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	<title>Disentis/Mustér - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:43:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Disentis/Must%C3%A9r&amp;diff=112599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: /* Geschichte */ Gr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Disentis/Must%C3%A9r&amp;diff=112599&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T04:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Disentis/Mustér&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Disentis Mustér 2018.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Disentis Muster COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Disentis Dorf.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick über Disentis/Mustér nach Nordosten&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Surselva&lt;br /&gt;
| BFS = 3982&lt;br /&gt;
| PLZ = 7180 Disentis/Mustér&amp;lt;br /&amp;gt;7182 [[Cavardiras]]&amp;lt;br /&amp;gt;7183 [[Mumpé Medel]]&amp;lt;br /&amp;gt;7186 [[Segnas]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH DIS&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.699997&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.85&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1130&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 90.98&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = René Epp&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.disentis.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Disentis/Mustér&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Disentis&amp;#039;&amp;#039;}} [{{IPA|ˈdisəntis}}], {{rmS|Mustér|Audio=roh-sursilvan-Mustér.ogg|IPA=muˈʃteː}}; seit 1963 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Disentis/Mustér&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, zuvor ab 1943 &amp;#039;&amp;#039;Disentis/Mustèr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agvchapp.bfs.admin.ch/de/mutations/3860 |titel=Detailansicht Mutation 3860 |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie liegt in der [[Region Surselva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Disentis-Mustér Schild Bahnhof.jpg|links|mini|Schild «Disentis/Mustér» am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Der Ort findet sich erstmals 765 (Kopie von 1684) als &amp;#039;&amp;#039;Desertina&amp;#039;&amp;#039; bezeugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rätnb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band II, S.&amp;amp;nbsp;676; danach &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]],&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;298&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Deutschen übliche Name &amp;#039;&amp;#039;Disentis&amp;#039;&amp;#039; geht auf lateinisch &amp;#039;&amp;#039;dēsertum&amp;#039;&amp;#039; ‹Einöde, Einsamkeit› zurück, erweitert um das Ableitungssuffix &amp;#039;&amp;#039;-ina, -inu,&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet damit etwa ‹in der Einöde, Einsamkeit gelegen›. Die in vielen Ortsnamen Graubündens vorkommende, auf den lateinischen Nominativ Singular zurückgehende Endung &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; ist im Fall von Disentis zwar etymologisch unbegründet, zeigt aber, dass das &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen als Namensuffix aufgefasst wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rätnb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das romanische &amp;#039;&amp;#039;Mustér&amp;#039;&amp;#039; stammt von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;monastērium&amp;#039;&amp;#039; ‹Kloster›. Da das im Frühmittelalter gegründete Benediktinerkloster im Vorderrheintal das Kloster schlechthin war, verfestigte sich im Bündnerromanischen das Gattungswort mit der Bedeutung ‹Kloster› zu einem Ortsnamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rätnb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Wintersport- und [[Kurort]] liegt in der [[Cadi]] im oberen Teil der [[Surselva]] auf {{Höhe|1130|CH|link=1}} am Zusammenfluss des [[Rein da Medel]] mit dem [[Vorderrhein]]. Nach Süden steigt das [[Val Medel]] zum [[Lukmanierpass]] ({{Höhe|1917|CH}}) an, der Vorderrhein fliesst vom [[Oberalppass]] ({{Höhe|2044|CH}}) herab. Der Kantonshauptort [[Chur]] liegt talabwärts 60&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Medel (Lucmagn)]], [[Sumvitg]] und [[Tujetsch]] im [[Kanton Graubünden]], [[Glarus Süd]] im [[Kanton Glarus]] sowie [[Silenen UR|Silenen]] im [[Kanton Uri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge und Täler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Disentis-LBS H1-029218.tif|mini|Bergkette nördlich von Disentis (1970)]]&lt;br /&gt;
Der Ortskern von Disentis liegt auf der Nordseite des Tals. Eine weite [[Terrasse (Geologie)|Terrasse]], die sich südlich daran anschliesst, wird vom Rein d’Acletta durchschnitten. Er begrenzt das historische Dorf nach Süden, im Osten bildet der Wildbach [[Rein da Val Sogn Placi]] die Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grossteil des Gemeindegebiets gehört zum Hochgebirge. Eine Kette bestehend aus [[Piz Ault]] ({{Höhe|3027|CH}}), dem Doppelgipfel [[Brichlig]]  ({{Höhe|2964|CH}}) und [[Piz Cavardiras]] ({{Höhe|2959|CH}}), Piz Run ({{Höhe|2914|CH}}), Piz Lumpegna ({{Höhe|2819|CH}}) und Piz Alpetta ({{Höhe|2764|CH}}) trennt das Vorderrheintal vom Brunnital (Seitental vom [[Maderanertal]]) im Nordwesten respektive vom Val Cavardiras im Norden. Nördlich davon steigt der Hauptkamm der [[Glarner Alpen]] zum [[Gross Düssi|Piz Git]] ({{Höhe|3256|CH}}), zum [[Piz Cazarauls]] ({{Höhe|3062|CH}}; [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen [[Kanton Glarus|Glarus]] und [[Kanton Uri|Uri]] {{Coordinate|NS=46.8129|EW=8.877|type=landmark|dim=1|region=CH-GL/CH-GR/CH-UR|text=ICON2|name=Piz Cazarauls – Dreikantonseck GL, GR, UR}}) und [[Tödi]] (Piz Russein, {{Höhe|3612|CH}}) an. Diese Region entwässert durchs [[Val Russein]] zum Vorderrhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich vom Rhein erreicht das Gemeindegebiet im Südosten im Garvera ({{Höhe|2385|CH}}) die höchste Erhebung. Im Südwesten steigt die Grenze nicht über die Waldgrenze am Piz Pazzola ({{Höhe|2454|CH}}) an. Dazwischen liegt im Süden die Schlucht &amp;#039;&amp;#039;Ruinas&amp;#039;&amp;#039; des Rein da Medel, die das Vorderrheintal vom Val Medel trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tiefste Punkt der Gemeinde – wie der Tödi ganz im Osten bei der [[Russeinerbrücke|Punt Russein]] – misst {{Höhe|969|CH}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.disentis.ch/de/portrait/ |titel=Portrait |werk=Disentis/Mustér |datum=2024-07-10 |sprache=de |abruf=2026-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südlichen Flanken des Piz Ault und Piz da Strem ({{Höhe|2837|CH}}) sind touristisch als [[Wintersportgebiet|Skigebiet]] erschlossen. Eine [[Luftseilbahn]] führt von Disentis nach Caischavedra ({{Höhe|1862|CH}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die Dörfer [[Segnas]], Mumpé Tujetsch, [[Mumpé Medel]], [[Acletta]], [[Disla]] und [[Cavardiras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fraktionen sind meist nicht mehr als ein Kilometer auseinander. Mumpé Medel und Cavardiras liegen südlich des Vorderheins im Südwesten auf {{Höhe|1305|CH}} respektive im Südosten auf {{Höhe|1134|CH}} Disla liegt ebenfalls östlich von Disentis unterhalb von Cavardiras am nördlichen Rheinufer. Acletta liegt westlich von Disentis auf {{Höhe|1277|CH}}, Segnas etwas erhöht südwestlich davon auf {{Höhe|1333|CH}}, Mumpé Tujetsch weiter südlich auf {{Höhe|1391|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere kleine Weiler sind Madernal und Pardomat an der Grenze zu Sumvitg, Caprau an der Strasse nach Cavardiras, Faltscharidas oberhalb des östlichen Dorfeingangs, Clavaniev im Nordwesten sowie Peisel, Buretsch und Cuoz bei Segnas, Sax und Fontauna bei Acletta und Funs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simon Camartin |Titel=Eine ganz besondere Gemeinde |Hrsg=[[Gion Condrau]] |Sammelwerk=Disentis/Mustér: Geschichte und Gegenwart |Verlag=Gemeinde Disentis/Mustér |Ort=Disentis/Mustér |Datum=1996 |ISBN=978-3-9521081-0-9 |Seiten=5 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Disentis Acletta.jpeg|Acletta&lt;br /&gt;
