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	<title>Dischingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:22:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dischingen&amp;diff=182057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der rausch: Tippfehler korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dischingen&amp;diff=182057&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-26T12:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Dischingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/41/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/21/38/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Dischingen in HDH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis = Heidenheim&lt;br /&gt;
|Höhe = 463&lt;br /&gt;
|PLZ = 89561, 73450&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07327, [[Frickingen (Dischingen)|07326]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08135010&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DCG&lt;br /&gt;
|Gliederung = 7 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße = Marktplatz 9&amp;lt;br /&amp;gt; 89561 Dischingen&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.dischingen.de/ www.dischingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Dirk Schabel&lt;br /&gt;
|Partei =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dischingen 001.jpg|mini|Dischingen, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortstafel Trugenhofen.jpg|mini|Altes Ortsschild, angebracht an der Gemeindeverwaltung Trugenhofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Disch.JPG|mini|Blick vom Englischen Wald auf Dischingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dischingen-heidenheim-1900.jpg|mini|Dischingen um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Ballmertshofen.JPG|mini|Vorderfront vom Schloss Ballmertshofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Trugenhofen.JPG|mini|Schloss Thurn und Taxis]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dischingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im [[Landkreis Heidenheim]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Ostwürttemberg]] und ist die östlichste Gemeinde Baden-Württembergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die östlichste Gemeinde des Bundeslandes liegt in den nordöstlichen Ausläufern der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] im [[Härtsfeld]] und wird von Norden nach Süden vom [[Donau]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;zufluss [[Egau]] durchflossen, an der auch das namengebende Dorf der Gemeinde liegt. Ihr höchster Punkt liegt auf dem Ohrberg an der Westspitze des Gemeindegebietes auf etwa {{Höhe|628|DE-NHN}}, der niedrigste am Austritt der Egau in Richtung Ziertheim auf etwa {{Höhe|455|DE-NHN}}. Einige Zuflüsse aus dem Gemeindegebiet, das zur Gänze zu dieser entwässert, erreichen die Egau erst jenseits der Gemeindegrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Dischingen grenzt im Westen an die Gemeinde [[Nattheim]], ebenfalls im [[Landkreis Heidenheim]] gelegen, und im Norden an die Stadt [[Neresheim]] im [[Ostalbkreis]], die beide zu [[Baden-Württemberg]] gehören. Die übrigen Nachbargemeinden liegen alle in [[Bayern]]. Die Gemeinde [[Forheim]] im Nordosten und die Gemeinde [[Amerdingen]] im Osten sind Teil des [[Landkreis Donau-Ries|Landkreises Donau-Ries]], zum [[Landkreis Dillingen an der Donau]] rechnen die Gemeinde [[Finningen]] im Südosten, [[Mödingen]] und [[Ziertheim]] im Süden sowie [[Bachhagel]] und zuletzt [[Zöschingen]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Dischingen gehören die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;([[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirke]])&amp;#039;&amp;#039; [[Ballmertshofen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;II)&amp;#039;&amp;#039;, [[Demmingen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;III)&amp;#039;&amp;#039;, Dischingen &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;I)&amp;#039;&amp;#039;, [[Dunstelkingen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;IV)&amp;#039;&amp;#039;, [[Eglingen (Dischingen)|Eglingen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;V)&amp;#039;&amp;#039;, [[Frickingen (Dischingen)|Frickingen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;VI)&amp;#039;&amp;#039; und [[Trugenhofen (Dischingen)|Trugenhofen]] &amp;#039;&amp;#039;(Wohnbezirk&amp;amp;nbsp;VII)&amp;#039;&amp;#039;, die identisch mit den zuvor selbstständigen Gemeinden sind. Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich getrennt nachgestellt der Name der Ortsteile. Die Ortsteile bilden zugleich Wohnbezirke und mit Ausnahme des Ortsteils Dischingen [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. In den Ortschaften selbst mit Ausnahme der Ortschaft Ballmertshofen wird die Unechte Teilortswahl entsprechend angewendet, die Ortschaften sind deshalb ebenfalls in Wohnbezirke unterteilt. Die Ortschaft Demmingen besteht aus den Wohnbezirken Demmingen und Wagenhofen, die Ortschaft Dunstelkingen besteht aus den Wohnbezirken Dunstelkingen und Hofen, die Ortschaft Eglingen besteht aus den Wohnbezirken Eglingen und Osterhofen, die Ortschaft Frickingen besteht aus den Wohnbezirken Frickingen, Katzenstein und Iggenhausen und die Ortschaft Trugenhofen besteht aus den Wohnbezirken Trugenhofen und [[Schloss