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	<title>Direkte Endlagerung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:11:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Direkte_Endlagerung&amp;diff=128224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maxeto0910 am 16. Dezember 2025 um 06:50 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-16T06:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;direkte Endlagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Direktendlagerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird die [[Endlager (Kerntechnik)|Endlagerung]] [[Abbrand (Kerntechnik)|abgebrannter]] Brennelemente aus [[Kernkraftwerk]]en ohne den vorherigen Schritt der [[Wiederaufarbeitung]] verstanden. Man bezeichnet diesen Weg auch als &amp;#039;&amp;#039;offenen [[Brennstoffkreislauf]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Kerntechnik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Man-Sung Yim |Titel=Nuclear Waste Management: Science, Technology, and Policy |Verlag=Springer Netherlands |Ort=Dordrecht |Datum=2022 |Sprache=en |Reihe=Lecture Notes in Energy |BandReihe=83 |ISBN=978-94-024-2104-0 |DOI=10.1007/978-94-024-2106-4 |Online=https://link.springer.com/10.1007/978-94-024-2106-4 |Abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu werden die Brennelemente nach ihrer Entladung aus einem Kernreaktor bzw. Kernkraftwerk zunächst einige Jahre bis Jahrzehnte sicher [[Zwischenlager (Kerntechnik)|zwischengelagert]], bis ihre Strahlungs- und Wärmeleistung hinreichend abgeklungen ist. Anschließend werden die Brennelemente endlagergerecht verpackt ([[Radioaktiver Abfall#Konditionierung|konditioniert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juli 2005 sind Transporte abgebrannter Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zu Wiederaufarbeitungsanlagen per [[Atomgesetz (Bundesrepublik Deutschland)|Atomgesetz]] verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.base.bund.de/DE/themen/ne/abfaelle/rueckfuehrung/rueckfuehrung.html |titel=Rücknahme und Rücktransport radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung |hrsg=BASE |sprache=de |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Entsorgungsweg eignet sich damit nur die so genannte &amp;#039;&amp;#039;direkte Endlagerung&amp;#039;&amp;#039;. Zuvor wurden Brennelemente in den kommerziellen Wiederaufarbeitungsanlagen [[Wiederaufarbeitungsanlage La Hague|La Hague]], Frankreich und [[Sellafield]] (dort die Anlage [[Thermal Oxide Reprocessing Plant|Thorp]]), UK aufgearbeitet, da Deutschland über keine eigene, kommerzielle Wiederaufarbeitungsanlage verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gov.uk/government/news/all-foreign-owned-waste-at-sellafield-packaged-and-set-for-return |titel=All foreign-owned waste at Sellafield packaged and set for return |hrsg=Sellafield Ltd |datum=2021-12-09 |sprache=en |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurde in Deutschland in dem Jahr 2017 das „Gesetz zur Fortentwicklung des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für wärmeentwickelnde radioaktiver Abfälle und anderer Gesetze“ verabschiedet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gns.de/language=de/15731/endlagerung |titel=Endlagerung |hrsg=[[GNS Gesellschaft für Nuklear-Service]] |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit konnte für die Endlagerung ein sog. &amp;#039;&amp;#039;Standortauswahlverfahren&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen werde. Die Gesellschaften [[Bundesgesellschaft für Endlagerung]] (BGE) sowie das [[Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung|Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit]] (BfE) sind mit der Aufgabe der Entsorgung von Kernmaterial betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation im Ausland ==&lt;br /&gt;
Die Schweiz regelt radioaktive Abfälle und deren Entsorgung im [[Kernenergiegesetz (Schweiz)|Kernenergiegesetz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2004/723/de |titel=Kernenergiegesetz (KEG) |hrsg=[[Bundeskanzlei]] |datum=2023-09-01 |abruf=2023-09-11 |kommentar=Erstveröffentlichung: 21. März 2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der [[Kernenergieverordnung (Schweiz)|Kernenergieverordnung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2005/68/de |titel=Kernenergieverordnung (KEV) |hrsg=[[Bundeskanzlei]] |datum=2022-01-01 |abruf=2023-09-11 |kommentar=Erstveröffentlichung: 10. Dezember 2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welche 2005 in Kraft trat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/kernenergie/radioaktive-abfaelle/grundlagen-entsorgung/rechtlicher-rahmen.html |titel=Rechtlicher Rahmen (Grundlagen Entsorgung) |hrsg=[[Bundesamt für Energie]] BFE |datum=2020-10-21 |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wiederaufarbeitung und Ausfuhr von abgebrannten Brennelemente ist damit nicht erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK |url=https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home/energie/radioaktive-abfaelle.html |titel=Radioaktive Abfälle |sprache=de |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Aufgabe einer