 Cavardiras.JPG|Cavardiras&lt;br /&gt;
 Disla Cavardiras.jpg|Disla&lt;br /&gt;
 Mumpe Medel2.jpeg|Mumpé Medel&lt;br /&gt;
 Mumpé Tujetsch (cropped).jpg|Mumpé Tujetsch&lt;br /&gt;
 Disentis Segnas.jpeg|Segnas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Für die [[Normalperiode]] 1991–2020 beträgt die [[Jahresmitteltemperatur]] 7,1&amp;amp;nbsp;°C, wobei im Januar mit −1,1&amp;amp;nbsp;°C die kältesten und im Juli mit 15,8&amp;amp;nbsp;°C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Im Mittel sind hier rund 122 [[Frosttag]]e und 29 [[Eistag]]e zu erwarten. [[Sommertag]]e gibt es im Jahresmittel rund 23, während normalerweise ein bis zwei [[Hitzetag]]e zu verzeichnen sind. Die [[MeteoSchweiz]]-Wetterstation liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1197|ch}}&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 250&lt;br /&gt;
| QUELLE = MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meteoschweiz.admin.ch/product/output/climate-data/climate-diagrams-normal-values-station-processing/DIS/climsheet_DIS_np9120_d.pdf |titel=Klimanormwerte Disentis. Normperiode 1991–2020 |werk=meteoschweiz.admin.ch |hrsg=Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz |format=PDF |abruf=2022-04-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220410125800/https://www.meteoschweiz.admin.ch/product/output/climate-data/climate-diagrams-normal-values-station-processing/DIS/climsheet_DIS_np9120_d.pdf |archiv-datum=2022-04-10 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = &lt;br /&gt;
| Ort = Disentis/Mustér&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 2.6&lt;br /&gt;
| hmfeb = 3.5&lt;br /&gt;
| hmmär = 7.6&lt;br /&gt;
| hmapr = 11.4&lt;br /&gt;
| hmmai = 15.7&lt;br /&gt;
| hmjun = 19.9&lt;br /&gt;
| hmjul = 21.7&lt;br /&gt;
| hmaug = 21.1&lt;br /&gt;
| hmsep = 16.8&lt;br /&gt;
| hmokt = 12.8&lt;br /&gt;
| hmnov = 6.8&lt;br /&gt;
| hmdez = 3.2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = −4.1&lt;br /&gt;
| lmfeb = −4.2&lt;br /&gt;
| lmmär = -1.3&lt;br /&gt;
| lmapr = 1.9&lt;br /&gt;
| lmmai = 5.8&lt;br /&gt;
| lmjun = 9.0&lt;br /&gt;
| lmjul = 11.0&lt;br /&gt;
| lmaug = 11.1&lt;br /&gt;
| lmsep = 7.7&lt;br /&gt;
| lmokt = 4.5&lt;br /&gt;
| lmnov = 0.1&lt;br /&gt;
| lmdez = −3.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = −1.1&lt;br /&gt;
| avfeb = -0.8&lt;br /&gt;
| avmär = 2.6&lt;br /&gt;
| avapr = 6.3&lt;br /&gt;
| avmai = 10.4&lt;br /&gt;
| avjun = 14.0&lt;br /&gt;
| avjul = 15.8&lt;br /&gt;
| avaug = 15.5&lt;br /&gt;
| avsep = 11.7&lt;br /&gt;
| avokt = 8.0&lt;br /&gt;
| avnov = 3.0&lt;br /&gt;
| avdez = -0.2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 66&lt;br /&gt;
| nbfeb = 48&lt;br /&gt;
| nbmär = 67&lt;br /&gt;
| nbapr = 83&lt;br /&gt;
| nbmai = 110&lt;br /&gt;
| nbjun = 112&lt;br /&gt;
| nbjul = 109&lt;br /&gt;
| nbaug = 133&lt;br /&gt;
| nbsep = 112&lt;br /&gt;
| nbokt = 106&lt;br /&gt;
| nbnov = 106&lt;br /&gt;
| nbdez = 74&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 2.8&lt;br /&gt;
| shfeb = 3.4&lt;br /&gt;
| shmär = 4.4&lt;br /&gt;
| shapr = 4.7&lt;br /&gt;
| shmai = 4.8&lt;br /&gt;
| shjun = 5.8&lt;br /&gt;
| shjul = 6.4&lt;br /&gt;
| shaug = 5.9&lt;br /&gt;
| shsep = 5.2&lt;br /&gt;
| shokt = 3.8&lt;br /&gt;
| shnov = 2.5&lt;br /&gt;
| shdez = 2.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan = &lt;br /&gt;
| wtfeb = &lt;br /&gt;
| wtmär = &lt;br /&gt;
| wtapr = &lt;br /&gt;
| wtmai = &lt;br /&gt;
| wtjun = &lt;br /&gt;
| wtjul = &lt;br /&gt;
| wtaug = &lt;br /&gt;
| wtsep = &lt;br /&gt;