Taxis (Trugenhofen)|Schloss Taxis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dischingen.de/cms/upload/rathaus/ortsrecht/Hauptsatzung%202004.pdf |text=Hauptsatzung der Gemeinde Dischingen vom 4. Oktober 1999, Änderung vom 10. März 2004 |wayback=20160304123249}} (PDF; 114&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Frickingen 001.jpg|mini|Frickingen, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Dischingen liegen 17 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Zum Ortsteil Ballmertshofen gehören das Dorf Ballmertshofen und das Haus Rappenmühle sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Buebertshausen und Buchmühle. Zum Ortsteil Demmingen gehören das Dorf Demmingen (mit der ehem. [[Alte Burg (Demmingen)|Burg Demmingen]]), der Weiler [[Wagenhofen (Dischingen)|Wagenhofen]] und Schloss und Gehöft Duttenstein sowie die abgegangenen Ortschaften (Ober-, Mittel-)Köpfingen, Merlishausen, Waldbruderhaus und »Alte Burg«. Zum Ortsteil Dischingen gehören das Dorf Dischingen, der Weiler [[Schrezheim (Dischingen)|Schrezheim]], das Gehöft [[Hochstatter Hof]] und das Haus Guldesmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Knollenburg mit dem Burgstall der [[Burg Knollenburg]], Hasenhof, Riedmühle, Russelhof, Spiegelhof und Reste einer Burg auf dem Eisbühl. Zum Ortsteil Dunstelkingen gehören das Dorf Dunstelkingen, der Weiler [[Hofen (Dischingen)|Hofen]] und das Gehöft Prinzenmühle (Buchbergmühle) sowie die abgegangene Ortschaft Raithof. Zum Ortsteil Eglingen gehören das Dorf Eglingen, der Weiler [[Osterhofen (Dischingen)|Osterhofen]], das Gehöft Baumgries und die Häuser Kruggen und Sturmmühle sowie die abgegangenen Ortschaft »Alte Mühle«. Zum Ortsteil Frickingen gehören das Dorf Frickingen und die Weiler [[Iggenhausen (Dischingen)|Iggenhausen]] und [[Katzenstein (Dischingen)|Katzenstein]] sowie die abgegangenen Ortschaften Distelweiler und Kahlhof. Zum Ortsteil Trugenhofen das Dorf Trugenhofen und Schloss und Weiler Taxis sowie die abgegangenen Ortschaften Ziegelhütte und Karlsbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 579–585.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    7806_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:2833_ha = 36,3_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:4085_ha = 52,3_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  52_ha =  0,7_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend: 102_ha =  1,3_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 259_ha =  3,3_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 413_ha =  5,3_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  61_ha =  0,8_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:36.3 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:36.3 till:88.6 color:Land&lt;br /&gt;
 from:88.6 till:89.3 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:89.3 till:90.6 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:90.6 till:93.9 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:93.9 till:99.2 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.2 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS135010 Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Dischingen.] Statistisches Landesamt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Früheste Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Im Oberen Gemeindewald wurden [[Kelten|keltische]] Hügelgräber aus der [[Hallstattzeit]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Besiedlung an der Egau im Bereich der Ortschaft Dischingen geht auf die [[Alamannen]] zurück, als diese um 260 den römischen [[Limes (Grenzwall)|Limes]] von Norden her überquerten und bis zur Donau vordrangen. Dies bezeugen Funde von Gräbern mit Funden wie [[Bügelfibel]]n, zum Teil mit [[Runen]]schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Dischingen wurde erstmals 1049 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte Dischingen zur [[Grafen von Dillingen|Grafschaft Dillingen]]. Von den Grafen von Dillingen wurden Güter an das [[Kloster Heilig Kreuz (Donauwörth)|Kloster Heiligkreuz]] in Donauwörth, das [[Kloster Lorch]] und das [[Abtei Neresheim|Kloster Neresheim]] geschenkt. Ein Heinrich von Dischingen ist 1228 bis 1232 Bischof von Eichstätt. Das Adelsgeschlecht derer von Dischingen wohnte möglicherweise auf der [[Burg Knollenburg|Knollenburg]]. Die [[Grafen von Dillingen|Dillingisch]]-[[Grafen von Helfenstein|Helfensteinischen]] Güter gehen 1334 an ehemals Dillingische Dienstboten über, die von [[Hürnheim (Adelsgeschlecht)|Hürnheim]]-[[Burg Katzenstein (Dischingen)|Katzenstein]]. Das Gericht in Dischingen üben zu dieser Zeit die Oettingischen Vögte aus. Die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Trugenhofen&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz auf Burg Trugenhofen an der heutigen Stelle von [[Schloss Taxis (Trugenhofen)|Schloss Taxis]] verlieren ihre Dischinger Besitztümer 1339 an die Grafen von Oettingen-Wallerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herdegen II. von Katzenstein überließ im Jahre 1354 seine Besitztümer den [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]], erwarb die komplette Herrschaft Trugenhofen mit dem ganzen Ort Dischingen jedoch wieder 1365. Nur etwa ein Jahr später, am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 1366, erhielt er das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]] für Dischingen von Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;IV.]] Außerdem erhielt er alle richterlichen Befugnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Karl&amp;amp;nbsp;IV. gab unter anderem das Recht, einen Jahrmarkt am [[Maria Magdalena|Marien-Magdalenentag]] (22.