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	<title>Dirk Krausse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dirk_Krausse&amp;diff=1383455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Schriften (Auswahl) */ ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-24T14:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dirk Lutz Krausse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1962]] in [[Haan]], [[Rheinland]]) ist ein deutscher [[Ur- und Frühgeschichte|Prähistoriker]] und [[Landesarchäologe]] von [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dirk Krausse studierte von 1983 bis 1987 [[Ur- und Frühgeschichte]], [[Ethnologie]], [[Volkskunde]] und [[Anthropologie]] in Göttingen und von 1987 bis 1993 Ur- und Frühgeschichte, [[Volkskunde|Europäische Ethnologie]] und Anthropologie an der Universität Kiel. Im Jahr 1993 wurde er mit einer [[Dissertation]] zur kulturgeschichtlichen Einordnung der Trink- und Speisegeschirre aus dem späthallstattzeitlichen [[Keltenmuseum Hochdorf|Fürstengrab von Hochdorf]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] – eine Arbeit, für die er 1995 mit dem [[Kurt-Bittel-Preis für Süddeutsche Altertumskunde]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krausse leitete ab Frühjahr 1994 im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Romanisierung“ der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] die Ausgrabungen in der keltisch/römischen Siedlung auf dem Kastellberg in [[Wallendorf (Eifel)|Wallendorf in der Eifel]]. Von November 1995 bis Oktober 2001 war er als Assistent am Institut für Ur- und Frühgeschichte der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] beschäftigt. Seine im Juli 2001 eingereichte [[Habilitation]]sschrift widmet sich der Untersuchung des eisenzeitlichen Kulturwandels und der Romanisierung Ostgalliens. Im selben Jahr erfolgte seine Ernennung zum [[Privatdozent]]en. Anschließend war er bis 2003 als [[Akademischer Rat]] an der Universität Kiel beschäftigt und leitete unter anderem Ausgrabungen auf dem [[Hallstattzeit|späthallstattzeitlichen]] Fürstensitz [[Mont Lassois]] in [[Burgund]]. Im Jahr 2003 wurde Krausse Referatsleiter im [[Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg]] und dort 2008 zum [[Landesarchäologe]]n ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fuerstensitze.de/1074_Sprecher.html Lebenslauf Dirk L. Krausse] auf der Internetseite des [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]-Schwerpunktprogramms Fürstensitze.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Tätigkeit als Landesarchäologe ist Krausse Dozent an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]], die ihm 2011 den Titel des [[außerplanmäßiger Professor|außerplanmäßigen Professors]] verliehen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/ur-und-fruehgeschichte-und-archaeologie-des-mittelalters/abteilungen/juengere-urgeschichte/mitarbeiter/nach-funktion/krausse-dirk-apl-prof-dr/ Mitarbeiterseite] des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters in Tübingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 gehört Krausse dem Vorstand der [[Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg]] an und war von 2009 bis 2014 auch stellvertretender Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vorstand und Beiräte der Gesellschaft |Hrsg=Dieter Planck, Dirk Krausse und Rotraud Wolf |Sammelwerk=Meilensteine der Archäologie in Württemberg – Ausgrabungen aus 50 Jahren |Verlag=wbg-Theiss |Ort=Darmstadt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8062-2676-8 |Seiten=265}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gehört er dem Stiftungsrat der [[Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist Krausse im [[Verband der Landesarchäologen|Verband der Landesarchäologien]] auf nationaler und im EAC (Europae Archaeologiae Consilium) auf internationaler Ebene engagiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Archäologie der mitteleuropäischen [[Eisenzeit]]en und hier vor allem siedlungsarchäologische Fragestellungen zu [[Urbanisierung]]s- und Zentralisierungsprozessen sowie Forschungen zur [[Elite]]nbildung und zu [[Akkulturation#Sozialpsychologie|Akkulturationsprozessen]]. Große Bedeutung besitzen in seinen Arbeiten theoretische Überlegungen zur Interpretation archäologischer Quellen und zur Analogiebildung. Überregionales Medieninteresse erlangte die von ihm