| wtokt = &lt;br /&gt;
| wtnov = &lt;br /&gt;
| wtdez =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 8.5&lt;br /&gt;
| rdfeb = 7.4&lt;br /&gt;
| rdmär = 8.5&lt;br /&gt;
| rdapr = 8.3&lt;br /&gt;
| rdmai = 11.5&lt;br /&gt;
| rdjun = 12.3&lt;br /&gt;
| rdjul = 11.8&lt;br /&gt;
| rdaug = 12.9&lt;br /&gt;
| rdsep = 9.7&lt;br /&gt;
| rdokt = 9.0&lt;br /&gt;
| rdnov = 9.8&lt;br /&gt;
| rddez = 9.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 69&lt;br /&gt;
| lffeb = 68&lt;br /&gt;
| lfmär = 67&lt;br /&gt;
| lfapr = 65&lt;br /&gt;
| lfmai = 68&lt;br /&gt;
| lfjun = 70&lt;br /&gt;
| lfjul = 71&lt;br /&gt;
| lfaug = 74&lt;br /&gt;
| lfsep = 75&lt;br /&gt;
| lfokt = 73&lt;br /&gt;
| lfnov = 75&lt;br /&gt;
| lfdez = 72&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Areal des Klosters wurden Siedlungsspuren aus der [[Hallstattzeit|älteren Eisenzeit]] (6. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur Gredig |Titel=Disentis/Mustér, Kloster, Westhof |Hrsg=Archäologischer Dienst Graubünden, Denkmalpflege Graubünden |Sammelwerk=Jahresberichte des Archäologischen Dienstes Graubünden und der Denkmalpflege Graubünden |Band=2008 |Ort=Chur |Datum=2009 |ISBN=978-3-9523495-0-2 |Seiten=83 |Online=https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/ekud/afk/adg/Dokumente2012/2008%20Jahresberichte.pdf |Format=PDF |KBytes=8400 |Abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Lukmanierpass]] als tiefster direkter Alpenübergang in der Schweiz und recht leicht passierbare Route war nachweislich schon zur Römerzeit und im Frühmittelalter begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Erb, Maria-Letizia Boscardin |Titel=Das spätmittelalterliche Marienhospiz auf der Lukmanier-Passhöhe |Ort=Chur |Datum=1974 |Reihe=Schriftenreihe des Rätischen Museums Chur |BandReihe=Heft 17 |HrsgReihe=[[Rätisches Museum|Rätisches Museum Chur]] |Seiten=4 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Siehe auch|Kloster Disentis}}&lt;br /&gt;
Anfang des 8. Jahrhunderts errichtete der Mönch [[Sigisbert von Disentis|Sigisbert]] aus einem burgundischen Kloster eine Zelle in der unwirtlichen Landschaft, der «Desertina».&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gion Condrau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Disentis/Mustér. Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Disentis/Mustér, Disentis/Mustér 1996, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gemäss der Legende, wahrscheinlich war die Gegend aber bereits vorher besiedelt. Der einheimische Rätier [[Placidus von Disentis|Placidus]] half ihm dabei, wurde aber auf Weisung des Landesherrn ermordet. Um 720/750 errichtete Bischof Ursicin über den Grabstätten der heiligen Sigisbert und Placidus ein [[Kloster]] nach den Regeln des heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]]. 940 wurde das Kloster mit seinen wertvollen Kunstgegenständen von [[Sarazenen]] durch Brand zerstört (Deckengemälde in der Klosterkirche). Die nach der Flucht zurückkehrenden Mönche bauten die Abtei wieder auf. Ihre Hauptfunktion war dann die von «Hütern des [[Lukmanierpass]]es», über den die deutschen Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]], [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]], Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. (Barbarossa)]] und [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] in ihre italienischen Reichsteile reisten. 