&amp;amp;nbsp;Juli) abzuhalten. Bis heute wird dieses Recht mit dem jährlichen &amp;#039;&amp;#039;Dischinger Marktfest&amp;#039;&amp;#039; im Juli genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Landshuter Erbfolgekrieg]] wurde 1505 das Fürstentum [[Pfalz-Neuburg]] gebildet, zu dem auch Dischingen gehörte. 1734 gelang es den [[Thurn und Taxis|Fürsten von Thurn und Taxis]], Dischingen in ihre Herrschaft zu bekommen. Im Rahmen der [[Mediatisierung]] fiel Dischingen 1806 an [[Königreich Bayern|Bayern]] und kam durch den [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrag von 1810]] an das [[Königreich Württemberg]], in welchem es dem [[Oberamt Neresheim]] unterstellt wurde. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Dischingen 1938 zum Landkreis Heidenheim. 1945 wurde das Gebiet der Gemeinde Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Dischingen ist von der [[Reformation]] unberührt geblieben und blieb [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]. Heute gehört es zum [[Katholisches Dekanat Heidenheim|Katholischen Dekanat Heidenheim]] in der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]]. Die [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Gläubigen gehören der Kirchengemeinde Fleinheim-Dischingen im [[Kirchenbezirk Heidenheim]] an. 53&amp;amp;nbsp;Dischinger (oder 1 % der Gesamtbevölkerung) sind im Jahr 2022 aus der Kirche ausgetreten. Insgesamt sind in den Jahren 2001 bis 2022 354 Menschen (oder rund 8 % der Gesamtbevölkerung) ausgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hz.de/meinort/dischingen/statistik-immer-mehr-dischinger-treten-aus-der-kirche-aus-69499651.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse&amp;amp;nbsp;(¹) oder amtliche Fortschreibungen des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg]] (nur [[Wohnsitz (Deutschland)#Haupt- und Zweitwohnsitz|Hauptwohnsitze]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3825&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1880{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3773&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1890{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3699&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1900{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3553&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1910{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3489&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1933{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3375&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3161&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4646&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4215&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. Mai 1987{{FN|1}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4507&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4621&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4580&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4419&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4376&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1972: Trugenhofen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=449}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1974: Ballmertshofen, Demmingen, Dunstelkingen, Eglingen, Frickingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=470}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Dischingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Dischingen besteht nach der letzten Wahl aus den 21 (2019: 19) gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08135010/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2126&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-7889_id_13004 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 41.84&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 51.86&lt;br /&gt;
|FARBE1       = 0099FF&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 34.36&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 37.29&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = ÖDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 10.35&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 10.85&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = BGD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 10.75&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 0.0&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 2.71&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 0.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt; 2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2024&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt; 2019&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| FWD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freier Wählerblock Dischingen]]&lt;br /&gt;
| 41,84&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 51,86&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| CDU&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 34,36&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 37,29&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| ÖDP&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Ökologisch-Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
