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	<title>Dirigismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:56:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tfjt: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2023-05-26T09:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dirigismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die vollständige [[Gelenkte Volkswirtschaft|zentrale Lenkung]] der gesamten [[Volkswirtschaft]] durch den [[Staat]] mit dem Instrument der [[Planwirtschaft]]. Gegensätze sind das [[Laissez-faire]] des [[Wirtschaftsliberalismus]] oder die [[Marktwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Wort ist als Lehnwort aus „Lenkung, Leitung, Beherrschung“ ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;dirigisme&amp;#039;&amp;#039;}}) entstanden und besitzt eine abwertende [[Konnotation]], die das Streben nach [[Kontrolle]], [[Controlling|Steuerung]] oder Lenkung [[Gesellschaftspolitik|gesellschafts-]], [[Sozialpolitik|sozial-]] oder [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischer]] Prozesse zum Inhalt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3eNpWiDOuP4C&amp;amp;pg=PA641&amp;amp;dq=Dirigismus+Dirigieren&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiI6qTZsMvYAhWBFiwKHTObAGIQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Dirigismus%20Dirigieren&amp;amp;f=false Hans Schulz/Otto Basler, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1999, S. 641]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Dirigismus greifen der Staat, also seine [[Regierung]] und die [[öffentliche Verwaltung]], systematisch und dauerhaft in das [[Marktgeschehen]] durch Planwirtschaft ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Der Staat ergreift Maßnahmen, die über die Gestaltung der gesetzlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen des [[Wirtschaften]]s ([[Ordnungspolitik]]) hinausgehen und in die [[Wirtschaftsprozess]]e eingreifen ([[Prozesspolitik]]). Er bestimmt über die Verfügbarkeit der [[Produktionsfaktor]]en [[Boden (Produktionsfaktor)|Boden]], [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] und [[Kapital]]. [[Grund und Boden]] sowie die [[Produktionsmittel]] befinden sich (weitgehend) im [[Staatsvermögen|Staatseigentum]], Arbeit und Kapital werden durch [[Zentralverwaltungswirtschaft]] gesteuert. Eine detailfreudige Planwirtschaft sorgt für die Beeinflussung der [[Preisbildung]] durch [[Preiskontrolle]] ([[Mindestpreis]]e, [[Höchstpreis]]e und [[Produktionsquote]]n).&amp;lt;ref&amp;gt;Gabler Verlag, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1984, Sp. 1078&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine umfangreiche [[Bürokratie]] sorgt für umfassende Kontrollen, der [[Außenhandel]] unterliegt [[Handelshemmnis|Handelsbeschränkungen]] (etwa [[Einfuhrkontingent]]en und [[Exportbeschränkung]]en), es finden [[Kapitalverkehrskontrolle]]n und [[Devisenbewirtschaftung]] statt. Weitere Beispiele sind Lohn- und Preisstopps, gesetzlich festgelegte [[Mindestlohn|Mindestlöhne]], [[Investitionslenkung]] oder bürokratische [[Marktregulierung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung == &lt;br /&gt;
Die Abgrenzung der Begriffe Dirigismus und [[Interventionismus]] ist seit der [[Veröffentlichung]] von [[Wilhelm Röpke (Wirtschaftswissenschaftler)|Wilhelm Röpke]] über den Staatsinterventionismus aus dem Jahre 1929 geklärt. Danach bezeichnet der Begriff Interventionismus die Gesamtheit der wirtschaftspolitischen Maßnahmen im Rahmen einer &amp;#039;&amp;#039;marktwirtschaftlich&amp;#039;&amp;#039; orientierten Wirtschaftsordnung, der Begriff Dirigismus kennzeichnet dagegen alle Maßnahmen im Rahmen einer &amp;#039;&amp;#039;planwirtschaftlich&amp;#039;&amp;#039; organisierten Wirtschaftsordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Röpke, &amp;#039;&amp;#039;Staatsinterventionismus&amp;#039;&amp;#039;, in: Handwörterbuch der Staatswissenschaften, 1929, S. 186 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dirigismus und Interventionismus sind wirtschaftspolitische Instrumente, mit denen der Staat die Möglichkeit hat, das Marktgeschehen nach seinen [[Staatsziel]]en auszurichten. Der Interventionismus bezeichnet wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Beeinflussung volkswirtschaftlicher Globalgrößen wie etwa der [[Erwerbstätigkeit]], [[Einkommensverteilung]], [[Marktanteil]]e oder [[soziale Sicherung]]. Im Gegensatz zum Dirigismus greift der Staat beim Interventionismus nur punktuell in den Wirtschaftsablauf durch [[Ordnungspolitik|Ordnungs-]], [[Finanzpolitik|Finanz-]], [[Konjunkturpolitik|Konjunktur-]] oder [[Strukturpolitik]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Etatismus]]&lt;br /&gt;
* [[Globalsteuerung]]&lt;br /&gt;
* [[Staatsinterventionismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4487789-4|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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