1020 wurde der Konvent von Kaiser Heinrich&amp;amp;nbsp;II. an die [[Hochstift Brixen|bischöfliche Kirche von Brixen]] übertragen; die Verfügung wurde 1074 widerrufen und die Immunität des Klosters wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahr 1140&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=978-3-7030-0469-8 |Seiten=165–166 |Fundstelle=Nr. 193}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand der reichsunmittelbare Klosterstaat [[Cadi]] (Casa Dei – ‹Haus Gottes›), zu dem nicht nur das Gebiet von [[Breil/Brigels|Brigels]] bis jenseits des [[Oberalppass]]es gehörte, sondern zeitweise auch Gebiete in der Lombardei. Der Disentiser Abt wurde Reichsfürst. Die Fürstäbte wirkten bei der Gründung des [[Grauer Bund|Grauen Bundes]] und des Kantons Graubünden mit, wodurch sie allerdings ihre Machtstellung einbüssten. Das Kloster blieb kultureller Mittelpunkt von Graubünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 17. Jahrhunderts entstand im [[barock]]en Baustil eine neue Klosteranlage und 1696 bis 1712 die Klosterkirche Sankt Martin mit Doppelturmfassade nach Plänen von [[Caspar Moosbrugger]]. 1799 steckten französische Truppen das Dorf Disentis, Kloster und Kirche in Brand, nachdem sich die Einwohner gegen die Besatzer erhoben hatten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Klosteranlage umfassend restauriert, rund hundert Jahre später nochmals. Die letzte Restaurierung der Klosterkirche wurde 2019 beendet. Seit 1880 führt das Kloster ein [[Gymnasium &amp;amp; Internat Kloster Disentis|Gymnasium]] mit Mönchen als Lehrkräften. Die weitere Gewährleistung der Anerkennung als zur Maturität führende Schule wurde Anfang der 1970er-Jahre an zwei Bedingungen geknüpft: Erstens die Zulassung von Mädchen und zweitens die Ergänzung des Lehrkörpers durch zivile Lehrpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1750 errichtete Sebastian von Castelberg das [[Schloss Caschliun]]. Es brannte 1830 ab und verfiel anschliessend ganz.[[Datei:ETH-BIB-Disentis-LBS H1-018197.tif|mini|Disentis, historisches Luftbild vom Oktober 1954, aufgenommen von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]]]]Bis 2002 blieb Disentis/Mustér Gerichts- und Landsgemeindeort der Cadi, des oberen Teils des Bündner Oberlandes, der [[Surselva]]. Wie im Kanton Graubünden üblich, wurden die [[Kreis Disentis|Kreiswahlen]] in einer [[Landsgemeinde]] abgehalten. Nach der Einführung des Frauenstimmrechts wurde 1973 die Beibehaltung dieser Tradition beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/cntmng?var=true&amp;amp;pid=bmb-002:1973:0::368 &amp;#039;&amp;#039;Chronik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Monatsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Jahr 2000 wurde diese 600-jährige Tradition (wegen der Stimmen der anderen Kreisgemeinden) abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.news.ch/Die+Buendener+Landsgemeinde+Cumin+gibt+es+nicht+mehr/15362/detail.htm Die Disentiser Landsgemeinde Cumin gibt es nicht mehr], SDA, 24. September 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2010|| 2012|| 2014|| 2020|| 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1260|| 1359|| 2330|| 2172|| 2111|| 2045|| 2058|| 2010|| 2104&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild = CHE Disentis Muster COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe = 70&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Blau silbernes (weisses) [[Andreaskreuz]]&lt;br /&gt;
|Zusatz = Das Wappen der Gemeinde Disentis/Mustér zeigt das Andreaskreuz, ein Kreuz mit zwei diagonal verlaufenden sich kreuzenden [[Balken (Heraldik)|Balken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Industrie ===&lt;br /&gt;
Aus der Lehrwerkstatt der [[Landis+Gyr]] aus den Siebzigerjahren entstand 1989 die Distec AG,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.distec.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;] distec ag, abgerufen am 19. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche im Formen- und Metallbau tätig ist. Dort werden Präzisionsteile für die Aviatik, den Fahrzeugbau und die Industrie gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gendusas-LaiAlv Sessellift.jpg|mini|Im Skigebiet Disentis-Sedrun]]&lt;br /&gt;