| 10,35&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 10,85&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| BGD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürgervereinigung Gemeinde Dischingen&lt;br /&gt;
| 10,75&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| AfD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland]]&lt;br /&gt;
| 2,71&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;21&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;71,26 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67,7 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Amtsvorgänger bitte mit Amtszeit und Partei nachtragen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954–1986: Hermann Zeyer&lt;br /&gt;
* 1986–2006: [[Bernd Hitzler]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 2006–2022: Alfons Jakl (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2022: Dirk Schabel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 8. September 2022 Dirk Schabel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hz.de/meinort/dischingen/amtseinsetzung-dirk-schabel-ist-als-neuer-dischinger-buergermeister-vereidigt-66460039.html |titel=Amtseinsetzung: Dirk Schabel ist als neuer Dischinger Bürgermeister vereidigt |werk=hz.de |datum=2022-09-09 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2022 mit 51&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen gewählt. Sein Vorgänger Alfons Jakl, der ab 2006 amtierte und 2014 wiedergewählt wurde, trat nicht erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Dischingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Dischingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In [[Heroldsbild#Teilung und Spaltung, Ständerung|gespaltenem]] [[Wappenschild|Schild]] vorne in [[Tingierung#Heraldische Farben|Rot]] ein aufrechter [[Tingierung#Metalle|goldener]] (gelber) [[Schlüssel (Heraldik)|Schlüssel]] mit linkshin gewendetem Bart, hinten in Gold (Gelb) drei liegende rote Messer übereinander, die Spitzen zur Spaltung. &lt;br /&gt;
|Begründung     = Für 1930 ist in den [[Schultheiß]]enamtssiegeln ein [[Heraldik|heraldisches]] Stempelbild belegt, das&amp;amp;nbsp;– nach der Schildform zu schließen&amp;amp;nbsp;– auf die Jahre um 1820 zurückgeht. Es zeigt unter der Initiale&amp;amp;nbsp;D den Dachs aus dem [[Thurn und Taxis#Wappen|Stammwappen]] der Fürsten von [[Thurn und Taxis]], deren Sommersitz bei Dischingen liegt. Mangels Festlegung von Farben ist dieses Stempelbild nie zum Wappen im vollen Sinne geworden. Während die drei Messer dem Wappen des Melchior Tischinger von 1465 entnommen sind, ist für den Schlüssel keine stichhaltige Begründung bekannt. &lt;br /&gt;
|Zusatz         = Am 9. Februar 1957 verlieh das Innenministerium der Gemeinde Dischingen außer der Flagge auch das jetzige Wappen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/4018/Dischingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 23. Februar 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der ehemals eigenständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;80&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Ballmertshofen.png|{{center|1=[[Ballmertshofen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Demmingen.png|{{center|1=[[Demmingen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Dunstelkingen.png|{{center|1=[[Dunstelkingen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Dischingen-Eglingen.png|{{center|1=[[Eglingen (Dischingen)|Eglingen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Frickingen.png|{{center|1=[[Frickingen (Dischingen)|Frickingen]]}}&lt;br /&gt;
 Wappen Trugenhofen.png|{{center|1=[[Trugenhofen (Dischingen)|Trugenhofen]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Landkreis Heidenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde begründete 1990 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] zur Gemeinde Eckartsberg in [[Sachsen]]. Nachdem Eckartsberg 1994 nach [[Mittelherwigsdorf]] eingemeindet wurde, ist die Partnerschaft dorthin übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Die nächste Anschlussstelle der [[Bundesautobahn 7]] (AS&amp;amp;nbsp;116, Heidenheim) liegt zwölf Kilometer entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Härtsfeld-Museumsbahn ====&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1972 war Dischingen durch die [[Härtsfeldbahn]] ([[Aalen]]–[[Dillingen an der Donau|Dillingen]]) an das Bahnnetz angebunden. Die Ortsteile Iggenhausen und Katzenstein besitzen seit 2021 jeweils einen Haltepunkt der Härtsfeld-Museumsbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[Schwäbische-Alb-Radweg]] führt als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] vom [[Bodensee]] über den Norden [[Heidenheim]]s und [[Nattheim]] nach Dischingen und weiter über [[Neresheim]] und [[Bopfingen]] nach [[Donauwörth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Albschäferweg ====&lt;br /&gt;
