchen war immer eine [[Filialkirche]] der [[St. Anna (Düren)|Stadtpfarrkirche St. Anna]]. Mit Erhebung von [[St. Bonifatius (Düren)|St. Bonifatius]] zur eigenständigen [[Pfarrei]] wurde das Ühledömchen 1923 nach St. Bonifatius umgepfarrt. Diese Pfarre wurde zum 1. Januar 2010 aufgelöst, seitdem gehört auch Distelrath zur Großpfarre St. Lukas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die landläufige Meinung ist, dass die dort früher nistenden Eulen (mundartlich: Ühle) die Namensgeber sind. Der volkstümliche Name kann auch historischen Ursprungs sein. Im Jahre 881 wurde der hl. &amp;#039;&amp;#039;Egilhardus&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Eulardus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zint Uehles&amp;#039;&amp;#039; genannt, im Bethlehemer Wald bei [[Bergheim]] von den [[Normannen]] getötet. Die Stelle soll auch noch lange Zeit „Am Zint Uehles“ geheißen haben. Er war der 8. Abt des Klosters Inda ([[Kornelimünster]]). Sicherlich hat man ihn nicht an Ort und Stelle beerdigt, sondern wollte ihn heim ins Kloster nach Kornelimünster bringen. Das war aber wohl nicht mehr möglich, weil die Normannen inzwischen auch [[Aachen]] und Kornelimünster erreicht hatten. Die Klosterkirche war zerstört. Hat man nun den Toten auf halbem Wege in Distelrath beerdigt, weil es zu dieser Zeit frei von Normannen war? Dann wäre vielleicht durch Sprachverschleiß aus &amp;#039;&amp;#039;Ühlesdömche&amp;#039;&amp;#039; nun &amp;#039;&amp;#039;Ühledömche&amp;#039;&amp;#039; geworden. Zeitlich würde das ungefähr passen, denn auf der Bronzetafel außen an der heutigen Kirche heißt es, dass sie 1983, mehr als 1000 Jahre nach ihrer Gründung, restauriert und neu geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocke ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|bgcolor=#dddddd| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=#dddddd| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=#dddddd| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchmesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;(mm) ||bgcolor=#dddddd| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Masse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;(kg, ca.) ||bgcolor=#dddddd| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schlagton]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;([[Halbton|HT]]-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;16&amp;lt;/sub&amp;gt;) ||bgcolor=#dddddd|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp; ||bgcolor=#dddddd|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|1 || Maria || 670 || 200 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es²&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; +7 || – || 15. Jahrhundert &lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Jachtmann: Glockenmusik in der Region Düren&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist unter Nummer 1/27 in die Denkmalliste der Stadt Düren eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Distelrath Uehledoemche Kirchenschiff nach Westen HDR.jpg|Blick ins Kirchenschiff nach Westen&lt;br /&gt;
 Distelrath Uehledoemche Kruzifix HDR.jpg|Kruzifix&lt;br /&gt;
 Distelrath Ühledömche Madonna mit Kind HDR.jpg|Gemälde der Madonna mit Kind&lt;br /&gt;
 Distelrath Ühledömche Heiliger Simon HDR.jpg|Holzplastik des Hl.&amp;amp;nbsp;Simon Zelotes&lt;br /&gt;
 Distelrath Ühledömche Judas Thaddäus HDR.jpg|Holzplastik des Hl. Judas Thaddäus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Distelrather Kapelle}}&lt;br /&gt;
* [http://www.st-lukas.org/orte-einrichtungen/kirchen-und-kapellen/kapelle-uehledoemche/ Kapelle Ühledömche] auf der Website der Pfarre St. Lukas&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Ef9sNUMfHJQ Youtube-Video zur Glocke im Ühledömche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Decker und Manfred Tripps (Text), Jeiter, Michael (Bilder): &amp;#039;&amp;#039;Düren.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt/M. 1971, ISBN 3-8035-0442-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen in Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.812199|EW=6.516223|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simon-und-Judas-Kirche|Duren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Düren|Distelrather Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche des Bistums Aachen|Duren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle des Bistums Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pastoraler Raum Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Schmitz (Architekt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kilind</name></author>
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