Auf dem Areal des zerfallenen Schlosses Caschliun errichtete der Arzt Augustin Condrau 1877 das Hotel «Disentiser Hof», das ab 1909 die [[Radon]]quelle &amp;#039;&amp;#039;S. Placidus&amp;#039;&amp;#039; nutzte. Dadurch entwickelte sich ein erster Badetourismus, und Disentis wurde zum Kurort. Die Quelle ist inzwischen nicht mehr in Betrieb, da eine Lawine die Zubringerleitung 1984 zerstörte. Das alte Hotel wurde 1977 durch einen Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um Disentis/Mustér erstrecken sich über 180&amp;amp;nbsp;km Wanderwege und 30&amp;amp;nbsp;km [[Loipe]]n für den Wintersport. Das auf knapp {{Höhe|3000|CH}} reichende Skigebiet wird unter dem Namen «Disentis 3000» durch die &amp;#039;&amp;#039;Bergbahnen Disentis AG&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Seit 2019 besteht eine Anbindung an das Skigebiet Andermatt-Sedrun.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.skiarena.ch/ Skiarena.]&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Badesee Fontanivas.JPG|mini|Badesee &amp;#039;&amp;#039;Fontanivas&amp;#039;&amp;#039;]]Beim Campingplatz &amp;#039;&amp;#039;Fontanivas&amp;#039;&amp;#039; am Vorderrhein ist ein Badesee mit grossem Kinderspielplatz angelegt. Es besteht die Möglichkeit, Gold zu waschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://disentis-sedrun.graubuenden.ch/de/aktivitaeten-erlebnisse/goldwaschen Website Disentis-Sedrun.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 wurde das Sportzentrum eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Resonanz hat das Anfang Juli jährliche Hochfest des Klostergründers der Benediktinerabtei in Disentis (Hochfest St. Placi) zu Ehren der heiligen [[Placidus und Sigisbert von Disentis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Disentis-Muster.jpg|mini|Bahnhof Disentis/Mustér]]&lt;br /&gt;
In Disentis/Mustér gabelt sich die [[Hauptstrasse 19]] aus [[Chur]] zum [[Lukmanierpass]] und zum [[Oberalppass]]. Ausserdem endet hier die [[Bahnstrecke Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér|Vorderrheinlinie]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]]. Sie wird nach Westen über den Oberalppass von der [[Matterhorn-Gotthard-Bahn]] (MGB) weitergeführt. Der Bahnhof dient dem Lokwechsel bei den durchgehenden [[Glacier Express|Glacier-Express]]-Zügen. Dieser ist notwendig, weil die RhB ohne [[Zahnradbahn|Zahnrad]] fährt, die MGB jedoch abschnittweise mit Zahnrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Bahnlinien bedienen den Bahnhof Disentis/Mustér:&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|GEX|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{RhB-Linie|RE7|x|x|x}} (RhB)&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|R45|x|x|x}} (MGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halbstündlich versetzt zur Zugverbindung verkehrt ein [[Postauto]] zwischen Tujetsch via Disentis nach Ilanz, wo Anschluss nach Chur per Bahn besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invia.ch/DE/surselva.html |titel=Fahrplanwechsel ab 14. Dezember 2025: Das öV-Angebot in der Surselva wird deutlich ausgebaut. |werk=graubünden invia |sprache=de |abruf=2026-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Lukmanierpass]] führt eine Postauto&amp;amp;shy;linie nach [[Biasca]]. Seit 2000 ist die Passstrasse auch im Winter offen, allerdings besteht die Postautoverbindung in den Süden nur im Sommer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.xn--v-info-vxa.ch/sites/default/files/fap/2025/fap_2025.zip &amp;#039;&amp;#039;Gesamte Fahrplanpublikation 2025.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;oev-info.ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disentis/Mustér war 2017 Mitglied der [[Alpine Pearls]], die sich für umweltfreundliche Mobilität im Alpenraum einsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpine-pearls.com/die-urlaubsorte/ort/schweiz/disentismuster/ |titel=Urlaub Disentis/Mustér mit der Mobilitätsgarantie der Alpine Pearls |sprache=de |abruf=2017-03-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170325030643/https://www.alpine-pearls.com/die-urlaubsorte/ort/schweiz/disentismuster/ |archiv-datum=2017-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Disentis/Mustér}}&lt;br /&gt;