Der [[Albschäferweg]] führt als Wanderweg über die Gemarkung Dischingen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Ansässige Unternehmen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Mit der Egauschule verfügt Dischingen über eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] mit [[Werkrealschule]]. Außerdem gibt es in Demmingen und Frickingen jeweils eine Grundschule. Für die kleinsten Einwohner gibt es in Ballmertshofen, Demmingen, Dischingen, Dunstelkingen, Eglingen und Frickingen je einen [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Dischingen liegt an der [[Schwäbische Albstraße|Schwäbischen Albstraße]], die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Theater ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Dischingen&lt;br /&gt;
* Museum für Kutschen, Chaisen und Karren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ballmertshofen]] mit Bildergalerie und Museum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dischingen St. Johannes Baptist 203.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Johannes Baptist]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Johannes Baptist (Dischingen)|St. Johannes Baptist]]&lt;br /&gt;
* [[Vierzehn Nothelfer (Dischingen)|Kapelle Vierzehn Nothelfer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cichy&amp;quot;&amp;gt;Bodo Cichy: &amp;#039;&amp;#039;Festsäle Gottes – Sorgenkinder der Denkmalpflege. Sicherung, Instandsetzung und Erneuerung barocker Kirchenbauten in den Landkreisen Ostalb und Heidenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jg. 1974, Heft 4, S. 2–25; {{Webarchiv |url=http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/archiv/1974-4.pdf |text=denkmalpflege-bw.de |format=PDF |wayback=20131216182503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannes-Nepomuk-Kapelle Iggenhausen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cichy&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Burg Katzenstein (Dischingen)|Burg Katzenstein]], eine der ältesten erhaltenen [[Staufer]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;burgen in Süddeutschland&lt;br /&gt;
* Denkmalgeschütztes ehemaliges Fürstliches Forstamt, erbaut 1773 (früherer Verwendungszweck u.&amp;amp;nbsp;a. als Dischinger Dorfgefängnis)&lt;br /&gt;
* [[Hochstatter Hof]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Taxis (Trugenhofen)|Schloss Taxis]] und der [[Englischer Wald (Dischingen)|Englische Wald]]&lt;br /&gt;
* Wildpark um [[Schloss Duttenstein]]&lt;br /&gt;
* Denkmalgeschütztes Bahnhofsgebäude Dischingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Eisbühl, eine ehemalige [[Kelten]]siedlung&lt;br /&gt;
* Felsformationen um Dischingen herum. Das besondere an diesen schroffen Felsen ist, dass sie bei dem Meteoriteneinschlag, durch den das [[Nördlinger Ries]] entstanden ist, etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer weit geflogen und unter anderem in Dischingen eingeschlagen sind&lt;br /&gt;
* [[Härtsfeldsee]]&lt;br /&gt;
* [[Zwing (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Zwing]], (Ansiedlung von [[Wisent]]en ab 2022 geplant)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Viktor Turad |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/meldungen/Der-Wisent-soll-zurueck-aufs-Haertsfeld-id59577471.html |titel=Der Wisent soll zurück aufs Härtsfeld |sprache=de |abruf=2021-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk Kloebinger]] (1796–nach 1879), geboren in Ballmertshofen, Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Württemberg]] (1828–1888), geboren in Trugenhofen, württembergischer Herzog&lt;br /&gt;
* [[Georg Baur (Politiker, 1895)|Georg Baur]] (1895–1975), geboren in Trugenhofen, Politiker (CDU), Landtags- und Bundestagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Alois Joseph Benedicter]] (1843–1930), in Dischingen geboren, in Pasing gestorben, Maler&lt;br /&gt;
* [[Johann Haßler]] (1906–1983), in Dischingen geboren, in Lindau gestorben, SS-Hauptscharführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Fürstin [[Margarethe Klementine von Österreich|Margarete von Thurn und Taxis]] (1870–1955), verliehen 1953&lt;br /&gt;
* Prälat [[Franz Müller (Theologe)|Franz Müller]] (1900–1989), verliehen 1953&lt;br /&gt;
* [[Karl August von Thurn und Taxis]] (1898–1982), verliehen 1973&lt;br /&gt;
* Pfarrer Bernhard Roter, verliehen 1989&lt;br /&gt;
* Horst Moeferdt, verliehen 1997&lt;br /&gt;
* Bürgermeister a.&amp;amp;nbsp;D. Hermann Zeyer, verliehen 2009&lt;br /&gt;
* Rektor a.&amp;amp;nbsp;D. Bernhard Pampuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neresheim |Titel=Dischingen [und früher selbständige Ortsteile] |Seite=259–267 |Wikisource=Kapitel B 9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dischingen.de/ Dischingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.ballmertshofen.de/ Ballmertshofen]&lt;br /&gt;
* [http://www.demmingen.de/ Demmingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv.dunstelkingen.de/unser_ort.htm Dunstelkingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/en-GB/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/4023/Dischingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Dischingen bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Dischingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heidenheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4012445-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dischingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heidenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1049]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der rausch</name></author>
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