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	<title>Direktwahl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Printstream am 24. September 2025 um 08:52 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Direktwahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine [[Wahl]] in ein (meist politisches) [[Öffentliches Amt|Amt]] in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unmittelbarer Wahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; direkt durch die [[Wahlrecht|Wahlberechtigten]] und nicht durch ein [[Wahlkollegium]] oder [[Parlament]] wie bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;indirekten Wahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im konkreten Beispiel der Wahl der Mitglieder eines Parlamentes bezeichnet Direktwahl die Wahl eines einzelnen [[Abgeordneter|Abgeordneten]] (je [[Wahlkreis]]) im Gegensatz zu einer [[Verhältniswahl|Listenwahl]], bei der in erster Linie von den [[Politische Partei|Parteien]] vorgeschlagene [[Wahlliste]]n und nicht einzelne [[Person]]en gewählt werden. [[Mandat (Politik)|Mandate]], die auf einer Direktwahl in diesem Sinn beruhen, werden [[Direktmandat]]e genannt. Die Unmittelbarkeit der Wahl ist jedoch nach deutschem Recht auch bei einer Listenwahl nicht beeinträchtigt, wenn die Bewerber auf den Listen sowie deren Reihenfolge vor der Wahl bekannt sind oder durch die Wähler bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 19. Jahrhundert wurden in vielen Staaten Parlamente eingerichtet, deren Abgeordnete meist indirekt gewählt werden. Das heißt, dass der wahlberechtigte Bürger ein Urwähler war. Die Urwähler in ihrem Wahlkreis oder in ihrer Wahlklasse wählten einen [[Wahlmann]]. Erst dieser Wahlmann oder eine Gruppe von Wahlmännern bestimmten den Abgeordneten. Ein solches Wahlmännersystem haben heute noch die [[Vereinigte Staaten|USA]] bei der Wahl des Präsidenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indirekten Wahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird als eine Art Sicherheitsstufe angesehen muss ein Wahlmann zuweilen höheren Anforderungen genügen, also beispielsweise ein höheres Mindestalter vorweisen als die Urwähler. Die direkte Wahl der Parlamente ist in [[Deutschland]] in {{Art.|28|gg|dejure|text=Art.&amp;amp;nbsp;28 Abs.&amp;amp;nbsp;1}} für Länder-, Kreis- und Gemeindewahlen und in {{Art.|38|gg|dejure|text=Art.&amp;amp;nbsp;38 Abs.&amp;amp;nbsp;1}} Grundgesetz (GG) für Bundestagswahlen vorgeschrieben. Dagegen wird der [[Bundeskanzler (Deutschland)|deutsche Bundeskanzler]] nach {{Art.|63|gg|dejure|text=Art.&amp;amp;nbsp;63 Abs.&amp;amp;nbsp;1}} GG nicht direkt, sondern vom Parlament gewählt, ebenso der [[Bundespräsident (Deutschland)|deutsche Bundespräsident]] nach {{Art.|54|gg|dejure|text=Art.&amp;amp;nbsp;54 Abs.&amp;amp;nbsp;1, S.&amp;amp;nbsp;1}} GG durch die [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Änderung trat in Deutschland und Österreich für die [[Gemeinde]]n ein, als in den 1990er-Jahren die meisten Bundesländer die Direktwahl des [[Bürgermeister]]s einführten. Sie bedeutet eine stärkere Stellung des Gemeindevorstands, die aber durch spezielle Gemeindeordnungen beschränkt werden kann (so zum Beispiel in [[Hessische Gemeindeordnung|Hessen]]). Laut den Verfassungen dient die Direktwahl der Straffung der Gemeindeverwaltung und vor allem größerer [[Bürgernähe]], kann aber bei unklaren Mehrheitsverhältnissen (siehe [[Cohabitation]]), wie sie oft nach einer [[Stichwahl]] auftreten, zu Problemen und eingeschränkter Handlungsfähigkeit des Bürgermeisters führen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Bogumil, D. Gehne, L. Holtkamp: {{Webarchiv |url=http://homepage.rub.de/joerg.bogumil/Downloads/Forschung/Eildienst10.pdf |wayback=20140202145214 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister und Gemeindeordnungen im Leistungsvergleich&amp;#039;&amp;#039;}}. Informationen für Rat und Verwaltung, Heft 10/2003, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Niedersachsen wird der Begriff der „Direktwahl“ irreführenderweise explizit auf die [[Persönlichkeitswahl|Persönlichkeitswahlen]] der Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeister, [[Landrat (Deutschland)|Landrat]], [[Samtgemeindebürgermeister]] und [[Regionspräsident (Hannover)|Regionspräsident]]) angewendet und steht damit im Gegensatz zur „Kommunalwahl“ oder „Wahl der Abgeordneten“, also den Wahlen zu den [[Vertretungskörperschaft|kommunalen Vertretungen]], die ebenfalls unmittelbar durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/source/csh-da-filter%21a52e918e-8a02-41f8-8b62-1c4b6a92ff6a--WKDE_LTR_0000003520%23a00ec2b84a39358ca23cb8f6d5ca7789 |titel=§ 2 Begriffbestimmungen – Niedersächsisches Kommunalwahlgesetz (NKWG) |werk=NI-VORIS |hrsg=[[Niedersächsische Staatskanzlei]] |sprache=de |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landeswahlleiter.niedersachsen.de/wahlen/kommunalwahlen/grundzuege_kommunalwahlsystem/grundzuege-des-niedersaechsischen-kommunalwahlsystems-76201.html |titel=Grundzüge des niedersächsischen Kommunalwahlsystems |werk=niedersachsen.de |hrsg=[[Landeswahlleiter]] Niedersachsen |sprache=de |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4485590-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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