* Das [[Kloster Disentis]] mit der Klosterkirche Sankt Martin, der Marienkirche sowie dem Klostermuseum (sakrale mittelalterliche Kunst, kostbare Textilien und Naturschätze) ist das bedeutendste Bauwerk im Ort.&lt;br /&gt;
* Sehenswert sind auch die [[Kapelle St. Agatha (Disentis)|Kapelle St. Agatha]], die barocke Marienkapelle in [[Acletta]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/kapelle_st_maria.31349 Kapelle Sankta Maria (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[St. Placiduskirche (Disentis)|Sankt Placiduskirche]] und die [[barock]]e Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist mit ihrem prachtvollen spätgotischen [[Ivo Strigel|Strigel]]-Altar&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_johannes_baptist.31351 Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Neben der Kapelle St. Agatha führt die Hängebrücke [[La Pendenta]] über den Vorderrhein. Die Hängebrücke mit einer Spannweite von 270 Metern ist die längste Hängebrücke des Kantons Graubünden, Eröffnung 2024.&lt;br /&gt;
* Schulhaus von Hermann und Hans Peter Baur, 1969–1973&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/schulhaus.31352 Schulhaus (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein moderner Sakralbau ist das [[Aua Viva|Evangelische Gemeindezentrum Aua Viva]]&lt;br /&gt;
* Klosterhof Salaplauna (ein landwirtschaftlicher Betrieb), 2010, Architekt: [[Gion A. Caminada]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/klosterhof_salaplauna_2010.51398 Klosterhof Salaplauna (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mädcheninternat (Caminada Haus), 2004&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/maedcheninternat_2004.24243 Mädcheninternat (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kapelle Sankt Luzius]], in Disla&lt;br /&gt;
* Kapelle Sankta Maria, in Acletta&amp;lt;ref&amp;gt;[http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/kapelle_st_maria.31349 Kapelle Sankta Maria (Foto)] auf baukultur.gr.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Mineralienmuseum &amp;#039;&amp;#039;Cristallina&amp;#039;&amp;#039; sind einheimische [[Quarz|Bergkristalle]] von besonderer Schönheit ausgestellt.&lt;br /&gt;
* An der Grenze zur Nachbargemeinde Sumvitg liegt die alte [[Russeinerbrücke]].&lt;br /&gt;
* Der Verein Stalusa zeigt die alten Festungen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zum Verein Stalusa gehört ebenfalls das Werk A8717 «Stalusa» aus dem [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]]. Es befindet sich 2,5 km nordöstlich von Disentis/Mustér und wurde im Jahre 1967, eingebettet in der Sperrstelle «Russein», erbaut. Das Werk befindet sich im ursprünglichen Zustand, weist eine sehr gute Bausubstanz auf und ist nicht desarmiert.&lt;br /&gt;
: Eine direkte Zufahrt ist aus verkehrstechnischen Gründen nicht möglich. Östlich und westlich der Festung finden sich Parkmöglichkeiten entlang der Kantonsstrasse, von denen die Festung in wenigen Minuten zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 KapelleAcletta.JPG|Kapelle Maria Immaculata in Acletta&lt;br /&gt;
 Disentis02.JPG|Hauptkirche St. Johann der Täufer, 1261 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
 St. Agatha Disentis3.JPG|Kapelle Sankt Agatha, Ansicht von Nordosten&lt;br /&gt;
 StPlaciduskircheaussen.JPG|Aussenansicht der Kapelle Sankt Placidus&lt;br /&gt;
 2007-Disentis-Kloster.jpg|Kloster&lt;br /&gt;
 Benediktinerabtei Disentis September 2019.jpg|Kloster Disentis von der Via Lucmagn aus gesehen&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Disentis, untere St.Placi-Quelle-Dia 247-15234.tif|Disentis, untere [[Radonquelle Disentis|St.&amp;amp;nbsp;Placi-Quelle]].  Historisches Bild von [[Leo Wehrli]] (1948).&lt;br /&gt;
 Disentis Kloster Bahnhof 2021.jpg|Disentis/Mustér Kloster und Bahnhof 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Bundi]] (1565–1614), Abt von Kloster Disentis&lt;br /&gt;