Endlagersuche wurde die &amp;#039;&amp;#039;Nagra&amp;#039;&amp;#039;, [[Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle]], gegründet und beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nagra.ch/ |titel=Home |werk=Nagra |hrsg=Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) |datum=2022-06-28 |sprache=de-CH |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich ist die Organisation [[ANDRA|Andra]] für radioaktive Abfälle und Lagerung zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;UK Radioactive Waste Inventory&amp;#039;&amp;#039; hat Informationen und bietet einen Überblick zur Situation in Großbritannien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ukinventory.nda.gov.uk/ |titel=UK Radioactive Waste Inventory (UKRWI) |hrsg=NDA, BEIS |sprache=en |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird von der [[Nuclear Decommissioning Authority|NDA]] und dem [[Department for Business, Energy und Industrial Strategy]] der [[Regierung des Vereinigten Königreichs|britischen Regierung]] gesponsert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzepte der direkten Endlagerung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Referenzkonzept ===&lt;br /&gt;
Für die Verpackung wurden verschiedene Alternativen diskutiert und untersucht. Das derzeitige Referenzkonzept ist das so genannte POLLUX-Konzept. Dabei werden die Brennelemente in einer Konditionierungsanlage aus den Transport- und Lagerbehältern ([[Castor (Kerntechnik)|CASTOR-Behälter]]) entnommen. Anschließend werden die Brennstäbe in einer „heißen Zelle“ aus den Brennelementen gezogen und in lange, zylinderförmige Büchsen geschoben. Die Büchsen werden schließlich in POLLUX-Behälter gegeben, die dann ins Endlager verbracht und in [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] eingelagert werden. Die Wärmeleistung der Brennelemente bestimmt maßgeblich den Zeitpunkt der Einlagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optimiertes Konzept ===&lt;br /&gt;
Zur Optimierung der Endlagerung wird zurzeit ein neues Konzept entwickelt, bei dem die Brennstäbe nicht mehr in Büchsen und [[Pollux (Kerntechnik)|POLLUX-Behälter]], sondern in [[Glaskokille]]n verpackt werden. Diese sollen dann zusammen mit den hoch- und mittelradioaktiven Kokillen gleichen Durchmessers in Bohrlöchern endgelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilot-Konditionierungsanlage ===&lt;br /&gt;
Für die endlagergerechte Verpackung abgebrannter Brennelemente ist eine Konditionierungsanlage erforderlich. Eine Pilotanlage, die so genannte [[Pilot-Konditionierungsanlage]] (PKA) Gorleben, wurde errichtet und genehmigt. Die Kapazität beträgt 35 Tonnen pro Jahr, technisch möglich wären etwa 450 Tonnen pro Jahr. Die Nutzung der Anlage ist aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen jedoch auf die Reparatur schadhafter Behälter beschränkt. Damit steht gegenwärtig und auf absehbare Zeit in Deutschland keine Anlage zur Verpackung abgebrannter Brennelemente in endlagerfähige Gebinde zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzept der Lagerstäbe ===&lt;br /&gt;
Mit diesem vom [[Öko-Institut]] entwickelten und allgemein anerkannten Konzept soll das abgetrennte, aber nicht wiederaufgearbeitete [[Plutonium]], das ein [[Proliferation (Massenvernichtungswaffen)|Proliferations]]-Risiko darstellt, endgelagert werden. Es werden dabei vorerst sog. [[Lagerstab|Lagerstäbe]] aus dem separierten Plutonium hergestellt. Diese Lagerstäbe werden dann einzeln in normale abgebrannte Brennelemente eingebaut. Damit ist das Proliferations-Risiko weitgehend eliminiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. Küppers et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen aus schweizerischen AKW&amp;#039;&amp;#039;, 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kerntechnik|Brennstoffkreislauf|Radioaktiver Abfall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=NEA |Titel=Radioactive Waste Management Programmes in OECD/NEA Member Countries: Germany |Verlag=OECD Publishing |Ort=Paris |Datum=2016 |Sprache=en |Online=https://www.oecd-nea.org/jcms/pl_33734/radioactive-waste-management-programmes-in-oecd/nea-member-countries-germany}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maria Rosaria Di Nucci, Achim Brunnengräber |Titel=The Long Road Towards the Soft Nuclear Repository State: Nuclear Waste Governance in Germany |Hrsg=Maarten Arentsen, Rinie Van Est |Sammelwerk=The Future of Radioactive Waste Governance |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Ort=Wiesbaden |Datum=2023 |Sprache=en |Reihe=Energiepolitik und Klimaschutz. Energy Policy and Climate Protection |ISBN=978-3-658-40495-6 |DOI=10.1007/978-3-658-40496-3_5 |Seiten=113–140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stmuv.bayern.de/themen/reaktorsicherheit/ver_entsorgung/endlagerung.htm |titel=Endlagerung von Schwach und Mittel Radioaktiven Abfällen |hrsg=Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz |abruf=2023-09-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nukleare Wiederaufarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maxeto0910</name></author>
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