geleitete archäologische Untersuchung eines reich ausgestatteten [[Kelten|frühkeltischen]] Kammergrabes im [[Gräberfeld Bettelbühl]] bei [[Herbertingen]], bei der 2010 die Grabkammer in einem 80 Tonnen schweren [[Blockbergung|Block geborgen]] und im Labor ausgegraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.keltenblock.de/ Internetseite des Grabungsprojektes &amp;#039;&amp;#039;Keltenblock&amp;#039;&amp;#039;]. - Dirk Krausse, Nicole Ebinger-Rist: &amp;#039;&amp;#039;80 Tonnen Keltengrab – Ein neu entdecktes frühkeltisches Prunkgrab bei der Heuneburg, Herbertingen, Kr. Sigmaringen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Bofinger, Nicole Ebinger-Rist und Solveig Möllenberg: &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungen – Höhepunkte der Landesarchäologie 2007–2010&amp;#039;&amp;#039;. Begleitband zur Ausstellung, Esslingen 2011, S. 110–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; In unmittelbarer Nähe erfolgte im Oktober 2020 eine weitere Blockbergung unter seiner Leitung, die aufgrund der extremen Trockenheit notwendig wurde und deren wissenschaftlich außergewöhnlich wertvolle Objekte im Befund „auch vor dem Hintergrund der fortschreitenden klimatischen Veränderungen akut gefährdet sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=Landesamt für Denkmalpflege (LAD) |url=https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/spektakulaere-blockbergung-eines-fruehkeltischen-prunkgrabes-nahe-der-heuneburg-bei-herbertingen/?no_cache=1&amp;amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=0f160facec9d85f548e93e2de943bdb4 |titel=Spektakuläre Blockbergung eines frühkeltischen Prunkgrabes nahe der Heuneburg bei Herbertingen |datum=2020-10-06 |sprache=de |abruf=2021-01-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210118132818/https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilungen/news/spektakulaere-blockbergung-eines-fruehkeltischen-prunkgrabes-nahe-der-heuneburg-bei-herbertingen/?no_cache=1&amp;amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=0f160facec9d85f548e93e2de943bdb4 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochdorf III. Das Trink- und Speiseservice aus dem späthallstattzeitlichen Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf (Kr. Ludwigsburg)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 64). Theiss, Stuttgart 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Römisch-germanische Forschungen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 63). Philipp von Zabern, Mainz 2006 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/krausse2006 Digitalisat]; [https://publications.dainst.org/books/dai/catalog/view/74/95/692-1 Online-Version des Fundstellenkatalogs]).&lt;br /&gt;
* (mit Nicole Ebinger): &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der Sensationsfund von der Heuneburg&amp;#039;&amp;#039;. wbg Theiss, Darmstadt 2021, ISBN 978-3-8062-4176-1.&lt;br /&gt;
* (Mitautor): &amp;#039;&amp;#039;Die Heuneburg - keltischer Fürstensitz an der oberen Donau&amp;#039;&amp;#039; (= Führer zu archäologischen Denkmälern in Baden-Württemberg, Bd. 28). 4. Aufl. Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen am Neckar 2023, ISBN 978-3-942227-26-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|114420483}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fuerstensitze.de/1074_Sprecher.html Mitarbeiterseite des DFG-Schwerpunktprogramms 1171]&lt;br /&gt;
* [http://www.fuerstensitze.de/dna_media/Krausse_Pu4b7e57f38c963.pdf Vollständige Publikationsliste von Dirk Krausse] (PDF-Datei; 48&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.keltenblock.de/ Internetseite des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Keltenblock&amp;#039;&amp;#039;] mit Bildern und Videos zu Bergung, Transport und Untersuchung der Grabkammer von der Bettelbühl-Nekropole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114420483|LCCN=no/99/42747|VIAF=5078028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krausse, Dirk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesarchäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krausse, Dirk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krausse, Dirk Lutz (vollständiger Name); Krauße-Steinberger, Dirk&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Prähistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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