* Moritz Frosch (* 1572; † vor 27. März 1592), Künstler, [[Malerei|Maler]] aus dem [[Vorarlberg]]. 1572 zusammen mit seinem Sohn Jörg Frosch schuf den Castelbergaltar in der Klosterkirche von Disentis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sik-isea.anton.ch/actors/show?perPage=100&amp;amp;sortAsc=1&amp;amp;collection=0&amp;amp;recordgroup=0&amp;amp;fonds=0&amp;amp;sortField=id&amp;amp;index=17262 Moritz Frosch] auf sik-isea.anton.ch/actors (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marian von Castelberg]] (1669–1742), Bündner Benediktiner&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton von Castelberg]] (1751–1819), Bündner Offizier in fremden Diensten&lt;br /&gt;
* [[Placidus a Spescha]] (1752–1833), Benediktinerpater&lt;br /&gt;
* [[Joachim Michael Liberat von Castelberg]] (1761–1837), Bündner Offizier in fremden Diensten&lt;br /&gt;
* [[Placidus Tenner]] (1813–1885), Benediktinerpater&lt;br /&gt;
* [[Placi Condrau]] (1819–1902), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Duri Sialm]] (1891–1961), [[Komponist]]&lt;br /&gt;
* [[Flurin Maissen]] (1906–1999), Benediktinerpater&lt;br /&gt;
* [[Pankraz Winiker]] (1925–2013), Abt von Kloster Disentis&lt;br /&gt;
* [[Walter Wittmann (Wirtschaftswissenschaftler)|Walter Wittmann]] (1935–2016), Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Dumeni Columberg]] (* 1941), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Ursina Giger]] (* 1985), Jazzsängerin, Liedermacherin und Komponistin&lt;br /&gt;
* [[Nina Zoller]] (* 1987), Berg-, Langstreckenläuferin, Duathletin und Triathletin&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
* Adalbert III. de Funs (1646 in Acletta bei Disentis–1716), Abt von Disentis&lt;br /&gt;
* Abt Adalbert II. de Medell (1628 in Tujetsch bei Distenis–1696), Abt von Disentis&lt;br /&gt;
;Persönlichkeiten mit Bezug zu Disentis&lt;br /&gt;
* [[Zita von Bourbon-Parma]] (1892–1989), letzte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, Ehefrau von Kaiser [[Karl (Österreich-Ungarn)|Karl I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mariano Tschuor]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kath.ch/newsd/warum-die-kaiserin-von-oesterreich-disentis-besuchte/ Warum die Kaiserin von Österreich Disentis besuchte]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;kath.ch&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Oktober 2020, abgerufen am 14. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Disentis |Band=1 |Seite=83–84}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1614|Disentis/Mustér|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2009-06-08}}&lt;br /&gt;
* [[Gion Condrau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Disentis/Mustér. Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Disentis/Mustér, Disentis/Mustér 1996, ISBN 3-9521081-0-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Disentis.&amp;#039;&amp;#039; Informations-Broschüre. Hrsg. vom Kloster Disentis, etwa 2010.&lt;br /&gt;
* {{HLS|11490|Disentis|Autor=Daniel Schönbächler|Datum=2010-03-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.disentis.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Disentis/Mustér]&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-disentis.ch/ Website des Benediktinerklosters Disentis]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|jJc8aafF8Nk7bZp32h8D}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sursassiala.ch/ Die obere Cadi in Bild und Text (Gemeindearchivare Disentis/Mustér, Medel/Lucmagn und Tujetsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4012452-6|VIAF=132978748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Disentismuster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disentis/Mustér| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Vorderrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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