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	<title>Diskospondylitis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:53:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diskospondylitis&amp;diff=849978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille am 2. November 2024 um 10:02 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-02T10:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diskospondylitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird beim [[Haushund|Hund]] eine [[Infektion|infektiös]] bedingte entzündliche Veränderung des Zwischenwirbelraumes unter Beteiligung der Gelenkflächen der benachbarten Wirbel bezeichnet. Davon betroffen sind meist ältere oder bereits vorbelastete Hunde aller Rassen und Größen. Die Erkrankung ist ähnlich der beim [[Humanmedizin|Menschen]] auftretenden [[Spondylodiszitis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätiologie, Pathogenese ==&lt;br /&gt;
Die Erkrankung wird meist durch eine über das [[Blut]] (&amp;#039;&amp;#039;[[hämatogen]]&amp;#039;&amp;#039;) verschleppte [[Bakterium|bakterielle]] [[Infektion]] einer [[Bandscheibe|Zwischenwirbelscheibe]] verursacht. Die [[Herd (Medizin)|Infektionsherde]] liegen hierbei meist im [[Urogenitalsystem|Harn- und Geschlechtssystem]], in schweren [[Pyodermie|Hautinfektionen]], bakteriellen [[Endokarditis|Herzklappeninfektionen]] oder können als [[Komplikation]] nach Eingriffen am [[Zentralnervensystem]] auftreten. Daneben ist jedoch auch eine direkte Infektion über eingespießte Fremdkörper wie Grassamen, [[Granne]]n oder [[Dorn (Botanik)|Dornen]] sowie Verletzungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Biss- und Schussverletzungen) möglich. Die hierbei eingeschleppte Keimflora kann sehr vielseitig sein; nachgewiesen wurden als Erreger verschiedene [[Staphylokokken]], [[Streptokokken]], [[E. coli]], [[Clostridien]], [[Proteus (Gattung)|Proteus]], [[Pasteurella|Pasteurella multocida]], [[Pseudomonas|Pseudomonaden]], [[Nocardia|Nokardien]], [[Enterokokken]] und andere. Als weiterer -wesentlich seltenere auftretender Auslöser der Erkrankung kommen bestimmte [[Pilze]] in Frage. Tiere mit einem schwachen [[Immunsystem]] sind für die Erkrankung besonders anfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome, Diagnose und Behandlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptsymptom der Erkrankung sind –&amp;amp;nbsp;oft unspezifische&amp;amp;nbsp;– Schmerzen, die jedoch abhängig von ihrer Lokalisation bei Druck oder entsprechenden Bewegungen besonders deutlich auftreten und sich in plötzlichem Aufschreien des Tieres äußern können. Daneben sind anfangs oft Störungen des Allgemeinzustandes, [[Appetitlosigkeit|Fressunlust]] und [[Apathie|Abgeschlagenheit]] sowie schubweise auftretendes [[Fieber]] zu beobachten. Zum Zeitpunkt des Übergreifens der Infektion auf die gesamte Bandscheibe und auf den Wirbelkörper kommt es zu neurologischen Ausfallserscheinungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symptome können je nach Ausmaß der Schädigung des Rückenmarks von geringgradigen über schwere Lahmheiten und neurologische Ausfallserscheinungen bis hin zur [[Plegie|kompletten Lähmung]] hinter der Schädigung führen. Obwohl die am häufigsten auftretenden Lokalisationen der Erkrankung der Übergang von [[Brustwirbelsäule|Brust-]] zur [[Lendenwirbelsäule]], vordere Lendenwirbelsäule, mittlere Brustwirbelsäule, Übergang Lendenwirbelsäule-[[Kreuzbein]] und hintere [[Halswirbelsäule]] sind, kann die Erkrankung an allen Teilen der Wirbelsäule und an mehreren Stellen gleichzeitig auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diagnose]] erfolgt durch [[Röntgenaufnahme]]n der Wirbelsäule; je nach Stadium der Erkrankung sind Bereiche mit Anzeichen für eine [[Osteolyse|Auflösung der Knochensubstanz]] nachweisbar, teilweise umgeben von Knochenzubildungen, welche als Stabilisierung der Läsion vom Körper gebildet werden. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem gegenseitigen Verrutschen der Wirbelkörper mit [[Subluxation]] kommen. Im Blutbild sind häufig vermehrt [[neutrophiler Granulozyt|neutrophile Granulozyten]] inklusive [[Kernverschiebung|Linksverschiebung]] nachweisbar. Bei Einbruch von Keimen in das Zentralnervensystem sind Bakterien auch im [[Liquor cerebrospinalis|Hirnwasser]] nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Myelographie]] wird häufig zusätzlich durchgeführt, um einen Bandscheibenvorfall oder eine Wirbelfraktur auszuschließen. Per [[Computertomographie]] oder [[Magnetresonanztomographie]] lassen sich die verlässlichsten Aussagen über das Ausmaß der Schädigungen treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methoden zur Behandlung der Diskospondylitis richten sich nach dem Ausmaß der Erkrankung. Die konservative Therapie besteht bei gesicherter Diagnose in der Langzeitgabe (über 1 bis 3 Monate) von Antibiotika. Hier kommen meist [[Cephalosporin]]e, [[Clindamycin]] und [[Amoxicillin]]/[[Clavulansäure]]-Kombinationen zum Einsatz. Außerdem werden zur Schmerzbekämpfung nichtsteroidale [[Antiphlogistika]] eingesetzt. Über [[Punktion]] kann der Erreger aus dem Entzündungsherd isoliert und zur Erstellung eines [[Antibiogramm]]s im Labor angezüchtet werden. Da die Infektion meist über das Blut eingeschleppt wurde, muss oft eine ausführliche Suche nach dem ursprünglichen Infektionsherd durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heilung dauert lange. Im Falle schwerer Wirbelsäulenschädigungen kann eine chirurgische Dekompression in Betracht gezogen werden, um neurologische Ausfälle eventuell beheben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://vetline.de/index.cfm?cid=2806&amp;amp;q=Diskospondylitis Facharchiv von Vetline.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthopädische Erkrankung des Hundes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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