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	<title>Dischwefelsäure - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:28:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dischwefels%C3%A4ure&amp;diff=64563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dischwefels%C3%A4ure&amp;diff=64563&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T20:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Dischwefelsäure - Disulfuric acid.svg|200px|Strukturformel Dischwefelsäure]]&lt;br /&gt;
| Name            = Dischwefelsäure&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = * Pyroschwefelsäure&amp;lt;ref name=&amp;quot;baumgarten1936&amp;quot;&amp;gt;Paul Baumgarten: &amp;#039;&amp;#039;Über die durch Schwefelsäure bewirkte Spaltung (Sulfolyse) von Harnstoff. Ein einfacher Weg zur Herstellung von Amido-sulfonsäure und Imido-sulfonat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 69, 1936, S.&amp;amp;nbsp;1929–1937, {{DOI|10.1002/cber.19360690824}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*auch  Oleum&lt;br /&gt;
| Summenformel    = H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|7783-05-3}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 231-976-8&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.029.069&lt;br /&gt;
| PubChem         = 62682&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = &lt;br /&gt;
| Beschreibung    = farblose, hygroskopische Kristalle&amp;lt;ref name=&amp;quot;roempp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-04-02022|Name=Dischwefelsäure|Abruf=2014-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 178,14 g·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat        = fest&lt;br /&gt;
| Dichte          = 1,9 g·cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;ref name=&amp;quot;roempp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = 35 [[Grad Celsius|°C]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;roempp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = mit Wasser heftige Reaktion&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus ABC Chemie, F.A. Brockhausverlag Leipzig 1971, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot;&amp;gt;{{GESTIS|Name=Dischwefelsäure|ZVG=570132|CAS=7783-05-3|Abruf=2025-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|05|07}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = Gefahr&lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|314|335}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|014}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|280|301+330+331|303+361+353+315|304+340|305+351+338+310}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dischwefelsäure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyroschwefelsäure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;baumgarten1936&amp;quot; /&amp;gt;) ist eine [[Nomenklatur (Anorganische Chemie)#Säuren, Oxosäuren und Oxoanionen|Oxosäure]] des [[Schwefel]]s und gehört zu den anorganischen [[Säure]]n. Sie leitet sich von der Schwefelsäure ab und lässt sich formal als Zusammenlagerung zweier Schwefelsäuremoleküle unter Abspaltung von Wasser darstellen. Dischwefelsäure ist stark [[Hygroskopie|hygroskopisch]] und hochreaktiv, vor allem mit Wasser und organischen Materialien kommt es zu sehr heftigen Reaktionen. Die [[Salze]] der Dischwefelsäure werden [[Disulfate]] oder Pyrosulfate genannt. Sie können durch Erhitzen von [[Sulfate|Hydrogensulfaten]] unter Abspaltung von Wasser erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dischwefelsäure wird oft mit [[Schwefelsäure#Oleum|Oleum]] gleichgesetzt, dies ist formal jedoch nur für 45%iges Oleum richtig. Bei Oleum (auch rauchende Schwefelsäure genannt) handelt es sich um eine Lösung von [[Schwefeltrioxid]] (SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) in Schwefelsäure (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) mit veränderlichen Anteilen an Schwefeltrioxid, die je nach Konzentration im Konzentrationsbereich bis 45 % als Gemisch von Schwefelsäure und Dischwefelsäure vorliegen. Die für Oleum angegebenen Konzentrationen bedeuten jeweils den Anteil an „freiem“ SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; bezogen auf die Oleum-Menge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch stellt Oleum in diversen Konzentrationen die im Handel vorherrschende Form von Dischwefelsäure dar, weswegen in diesem Artikel auf dieses Stoffgemisch eingegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung und Darstellung ==&lt;br /&gt;
Großtechnisch fällt Dischwefelsäure in Form von Oleum bei der Herstellung von Schwefelsäure nach dem [[Kontaktverfahren]] an. Um das Zwischenprodukt Schwefeltrioxid gemäß dem [[Massenwirkungsgesetz]] aus dem Reaktionsgleichgewicht zu entfernen, wird bei der Oleumproduktion diese Zwischenabsorption zweistufig ausgeführt. In der ersten Stufe wird ein Teil des SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; in Oleum absorbiert, das mit konzentrierter Schwefelsäure auf die erforderliche Oleumkonzentration verdünnt wird. In der zweiten Stufe der Zwischenabsorption wird das restliche SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; in konzentrierter Schwefelsäure absorbiert. Hierbei nutzt man die Eigenschaft von SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; aus, sich gut in konzentrierter Schwefelsäure zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{H_2SO_4 + SO_3 \longrightarrow H_2S_2O_7}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt ist eine farblose ölige (eigentlich: schwere, viskose) Flüssigkeit, in der Schwefelsäure-, Dischwefelsäure- sowie [[Trischwefelsäure]]moleküle vorliegen. Das Verhältnis der Komponenten (SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; und H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) bestimmt die molekulare Zusammensetzung und die [[Physikalische Chemie|physikalisch-chemischen]] Eigenschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Dichte]]:&lt;br /&gt;
: 20 % SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1,90 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
: 80 % SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1,94 g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Schmelzpunkt]]:&lt;br /&gt;
: 20 % SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;: −11 °C&lt;br /&gt;
: 45 % SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;: 35 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oleum fuming.jpg|mini|Rauchende Schwefelsäure]]&lt;br /&gt;
=== Chemische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Dischwefelsäure ist stark [[Hygroskopie|hygroskopisch]] und zerfällt bei Anwesenheit von Wasser sehr schnell und unter starker Hitzeentwicklung zu [[Schwefelsäure]] ([[Hydrolyse]]) und reagiert als solche stark sauer. Zu dieser Reaktion kommt es schon mit dem in der Luft vorhandenen Wasser, wodurch sich ein dichter Nebel aus Schwefelsäuretröpfchen bildet. Dies ist zum Beispiel beim Oleum der Fall, weshalb dieses auch den Namen „rauchende Schwefelsäure“ trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{H_2S_2O_7 + H_2O \longrightarrow 2 \ H_2SO_4}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheitshinweise ==&lt;br /&gt;
Dischwefelsäure und Oleum sind sehr gefährlich. Sie sind stark [[Ätzende Stoffe|ätzend]] und reagieren besonders mit organischen Stoffen sehr heftig. Beispielsweise kommt es bei Kontakt mit Haut oder Kleidungsstücken zu starkem Wasserentzug, sogar unter Spaltung von Molekülen wie etwa [[Kohlenhydrate]]n. Dadurch verfärbt sich die betroffene Stelle gelb bis schwarz. Durch die starke Hitzeentwicklung bei der eintretenden Hydrolyse kann sich organisches Material leicht entzünden und es kann sogar zur Explosion kommen. Oleum reagiert so heftig mit Wasser, dass es nur verdünnt werden kann, indem man es langsam auf Eis schüttet. Außerdem vermag es, anders als Schwefelsäure, sogar Plastikgefäße und Neoprenhandschuhe zu zerstören. Eine zusätzliche Gefahr stellen entweichende [[Schwefeltrioxid]]dämpfe dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dischwefelsaure}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwefelsäureverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anorganische Säure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
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